Fortunas Tischtennisabteilung erfreut über Fortschritte im Jugendbereich

Auf der Jahreshauptversammlung der Tischtennisspieler des SV Fortuna Millingen freute sich Abteilungsleiter Dietmar Lange vor allem, dass im Jugendbereich große Fortschritte erkennbar seien. Dabei hob Jugendwart Jan-Uwe Feldmann insbesondere die guten Ergebnisse der C-Schülerinnen bei den Bezirksmeisterschaften hervor, wo sich Lisa Michelbrink für die Westdeutschen Meisterschaften qualifizierte. Erfreulich sei zudem, dass die Tischtennisabteilung in Millingen künftig das Kreisstützpunkttraining ausrichten werde, mit dem ab dem 18. September eine gezielte Nachwuchsförderung im Kreis Niederrhein erreicht werden solle. Mit dabei sind auch einige Aktive aus Millingen.

Bei den Vorstandswahlen wurde Abteilungsleiter Dietmar Lange einstimmig bestätigt. Sein Stellvertreter ist Hendrik Rulofs. Nachdem Jan-Uwe Feldmann erklärt hatte, dass er aufgrund seines Studiums in den Niederlanden das Amt des Jugendwartes nicht mehr ausüben kann, erklärte sich Trainerin Christa Haves bereit, die Aufgabe zu übernehmen. Jugendsprecher sind nun Lena Kroes und Till Schmenk.

Zum Kassenwart wählte die Versammlung erneut Heinz-Peter Heister. Die Aufgaben des wiedergewählten Pressewartes Lutz Verbeet wurden um die des Schriftführers erweitert. Zudem wurde Manfred Alberts zum Materialwart bestimmt.

Schließlich wurden noch die Jugendvereinsmeister geehrt: Doppel A-Schüler: 1. David Darmoyan/Lukas Mey, 2. Felix Steltjes/Michel Hagenau, 3. Till Schmenk/Sasha Ueffing; Doppel B-Schüler: 1. Nino Schuhmann/Luke van Elten, 2. Dominik Zehle/Yannis Fels; Doppel B-Schüler/innen: 1. Lena Kroes/Lisa Hüting, 2. Lisa Michelbrink/Emily Michelbrink, 3. Hannah Hülkenberg/Jonah Berendsen; Einzel A-Schüler: 1. David Darmoyan, 2. Lukas Mey, 3. Michel Hagenau, 4. Felix Steltjes, 5. Till Schmenk, 6. Sasha Ueffing; Einzel B-Schüler: 1. Luke van Elten, 2. Jonah Berendsen, 3. Nino Schuhmann, 4. Dominik Zehle, 5. Yannis Fels, 6. Marlon Schmidt; Einzel B-Schülerinnen:1. Lena Kroes, 2. Lisa Hüting, 3. Lisa Michelbrink, 4. Emily Michelbrink, 5. Hannah Hülkenberg.

Fortuna Millingen hat drei neue Lizenztrainer

Drei Trainer der Fußballjugend-Abteilung von Fortuna Millingen haben in den vergangenen Wochen ordentlich gebüffelt und erfolgreich die Trainer-C-Lizenz erworben. Nachdem das Trio – D-Jugendtrainer Daniel Hartung, F-Jugendtrainer Tom Rosendahl und A-Jugendtrainer Roland Ziegner – im August 2015 den Teamleiter Jugend erworben hatte, wurde das erlernte Wissen nun vertieft und erweitert.

Zunächst beschäftigten sich die Teilnehmer der C-Lizenz-Ausbildung Kinder- und Jugendfußball mit der Philosophie des Jugendfußballs. Hier wurden hauptsächlich die verschiedenen Bedürfnisse der Jugendspieler in den entsprechenden Altersklassen erläutert.

Achttägige Ausbildung

Inhaltlich folgte nun der Themenschwerpunkt der Ausbildung mit der Vermittlung der Trainingslehre in den Altersklassen D- bis A-Junioren. Weitere wichtige Inhalte der Ausbildung zum C-Lizenz-Trainer waren das Torhütertraining, die Sportorganisation und die Aufgaben eines Jugendtrainers.

Die achttätige Ausbildung der Jugendtrainer wurde vom Verbandssportlehrer Gerd Bode in der Sportschule Wedau geleitet. Roland Ziegner, der aktuell für die A-Jugend verantwortlich ist und in der kommenden Saison die zweite Herrenmannschaft coacht, konnte hier besonders überzeugen, so dass er die nächste Lizenzstufe (B-Lizenz) ohne die ansonsten übliche Eignungsprüfung angehen kann. „Toll, dass sich die Vereinsmitarbeiter trotz des zeitlich aufwendigen Jobs als Jugendtrainer erfolgreich fortgebildet haben“, meinte Nicolas te Baay, Geschäftsführer von Fortuna Millingen.

(Quelle: derwesten.de)

Langjährige Aktive der Tischtennisabteilung geehrt

Für ihren langjährigen Einsatz an der Tischtennisplatte wurden jetzt vier Mitglieder des SV Fortuna Millingen geehrt. Bei einer Feier im Vereinsheim an der Bruchstraße erhielten Manfred Alberts, Hubert Terhorst, Günter Holzum und Hermann Ruppert jeweils Spielernadeln und eine Urkunde des Westdeutschen Tischtennisverbandes.

Für über 50-jährigen aktiven Sport wurde Manni Alberts, der über Wesel und Flüren 1980 zur Fortuna kam, die Spielernadel in Gold überreicht. Mit der Silbernen Nadel wurden Terhorst und Holzum ausgezeichnet. Beide sind schon seit der Gründung der Millinger TTA aktiv, das heißt über 40 Jahre. Über 30 Jahre nimmt bereits Hermann Ruppert, der zunächst in Ringenberg aktiv war, den Schläger für Meisterschaftsspiele in Millingen in die Hand. Als Anerkennung erhielt er dafür die bronzene Spielernadel des WTTV.

Alle vier sind auch heute noch regelmäßig für die Fortuna im Einsatz.

(Quelle: derwesten.de)

Klaus Sesing führt nun die Fortuna

Klaus Sesing führt nun die Fortuna

Im zweiten Anlauf hat es dann doch geklappt. Der SV Fortuna Millingen hat einen neuen Vorsitzenden gefunden. Klaus Sesing (51) wird künftig den Sportverein führen. Wie berichtet hatte sich bei der Jahreshauptversammlung Anfang Oktober zunächst kein Nachfolger für Heinz Lukkezen (64) gefunden, der sich nach 26 Jahren als Vereinschef dazu entschlossen hatte, das Amt definitiv in jüngere Hände zu übergeben. So war es zu einer weiteren außerordentlichen Versammlung im Vereinsheim gekommen, um einen neuen Vorsitzenden für die derzeit rund 750 Mitglieder zu finden.

„Wir sind natürlich alle sehr froh, dass sich Klaus Sesing bereit erklärt hat, diesen Posten zu übernehmen. Er war auch immer mein Favorit gewesen. Er kennt den Verein in- und auswendig und identifiziert sich voll und ganz mit diesem“, zeigte sich Lukkezen erleichtert, der – hätte sich erneut kein Nachfolger gefunden – beim Amtsgericht einen Notvorstand hätte bestellen müssen. Sesing, der Malermeister und Hausmeister der St. Quirinus-Schule ist, engagiert sich bei der Fortuna schon seit vielen Jahren, zunächst im Jugendbereich, zuletzt als Fußball-Obmann.

Ebenfalls neu gewählt werden musste ein 2. Vorsitzender. Dieses Amt übernimmt für ebenfalls zwei Jahre Markus Nakotte (47, Tiefbauingenieur), der Jürgen Klug ablöst, der dieses Amt seit 1995 bekleidet hatte. Zudem bestätigte die Versammlung Nicolas te Baay als Geschäftsführer und Stefan Giesen als zweiten Geschäftsführer. Den Posten als Fußball-Obmann übernimmt nun Thomas Imbusch, sein Stellvertreter ist Karsten Kremer. Das Amt des Jugendfußball-Geschäftsführers, das bislang Markus Nakotte inne hatte, erledigt nun Stefan Essink. Schließlich wurde noch Werner Tiemann zum zweiten Platzkassierer gewählt.

„Wir sind nun mit 19 Personen im Vorstand sehr gut und breit aufgestellt. Es ist heute mehr denn je wichtig, dass die Arbeit auf viele Schultern aufgeteilt wird und damit für alle erträglich ist“, sagt Lukkezen, der – wie auch Jürgen Klug – dem Verein als Beisitzer im Bereich Ganztagsschule erhalten bleibt. Heinz Lukkezen wurde außerdem zum Ehrenpräsidenten, Jürgen Klug zum Ehrenmitglied ernannt.

(Quelle: derwesten.de)

Sepp-Herberger-Preis für die Fortuna

Sepp-Herberger-Preis für die Fortuna

Im vergangenen Jahr hatte sich Peter Frymuth, Präsident des Fußballverbandes Niederrhein (FVN), im Rahmen der Aktion „Vereinsdialog“ intensiv beim SV Fortuna Millingen umgeschaut. Dabei hatte ihn vor allem das Engagement des Sportvereins im Offenen Ganztag an der St. Quirinus-Grundschule beeindruckt. Der FVN schlug daraufhin die Fortuna für die Preisverleihung der Sepp-Herberger-Stiftung vor. Die älteste seit 1977 existierende Stiftung des Deutschen Fußball-Bundes zeichnet regelmäßig Fußballvereine für ihren besonderen Einsatz aus.

Und dazu gehört jetzt auch der SV Fortuna Millingen. Der Verein wurde gestern von der Stiftung mit einer Urkunde im Bereich „Schule und Verein“ für die inzwischen seit zehn Jahren bestehende Tätigkeit im Offenen Ganztag an der St. Quirinus-Grundschule geehrt. Diese überreichte stellvertretend Peter Koch, Vorsitzender des Fußball-Kreises 11, an Heinz Lukkezen, den Vorsitzenden des Sportvereins.

Verlässlichkeit ist wichtig

„Wir freuen uns natürlich sehr, dass unsere Arbeit damit ein Stück weit honoriert wird“, sagte Lukkezen, der von den Vorstandsmitgliedern Nicolas te Baay, Simon te Baay und Stefan Giesen begleitet wurde. „Dass ein Sportverein als Träger einer offenen Ganztagsschule fungiert, ist etwas ganz besonderes“, begrüßte auch der Reeser Bürgermeister Christoph Gerwers die Auszeichnung des Kooperationspartners – wie auch Ludger Beltermann, Leiter des Schul- und Sportamtes. Dabei funktioniere die Zusammenarbeit mit der Stadt hervorragend, lobte Gerwers. Vor allem die Verlässlichkeit im Offenen Ganztag sei wichtig. Das unterstreicht auch Schulleiterin Britta Koltermann: „Wir sind ungemein froh, die Fortuna als Partner zu haben. Vor allem die menschlichen Kontakte sind ganz entscheidend, hier ist immer jemand vor Ort“.

So kümmern sich momentan abwechselnd sechs Mitarbeiterinnen der Fortuna um die Kinder. „Neben Mittagessen und Hausaufgabenbetreuung werden natürlich sportliche Aktivitäten angeboten, aber auch Basteln oder Backen“, erklärt Christa Haves, die sichin Millingen seit Beginn im Offenen Ganztag engagiert.

(Quelle: derwesten.de)

Ein Spiel baut Brücken

Ein Spiel baut Brücken

Unter den Klängen der UEFA Champions League Hymne betreten sie den Rasen, ganz wie die Profis. Schon beim Einlaufen spürt man also, dass dieses Freundschaftsspiel kein ganz gewöhnliches ist, denn die zweite Mannschaft von Fortuna Millingen spielt nicht gegen einen anderen Club aus der Kreisliga C, sondern gegen den neu gegründeten FC Horizont Int., einer Auswahl der Bewohner des Reeser Asylbewerberheims.

Per Handschlag vom Vorstand werden die zahlreichen Gäste am Eingang der Sportanlage an der Bruchstraße begrüßt. Herzlich und gut gelaunt ist die Atmosphäre kurz vor dem Anpfiff. Nicht nur die Millinger sind gekommen, um ihre Mannschaft anzufeuern, auch rund 100 Reeser und Bewohner der Flüchtlingseinrichtung sind, dank der Bereitstellung eines Bus-transfers durch von Mulert, ge-kommen. Doch so sehr der sportli-che Aspekt, gerade bei den Spie-lern auf dem Feld zu merken ist, geht es um mehr als nur Sport. „Wir erhoffen uns eine bessere Willkommenskultur“, betont der Fortuna-Vorsitzende Heinz Lukkezen.

