Fortuna Millingen vermeldet weiteren Rückkehrer

Fortuna Millingen vermeldet weiteren Rückkehrer

Nach Jan Schöttler wird nun auch Alexander Siepen zur Fortuna zurückkehren und in der kommenden Saison wieder für den Bezirksligisten spielen. Der Angreifer hatte die Fortuna im Sommer 2019 verlassen, nachdem er in der Kreisliga A-Saison 2018/2019 mit 25 Treffern seinen Beitrag zum Aufstieg geleistet hat. Im Anschluss wechselte er zum Bezirksligisten SV Hamminkeln, wo ihm allerdings in 20 Partien nur zwei Treffer gelangen. Dennoch wechselte Siepen im vergangenen Jahr zum klassenhöheren VfL aus Rhede. Dort kam er in der inzwischen annulierten Spielzeit auf sechs Einsätze. Weil der 24-jährige einen neuen Job inklusive Abendstudium begonnen hat, entschloss er sich nun zu seinem Heimatverein zurückzukehren, wo er in direkter Nähe des Sportplatzes wohnt.

“Selbst wenn er etwas weniger trainieren kann, sollte Alexander Siepen eine Verstärkung für uns sein”, erwartet Fortuna-Coach Rolf Sent von dem Offensivspieler auf Führungsqualitäten. “Damit haben wir den künftigen Kader mit momentan 26 Mann stehen und sollten auf jeden Fall konkurrenzfähig sein”, geht der erfahrene Übungsleiter der rot-weißen zuversichtlich in die neue Saison.

Jan Schöttler kehrt zurück zur Fortuna

Jan Schöttler kehrt zurück zur Fortuna

Fortuna Millingen kann den nächsten Neuzugang vermelden, der aber eigentlich kein echter Neuzugang ist. Jan Schöttler wird nach einem einjährigen Gastspiel beim Landesligisten VfL Rhede zu seinem Heimatverein an die Bruchstraße zurückkehren. Der 25-jährige war seit 2014 fester Bestandteil der Fortuna-Erstvertretung und feierte in der Spielzeit 2015/16 den Aufstieg in das Kreisliga-Oberhaus, ehe er sich zum Ende der Saison 2019/20 mit dem Aufstieg in die Bezirksliga zum VfL Rhede verabschiedete. In der abgebrochenen Spielzeit 2020/21 kam er zu sieben Einsätzen für den VfL Rhede in der Landesliga.

Damit ist Schöttler der vierte Neuzugang den die Fortuna präsentieren kann. Zuvor haben bereits Fynn Drews (A-Jugend DJK Lowick), Jan-Luca Gal und Ron Krämer (beide A-Jugend SV Vrasselt) dem Bezirksligisten ihre Zusage gegeben. Dabei ist besonders erfreulich, dass alle Neuzugänge in Millingen mit dem Fußballspielen begonnen haben und nun zu ihrem Heimatverein zurückkehren.

Zudem wird mit Jonas Eickhoff ein Spieler aus der eigenen A-Jugend, der bereits in dieser Saison einige Einsätze in der Bezirksliga verbuchen konnte, das Team um Trainer Rolf Sent verstärken.

Feierlichkeiten zum 100-jährigen Vereinsjubiläum endgültig abgesagt

Feierlichkeiten zum 100-jährigen Vereinsjubiläum endgültig abgesagt

Im vergangenen Jahr hatten wir noch die Hoffnung, das eigentlich für Juni 2020 geplante Jubiläumsfest zum 100-jährigen Vereinsbestehen in Juni 2021 nachholen zu können. Leider verhindert die Corona-Pandemie auch in diesem Jahr ein unbeschwertes und geselliges Fest, sodass sich die Verantwortlichen nun dazu entschieden haben, die Feierlichkeiten endgültig abzusagen.

„Wir hatten uns lange noch ein Hintertürchen offen gelassen, um eventuell doch noch etwas in abgespeckter Form zu veranstalten, doch es hat sich ja leider schon länger abgezeichnet, dass auch in diesem Jahr nichts gehen wird“, bedauert Fortuna-Vorsitzender Klaus Sesing. „Damit wird es jetzt endgültig keine Jubiläumsfeierlichkeiten mehr geben. Zwei Jahre später fühlt sich das dann einfach nicht mehr richtig an, die Euphorie ist inzwischen auch komplett weg“.

Nach wie vor erhältlich ist aber selbstverständlich weiterhin die anlässlich des Jubiläums unter der Federführung von Heinz Lukkezen erstellte Vereinschronik, die bereits im vergangenen Jahr veröffentlich wurde und die 100-jährige Vereinsgeschichte von Fortuna Millingen mit vielen Bildern, Berichten und Anekdoten aufleben lässt.

Fußball-Saison 2020/2021 im Amateurbereich wird annulliert

Fußball-Saison 2020/2021 im Amateurbereich wird annulliert

Am Montag hat der Verband Niederrhein bekanntgegeben, die seit November unterbrochene Spielzeit zu beenden. Es wird keine Wertungen geben, also keine Auf- und Absteiger. Wie es mit den noch ausstehenden Niederrheinpokal-Partien weitergeht, ist noch offen.

Artikel der Rheinischen Post vom 19.04.2021:

Nun ist die Entscheidung, auf die alle gewartet haben, gefallen. Die Saison 2020/21 der Amateurfußballer am Niederrhein ist offiziell beendet worden. Der Beirat des Fußball-Verbandes Niederrhein (FVN) und der Verbandsjugendausschuss haben einstimmig beschlossen, die seit November 2020 unterbrochene Spielzeit nicht mehr fortzuführen. Viel wichtiger: Alle bisherigen Ergebnisse werden annulliert. Es wird keine Wertungen geben, keine Meister sowie keine Auf- und Absteiger – in allen Klassen. Das hat der FVN am Montag in einer Pressemitteilung bekanntgegeben. Auch die Verbände Mittelrhein und Westfalen informierten zeitgleich darüber, dass auch sie die Saison in ihren Gebieten ohne Wertung beenden.

Noch kürzlich war unklar, ob alle Spielklassen, oder nur die mit 23 Mannschaften voll besetzte Oberliga, in der der 1. FC Kleve vertreten ist, abgebrochen werden würden. Nun hat der FVN sich nach langem Zögern aber für ein komplettes Ende entschieden. Konkret heißt das: Alle Meisterschaftswettbewerbe, die vom FVN organisiert werden, also auf Verbands- und Kreisebene der Männer und Frauen sowie Junioren und Juniorinnen, werden abgebrochen.

Die Entscheidung kommt nicht überraschend. Zwar hatte der Verband Niederrhein in den vergangenen Wochen immer noch die Hoffnung, den Betrieb in den Ligen doch noch irgendwie aufnehmen zu können, um wenigstens 50 Prozent der angesetzten Duelle ausspielen zu lassen, was für eine Wertung erforderlich gewesen wäre. Doch die aktuelle Corona-Lage mit nach wie vor steigenden Infektionszahlen hat nun offenbar zu einem Umdenken geführt. „Die Beendigung einer Saison ohne Wertung ist eine Situation, die wir uns alle nicht vorstellen konnten. Aber die Entwicklung der Pandemie hat uns in den vergangenen Wochen deutlich gemacht, dass es wohl keine andere Möglichkeit geben würde“, wird FVN-Präsident Peter Frymuth in der Pressemitteilung zitiert.

Selbst wenn die aktuell bis zum 26. April gültige Corona-Schutzverordnung in Kürze so modifiziert werden würde, dass wieder trainiert oder sogar gespielt werden dürfte, wovon aber zu 99 Prozent nicht auszugehen ist, könnte unter Einberechnung einer Vorbereitungszeit von vier Wochen die Wiederaufnahme des Spielbetriebs frühestens am 24. Mai 2021 erfolgen.

Es sei davon auszugehen, dass sich der Re-Start-Termin erneut nach hinten verschieben würde. Und gemäß der Spielordnung des Westdeutschen Fußball-Verbandes (WDFV) endet das Spieljahr am 30. Juni eines Jahres. Man muss nicht gut in Mathematik sein, um zu erkennen, dass eine Fortführung der Saison unmöglich wird.

Wie es allerdings mit den noch ausstehenden Niederrheinpokal-Spielen der Männer und Frauen weitergeht, bleibt unklar. „Bis Ende April wollen wir eine Regelung treffen, wie wir mit unseren Pokalwettbewerben umgehen“, wird Wolfgang Jades, Vorsitzender des Verbandsfußballausschusses, zitiert. „Auch hier werden wir noch einmal mit den betreffenden Vereinen das Gespräch aufnehmen.“

Bleibt festzuhalten: Die Mannschaften, die enorme Abstiegssorgen hatten oder sogar auf einem Abstiegsplatz standen, wie beispielsweise der Landesligist RSV Praest, der mit lediglich einem Punkt auf dem letzten Tabellenrang der Gruppe zwei stand, können aufatmen und in der kommenden Saison 2021/22 in der gleichen Spielklasse antreten.

Die Mannschaften, die den Sprung in eine höhere Liga schaffen wollten, gehen leer aus und müssen in der kommenden Spielzeit einen zweiten Versuch starten.

Doch die Enttäuschung wird sich bei diesen Vereinen größtenteils in Grenzen halten, da das Stimmungsbild in den vergangenen Wochen ohnehin so aussah, dass die Mehrzahl der Klubs, obwohl ihre Teams an der Tabellenspitze stehen, einen Saisonabbruch befürworteten.

Die Verantwortlichen des Fußball-Verbandes Niederrhein bedauern den Schritt, insbesondere auch mit Blick auf den Nachwuchs.

„Zwar gab es in den vergangenen Wochen einige leichte Lockerungen für den Sport, insbesondere für Jugendliche bis zu einem Alter von 14 Jahren. Ich würde mir aber sehr wünschen, dass möglichst bald alle Kinder und Jugendlichen wieder in vollem Umfang trainieren können und ihrem Hobby mit Spaß und Begeisterung nachgehen können“, so Michael Kurtz, Vorsitzender des Verbandsjugendausschusses.

Quelle: rp-online

Michael Schenda wird neuer Co-Trainer bei Fortuna Millingen

Michael Schenda wird neuer Co-Trainer bei Fortuna Millingen

Michael Schenda wird in der kommenden Saison beim Bezirksligisten Fortuna Millingen als Co- und Torwart-Trainer tätig sein und Coach Rolf Sent unterstützen. „Ich kenne Rolf Sent schon lange. Als er jetzt mitbekommen hat, dass ich mit dem Lehrgang zur Trainer-B-Lizenz begonnen habe, hat er gefragt, ob ich nicht in Millingen anfangen möchte“, sagt der ehemalige Torwart, der den aktuellen Co-Trainer Peter Lörcks und Torhüter-Coach Luca Pollmann ablösen wird.

Michael Schenda, der in Suderwick wohnt, stand beim SV Vrasselt, BW Bienen, Westfalia Anholt und bei einigen Bocholter Vereinen im Tor. Zuletzt half er 2018 für einige Begegnungen beim 1. FC Bocholt II aus. „Im Notfall könnte ich sicherlich auch noch einmal im Tor einspringen“, sagt Schenda, der „sich auf die neue Aufgabe freut“.

Rolf Sent will mehrere Junioren in den Kader einbauen

Rolf Sent will mehrere Junioren in den Kader einbauen

Fynn Drews, Jan-Luca Gal und Ron Krämer spielen in der kommenden Saison für die Fortuna und sollen den Kader der ersten Mannschaft verstärken, die aktuell das Schlusslicht in der Bezirksliga darstellt.

Artikel der Rheinischen Post: Fortuna Millingen setzt weiterhin verstärkt auf junge Spieler, die sich unter der Leitung von Trainer Rolf Sent entwickeln sollen. So vermeldet der Fußball-Bezirksligist nun mit Fynn Drews, Jan-Luca Gal und Ron Krämer drei Youngster als Zugänge für die kommende Saison.

Fynn Drews ist der jüngere Bruder von Fortuna-Verteidiger Bo-Dimitri Drews und gehörte zuletzt zur A-Junioren-Mannschaft der DJK SF 97/30 Lowick in der Niederrheinliga. Zuvor war der Offensivakteur im Jugendbereich des SV Vrasselt am Ball. Außerdem wechseln Jan-Luca Gal und Ron Krämer aus der A-Jugend-Mannschaft des SV Vrasselt zu Fortuna Millingen. Beide werden zu Seniorenspielern erklärt. Während Jan-Luca Gal auf der linken Seite des Spielfeldes agiert, ist Ron Krämer im zentralen Mittelfeld beheimatet.

Rolf Sent freut sich über den frischen Wind, den die Jungspunde wohl mitbringen werden. „Es macht mir großen Spaß, mit vielen jungen Spielern zu arbeiten. Sie werden ihre Zeit bekommen, dürfen natürlich Fehler machen und sollen sich langsam an den Ton und die Körpersprache im Männerbereich gewöhnen. Sie können zudem noch in der A-Jugend spielen“, sagt der Coach.

Mit Jonas Eickhof gehört künftig ein weiteres Talent fest zum Kader des Bezirksligisten. In der momentan unterbrochenen Saison war der junge Angreifer bereits in drei Bezirksliga-Begegnungen in der Millinger Offensive zum Einsatz gekommen. Darüber hinaus ist Rolf Sent optimistisch, dass noch ein gestandener Akteur das Aufgebot der Fortuna verstärken wird. „Ich hoffe, dass wir das bald bekannt geben können“, sagt der Trainer.

Im Hinblick auf eine mögliche Fortsetzung der Spielzeit will der Coach frühestens im April wieder mit der Arbeit auf der Anlage beginnen. Vorher sollen die Spieler das Heimtraining forcieren.

Quelle: Rheinische Post

WTTV bestätigt Abbruch der unterbrochenen TT-Saison

WTTV bestätigt Abbruch der unterbrochenen TT-Saison

In der Turnhalle der Fortuna wird in dieser Saison kein Meisterschaftsspiel der TT-Abteilung mehr stattfinden. Wie zu erwarten war, hat der Westdeutsche Tischtennisverband (WTTV) die aktuelle TT-Saison nun offiziell abgebrochen und annulliert. Die Auf- und Abstiegsregeln werden damit außer Kraft gesetzt.

„Die Öffnung von Sporthallen ist nicht absehbar, schon gar nicht flächendeckend und ohne Einschränkung der teilnehmenden Sportler. Über allem steht ohnehin der Schutz der Gesundheit, der in diesen Zeiten auch unter Befolgung von Hygieneregeln nicht immer zufriedenstellend gesichert werden kann”, heißt es in der Mitteilung des WTTV, die Sie hier in voller Länge finden.

Fußball-Größen im Kreis Kleve: Der Schnauzbart war das Markenzeichen von Walter Jaspers

Fußball-Größen im Kreis Kleve: Der Schnauzbart war das Markenzeichen von Walter Jaspers

Der Mittelfeldspieler, der seine Laufbahn bei Fortuna Millingen begann, hatte seine erfolgreichste Zeit bei Viktoria Goch. Auch an seine Jahre beim VfB Rheingold Emmerich erinnert sich Jaspers gerne zurück.

Der schwarze Schnauzbart, den er während seiner aktiven Zeit als Fußballer trug und den er vor etlichen Jahren abrasiert hat, war das markante Markenzeichen von Walter Jaspers. Er ist gebürtiger Millinger, spielte mit Franz-Josef „Jupp“ Tenhagen im Schüler- und Jugendbereich gemeinsam bei Fortuna Millingen. Als seinerzeit die Niederrheinliga gegründet wurde, wechselte Jaspers als 17-Jähriger zum VfB Rheingold Emmerich. Gleichzeitig begann er auch eine Ausbildung zum Industriekaufmann in Emmerich, war nach Feierabend bei Mitspielern zu Gast und ging dann abends zum Training. Die erste Mannschaft des VfB Rheingold kickte in der Landesliga. Walter Jaspers wurde vorzeitig zum Senior erklärt und avancierte damit zum jüngsten Spieler in der jüngsten Landesliga-Mannschaft, die jemals für die Emmericher aufgelaufen ist.

„Zu meiner ersten Partie auswärts bei Preußen Vluyn nahm mich VfB-Sponsor Berni Verhey in seinem Silberpfeil mit. Und ich habe gleich drei Treffer als Außenläufer erzielt, zwei für Rheingold sowie ein Eigentor“, erinnert sich der 67-Jährige. Er blieb noch eine Spielzeit beim Emmericher Traditionsklub, markierte viele Tore und heuerte 1973/74 beim damaligen Verbandsligisten Olympia Bocholt an.

Doch zeitnah trudelte der Einberufungsbescheid nach Budel in den Niederlanden zur dreimonatigen Grunddienstzeit bei der Bundeswehr ein. „Alles ist damals unglücklich gelaufen. Ich bekam keine Bindung zur Mannschaft. Deshalb kehrte ich zur Rückrunde zum VfB Rheingold zurück. Es waren dann wieder herrliche Zeiten in Emmerich“, sagt er.

Walter Jaspers schloss sich 1978 schließlich der Gocher Viktoria an, seine ehemaligen Trainer waren Hannes Sondermann und Robert Guyens. Unter der Regie von Coach Klaus Quinkert feierte er seinen größten sportlichen Erfolg. In der Saison 1981/82 gelang der Viktoria der Aufstieg in der Oberliga, die damals die höchste Amateurklasse im Fußball war. Seine namhaftesten Mitspieler waren seinerzeit Wolfgang Funkel, Horst Riege, Wolfgang Lüttges sowie Hans-Jürgen Offermanns – alles ehemalige Bundesliga-Profis.

Walter Jaspers, der sich seinen Schnauzbart vor Jahren abrasiert hat, mit einem Foto der Oberliga-Mannschaft von Viktoria Goch aus der Saison 1982/1983.

Zu Gocher Verbandsliga-Zeiten brachte Walter Jaspers mit seinen Mitstreitern die Bandenwerbung im Hubert-Houben-Stadion an – in heutigen Zeiten wäre so etwas unvorstellbar. „Das waren schon spannende Jahre in Goch, die ich nicht missen will. Bis heute habe ich noch freundschaftlichen Kontakt aus dieser Zeit zu Peter Pischny, Gerd Korsch und Peter Groenewald. Mit unseren Frauen plaudern wir auch über alte Zeiten“, sagt Walter Jaspers.

Es waren aber auch harte Jahre für ihn. Walter Jaspers wohnte in Rees. Er musste vier Mal wöchentlich zum Training, sonntags stand ein Spiel auf dem Programm. Im September 1981 gastierte der Bundesligist Fortuna Düsseldorf zu einer Vorbereitungspartie in Goch. Ebenso zu Gast war Star-Trainer Max Merkel, der damals für die Zeitung mit den großen Buchstaben als Formtester unterwegs war. Jaspers gelang ein Treffer zum 3:2-Sieg der Viktoria per Flugkopfball. „Es kam ein Jaspers geflogen“, so schrieb damals die Rheinische Post. Wilfried Luchtenberg, Sportreporter beim WDR und bei der Partie anwesend, sprach seinen Namen falsch aus – Jasper, sagte er immer.

Gute Erinnerungen hat Walter Jaspers auch an die Oberliga-Partie Rot-Weiß Oberhausen gegen Viktoria Goch. Sie wurde vom ehemaligen Bundesliga-Schiedsrichter Walter Eschweiler geleitet und endete mit einem 3:3. Jaspers hatte zwei Tore beigesteuert. Er hatte ein Kampfgewicht von 73 Kilogramm bei einer Größe von 1,78 Meter und galt als konditionsstarker offensiver Mittelfeldspieler mit viel Tordrang. Zehn bis zwölf Treffer schoss er im Schnitt pro Saison, kassierte keine Rote Karte und blieb von schweren Verletzungen verschont. 

Trainer Toni Burghardt folgte 1983 auf Klaus Quinkert. Und Walter Jaspers begann sein Studium in Köln. Deshalb hatte er weniger Zeit für das Training und kickte fortan in der zweiten Mannschaft der Viktoria in der Bezirksliga. Nach der Saison wechselte Jaspers wieder zurück auf die andere Rheinseite. Er lief erneut für den VfB Rheingold Emmerich auf, ehe er Spielertrainer beim A-Kreisligisten SV Donsbrüggen wurde.

Walter Jaspers hatte zwischenzeitlich eine feste Anstellung in Krefeld als Lehrer bekommen, die sehr zeitintensiv war. „In Donsbrüggen hatte ich bei einer tollen Kameradschaft in der Mannschaft eine schöne Zeit“, sagt er. „Doch mit 39 Jahren habe ich meine Schuhe symbolisch an den Nagel gehängt.“ Bis zum wohlverdienten Ruhestand unterrichtete er angehende Bankkaufleute am Berufskolleg Kleve, Außenstelle Goch.

Seitdem geht er auch bei Wind und Wetter mit einem Nachbarn regelmäßig an den Sieben Quellen in Nütterden, wo er seit mittlerweile 36 Jahren wohnt, joggen. Zu seinen weiteren Hobbys zählen das Radfahren sowie Motorradfahren. Auf Fußballplätzen ist er nicht mehr anzutreffen. „Meine Ehefrau und meine zwei Töchter haben mich immer unterstützt. Ansonsten wäre das alles nicht möglich gewesen. Ich bin ihnen dankbar dafür“, sagt Walter Jaspers.

Quelle: rp-online.de

Rolf Sent und Fortuna Millingen gehen in fünfte gemeinsame Saison – auch Ziegner bleibt

Rolf Sent und Fortuna Millingen gehen in fünfte gemeinsame Saison – auch Ziegner bleibt

Rolf Sent wird auch in der kommenden Saison den Fußball-Bezirksligisten Fortuna Millingen trainieren. „Der ganze Verein ist mit seiner Arbeit sehr zufrieden. Rolf Sent kitzelt immer das Maximum aus den Spielern heraus und legt großen Wert auf Kameradschaft“, sagt Obmann Thomas Imbusch, der sich freut, dass der 56-jährige Übungsleiter im Sommer in sein fünftes Jahr bei der Fortuna gehen wird – unabhängig von der Klasse.

Zwar steht die Fortuna als Aufsteiger derzeit mit nur drei Zählern aus sechs Partien auf dem letzten Platz in der Bezirksliga. