Fortuna Millingen tritt beim Nachbarn in Vrasselt zu brav auf

Fortuna Millingen tritt beim Nachbarn in Vrasselt zu brav auf

Artikel der Rheinischen Post vom 14. September 2020: Neuling Fortuna Millingen hatte im Nachbarschaftsduell beim SV Emmerich-Vrasselt mit 0:2 (0:2) das Nachsehen. Einig waren sich die beiden Trainer nach dem Abpfiff über die Bewertung der Partie. „Es war ein schlechtes Spiel“, erklärten Millingens Rolf Sent und Sascha Brouwer (SVV) unisono.

Wichtiger als die Begegnung war aber das Gedenken an Georg Stratmann, der vor einigen Tagen gestorben ist. Stadionsprecher Dieter Stevens hob die großen Verdienste des langjährigen Vorstandsmitglieds und Fußballobmanns des SVV noch einmal hervor. Die Vrasselter Spieler liefen mit Trauerflor auf.

„Wir waren einfach zu brav und ruhig und haben zu wenig die Zweikämpfe gesucht“, haderte Sent mit der Vorstellung seines Teams. „Aus meiner Sicht war das Ergebnis in Ordnung, doch ansonsten war es ein schlimmes Spiel. Ganz wenige meiner Kicker haben ihr normales Niveau erreicht“, sagte Brouwer.

Anfangs hielt der Gast noch mit, doch danach nahm der SV Vrasselt das Heft in die Hand. Nach einer Flanke von Marco Buscher hatte der im ersten Spielabschnitt auffällig agierende Joel Manoch mit einem Volleyschuss Pech und traf nur die Torlatte (22. Minute). Besser machte es Manoch nach einer Vorarbeit von Tuncay Nokta – aus 18 Metern Entfernung hatte er Schussglück und traf zum 1:0. Danach hatte die Fortuna Pech, als Keeper Luca Pollmann eine Kopfballverlängerung von Tino Giesen aus dem Toreck hechtete.

Die beste Gelegenheit der Fortuna ließ aber Tom Gerstenberg aus, der nach einer Ecke an Pollmann scheiterte (53.). Der SVV hatte danach wieder mehr vom Spiel, ging jedoch mit seinen Gelegenheiten fahrlässig um und spielte nicht zwingend genug. So gab es nur noch einen Torerfolg zu feiern. Marco Cvetkovikj setzte sich unwiderstehlich durch, flankte in den Strafraum und Nokta markierte das 2:0 (72.). Pech hatte Dario Gerling, der nach Zuspiel von Cvetkovikj gegen seine ehemaligen Teamgefährten die Latte traf.

Aufstellung beider Teams:

SV Vrasselt: Pollmann – Derksen, Janßen, Weyenberg, Offergeld, Manoch, Gerling (86. Schulz), Buscher, König (58. Hellebrand), Cvetkovikj (88. Hülsmann), Nokta (76. Kroker).

Fortuna Millingen: Baumann – B. Drews, T. Drews (76. Nakotte), Lörcks (72. Dicker), Sent, Giesen, Hesseling, Haves (82. Nijenhuis), Ising, Eyting (63. Bosmann), Gerstenberg.

Quelle: rp-online.de

Fortuna will ein unangenehmer Gegner sein

Fortuna will ein unangenehmer Gegner sein

Mit einer Woche Verspätung startet unsere Fortuna am 13. September beim SV Vrasselt in die neue Saison in der Fußball-Bezirksliga. In der Vorbereitung wurde viel und hart trainiert, um als Aufsteiger in der Bezirksliga konkurrenzfähig zu sein. „Die Jungs werden topfit sein“, sagt Trainer Rolf Sent, der allerdings zuletzt selbst gut vier Wochen aufgrund einer Knie-OP nicht dabei sein konnte. „Das ließ sich nicht mehr aufschieben“, so der 56-Jährige. Da Sent zudem noch eine Reha antrat, übernahm Co-Trainer Peter Lörcks längere Zeit die Verantwortung bei den Übungseinheiten und den Testspielen.

Dass der Fortuna eine schwere Saison bevorsteht, ist allen Beteiligten bewusst. „Die Jungs waren anfangs schon ein wenig skeptisch, inzwischen haben wir aber ein gutes Spielsystem und die Euphorie ist da“, sagt Sent, der trotz des Verlustes von wichtigen Spielern optimistisch in die Saison geht. Mit Jan Schöttler (VfL Rhede) und Dario Gerling (SV Vrasselt) musste unsere Fortuna zwei offensive Leistungsträger der zurückliegenden Saison ziehen lassen, die maßgeblichen Anteil am Aufstieg hatten. Zudem verließ auch Torwart Rene Konst Fortuna Millingen in Richtung Landesligist VfL Rhede. Ungeachtet dessen will Fortuna Millingen auch in der neuen Spielklasse ein unangenehmer Gegner sein.

Mit Mario Stempel (Hamminkelner SV II) und Nico Becker (SV Haldern II) wechselten zwei Akteure an die Bruchstraße. Da Stempel vor kurzem eine neue Lehre begonnen hat, muss er jedoch von Beginn an kürzertreten. Niko Becker laboriert aktuell mit einer Verhärtung im Oberschenkel, ist aber ansonsten ein möglicher Kandidat für die Startelf. Fortuna Millingen freut sich zudem, dass mit Niklas Neijenhuis und Nicolas Hansen zwei Jungs aus der eigenen Jugend den Sprung in den Bezirksliga-Kader geschafft haben. Trotz des Aufstiegs und der damit einhergehenden sportlichen Herausforderung führt Fortuna Millingen damit den in der jüngeren Vergangenheit erfolgreich beschrittenen Weg, Talente aus der eigenen Jugend die Möglichkeit zu geben, sich in den Seniorenmannschaften zu zeigen, fort.

Fußball-Größe Franz-Josef Tenhangen – ein Millinger in der Bundesliga und im Nationaldress

Fußball-Größe Franz-Josef Tenhangen – ein Millinger in der Bundesliga und im Nationaldress

Franz-Josef Tenhagen gehört zu den Legenden des VfL Bochum, für den er als Spieler und Trainer in der Bundesliga aktiv war. Der Millinger bestritt zudem drei Länderspiele. Noch heute ärgert ihn, dass er vom damaligen Bundestrainer Helmut Schön aus dem Aufgebot für die Weltmeisterschaft 1978 in Argentinien gestrichen wurde. Im Juli blickte die Rheinische Post in ihrere Reihe “Fußball-Größen im Kreis Kleve” auf eine außergewöhnliche Karriere, die bei Fortuna Millingen ihren Anfang nahm.

Es ist der 12. Juni 1977, als 180.000 Fans im ehrwürdigen Maracanã-Stadion in Rio de Janeiro auf den Anpfiff des Fußball-Länderspiels zwischen Brasilien und Deutschland warten. In den Katakomben der Arena ist auch der 25-jährige Franz-Josef „Jupp“ Tenhagen vom VfL Bochum, der an diesem Tag sein zweites Länderspiel für die deutsche Auswahl bestreiten wird. Trainer Helmut Schön wechselt den Abwehrstrategen in der 79. Minute für Bernd Hölzenbein ein. „In dem Stadion herrschte eine unbeschreibliche Atmosphäre. Die unfassbar vielen Zuschauer sangen schon weit vor und während der Partie. Die Stimmung war einzigartig, es war Gänsehaut pur“, erinnert sich Tenhagen 43 Jahre später an diese Begegnung, die 1:1 endete.

Franz-Josef Tenhagen 1977 bei seinem dritten Einsatz im Nationaltrikot beim Länderspiel gegen Wales

Zwei weitere Partien im Nationaltrikot stehen für den Millinger noch zu Buche. Als er im April beim 2:1-Sieg in Belgrad gegen Jugoslawien sein Debüt feierte, bereitete ihm sein Heimatdorf bei seiner Rückkehr einen triumphalen Empfang und ließ das Tambourcorps aufspielen. Im selben Jahr absolvierte Tenhagen auch noch sein drittes und letztes Länderspiel in Dortmund gegen Wales (1:1). Für den ersten Nationalspieler, den der VfL Bochum stellte, wäre sogar noch mehr möglich gewesen. Er gehörte dem vorläufigen Aufgebot für die Weltmeisterschaft in Argentinien an, doch im letzten Moment wurde er von Helmut Schön gestrichen. „Ich habe davon abends im Sportstudio erfahren. Das war kein guter Stil“, ärgert sich Tenhagen noch heute über die Ausbootung.

Bei Fortuna Millingen fing seine Karriere an. Seine besonderen Förderer waren Trainer Erwin van Leeuwen und Gerd Kremer, die das Talent des Jungspunds erkannten. „Beide haben viel für mich getan“, erinnert sich Tenhagen, dessen Eltern damals noch nicht über ein Auto verfügten. „Gerd und Erwin haben mich immer zu den Auswahl-Lehrgängen gefahren. Dafür bin ich sehr dankbar“, sagt Tenhagen.

Schon in seinen ersten beiden Profijahren war Tenhagen aus der Elf von Rot-Weiß Oberhausen nicht wegzudenken. Er avancierte sofort zur Stammkraft und kam auf 64 Bundesliga-Spiele. Ab der Saison 1973/74 kickte er für den VfL Bochum. Damit begann eine Liaison, die bis heute anhält. In seinen 306 Einsätzen für den VfL erarbeitete sich Tenhagen einen Kultstatus und und gehört wie Ata Lameck oder Hermann Gerland zum kleinen Kreis der Bochumer Legenden.

