Breitensport bei Fortuna Millingen

Breitensport bei Fortuna Millingen

Seit einigen Jahren bietet Fortuna Millingen Kinderturnen in verschiedenen Altersklassen an. „Die Gruppe trifft sich ohne Leistungsdruck, Turnen und Bewegung sollen in erster Linie Spaß machen“ lautet der Leitsatz der Übungsleiterin Karin Schöttler. Die Gruppen suchen nun nach Verstärkung.

„Interessierte Kinder sind jederzeit willkommen und können gerne ein Schnuppertraining absolvieren“, erklärt Schöttler. Das Kinderturnen findet immer donnerstags in der Turnhalle der Grundschule Millingen statt. Die Mädchen und Jungen werden in folgende Altersklassen eingeteilt: Kinder im Alter von 3 bis 6 Jahren von 16 bis 17 Uhr, 1. bis 3. Klasse von 17 bis 18 Uhr, sowie 3. bis 6. Klasse von 18 bis 19 Uhr

Jeden Mittwoch trifft sich außerdem bei der Fortuna eine Nordic-Walking Gruppe um 18.30 Uhr an der Grundschule in Millingen. Dieser Lauftreff ist für alle Interessierten gedacht, die gerne in einer Gemeinschaft sportlich aktiv sind. Jeder Teilnehmer kann sich nach seiner Leistungsfähigkeit bewegen, wobei diese durch regelmäßiges Training gesteigert werden kann. Nach einem kurzen Aufwärmprogramm geht es für die Breitensportler los. Nach einer absolvierten Strecke wird die Einheit mit Dehnübungen beendet. Des Öfteren werden auch Technikübungen angeboten, um fehlerhafte Abläufe zu minimieren. (Quelle: derwesten.de)

Fünfkampf bei der Fortuna

Fünfkampf bei der Fortuna

Klaus Sesing ist nicht nur erster Vorsitzender beim SV Fortuna Millingen, sondern auch Hausmeister der St. Quirinus-Grundschule. Gestern Morgen konnte er „seine“ Schüler komplett auf der Sportanlage an der Bruchstraße begrüßen, denn der Fußballverband Niederrhein (FVN) veranstaltete mit allen Millinger Klassen vom ersten bis zum vierten Schuljahr ein „Sportfest Fußball“.

Staffelrennen und „Leiter-Golf“

Rund 140 Mädchen und Jungen tummelten sich auf den Rasenplätzen der Fortuna und hatten jede Menge Spaß an verschiedenen Stationen, die morgens ab 7 Uhr aufgebaut worden waren. Zahlreiche sportliche Herausforderungen standen für den Nachwuchs auf dem Programm. So musste ein Geschicklichkeits-Fünfkampf absolviert werden, bei dem Punkte gesammelt und am Ende auch Sieger gekürt wurden. Es gab verschiedene Staffelrennen, dabei musste unter anderem ein Tennisball auf einer Frisbee jongliert werden, natürlich auch Fußballspiele und Elfmeterschießen, aber auch freie Mitmachangebote wie „Leiter-Golf“ und „Fußball-Kegeln“. Am Ende des Sportfestes gab es für alle Kinder Medaillen und Preise.

Eine, die besonders strahlte, war die achtjährige Beeschta, dessen Eltern aus dem Afghanistan stammen. „Das hat richtig Spaß gemacht, vor allem das Fußballspielen“, war das Mädchen aus dem zweiten Schuljahr begeistert.

„Wir hatten uns schon länger für diese Aktion beworben“, freute sich Sesing, dass sein Verein die Zusage vom FVN erhalten hatte. „Das ist eine tolle Möglichkeit, alle Schüler mal auf die Sportanlage zu bekommen. Und aktuell zur Europameisterschaft ist das natürlich besonders passend“. So waren dann auch mehrere Kinder in ei-nem Deutschland-Trikot erschienen.

„Wir richten dieses Sportfest 20 Mal im Jahr aus, haben aber 60 bis 70 Bewerbungen“, erklärt Mirko Schweikhard, beim Fußballverband Niederrhein Beauftragter für den Schulfußball. „Hier in Millingen gibt es optimale Bedingungen und alle machen super mit, das ist ein sehr entspannter Vormittag für uns“, lobte Schweikhard sowohl das positive Verhalten der Schüler als auch den Einsatz der Vereinsmitglieder, der Lehrerinnen sowie des Fördervereins.

Lob für den Förderverein

„Nach den Bundesjugendspielen und dem Fahrradaktionstag war das die dritte Veranstaltung innerhalb von zwei Wochen, bei der wir Helfer vom Förderverein benötigten“, würdigte auch Sesing das Engagement der Eltern, die unter anderem für das Frühstück sorgten.

(Quelle: derwesten.de)

Handball auf dem Stundenplan

Handball auf dem Stundenplan

Das Prellen des Spielgerätes gelingt dem neunjährigen Leif schon richtig gut. Normalerweise kickt der Millinger bei der Fortuna, gestern Morgen stand für den Jungen und seine Mitschüler aus der 4 b zum ersten Mal Handball auf dem Stundenplan. Die dritten und vierten Jahrgangsstufen der St. Quirinus-Grundschule erhielten Besuch von Thomas Zey und Oliver Klett. Die beiden Übungsleiter der HSG Haldern/Mehrhoog/Isselburg veranstalteten ein jeweils 45-minütiges Schnuppertraining für die vier Klassen in der Turnhalle.

„Wir wollen die Kinder durch diese Aktion in den Verein bringen“, erklären die Trainer die Hauptmotivation dieses Angebots. Zuvor hatte die HSG solche Probestunden bereits in den Grundschulen in Isselburg, Haldern und Mehrhoog angeboten, heute geht’s auch noch nach Anholt. „Der Weg zum Fußball ist ja meistens kürzer, wir versuchen die Mädchen und Jungen aber auch für den Handball zu begeistern“, sagt Oliver Klett, der zunächst einmal ganz wichtig findet, dass Kinder überhaupt Sport treiben. „Viele Kids können ja heute nicht mal mehr eine Rolle vorwärts oder einen Ball fangen“.

Prellen, werfen und fangen

Inhalte der ersten Handball-Lektion waren für die Millinger Mädchen und Jungen das Prellen, Werfen und Fangen des Spielgerätes – wobei nicht nur mit Bällen gearbeitet wurde. So packten die Trainer zur Verwunderung der Grundschüler auch gefaltete Papiertüten aus. „Ihr müsst beim Wurf im letzten Moment den Unterarm nach unten peitschen, wenn ihr es richtig macht, knallt die Tüte“, erläuterte Oliver Klett, der auch seine Tochter Kristina mitgebracht hatte, die in der E-Jugend der Handball-Spielgemeinschaft im Tor steht und einige Übungen zeigte.

Barbara Katafiasz, Sportlehrerin der 4 b, hatte sich ebenfalls auf den Besuch der beiden Handballer gefreut. „Das ist eine schöne Sache“, begrüßt sie das Engagement der Vereinstrainer, die der Schule anlässlich dieses Schnuppervormittages auch 25 Handbälle als Geschenk der HSG übergaben. „Richtig Handball zu spielen, ist bei uns zwar nicht möglich, da wir gar keine Tore haben, aber Übungen mit den Bällen kann ich jetzt beispielsweise sehr gut in ein Zirkeltraining mit einbauen“, sagt die Pädagogin.

Weiterführende Schnupperstunden im Verein bietet die Handball-Spielgemeinschaft im Übrigen wieder am 12. und 26. März an. Dann können interessierte Kinder und Jugendliche donnerstags von 16.30 bis 18 Uhr in die Isselburger Halle am Stromberg kommen.

