WTTV bestätigt Abbruch der unterbrochenen TT-Saison

WTTV bestätigt Abbruch der unterbrochenen TT-Saison

In der Turnhalle der Fortuna wird in dieser Saison kein Meisterschaftsspiel der TT-Abteilung mehr stattfinden. Wie zu erwarten war, hat der Westdeutsche Tischtennisverband (WTTV) die aktuelle TT-Saison nun offiziell abgebrochen und annulliert. Die Auf- und Abstiegsregeln werden damit außer Kraft gesetzt.

„Die Öffnung von Sporthallen ist nicht absehbar, schon gar nicht flächendeckend und ohne Einschränkung der teilnehmenden Sportler. Über allem steht ohnehin der Schutz der Gesundheit, der in diesen Zeiten auch unter Befolgung von Hygieneregeln nicht immer zufriedenstellend gesichert werden kann”, heißt es in der Mitteilung des WTTV, die Sie hier in voller Länge finden.

Rolf Sent und Fortuna Millingen gehen in fünfte gemeinsame Saison – auch Ziegner bleibt

Rolf Sent und Fortuna Millingen gehen in fünfte gemeinsame Saison – auch Ziegner bleibt

Rolf Sent wird auch in der kommenden Saison den Fußball-Bezirksligisten Fortuna Millingen trainieren. „Der ganze Verein ist mit seiner Arbeit sehr zufrieden. Rolf Sent kitzelt immer das Maximum aus den Spielern heraus und legt großen Wert auf Kameradschaft“, sagt Obmann Thomas Imbusch, der sich freut, dass der 56-jährige Übungsleiter im Sommer in sein fünftes Jahr bei der Fortuna gehen wird – unabhängig von der Klasse.

Zwar steht die Fortuna als Aufsteiger derzeit mit nur drei Zählern aus sechs Partien auf dem letzten Platz in der Bezirksliga. Doch bis auf eine Ausnahme – die 2:9-Niederlage gegen die SV 08/29 Friedrichsfeld – bewegte sich die Mannschaft, die nach dem Sprung in die höhere Klasse den Verlust einiger Leistungsträger verkraften musste, mit den Konkurrenten durchaus auf Augenhöhe. Im letzten Spiel vor dem Corona-Lockdown gelang dem Team beim 2:1 beim SV Biemenhorst auch der erste Sieg.

Sent hatte zunächst in der Vorbereitung wegen einer Knie-Operation mehrere Wochen aussetzen müssen und dann während der bisherigen Saison länger unter Corona-Quarantäne gestanden. In dieser Zeit konnte sich der Verein aber auf den spielenden Co-Trainer Peter Lörcks absolut verlassen. Ob der 36-Jährige in dieser Funktion über den Sommer hinaus weitermachen wird, ist allerdings aus beruflichen Gründen noch nicht ganz klar. „Die Spieler haben ansonsten aber alle signalisiert, dass sie bleiben wollen. Wir werden sicherlich auch künftig stark auf junge Leute setzen, die Entwicklungspotenzial haben“, sagt Thomas Imbusch.

Für die zweite Mannschaft des Klubs wird weiterhin Roland Ziegner verantwortlich sein. „Auch seine Arbeit schätzen wir sehr“, sagt Imbusch. Das Team steht in der Kreisliga C auf dem vierten Tabellenplatz.

Fraglich ist, ob die im vergangenen Jahr wegen der Corona-Pandemie abgesagten Feierlichkeiten zum 100-jährigen Bestehen des Vereins im Juni nachgeholt werden können. „Momentan sieht es ja nicht so gut aus, wir haben aber noch keine Entscheidung getroffen“, sagt Fortuna-Vorsitzender Klaus Sesing. Er hofft darauf, dass im Laufe des Jahres mit dem Bau des Kunstrasenplatzes auf der Millinger Anlage begonnen werden kann.

Weihnachtsgruß an alle Mitglieder

Weihnachtsgruß an alle Mitglieder

Liebe Mitglieder des SV Fortuna Millingen,

als im vergangenen Jahr unsere Weihnachtsfeier stattfand, ahnte noch niemand, welche Herausforderungen das neue Jahr mit sich bringen würde. Ausgerechnet im Jahr unseres 100-jährigen Bestehens traf die Corona-Krise auch Fortuna Millingen mit voller Wucht, sodass die geplanten Feierlichkeiten zum Jubiläum abgesagt werden mussten. Dass auch wir dieses schwierige Jahr als Verein dennoch gut überstehen konnten, verdanken wir vor allem unseren engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die mit Improvisationstalent und zupackender Art das Vereinsleben bestmöglich aufrechterhalten haben. Fortuna Millingen bedankt sich hierfür ganz herzlich!

Mit dem nahenden Weihnachtsfest beginnt die Zeit, in welcher wir innehalten, auf das zurückliegende Jahr zurückschauen und uns auf das besinnen, was wirklich wichtig ist. Neben den ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sind dies für unseren Verein vor allem unsere vielen Mitglieder. Aus diesem Grund nutzen wir traditionell den Rahmen der Weihnachtsfeier, um verdiente Mitgliedern für ihren Einsatz für Fortuna Millingen und ihre oft langjährige Treue zu würdigen. Wie so viele Dinge in diesem Jahr, verhindert die Corona-Situation leider auch dies.

Daher möchten wir diesen Weihnachtsgruß nutzen, um folgende Jubilare für ihre langjährige Mitgliedschaft und ihren Einsatz für unseren Verein auszuzeichnen:

60 Jahre: Dieter von Ackeren

50 Jahre: Ludger Beltermann, Johannes Ewald und Ludger Schwinning

40 Jahre: Bernd Heuvel und Frank Tielkes

25 Jahre: Jessica Lodewick, Bastian Siepen, Ralf Siepen, Stephan Hußmann, Mirko Scholten und Jonas Willing

Mitglieder des Vorstandes haben Kontakt zu den Jubilaren aufgenommen und mit Urkunden, Präsenten und/oder Vereinsnadeln im Namen des gesamten Vereins ihren Dank zum Ausdruck gebracht.

Im Namen von Fortuna Millingen wüschen wir allen Mitgliedern trotz der besonderen Umstände ein schönes und besinnliches Weihnachtsfest, Gesundheit und einen guten Start in das neue Jahr 2021, in welchem wir hoffentlich unsere Feierlichkeiten zum 100-jährigen Bestehen begehen und unserer liebgewonnenes Vereinsleben in gewohnter Weise begehen können.

Nicolas te Baay (Geschäftsführer)
Klaus Sesing (1. Vorsitzender)
Markus Nakotte (2. Vorsitzender)

100 Jahre Fortuna Millingen: Als Tischtennis Boom-Sportart war

100 Jahre Fortuna Millingen: Als Tischtennis Boom-Sportart war

1972 wurde die Abteilung des Vereins gegründet, die lange Zeit vor allem im Mädchen- und Damenbereich sehr erfolgreich war.

Es ist noch nicht lange her, da stand Tischtennis beim SV Fortuna Millingen kurz vor dem Aus. Als Dietmar Lange 2018 seinen Abschied als Abteilungsleiter verkündete, war nicht sicher, ob in der Halle an der Hauptstraße weiterhin die Platten aufgebaut werden. Schließlich fand sich mit Alexander Schmidt aber ein junger Nachfolger, so dass bei der Fortuna auch zum 100-jährigen Bestehen des Vereins die weißen Plastikbälle über die Netze fliegen.

Ins Leben gerufen wurde die Tischtennis-Abteilung der Fortuna 1972, als erster Leiter fungierte Hans-Bernd Rücker. Vier Jahre später wurde Dietmar Lange Vereinsmitglied. Weil seine Frau Josi einen Friseursalon in Millingen übernahm, meldete sich der heute 68-Jährige bei der Fortuna an. Angefangen hatte Dietmar Lange bei den TTF Neukirchen und war danach zum TTC Schaephuysen gewechselt. Zunächst spielte er nach seinem Umzug noch ein Jahr beim TTV Goch in der Bezirksliga, ehe er anschließend auch für die Fortuna in den Meisterschaftsspielen aufschlug.

1984 schafften die Millinger den Sprung in die Bezirksklasse, doch mit dem prompten Abstieg ein Jahr später verabschiedete sich mit Stefan Tenbrink der stärkste Akteur zum Nachbarn TTV Rees-Groin.

Horst Wanders trainierte die Talente

1980 übernahm Dietmar Lange auch die Leitung der florierenden Abteilung. Das war vor allem Horst Wanders zu verdanken, der als Damen- und Jugendwart für den Verein tätig war. „Er war mit Engagement dabei. Etwas besseres hätte der Abteilung nicht passieren können“, erinnert sich Lange. Schon 1975 erhielt die TTA der Fortuna den Kreispokal für die beste Jugendarbeit. Vor allem die jungen Spielerinnen waren erfolgreich, wurden unter anderem 1979 und 1980 Westdeutscher Mannschaftsmeister der Mädchen. Maria Holzum (heute Beltermann) und Silvia Tenbrink (heute de Rooy) schafften es bis zu Deutschen Meisterschaften.

Trainer Horst Wanders (li.) führte in den 70er und 80er Jahren die Millinger Tischtennis-Spielerinnen – hier Gisela Beltermann, Maria Holzum, Marlies Kalbertodt und Annegret Tenbült – zu vielen Erfolgen. 

Die Entwicklung hatte aber zur Folge, dass Maria Holzum 1983 zum Bundesligisten WRW Kleve wechselte, wo sie heute immer noch in der Regionalliga-Mannschaft aktiv ist. „Wenn Mädchen früher in Millingen Sport machen wollten, gab es ja nur Tischtennis“, erinnert sich Maria Beltermann an ihre Anfänge in den 70er Jahren.

In den 80er Jahren beendete Horst Wanders sein Tischtennis-Engagement in Millingen. „Er wollte den Leistungssport weiter ausbauen, wir jedoch den Hobbybereich mehr fördern. Dazu reichten aber die Hallenkapazitäten nicht, was zu Meinungsverschiedenheiten führte“, erklärt Lange.

Aufstieg in die Oberliga

Auch Silvia Tenbrink ging 1987 zu WRW Kleve, kehrte aber 1990 zur Fortuna zurück – und brachte mit Gudrun Rynders eine weitere starke Spielerin mit. 1991 folgte ohne Punktverlust in der Verbandsliga der erneute Sprung in die Oberliga. Nach dem Abstieg allerdings wenig später pendelte das Damenteam in den nächsten Jahren zwischen Verbands- und Bezirksliga, ehe sich Silvia de Rooy 2010 zum zweiten Mal aus Millingen verabschiedete – in Richtung des Oberligisten TuS Xanten. Weil Dorothea Goertz mit in die Domstadt ging und dann 2012 eine komplette Millinger Mädchenmannschaft zum TTV Rees-Groin wechselte, verließ schließlich auch Claudia Sesing die Fortuna und schloss sich der DJK Rhenania Kleve an. Damit war der erfolgreiche Damenbereich bei der Fortuna Geschichte.

Sechs Jahre führte Christa Haves die Abteilung

2005 übernahm Christa Haves die Leitung der Tischtennis-Abteilung, doch 2011 musste mangels Interessenten für diese Aufgabe doch wieder Dietmar Lange ans Ruder. In den vergangenen Jahren schlug die Fortuna bei den Herren als eine der erfahrensten Mannschaften am Niederrhein auf. „Da hätten wir auch als Ü60 antreten können“, schmunzelt Lange, der mit Manfred Alberts, Peter Heister, Hermann Ruppert und Frank Vievering geballte Routine an die Tischtennisplatten brachte.

Leitete mehr als drei Jahrzehnte die Tischtennisabteilung der Fortuna und stand immer auch selber an der Platte: Dietmar Lange

Inzwischen hat Lange, der sich einige Zeit auch um die Internetseite des Hauptvereins kümmerte, nicht nur den Chefposten der Abteilung abgegeben, er packt auch den Schläger kaum noch an. Die Schulter mache nicht mehr mit, bedauert der 68-Jährige, der mit einem Noppenbelag auf der Rückhand ein Allroundspiel bevorzugte.

Nachwuchsarbeit ist elementar

Nichtsdestotrotz wird Lange der Fortuna weiterhin eng verbunden bleiben. Er wünscht sich, dass 2022 das 50-jährige Bestehen der Abteilung ordentlich gefeiert werden kann und sich künftig in Millingen wieder mehr Kinder und Jugendliche für den Tischtennissport begeistern lassen. Ohne Nachwuchs könne sich auf Dauer kein Verein halten, weiß der selbstständige Maschinenbaukonstrukteur aus der Vergangenheit nur zu gut, wie elementar das Engagement in diesem Bereich ist.

In den letzten Jahren versuchte die Tischtennisabteilung die Nachwuchsarbeit in der Millinger Sporthalle wieder zu forcieren.

Quelle: NRZ online

Fortuna leitet OGATA in Millingen – mit Erfolg

Fortuna leitet OGATA in Millingen – mit Erfolg

Der SV Fortuna Millingen ist der einzige Sportverein am Niederrhein, der die OGS seit 2005 leitet. Das Konzept kommt bei den Schülern gut an.

Dass ein Sportverein einen Offenen Ganztag leitet, klingt ungewöhnlich. Für den SV Fortuna Millingen aber war es naheliegend, dass er 2005 Kooperationspartner der Stadt Rees für die OGS an der Grundschule Millingen wurde. Denn, das erklärte Heinz Lukkezen im Schulausschuss: „Uns war wichtig, dass wir durch die Veränderung der Schullandschaft als Sportverein in Kontakt zu Kindern kommen.“

Am Anfang noch lief es eher schleppend, berichtete Lukkezen: „Wir waren froh, dass wir überhaupt 15 Kinder zusammenbekommen haben, sonst wäre die OGS gar nicht zustande gekommen.“ Mittlerweile betreut das zehnköpfige Team 43 Kinder. 15 Kinder haben Anspruch auf Bildung und Teilhabe, so dass die Stadt Rees für die monatlichen Kosten in Höhe von 50 Euro aufkommt. Sechs Kinder kommen aus Flüchtlingsfamilien und sind bereits gut integriert, auch durch die Wahrnehmung der Angebote im Sportverein. „Dadurch fühlen wir uns in unserem Ziel bestärkt“, so Lukkezen.

60 Prozent der beschulten Kinder in der OGS

Zusammen mit dem Angebot der Verlässlichen Grundschule (Betreuung bis zur sechsten Stunde) werden so 89 Kinder außerhalb des Unterrichts betreut. „Das sind 60 Prozent aller beschulten Kinder in Millingen“; betonte Lukkezen. Dass sich die Betreuung beider Formen für den Verein wirtschaftlich darstellen lässt, liegt vor allem an der ehrenamtlichen Tätigkeit von Heinz Lukkezen und seinem Kollegen Hans-Jürgen Klug. „Finanziell müssen wir uns keine Sorgen machen“, sagte Lukkezen.

Seit Mai dieses Jahres hat die OGS zwei weitere Gruppenräume im alten Schulgebäude erhalten. Gerade im Hinblick auf die Corona-Situation eine wertvolle Vergrößerung. Dennoch konnte die Betreuung von März bis Juni nicht stattfinden. Für diese Monate seien keine Beiträge erhoben worden, die Mitarbeiter aber wurden trotzdem „fast vollständig bezahlt“, so Klug. „Aus Gründen der Fairness.“

Corona-Pandemie im OGS-Alltag zu spüren

Doch immer noch sei die Corona-Pandemie deutlich im Alltag zu spüren, wie Klug betonte: „Unser Wochenplan lässt sich nur bedingt durchführen.“ Die vielen Corona-Anforderungen würden außerdem viel Zeit kosten. Klugs Wunsch: „Wir hoffen, dass wir im neuen Jahr zur alten Ordnung zurückkehren können.“

Quelle: NRZ online

Der Fußballverband Niederrhein unterbricht die Saison 2020/2021

Der Fußballverband Niederrhein unterbricht die Saison 2020/2021

Auch im Dezember finden keine Meisterschafts- und Pokalspiele statt. Wiederbeginn wird für 23./24. Januar 2021 angepeilt, sofern es die behördliche Verfügungslage zulässt.

Der Fußballverband Niederrhein (FVN) unterbricht die Saison 2020/2021 und verlängert die Aussetzung des gesamten Spielbetriebs, die bislang bis zum 30. November vorgesehen war, bis Mitte Januar 2021. Dies betrifft sämtliche Pflichtspiele – also Meisterschafts- wie Pokalspiele – im Herren-, Frauen- und Jugendfußball sowie im Futsal.

Die Entscheidung darüber trafen das FVN-Präsidium, die Vorsitzenden der 13 Fußballkreise sowie die Vertreter des Verbandsfußballausschusses (VFA) und des Verbandsjugendausschusses (VJA) in einer Videokonferenz am Donnerstagabend, 19. November. Zuvor hatten die spielleitenden Stellen unter der Leitung von Wolfgang Jades (VFA) und Michael Kurtz (VJA) Vorschläge zur weiteren Vorgehensweise erarbeitet.