Unterbrochen wurde seine Tätigkeit beim VfL im Jahr 1981. Tenhagen hatte just zuvor seinen Vertrag um vier Jahre verlängert, doch finanzielle Nöte zwangen den VfL zum Verkauf seines besten Spielers – für 550.000 Mark wechselte Franz-Josef Tenhagen für drei Jahre zu Borussia Dortmund. Danach ging es wieder zurück zum VfL.

In all den Jahren als Spieler blieb Tenhagen der Region verbunden. Dabei gab es etliche Klubs, die sich die Dienste des heute 67-jährigen sichern wollten. Stuttgarts Coach Jürgen Sundermann hatte ihn auf seiner Wunschliste, ebenso Jupp Heynckes als Verantwortlicher von Borussia Mönchengladbach. 1977 gab es gar eine äußerst konkrete Anfrage von Dettmar Cramer. Der damalige Trainer von Bayern München suchte einen Nachfolger für Franz Beckenbauer. Den „Kaiser“ zog es zu Cosmos New York, doch Tenhagen lehnte ab. „Meiner Karriere als Nationalspieler wäre dies sicherlich förderlich gewesen. Doch ich bin mit mir im Reinen, ich habe alles richtig gemacht und bin ein rundum zufriedener Mensch“, sagt Franz-Josef Tenhagen.

Neben dem Länderspiel im Maracanã-Stadion sind dem in Haldern wohnenden Ex-Profi besonders zwei Spiele in Erinnerung geblieben. Zum einen der 6:0-Sieg im Jahr 1981 im Gelsenkirchener Parkstadion im Klassiker gegen den FC Schalke 04. „Wir haben die Schalker im eigenen Stadion förmlich an die Wand gespielt“, sagt er. Zum anderen bleibt für ihn das 5:6 gegen Bayern München in der Saison 1976/77 unvergesslich. Nach 53 Minuten lag der VfL gegen den hohen Favoriten mit 4:0 vorne. Innerhalb von 19 Minuten glich die Star-Truppe von der Isar aus. Uli Hoeneß sorgte dann für die 5:4-Führung der Gäste, die Jupp Kaczor egalisieren konnte. Doch in der 89. Minute machte wiederum Hoeneß alles klar. „Für die Zuschauer war es herrlich . Obwohl wir verloren haben, ist es auch für uns Spieler ein Super-Erlebnis gewesen“, sagt der ehemalige Vorzeige-Profi.

Als Co-Trainer startete er seine zweite Karriere – natürlich beim VfL Bochum mit Kumpel Hermann Gerland. Danach wurde er in Bochum Chefcoach (Beitragsbild). Weitere Stationen als Trainer waren Fortuna Köln, 1. FC Bocholt, Wattenscheid 09 und LR Ahlen. Mit den beiden letztgenannten Klubs schaffte Tenhagen jeweils den Sprung in die Zweite Bundesliga. Seine letzten Jahre als Trainer stand er beim SV Grieth an der Linie.

Den direkten Kontakt zum Fußball hat Jupp Tenhagen nach wie vor. Beim VfL Bochum gehört er dem Präsidium an. Und durch sein Sportgeschäft in Emmerich sowie seine Fußballschule ist er mit vielen Vereinen der Region eng verknüpft. „Mein Leben ist vom Fußball geprägt“, sagt Jupp Tenhagen.

Franz-Josef Tenhagen – hier in seinem Geschäft – hat auch heute noch Kontakt zu vielen Klubs.

Die Stationen von Franz-Josef Tenhagen

Spieler Fortuna Millingen, RW Oberhausen (1971 bis 1973), VfL Bochum (1973 bis 1981), Borussia Dortmund (1981 bis 1984), VfL Bochum (1984 bis 1988)

Trainer VfL Bochum (1988 bis 1989), Fortuna Köln (1989 bis 1990), 1. FC Bocholt (1991 bis 1996), SG Wattenscheid 09 (1996 bis 1998), LR Ahlen (1998 bis 2000), 1. FC Bocholt (2001 bis 2007), SV Grieth (2009 bis 2011)

Quelle: rp-online.de

Millinger Talent Werner Buttgereit in der Serie “Fußball-Größen aus dem Kreis Kleve”

Millinger Talent Werner Buttgereit in der Serie “Fußball-Größen aus dem Kreis Kleve”

Werner Buttgereit, der aus Millingen stammt und nun in Kalkar-Niedermörmter wohnt, blickt auf eine lange und erfolgreiche Profi-Laufbahn zurück. Er war beim Uerdinger Jahrhundertspiel gegen Dresden und dem Pokal-Coup gegen Bayern München dabei. Noch heute schwärmt er von diesen beiden Partien. Seine erfolgreichsten Jahre erlebte er als Fußballer im Trikot von Bayer Uerdingen (Beitragsbild). Im Juli blickte die Rheinische Post auf eine Karriere, die bei Fortuna Millingen begann.