(Quelle: derwesten.de)

Mini-Jobberin in Sachen Bewegung

Mini-Jobberin in Sachen Bewegung

Der Sportunterricht vor 30 Jahren war ein anderer als heute. „Bei den Bundesjugendspielen gab es Weitspringen, aber darauf vorbereitet hat man uns nicht wirklich“, blickt Karin Schöttler zurück. Heute ist das anders, wie sie aus dem Sportunterricht ihrer beiden Söhne Jan und Till weiß. Die 46-Jährige bedauert es, dass sie damals nicht mehr gefördert wurde. „Schließlich möchte jeder Erfolgserlebnisse haben“, begründet sie. Daher ist der Leiterin zahlreicher Angebote und Kurse bei Fortuna Millingen genau das ein Anliegen. Und: Dass die Teilnehmer Spaß an der Bewegung haben. „Denn dann, und nur dann, sind sie dauerhaft sportlich aktiv“, sagt sie.

Das ist ihr Ziel. Denn bei den Angeboten, die Karin Schöttler betreut, geht es nicht um Leistung und Medaillen, es geht um Breitensport, kurz um den Einstieg in den Sport für Groß und Klein, es geht um Spaß an der Bewegung und um Prävention von Herz- und Kreislauferkrankungen.

Tischtennis, Turnen, Nordic Walking

Als Karin Schöttlers Söhne sechs und vier Jahre alt waren, begann sich die ausgebildete Arzthelferin nach einem beruflichen Wiedereinstieg umzusehen. „Vielleicht bieten sich auch Möglichkeiten in einem Sportverein“, ging ihr damals durch den Kopf. Der jungen Mutter wurde prompt das Mutter-Kind-Turnen bei Fortuna Millingen anvertraut. Das war vor rund zehn Jahren. Inzwischen leitet Karin Schöttler das Kinderturnen, betreut die Tischtennis-Anfänger, hat Nordic Walking- und Fitnessgruppen, kümmert sich um das Sportangebot in der Offenen Ganztagsschule und leitet Kurse, um Herz-Kreislauferkrankungen vorzubeugen.

Nein, dass ihre Arbeit für Fortuna Millingen mal 12,5 Wochenstunden umfassen und sie damit zu einer Mini-Jobberin in Sachen Bewegung und Gesundheitsprävention werden würde, hat sie sich als junges Mädchen nicht vorstellen können. „Ich habe mich zwar immer gern bewegt, früher auch Tischtennis gespielt“, sagt sie. „Viel mehr war aber zunächst nicht“.

„Eine Frage der richtigen Dosis“

Mit Mitte 20 entdeckte sie das Joggen. Mit ihrer Clique und dem Vater eines Cliquenmitglieds war Karin Schöttler nach Kleve gefahren. Dort war man durch ein Waldstück gejoggt. Dabei machte es Klick. „Wir wurden nicht unterfordert, nicht überfordert, haben rechtzeitig Pausen eingelegt“, erinnert sie sich. Seither weiß sie, vieles ist eine Frage der richtigen Dosis. Das vermittelt sie auch den Teilnehmern ihrer Kurse. Und vieles mehr: Den Kindern beispielsweise, wie wichtig es ist, im Team zu agieren, den Großen wie wichtig Sport für die Psyche ist. „Denn wer sportliche Ausdauer zeigt, der kann auch Stress besser verpacken“, weiß Karin Schöttler.

(Quelle: derwesten.de)

Fortuna bietet Training zur Gewaltprävention

Der Sportverein Fortuna Millingen bietet in den Sommerferien ein Gewaltpräventionstraining für Schüler der ersten und zweiten Grundschulklassen an. Als Termine sind Montag, 22. Juli, bis Mittwoch, 24. Juli, jeweils von 8.30 bis 12.30 Uhr geplant. Veranstaltungsort ist die Turnhalle in Millingen. Der Elternabend dazu findet am Montag, 15. Juli, 20 Uhr, im Vereinsheim der Fortuna Millingen statt.

Im „Mut tut gut“-Training setzen sich die Kinder grundsätzlich mit dem Nein-Sagen auseinander. Nein-Sagen zu Gewalt, Drogen, Mutproben, Erpressung, „komische“ Berührungen, Spielzeug „tauschen“ und vielem mehr. Jungen und Mädchen haben in diesem Training die Möglichkeiten, Handlungskompetenzen spielerisch auszuprobieren.

