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- Fotos zum Jubiläum - der Festakt - Spiel gegen die Stadtauswahl - 90 Jahre Fortuna         

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Programm Grußwort von Heinz Lukkezen Jubiläumsablauf Grußwort von BM Christoph Gerwers Nachbetrachtung Jubilare

Resümee des 90-jährigen Jubiläums

Als wir am Sonntagabend, zum wievielten Male eigentlich an diesen Jubiläumstagen, die Türe zum Kühlwagen ein letztes Mal zugemacht haben, waren alle die noch dabei waren ziemlich platt.

Heute, fast eine Woche danach, an dem ich diese Zeilen schreibe, erinnere ich mich an die Danksagung eines 90-jährigen, der auch den für ihn sicher stressigen Tag hinter sich gebracht hatte. Er schrieb: „Alle Karten sind gelesen, alle Geschenke aufgemacht, der Alltag hat mich wieder.“ Genau so geht es uns jetzt auch. Eines glaube ich ist aber anders. Während das 90-jährige Geburtstagskind bestimmt denkt, den 100 Geburtstag erlebe ich ja doch nicht, ist das bei Fortuna Millingen anders. Der Alltag hat uns wieder und es geht schon wieder weiter und wir arbeiten Jahr für Jahr auf den nächsten Geburtstag hin.

Aber langsam und der Reihe nach.

Wir haben einen wunderschönen Geburtstag gefeiert, an vier Tagen, an denen uns der Wettergott hold war und wir keinen einzigen Tropfen Regen abbekommen haben, hat unser Programm vielen Besuchern gefallen. Wir danken allen, die uns besucht haben, aktiv mitgemacht und an der Vorbereitung und Durchführung beteiligt waren.

Der Donnerstag Abend stand im Zeichen des Damenfußballs und dabei war zu erkennen, dass unsere Mädchen und Damenmannschaften so langsam den Anschluss an die Spielgegner finden. Unsere U-15 Mädchen brauchen sich vor keiner Mannschaft zu verstecken und besiegten auch an die Jubiläumstag den Kontrahenten von Eintracht Emmerich, während die Damen gegen den gleichen Gegner lange Zeit gut mithalten konnten, allerdings in der Endphase des Spiels dem übermächtigen Gegner Tribut zollen mussten.

Der Freitag stand im Zeichen des Festaktes, zu Beginn mit der Kranzniederlegung am Ehrenmal für unsere verstorbenen Mitglieder, dann die Matinee im Festzelt. Viele Vereinsmitglieder waren neben den geladenen Gästen unserer Einladung gefolgt. Das Festzelt war bis auf den letzten Platz gefüllt. Fortuna Millingen hat von vielen Seiten, ob von Politikern oder Sportfunktionären des Verbandes, viel Anerkennung für die Jugend-, Sport- und Bildungsarbeit erfahren. Der anschließende Sieg der Fortuna Veteranen, mit unseren ehemaligen Bundesligaspielern Franz-Josef Tenhagen und Werner Buttgereit gegen eine Stadtauswahl mit Spielern aus Isselburg und Rees, tat ein übriges zur guten Stimmung, die bis Mitternacht am Platz vorhielt.

Am Samstag dann das 5. Millinger Dorfturnier um den Wanderpokal der Volksbank Emmerich-Rees, das eingebettet war in unsere Jubiläumsfeierlichkeiten und mit dem 7. Zug, der zum vierten Mal dabei war und nach den Plätzen fünf, drei und zwei in den Vorjahren, diesmal den begehrten Wanderpokal erringen konnte. An den Schützenfesttagen folgt ganz bestimm Teil zwei der Feier mit dem Pokal. An der abendlichen Veranstaltung, die hätte besser besucht sein können, nahm auch der Millinger Schützenthron teil. Auch das zeigt die Verbundenheit und Harmonie der Millinger Vereine untereinander.

Am Sonntag konnten wir unser Breitensportangebot, bei einem gut besuchten volkstümlichen musikalischen Frühschoppen, der Öffentlichkeit präsentieren. Hierbei waren vor allem die Turngruppen, die sonst in der Öffentlichkeit nicht so oft zu sehen sind, präsent und konnten einem staunenden Publikum Tänze und Akrobatik vorführen.

Den Abschluss bildete dann das Fußballspiel unserer aktuellen 1. Mannschaft gegen die Bezirksliga Aufstiegsmannschaft des Jahres 2000, die fast vollzählig erschienen war. Hierbei wurden viele Erinnerungen wieder aufgefrischt und bei einem kühlen Blonden von „alten Fußballzeiten“ erzählt.

So, jetzt sind wir wieder da, wo ich zu Anfang begonnen habe. Die Tür zum Kühlwagen wurde um 19.30 Uhr zum letzten Mal an diesem Jubiläumstagen zugemacht. Vor uns liegt eine Zeit, in der es für uns bestimmt nicht leichter wird. Aber Fortuna Millingen ist 90 Jahre geworden, und hat dabei ganz gewiss viel schwerere Zeiten überstanden, wenn, und dabei möchte ich einen Absatz aus meiner Festrede einfügen, wir festhalten an der Werteordnung, Fairness, Chancengleichheit, Gemeinwohl. Auch in Zukunft ist zuerst Idealismus gefragt und der Glaube an eine gute Sache. Unverzichtbare Eigenschaften, die dem Verein immer wieder neue Perspektiven eröffnet haben. Die freiwillige Mitgliedschaft und die ehrenamtliche Mitarbeit haben sich als fruchtbare Grundlage der bisherigen Entwicklung unseres Vereins bewährt. Diese Ideale gilt es zu bewahren, dann werden wir auch 100 Jahre alt, ganz sicher.

Vielen Dank für Euer Mittun und herzliche Grüße

Euer
Heinz Lukkezen, Vorsitzender

 

 
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