Sportjournalisten kürten 2007 die Europapokal-Partie zwischen Bayer Uerdingen und Dynamo Dresden zum größten Fußballspiel aller Zeiten. Zu den Protagonisten auf dem Feld gehörte auch ein junger Mann aus dem Reeser Ortsteil Millingen: Werner Buttgereit. Der damals 27-Jährige stand 1986 in beiden Partien auf dem Feld und hatte maßgeblichen Anteil am Erfolg der Werkself aus Uerdingen.

Im Viertelfinale des Europapokals musste die Bayer-Mannschaft von Trainer Karl-Heinz Feldkamp sich in Dresden dem DDR-Oberligisten mit 0:2 geschlagen geben. Auch in der heimischen Grotenburg lief es anfangs alles andere als optimal. Zur Pause führten die Sachsen bereits mit 3:1. Feldkamp hatte das Spiel anscheinend schon abgehakt. „Er appellierte in der Halbzeit an uns, dass wir uns wegen der vielen Zuschauer vor dem Fernseher bitte ordentlich aus dem Wettbewerb verabschieden mögen“, sagt Buttgereit rückblickend. Auch für viele Stadionbesucher war die Partie gelaufen. „Als wir zur zweiten Halbzeit den Platz betraten, war die Grotenburg halbleer.“

Doch das sollte sich schnell ändern, denn auf dem Rasen tat sich Erstaunliches – und viele Fans kehrten auf ihre Plätze zurück. Auch die 18 Millionen TV-Zuschauer rieben sich verwundert die Augen. In der 63. Minute glich Bayer zum 3:3 aus, danach fielen die Tore fast im Minutentakt, so dass es am Ende einen nicht mehr für möglich gehaltenen 7:3-Sieg gab. „Es war ein durch und durch ganz irres Ding“, sagt Buttgereit über die Partie, die als „Wunder von der Grotenburg“ in die Sportgeschichte einging.

Seine Fußball-Karriere hatte recht beschaulich angefangen. Bis zum 17. Lebensjahr kickte er bei Fortuna Millingen, doch sein Talent war unübersehbar. Über die Kreisauswahl und die Westdeutsche Auswahl, die er als Kapitän anführte, kam er zum MSV Duisburg, der zu der Zeit zu den Top-Adressen im Nachwuchsbereich zählte. Buttgereit wurde unter Coach Rolf Schafstall sofort Stammkraft und gewann mit den A-Junioren der Zebras 1977 die Deutsche Meisterschaft durch ein 2:1 gegen den VfB Stuttgart.

Dann war Koffertragen angesagt. In seinem ersten Profijahr beim MSV saß Buttgereit nur auf der Tribüne. Zu groß war das Staraufgebot mit Assen wie Bernard Dietz, Ronald Worm, Kurt Jara und Rudi Seliger. Eine Saison später hatte Rolf Schafstall als Trainer das Sagen. Buttgereit glänzte in den Übungseinheiten und erwies sich als höchst unangenehmer Gegenpart. Er war flink, beweglich und extrem ausdauernd, weshalb an ihm in der Rückrunde der Saison 1979/80 kein Weg vorbeiführte. „Ich habe im Training unheimlich Gas gegeben. Der Lohn war, dass meine Einsatzzeiten immer länger wurden“, sagt Buttgereit, der aber, weil es anfangs in Duisburg nicht so gut für ihn lief, schon einen Vertrag bei Rot-Weiß Oberhausen unterschrieben hatte.

as Kapitel in der Zweiten Liga beendete er aber nach einer Saison, da Bayer Uerdingen ihn zu sich lotste. Und in der Saison 1982/83 war es so weit: Die Elf von Timo Konietzka setzte sich in der Relegation gegen den favorisierten FC Schalke 04 durch und stieg in die Eliteliga auf. Vor 65.000 Zuschauern im Gelsenkirchener Parkstadion reichte Bayer ein 1:1, das Heimspiel hatte man mit 3:1 gewonnen.

Mit dem Aufstieg begann die erfolgreichste Zeit der Uerdinger, die 1985 im Pokalsieg gipfelte. Erstmals wurde das Pokalfinale im Berliner Olympiastadion ausgetragen. Und Bayer Uerdingen sorgte beim 2:1 gegen Bayern München für eine der größten Überraschungen der deutschen Fußball-Geschichte.

Dabei waren die Münchener gewohnt selbstbewusst nach Berlin gereist und hatten im Hotel, in dem auch der Uerdinger Tross untergebracht war, für die Siegesfeier den Bankettsaal angemietet. „Es sollte aber ganz anders kommen“, so Buttgereit. Denn der Außenseiter drehte im Finale mächtig auf. „Wir haben die Bayern regelrecht übers Feld gehetzt.“ Buttgereit und Karl-Heinz Wöhrlin bekamen von Trainer Karl-Heinz Feldkamp Sonderaufgaben zugeteilt. Wöhrlin sollte sich um Münchens Flügelflitzer Ludwig Kögl kümmern, Buttgereit die Kreise von Lothar Matthäus einengen. „Beide haben überragend gespielt“, so Feldkamp damals.

Beim 2:1-Sieg lieferte Buttgereit jeweils die Vorarbeit zu den Treffern von Horst Feilzer und Wolfgang Schäfer. „Das war mein bestes Spiel als Profi. Ich habe dem Lothar ständig auf den Füßen gestanden, so dass er sich immer mehr nach hinten zurückgezogen hat. Mir kam dabei auch entgegen, dass es an dem Tag unheimlich heiß war“, so Buttgereit. Übrigens: Im Bankettsaal feierten dann die Uerdinger ihren größten Triumph in der Vereinsgeschichte bis in die frühen Morgenstunden.

Beinahe wäre Buttgereit auch noch beim FC Schalke 04 gelandet. In der Saison 1987/88 riss dem Dauerläufer, der 200 Pflichtspiele für Bayer absolvierte, beim Training das Innenband. Pech für Buttgereit, dass sein Vertrag in Uerdingen auslief und nicht verlängert wurde. Er hielt sich aber fit und trainierte einige Wochen bei den Königsblauen. Es gab auch eine Zusage für einen Vertrag, doch Trainer- und Vorstandswechsel im Klub verhinderten eine Verpflichtung. So ging es für Werner Buttgereit in den Süden. Er schloss sich dem aufstrebenden Oberligisten Türk Gücü München an. Zwei Jahre später zog es Buttgereit, der mit seiner Familie in Niedermörmter wohnt, zurück in heimatliche Gefilde. Er kickte noch eine Saison für den 1. FC Bocholt, ehe er 1991 beim damaligen Landesligisten SV Vrasselt als Spielertrainer anheuerte. Weitere Stationen als Coach folgten unter anderem bei Viktoria Goch, dem SV Sonsbeck und 1. FC Kleve.

„Ich habe alles richtig gemacht“, blickt Buttgereit auf 13 Jahre als Profif zurück. Vor seiner Sportkarriere hatte er eine Lehre zum Maschinenschlosser bei der Emmericher Firma Probat absolviert. Heute ist er seit mehr als zwei Jahrzehnten bei der Stadt Goch tätig. Nach dem Ende seiner aktiven Karriere begann Werner Buttgereit sich als Trainer zu engagieren, so wie hier abgebildet beim 1. FC Kleve.

Die Laufbahn von Werner Buttgereit

Stationen als Spieler 1977 bis 1980 MSV Duisburg (1977 bis 1980), Rot-Weiß Oberhausen (1980 bis 1981), Bayer Uerdingen (1981 bis 1988), Türk Gücü München (1988 bis 1990), 1. FC Bocholt (1990 bis 1991), SV Vrasselt (1991 bis 1992).

Stationen als Trainer Unter anderen MSV Duisburg U 19, Olympia Bocholt, 1. FC Kleve und SV Sonsbeck.

Quelle: rp-online.de

Werde Jugendtrainer/in bei Fortuna Millingen

Werde Jugendtrainer/in bei Fortuna Millingen

Fortuna Millingen ist auf der Suche nach engagierten und fußballbegeisterten Menschen die sich in unserem Verein als Trainer/in oder Betreuer/in im Jugendbereich einbringen möchten.

Du bist fußballbegeistert und ein echter Team-Player?
Du hast Freude am Umgang mit ehrgeizigen Spielerinnen und Spielern?
du bist auf der Suche nach einem Verein mit familiärem Umfeld, der dich bei Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen unterstützt?

Dann bist du bei Fortuna Millingen genau richtig und vielleicht haben wir ja dein Interesse geweckt!

Wir würden uns freuen, dich als Jugendtrainer/in gewinnen zu können – weitere Infos kannst du der folgenden Grafik entnehmen:

40 Jahres Tennissport bei der Fortuna

40 Jahres Tennissport bei der Fortuna

1980 gründete Fortuna die Tennis-Abteilung. Sie hofft auf steigendes Interesse an der Sportart.

Artikel der Rheinischen Post vom 6. August: 2020 ist für Millingen das Jahr der Jubiläen: Vor 900 Jahre wurde das Dorf erstmals urkundlich erwähnt, vor 100 Jahren wurden das Tambourkorps Millingen, der Löschzug Millingen der Freiwilligen Feuerwehr Rees gegründet und der Sportverein Fortuna Millingen gegründet. „Daran gemessen sind die 40 Jahre unserer Tennisabteilung ein kleiner Zeitraum, aber wir sorgen dafür, dass sie noch lange besteht und zur Bereicherung des sportlichen Angebots in unserem Dorf einen Beitrag leistet“, sagt Hans-Georg Reichstein, der Vorsitzende der Tennisabteilung bei Fortuna Millingen.

Ungefähr 50 Freunde des Tennissports versammelten sich im Oktober 1980 und schufen die neue Abteilung im Traditionsverein. Günter Boland regelte maßgeblich alle nötigen Formalitäten und übernahm auch das Amt des ersten Vorsitzenden. Der wenige Jahre später von Boris Becker und Steffi Graf ausgelöste Tennisboom sorgte dafür, dass der Verein rasch auf mehr als 300 Mitglieder anwuchs.

Zunächst standen drei Tennisplätze zur Verfügung, 1995 kamen zwei weitere hinzu. Aus einer alten Scheune entstand mit viel Herzblut und Eigenleistung ein Tennisheim, das auch heute noch genutzt wird. „Leider ließ im Laufe der Jahre das Interesse am Tennissport nach und jüngere Spieler, die ja die Zukunft eines Vereins garantieren, wurden immer seltener“, sagt Hans-Georg Reichstein. Die Zahl der Mitglieder sank, zwei Tennisplätze wurden aufgegeben. Wolfgang Kremer organisierte den Rückbau und konsolidierte die Sportanlage auf die aktuellen Bedürfnisse.

2018 richteten die Millinger auf ihrer Anlage die Reeser Stadtmeisterschaften aus, parallel läuft seit vier Jahren eine Kooperation mit der benachbarten Grundschule St. Quirinus, um wieder verstärkt den Nachwuchs auf den Tennissport aufmerksam zu machen. „Wir hoffen, dass künftig wieder mehr Bürger und Bürgerinnen Freude an diesem schönen Sport finden und unser Clubleben bereichern“, sagt Hans-Georg Reichstein.

Das 40-jährige Bestehen will die Tennisabteilung im November feiern, Corona-bedingt aber nur im kleinen Kreis. Dabei sollen dann auch die treuesten Mitglieder und die Gründerväter geehrt werden.

Beitragsbild: Günter Boland war der erste Vorsitzende der Millinger Tennissportler. Heute hat Hans-Georg Reichstein dieses Amt inne. Gregor Ising war Vorstandsmitglied der ersten Stunde (vl.).    

Quelle: Rheinische Post

Unser Trainer Rolf Sent im Interview mit der RP

Unser Trainer Rolf Sent im Interview mit der RP

Aus der Rheinischen Post vom 5. August 2020: Der Trainer hat mit Fortuna Millingen den Aufstieg geschafft. Er spricht über die Chancen seiner Mannschaft, junge Leute und Flaschenpfand.

Fortuna Millingen, Neuling in der Fußball-Bezirksliga, hat am Freitag die Aufstiegsfete auf der eigenen Anlage nachgeholt. „Mit großer Vorsicht, gebührendem Abstand und gehöriger Verspätung. Trotzdem wollten wir alle das Gefühl bekommen, dass wir als Mannschaft etwas erreicht haben sportlich“, sagt Trainer Rolf Sent. Der 55-Jährige gelernte Maurer geht bei der Fortuna in seine vierte Saison.

Die Fortuna hat mit Dario Gerling und Jan Schöttler die besten Torschützen verloren. Macht Ihnen das Sorgen?

ROLF SENT | Ich bin da zuversichtlich. Wir haben in Niko Becker und Mario Stempel zwei ambitionierte Angreifer aus der Kreisliga im Kader, die sich höher beweisen wollen. Dazu habe ich ja noch zwei weitere neue Spieler im Kader.

Frisch verpflichtet?

SENT | Nicht ganz. Aber ich betrachte unsere Defensivspieler Tom Drews und Nils Helling nach ihren langen Verletzungspausen ebenfalls als Neuzugänge.

Denken Sie über weitere Zugänge nach?

SENT | Nur, wenn es wirklich passt. Die Fortuna hat sich zuletzt ein wenig den Ruf erarbeitet, dass sich bei uns junge Spieler entwickeln können. Das hilft bei der Kaderplanung, hat aber auch Nachteile.

Tatsächlich?

SENT | Bei mir zählt im Gespräch ein Wort immer. Das ist heutzutage bei einigen jüngeren Spielern offenbar anders. Die nehmen Zusagen manchmal nicht für bare Münze.

Ihnen wird nachgesagt, dass Sie ein Händchen für junge Spieler haben.

SENT | Das sehe ich auch so. Junge Menschen entwickeln allerdings auf und neben dem Platz ihre Persönlichkeit, da hat es ein Trainer manchmal schwer.

Ist es anstrengend, trotz eines Aufstiegs in die Bezirksliga oftmals zu hören, Fortuna spiele bisweilen unattraktiven Fußball?

SENT | Ich sage es mal so: Vielleicht ist unsere defensivere Linie für einige Betrachter unattraktiv. Ich habe aber mein Spielsystem auf unser Potenzial abgestimmt. Platz eins kam dabei heraus. Da darf man schon von erfolgsorientiertem Fußball sprechen.

Sie kehren sechs Jahre nach dem Abstieg mit BW Bienen als Trainer in die Bezirksliga zurück.

SENT | Die Liga wird eine Herausforderung für uns. Wir haben die Ambition, am Ende einfach drinzubleiben. Dazu braucht es Teamgeist und eine gute Einstellung. Fußball ist zwar ein einfaches Geschäft, aber auch eines mit Raffinessen. Das muss man wissen, sonst ist es schwer, erfolgreich zu sein. Ich versuche in meinem bescheidenen Bereich zu machen, was ich machen kann. Und ich sehe schon nach wenigen Trainingseinheiten, dass meine Jungs mitziehen.

Was war die kurioseste Entschuldigung eines Spielers, warum er nicht zum Training gekommen ist?

SENT | Einer hat sich bei mir mal ernsthaft abgemeldet mit dem Grund, er müsse gerade das Flaschenpfand wegbringen, weil er eine große Party bei sich gefeiert hatte. Da war auch ich verblüfft. Nach Rücksprache mit meinem Mannschaftsrat musste er nach dem nächsten Training natürlich eine Runde spendieren.

Quelle: Rheinische Post

Frauenfußball bei der Fortuna weiterhin in Kooperation mit dem SV Haldern

Frauenfußball bei der Fortuna weiterhin in Kooperation mit dem SV Haldern

Der SV Fortuna Millingen 1920 e.V. und der SV Haldern 1920 e.V. werden auch in der kommenden Saison gemeinsam mit einer Frauenspielgemeinschaft (FSG) am Spielbetrieb teilnehmen. Darauf einigten sich beide Vereine in der letzten Woche.

Die Mannschaft wird im Vergleich zur letzten Spielzeit deutlich jünger, da Spielerinnen aus den jeweiligen U17-Mannschaften in den Kader integriert werden. Damit schaffen wir auch eine Perspektive für Juniorinnen, die in den nächsten Jahren den Sprung zu den Senioren machen werden.

Die FSG wird weiterhin von David Wendland trainiert, jedoch suchen wir hier tatkräftig Unterstützung. Falls also wer Interesse hat oder wen kennt, der Interesse hat, mit einer jungen motivierten Damenmannschaft zusammenzuarbeiten, darf sich gerne bei allen Vorstandsmitgliedern oder direkt bei David melden.

Weiterhin freuen wir uns natürlich jederzeit über motivierte Spielerinnen (Jahrgang 2004 oder älter), die Lust auf Mannschaftssport haben. Auch hier gilt: Bei Interesse gerne melden.

Doppelter Grund zur Freude trotz Jubiläums-Verschiebung

Doppelter Grund zur Freude trotz Jubiläums-Verschiebung

Am gestrigen Donnerstag hätten auf der Platzanlage an der Bruchstraße eigentlich die Feierlichkeiten zum 100-jährigen Bestehen der Fortuna mit dem traditionell am Fronleichnahmstag ausgetragenen Dorfturnier beginnen sollen. Auch wenn die Corona-Pandemie diesen Plan bekanntlich durchkreuze und auch bei der Fortuna umgeplant werden musste, gab es bei Fortuna Millingen gestern doppelten Grund zur Freude.

Zum einen wurde die von Heinz Lukkezen anlässlich des 100-jährigen Bestehens des SV Fortuna Millingen e.V. verfasste und 456 Seiten starke Chronik mit zahlreichen Erinnerungen und Anekdoten aus einem ganzen Jahrhundert Vereinsgeschichte auf der Platzanlage präsentiert. Zum anderen konnte Klaus Sesing mit Johannes Giesen und Häns Groll zwei Vereinsmitglieder auszeichnen, die der Fortuna bereits seit der Nachkriegszeit die Treue halten, auf eine 75-jährige Mitgliedschaft zurückblicken und damit die beiden “dienstältesten” Fortuna-Mitglieder sind.

Vieles von dem, was Johannes Giesen und Häns Groll aus zusammen 150 Jahren der Mitgliedschaft bei der Fortuna aus der Vereinsgeschichte berichten können, sowie wertvolle Berichte aus der Zeit vor und während des Zweiten Weltkriegs hat Heinz Lukkezen in der Chronik festgehalten. Es soll, so schreibt er in seinem Vorwort ein “Nachschlagewerk für all diejenigen [sein], die die Geschichte von Fortuna Millingen und seinen Weg von den Anfängen bis heute nachvollziehen oder verstehen möchten.” Seit seiner Pensionierung im Jahr 2016 hat Lukkezen unzählige Stunden in das opulente Werk investiert. “Es gab fast keinen Tag, an dem ich nicht daran gearbeitet habe”, so der 68-jährige, der sich seit 1973 im Vorstand der Fortuna als Kassenwart, Geschäftsführer, Erster Vorsitzender und Vorstandsbeisitzer der OGATA ehrenamtlich engagiert. Allein das Inhaltsverzeichnis der eindrucksvollen und in Zusammenarbeit mit der Firma Busch hochwertig produzierten Chronik umfasst sieben Seiten und führt stichpunktartig wichtige Wegmarken der Fortuna-Geschichte auf, welche chronologisch und mit vielen Bildern, Geschichten und Erzählungen im umfangreichen Hauptteil des Buches detailliert erläutert werden.

Nachdem Lukkezen bereits vor einigen Jahren mitteilte, zum 100-jährigen Bestehen der Fortuna eine Chronik zu verfassen zu wollen und sich viele Freundinnen und Freunde der Fortuna schon auf das in einer limitierten Auflage von 600 Stück produzierte Buch gefreut haben, wurde dieses am vergangenen Donnerstag nun präsentiert und erstmals verkauft. In einer kurzen Ansprache bedankte sich der erste Vorsitzender der Fortuna Klaus Sesing herzlich beim sichtlich ergriffenen Heinz Lukkezen für die aufwendige Erstellung der Chronik und die damit verbundene geleistete Arbeit im Sinne der Fortuna. Vielen Mitglieder der Fortuna, vielen Millingerinnen und Millinger aber sicher auch einigen Interessierten außerhalb von Millingen biete diese Chronik eine besondere Gelegenheit zu einer Zeitreise durch 100 Jahre Fortuna Millingen und zum Nachlesen der Entwicklung des Vereins vom Fußballklub zum Breitensportverein.

Trotz des bedauerlichen Umstands, dass die Chronik nicht wie geplant zu Beginn der Jubiläumsfeierlichkeiten und damit in einem gebührenden Rahmen stattfinden konnte, sicherten sich viele Interessierte bei erster Gelegenheit eine Ausführung der Chronik. Insgesamt verzeichnete der Vorstand am Abend 200 verkaufte Exemplare und weist darauf hin, dass die Chronik nach wie erworben werden kann. Passend zum Gründungsjahr beträgt der offizielle Preis 19,20€. Dieser Betrag ist aber bei Weitem nicht nicht kostendeckend. „Es ist ein sehr hochwertiges Buch, wer möchte, darf gerne auch mehr geben“, so Heinz Lukkezen.

Sollten auch Sie Interesse an der Chronik haben, kontaktieren Sie gerne direkt unseren Kassenwart Simon te Baay (Mail: simon.te.baay@googlemail.com oder Mobil: 0176-32 23 34 98) oder verwenden Sie das eingerichtete Kontaktformular.

Aber nicht nur der Verkauf der Chronik musste aufgrund des Ausfalls des Jubiläums und der aktuellen gesundheitlichen Lage in einem anderen Rahmen als dem zunächst geplanten stattfinden. Wie eingangs erwähnt, konnte Klaus Sesing am vergangenen Donnerstag mit Häns Groll und Johannes Giesen gleich zwei Mitglieder für ihre 75-jährige Mitgliedschaft bei Fortuna Millingen auszeichnen. In seiner Rede erinnerte Klaus Sesing daran, dass die beiden damit dem Verein seit ihrem Eintritt unmittelbar nach dem Ende des zweiten Weltkrieges die Treue halten und damit die beiden “dienstältesten” Fortunen seien. Kaum vorstellbar erscheint heute, dass Johannes Giesen und Häns Groll damit bereits zu einer Zeit bei der Fortuna “kickten”, als die Platzanlage an der Bruchstraße noch von Schützen- und Laufgräben durchzogen war und auch der damals noch Millinger Fußballklub heißende und die Farben blau und gelb sei Eigen nennende Verein um viele gefallene Vereinsmitglieder trauerte. Bis heute, so Sesing in seiner Ansprache an die Jubilare, verfolgten die beiden die Geschicke der Fortuna. Als Zeichen des Dankes und der Anerkennung überreichte er ihnen einen Strauß Blumen sowie ein Exemplar der Chronik und lud sie anschließend zu einem Kaffeetrinken in kleinster Runde in das Vereinsheim ein.

Bei Kaffee und Kuchen berichteten die beiden unter Einhaltung der Mindestabstände und der geltenden Personenhöchstgrenze von ihren Erlebnisse aus 75 Jahren Fortuna-Mitgliedschaft und tauschten Sich mit Vertreterinnen und Vertretern des Vereins über aktuelle Entwicklungen und Geschehnisse rund um die Fortuna aus. Auch den anwesenden Vertreterinnen und Vertretern der Presse standen die beiden Rede und Antwort. So schilderte Johannes Giesen auf plattdeutsch seine Eindrücke und Häns Groll berichtete stolz davon, dass er bereits mit Uwe Seeeler zusammengespielt habe. “Er in Hamburg, ich in Millingen”, ergänzte er mit einem Augenzwinkern.

Trotz der besonderen Umstände blickt Fortuna Millingen daher auf einen Fronleichnamstag zurück, welcher zwar erstmals seit vielen Jahren ohne die Ausrichtung des Dorfturniers ablief, aber dennoch doppelten Grund zur Freude bot und die Fortuna mit Vorfreude auf das ins kommende Jahr verschobene Jubiläum blicken lässt.

In der nachfolgenden Bildergalerie finden Sie einige Impressionen:

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