Zum Hintergrund: Kinder, die selbstbewusst sind, sich angenommen und geliebt fühlen, halten auch einmal eine Ungerechtigkeit aus ohne zurück zu schlagen. Sie lassen sich nicht einschüchtern, sondern holen Hilfe, wenn es notwendig ist. Sie toben vielleicht mit anderen Kindern, müssen sich aber nicht ständig beweisen, dass sie größer, stärker und besser sind als andere. In diesem Sinne starke Kinder werden nicht so leicht Opfer.

Auf dem Weg zu mehr Bewegung

Auf dem Weg zu mehr Bewegung

Der Kindergarten St. Quirinus ist auf dem Weg zum Bewegungskindergarten. „Wir beob-achten immer häufiger, dass die Motorik bei Kindern eingeschränkt ist“, sagt Leiterin Roswitha Gernemann-Labenz. Wer fit und beweglich ist, baut zudem weniger Unfälle. „Was liegt da näher, als die Bewegung zu fördern“, sagt Gernemann-Labenz. Zwei Erzieherinnen haben den entsprechenden Kurs für die Zertifizierung schon abgeschlossen. „Der Rest des Teams wird die 70 Lerneinheiten bis Oktober absolviert haben“, teilte die Leiterin mit. Ende des Jahres hofft sie dann, die Urkunde des Landessportbundes NRW in Händen zu halten und ein entsprechendes Außenschild an die Einrichtung am Hofacker in Millingen hängen zu dürfen.

Kooperation mit einem Sportverein

Fortbildung allein reicht aber nicht, um als Bewegungskindergarten anerkannt zu sein. „Voraussetzung ist zudem, dass der Kindergarten bewegungsfreundlich umgestaltet wird“, erklärte Sarah Nienhuys vom Kreissportbund Kleve. Und: Erwartet wird eine Kooperation mit einem Sportverein. „Der entsprechende Vertrag ist bereits unterzeichnet“, so Jürgen Klug, der Vizevorsitzende von Fortuna Millingen.

Kooperation – das bedeutet: gemeinsame Veranstaltungen, gemeinsame Angebote. „Fronleichnam starten wir“, teilte Fortuna-Chef Heinz Lukkezen mit. Während das traditionelle Dorfturnier steigt, bietet der örtliche Sportverein auch erstmals die Möglichkeit für die Kleinen, ein Mini-Sportabzeichen zu machen. „Wir wollen möglichst frühzeitig Kinder für Bewegung und Sport motivieren“, so Lukkezen. Einerseits geht es darum, die Zahl von 750 Fortuna-Mitgliedern aufzustocken, auf der anderen Seite steht der gesundheitsfördernde Aspekt von Bewegung im Fokus des Vereins.

Nicht nur im Inneren des Kindergartens soll es ein Mehr an Möglichkeiten zur Bewegung geben – geplant ist unter anderem eine Sprossenwand im Flur – auch das Außengelände wird so gestaltet, dass hier Anreize zur Bewegung gegeben werden. Ein Bolzplatz soll dort entstehen und vieles mehr. Die Bocholter Garten- und Landschaftsarchitektin Jenny Humbrich ist damit beauftragt. 120 000 Euro wird die Umgestaltung kosten, von der Zentralrendantur gibt es eine Zusage für die Übernahme von 90 000 Euro. „Die restlichen 30 000 Euro müssen die Eltern in Eigenleistung erbringen“, erklärt Heinz Lukkezen, der auch Leiter der Zentralrendantur in Kalkar ist. Dafür müssen aber noch die Eltern motiviert werden.

Gebaut wird in zwei Bauabschnitten. Der erste mit einem Volumen von 95 000 Euro soll 2013 realisiert werden, im kommenden Jahr sollen dann die verbleibenden 25 000 Euro verbaut werden.

(Quelle: derwesten.de)