Der Kontakt ist über den Freizeitpädagogen Chris Terhart, der aus Millingen kommt und im Asylheim arbeitet, entstanden. Wie, wenn nicht mit einem geselligen Zusammentreffen, könnte man es sonst schaffen, Menschen zusammenzubringen, Ängste und Vorurteile abzubauen und den Flüchtlingen, die, wie Lukkezen in seiner Begrüßung sagte, „einen langen und beschwerlichen Weg in die Freiheit“ auf sich genommen haben, zu helfen, ihren Alltag zu vergessen und das „Lagerleben“ für einen Nachmittag hinter sich zu lassen.

Ehemalige Nationalspieler

Der Gedanke, einen Fußballclub zu gründen, lag da förmlich auf der Hand. Terhart war es, der merkte, „dass immer mehr alleinstehende Männer im fußballerischen Alter“ nach Rees kamen. Was lag da nä-her, als einen Fußballverein zu grünen und Freundschaftsspiele mit den benachbarten Vereinen anzustreben. „Fußball ist international“, betont Terhart, genauso wie auch das Team international und multikulturell ist. Es sind Spieler aus nahezu allen Bürgerkriegsländern wie Syrien, Libyen, Nordirak, Ghana und den Ländern des ehemaligen Jugoslawien vertreten. „Für sie ist es das Allergrößte“, bekräftigt Terhart.

Und sie sind konkurrenzfähig. Gegen eine Auswahl des SV Rees hat man schon gewonnen. „Nun möchten wir hier natürlich auch ein positives Ergebnis mitnehmen“, bekräftigt Terhart den sportlichen Ehrgeiz. Immerhin zählt das Team namhafte Spieler in seinen Reihen. Fußballer, die in ihrer Heimat in den höchsten Ligen gespielt haben. Mit Brain Andy Akli aus Ghana und Eli Don Bilali aus Albanien stehen zwei ehemalige Nationalspieler auf dem Platz, die sogar schon Einladungen zum Probetraining bei Arminia Bielefeld bekommen haben. „Wir wollen uns hier gut verkaufen“, lautet daher Terharts Devise. Am Ende reicht es nicht ganz. Millingen gewinnt 6:4.

Die gesponserten Bälle und gestifteten Fußballschuhe und Trikots nehmen die Spieler mit nach Rees und vielleicht auch ein paar gute Gefühle eines friedvollen und geselligen Fußballnachmittags. Wer weiß, vielleicht nutzt dann auch schon bald der eine oder andere Spieler das Angebot von Fortuna Millingen und kommt zum nächsten Training einfach vorbei. Auch weitere Aktionen schließt Lukkezen nicht aus. „Wir sind für alles offen“, betont er.

Fortuna gratuliert Niklas Jakobi zum Königsschuss

Fortuna gratuliert Niklas Jakobi zum Königsschuss

Am Sonntag ist Niklas König der MIllinger Schützenbruderschaft geworden. Er ist aber nicht nur ein passionierter Schütze, sondern auch ein echter Fortune. Seit 1998 ist er als Spieler für unseren Verein aktiv. Zudem engagiert er sich seit
Sommer 2011 als Jugendtrainer. Mittlerweile ist er für die Nachwuchskicker der AJugend verantwortlich. Desweitern ist der neue Schützenkönig eine feste Größe in der ersten Mannschaft der Fortuna.

Fortuna Millingen gratuliert dir und deinem Thorngefolge herzlich und wünscht ein wunderschönes Königsjahr.

The International gewinnen 10. Millinger Dorfturnier

The International gewinnen 10. Millinger Dorfturnier

Die Jubiläumsauflage des Millinger Dorfturnier, welches in diesem Jahr zum 10. Mal ausgetragen wurde, konnten The International für sich entscheiden. Die Siegermannschaft setzte sich zusammen aus Marek Jansen, Jan Schöttler, Ole Haves, Marcel Venhoven, Henrik Pieper, Alex Siepen, Oliver Hesseling, Rene Konst und Tom Drews.

Nach der Gruppenphase die in zwei Gruppen mit je sieben Mannschaften absolviert wurde, kam es zu den beiden Halbfinals. Im ersten Semifinale kam es zum Aufeinandertreffen zwischen dem 2. Zug und der Fohlenelf. Nach einem torlosen Remis in der regulären Spielzeit kam es zum Elfmeterschießen. Hier konnten sich die Fohlen mit 2:0 durchsetzen und in das Finale einziehen.

Bild der zweitplatzierten Fohlenelf

 

Im zweiten Halbfinale setzte sich der spätere Turniersieger „The International“ mit 2:0 gegen den FC Dreamteam durch.
Vor dem Endspiel um den Volksbankcup wurde der dritte Sieger im Elfmeterschießen ermittelt. Hier setzte sich der FC Dreamteam mit 3:2 gegen den 2. Zug durch.

 

Die Tischtennisabteilung und Fortuna trauert um Matthias Döveling

Die Tischtennisabteilung und Fortuna trauert um Matthias Döveling

Nach langer Krankheit ist am 18.04.2015 Matthias Döveling verstorben. Er ist nur 40 Jahre alt geworden. Matthias war seit 1986 Mitglied der Tischtennisabteilung und spielte aktiv in der Jugend. Nahtlos wechselte er in die Herren, wo er noch im letzten Jahr trotz künstlichem Herz in der 1. Herrenmann-schaft aushalf. Neben dem sportlichem Engagement scheute er nicht Verant-wortung für die Abteilung zu übernehmen. So übernahm er 2007 die Aufgaben des Schriftführers, die 2009 in die des Geschäftsführers erweitert wurden. Matthias hat seinen Einsatz für die TTA stets gewissenhaft und mit einer angenehmen humorvollen Art erledigt. Viele der TTA ler verlieren mit Matthias auch einen sehr guten Freund. Er wird uns fehlen.

Handball auf dem Stundenplan

Handball auf dem Stundenplan

Das Prellen des Spielgerätes gelingt dem neunjährigen Leif schon richtig gut. Normalerweise kickt der Millinger bei der Fortuna, gestern Morgen stand für den Jungen und seine Mitschüler aus der 4 b zum ersten Mal Handball auf dem Stundenplan. Die dritten und vierten Jahrgangsstufen der St. Quirinus-Grundschule erhielten Besuch von Thomas Zey und Oliver Klett. Die beiden Übungsleiter der HSG Haldern/Mehrhoog/Isselburg veranstalteten ein jeweils 45-minütiges Schnuppertraining für die vier Klassen in der Turnhalle.

„Wir wollen die Kinder durch diese Aktion in den Verein bringen“, erklären die Trainer die Hauptmotivation dieses Angebots. Zuvor hatte die HSG solche Probestunden bereits in den Grundschulen in Isselburg, Haldern und Mehrhoog angeboten, heute geht’s auch noch nach Anholt. „Der Weg zum Fußball ist ja meistens kürzer, wir versuchen die Mädchen und Jungen aber auch für den Handball zu begeistern“, sagt Oliver Klett, der zunächst einmal ganz wichtig findet, dass Kinder überhaupt Sport treiben. „Viele Kids können ja heute nicht mal mehr eine Rolle vorwärts oder einen Ball fangen“.

Prellen, werfen und fangen

Inhalte der ersten Handball-Lektion waren für die Millinger Mädchen und Jungen das Prellen, Werfen und Fangen des Spielgerätes – wobei nicht nur mit Bällen gearbeitet wurde. So packten die Trainer zur Verwunderung der Grundschüler auch gefaltete Papiertüten aus. „Ihr müsst beim Wurf im letzten Moment den Unterarm nach unten peitschen, wenn ihr es richtig macht, knallt die Tüte“, erläuterte Oliver Klett, der auch seine Tochter Kristina mitgebracht hatte, die in der E-Jugend der Handball-Spielgemeinschaft im Tor steht und einige Übungen zeigte.

Barbara Katafiasz, Sportlehrerin der 4 b, hatte sich ebenfalls auf den Besuch der beiden Handballer gefreut. „Das ist eine schöne Sache“, begrüßt sie das Engagement der Vereinstrainer, die der Schule anlässlich dieses Schnuppervormittages auch 25 Handbälle als Geschenk der HSG übergaben. „Richtig Handball zu spielen, ist bei uns zwar nicht möglich, da wir gar keine Tore haben, aber Übungen mit den Bällen kann ich jetzt beispielsweise sehr gut in ein Zirkeltraining mit einbauen“, sagt die Pädagogin.

Weiterführende Schnupperstunden im Verein bietet die Handball-Spielgemeinschaft im Übrigen wieder am 12. und 26. März an. Dann können interessierte Kinder und Jugendliche donnerstags von 16.30 bis 18 Uhr in die Isselburger Halle am Stromberg kommen.

(Quelle: derwesten.de)