Grund für die Saisonunterbrechung sind die aktuellen Entwicklungen rund um die Corona-Pandemie, die weiter stark angestiegenen Zahlen der Corona-Erkrankten sowie die Verordnungen und Maßnahmen der Bundesregierung und der NRW-Landesregierung.

„Wir haben den berechtigten Wunsch der Vereine wahrgenommen, gerade für die Zeit über Weihnachten und Neujahr eine Planungssicherheit für den Spielbetrieb zu bekommen“, sagt FVN-Präsident Peter Frymuth. „Während die Öffnung für den Trainingsbetrieb, die wir alle natürlich auch baldmöglichst erhoffen, von den Vereinen schneller umgesetzt werden kann, bedarf der Start in die Meisterschafts- und Pokalspiele eines sportlichen und organisatorischen Vorlaufs. Da danke ich allen Verantwortlichen auf Kreis- und Verbandsebene für die Abstimmung einer Vorgehensweise in unserem Verbandsgebiet, die den Vereinen für den Pflichtspielbetrieb die gewünschte Planungsmöglichkeit zumindest bis Anfang Januar gibt. Danach liefern die Verfügungslagen der Behörden die Grundlage für das weitere Vorgehen“, so Frymuth.

Das folgende weitere Vorgehen wurde vereinbart – stets vorausgesetzt, dass die behördliche Verfügungslage einen Spielbetrieb im Amateurfußball ermöglicht:

  • Wiederaufnahme des Spielbetriebs frühestens zwei Wochen nach der Öffnung der Sportanlagen für Trainings- und Spielbetrieb, um den Vereinen ausreichend Zeit für die Vorbereitung zu geben.

  • Der verbandsweite Pflichtspielbetrieb startet frühestens am Wochenende 23./24. Januar 2021.

  • Die Ende Oktober (Jugend), im November und im Dezember abgesetzten Spieltage werden ab dem 23./24. Januar 2021 chronologisch zur Ansetzung kommen.

  • Besonderheit im Jugendfußball: Die zu Saisonbeginn vorgenommenen Ansetzungen der Hinrunden-Spieltage ab 23./24. Januar 2021 bleiben wie vorgesehen bestehen. Im Anschluss daran werden die abgesetzten Hinrunden-Spieltage (Oktober – Dezember) nachgeholt, bevor dann die Rückrunde gestartet wird. Der Beginn der Rückrunde verschiebt sich dementsprechend.

  • Genauere Informationen zu den Planungen der Ansetzungen werden je nach Verfügungslage der Behörden Mitte Dezember durch die jeweils spielleitenden Stellen bekannt gegeben.

Ende Oktober hatte der FVN den gesamten Spielbetrieb für November ausgesetzt. Die spielleitenden Stellen folgten damit den Vorgaben der Verordnungen.

Quelle: FVN.de

Unbespielbarer Platz an der Bruchstraße macht Derby unmöglich

Unbespielbarer Platz an der Bruchstraße macht Derby unmöglich

Das für Sonntagmittag angesetzte und mit Spannung erwartete Bezirksliga-Derby gegen die Mannschaft des SV Haldern musste aufgrund der unbespielbaren Plätze an der Bruchstraße kurzfristig abgesagt werden.

“Wir haben uns die Entscheidung nicht leicht gemacht und lange gewartet, nach den anhaltenden Regenfällen der vergangenen Wochen ist der Platz aber einfach extrem tief und sehr seifig”, so der erste Vorsitzende von Fortuna Millingen. Der fünfköpfigen Kommission, welche die Bespielbarkeit des Platzes am Sonntagmittag beurteilte, blieb somit keine andere Wahl, als das Spiel abzusagen. “Das zeigt einmal mehr, wie wichtig es ist, dass auch bei uns endlich der Kunstrasenplatz gebaut wird”.

Ungeachtet der coronabedingten Probleme hätte unsere Fortuna das Spiel gerne ausgetragen: “Wir wollten das Momentum aus dem Sieg in Biemenhorst mitnehmen”, so Sesing.

Wann die Partie nachgeholt wird, steht aktuell und nicht zuletzt aufgrund der dynamischen Corona-Lage noch nicht fest.

Wiedersehen eine Liga höher

Wiedersehen eine Liga höher

Nach dem ersten Erfolgserlerlebnis in dieser Saison am vergangenen Sonntag beim 2:1-Sieg in Biemenhorst wird unsere Elf am Sonntag alles in die Waagschale werfen, um auch zuhause erstmals punkten zu können. Da der SV Haldern mit zwölf Punkten aus sechs Spielen aktuell den vierten Tabellenrang belegt, geht die Mannschaft aus dem Lindendorf aber zweifelsfrei als Favorit in die Partie, zu welcher aufgrund der Corona-Lage nur 100 Zuschauer zugelassen sind.

“Ich gehe davon aus, dass Haldern uns ähnlich wie Biemenhorst alles abverlangen wird. Daher erwarte ich ein läuferisch intensives und kampfbetontes Spiel, zumal auch die Plätze nach dem Regen der vergangenen Tage sicher nicht im besten Zustand sein werden. Wir wollen aber an die positiven Eindrücke vom zurückliegenden Wochenende anknüpfen und die Punkte nach Möglichkeit in Millingen behalten”, so unser spielende Co-Trainer, der auch in dieser Woche den in Quarantäne befindlichen Rolf Sent vertreten wird.

Gegen die spielstarke Mannschaft des SV Haldern wird es wichtig sein, dass die Fortuna insbesondere defensiv ein gutes Spiel macht. Das weiß auch der inzwischen 36-Jährige Abwehrspieler Lörcks: “Es wird wichtig sein, dass wir kompakt stehen und wenig Chancen zulassen, andererseits müssen wir aber auch vorne unsere Tormöglichkeiten wieder effektiv nutzen.”

Für unseren Doppeltorschützen des vergangenen Wochenendes Niko Becker könnte es gegen seinen ehemaligen Verein ein besonderes Spiel werden. Vor der Saison wechselte der 24-jährige Stürmer, der in Haldern aufwuchs und viele Jahre für das Team aus dem Lindendorf spielte, an die Bruchstraße. “Ich denke, dass der Doppelpack ihm Selbstvertrauen gegeben hat und wir ihn gegen seinen Ex-Verein nicht zusätzlich motivieren müssen”, so Lörcks.

Verzichten muss Fortuna Millingen weiterhin auf die Langzeitverletzten Bernd Bossmann, Niklas Neijenhuis und Tino Giesen. Ebenfalls nicht zur Verfügung stehen Marius Dicker (Leiste) und Marius Sent (Quarantäne).

Niko Becker beschert mit Doppelpack erste Bezirksliga-Punkte

Niko Becker beschert mit Doppelpack erste Bezirksliga-Punkte

Durch einen 2:1-Sieg im Auswärtsspiel beim SV Biemenhorst hat unsere Erste Mannschaft die ersten Punkte in dieser Bezirksliga-Saison geholt. Nach der bitteren 9:2-Heimniederlage gegen Friedrichsfeld hatte sich unsere Elf, die erneut in Abwesenheit von Trainer Rolf Sent antreten musste, viel vorgenommen. In einem umkämpften Spiel, konnte sie die Fortuna am Ende durchsetzen und wurde dafür mit den ersten Punkten in der aktuellen Spielzeit belohnt. Mann des Tages war Neuzugang Niko Becker, der zu Saisonbeginn vom SV Haldern nach Millingen wechselte und beide Tore erzielte.

“Wir sind natürlich sehr erleichtert und haben eine gute Reaktion gezeigt. Wir sind kompakt als Mannschaft aufgetreten, haben immer wieder Nadelstiche im Spiel nach vorne gesetzt und am Ende eine so spielstarke Mannschaft wie die des SV Biemenhorst geschlagen” zeigte Co-Trainer Peter Lörcks, der über 90 Minuten auch auf dem Platz das Kommando vorgab, erfreut über die geschlossen starke Teamleistung.

Nachdem Becker und Mittelfeld-Motor Oliver Hesseling zuvor bereits gute Möglichkeiten zur Führung ungenutzt ließen, konnte Becker in der 42. Spielminute nach einer verunglückten Rückgabe des Heimteams den ersten Treffer des Tages erzielen. Er stand da wo ein Stürmer stehen muss, schaltete am schnellsten und schob den Ball ins leere Tor zu seinem ersten Saisontreffer ein. Nach der Pause war es dann erneut Becker, der einen von Fortuna-Eigengewächs Jonas Eickhof weitergeleiteten Ball gut behauptete, seinen Gegenspieler ausspielte und den Ball an dem herauslaufenden Torwart in die lange Ecke einschob.

Bei immer stärker werdendem Regen auf der Kunstrasen-Anlage in Biemenhorst wurde es dann kurz darauf aber doch noch einmal spannend. Durch einen äußerst umstrittenen Foulelfmeter, bei welchem der Schütze unserem starkt aufspielenden Torwart Leon Gerling keine Chance lies, konnte die Elf von Biemenhorst-Trainer Jürgen Straatmann in der 83. Spielminute auf 2:1 verkürzen. Bestärkt durch den Anschlusstreffer witterten die Gastgeber ihre Chance auf einen Punkt im Heimspiel und setzte die Fortuna bis zum Schlusspfiff noch einmal unter Druck. Unsere leidenschaftlich verteidigende Mannschaft konnte den Vorsprung aber über die Zeit bringen und fuhr so ein wenig glücklich, aber keinesfalls unverdient den ersten Dreier in dieser Spielzeit ein.

Da die Platzanlage des SV Biemenhorst mit einer SoccerWatch ausgestattet sind, können Sie sich die oben beschrieben Highlights des Spiels noch einmal ansehen.

Auch wenn die Fortuna trotz des Sieges nach wie vor als Tabellenschlusslicht darsteht, kann sie nun mit einem positiven Gefühl die kommenden Aufgaben angehen. Es ist der Mannschaft zu wünschen, dass sie nach dem enttäuschenden Saisonstart, in welchem sie oftmals leidenschaftlich und bemüht spielte, insgesamt aber zu viele Fehler machte und zu brav agierte, leichte Gegentore kassierte und insgesamt zu wenig Durchschlagskraft im Offensivspiel entfalten konnte, in den kommenden Spielen mit mehr Selbstvertrauen aufläuft und sich für ihren Einsatz belohnt.


Fortuna Millingen: Gerling; Gerstenberg, B. Drews, Lörcks, Renn, Haves, T. Drews, Hanssen, Nesseling, Eyting (56. Eickhof), Becker (90.+2 Ising)

Sent: “Beim Spitzenreiter unter Wert geschlagen”

Sent: “Beim Spitzenreiter unter Wert geschlagen”

Beim Bezirksliga-Spitzenreiter vom DJK Lowick hat unsere Mannschaft trotz einer couragierten Vorstellung mit 2:0 verloren und wartet weiter auf die ersten Punkte in der noch jungen Saison. “Wir wurden unter Wert geschlagen”, ärgerte sich Fortuna-Trainer Rolf Sent, der mit dem Auftritt seiner Mannschaft nicht zufrieden war.

Bereits in der ersten Hälfte hätte Fortuna durch Tom Drews in Führung gehen können. Dieser schoss den Ball in aussichtsreicher Position jedoch am langen Pfosten vorbei ehe Sent bereits erstmals wechseln musste. Mit Bernd Bossmann (13. Minute; Fußprellung) und Marius Sent (24. Minute; Zerrung) musste zwei Akteure früh den Platz verlassen. In der 26. Minute fiel dann der Lowicker Führungstreffer. “Da waren wir leider etwas unsortiert”, attestierte der Millinger Trainer.

Auch im zweiten Durchgang vergab die Fortuna durch Christoph Eyting zunächst eine gute Gelegenheit bevor die DJK im Anschluss das Tor traf (54. Minute). Dass unsere Mannschaft trotz des Rückstandes nicht aufsteckte und z.B. durch Oliver Hesseling zu weiteren Torchancen kam, blieb letztlich unbelohnt. Nach 90 Minuten steht die Fortuna erneut mit leeren Händen da. “Das war auf jeden Fall eine Steigerung zu den letzten Partien. Wir dürfen jetzt nicht auf die Tabelle schauen und werden am Sonntag in Hamminkeln erneut alles versuchen die ersten Punkte zu holen”, so Sent.

Da die Platzanlage des DJK Lowick mit einer SoccerWatch ausgestattet ist, können Sie sich die spielentscheidenen Szenen hier noch einmal ansehen:

Zu allem Überfluss verletzen sich mit Tom Drews (Zerrung) und Niklas Neijenhuios (Knie verdreht) zwei weitere Akteure der Fortuna, sodass die Personaldecke in den kommenden Wochen recht dünn ausfallen dürfte.

 

Fortuna Millingen: Baumann, B. Drews, Gerstenberg, Lörcks, T. Drews (46. Becker), Sent (24. Neijenhuis, 60. Renn), Dicker, Hesseling, Giesen, Eyting, Bosmann (13. Ising).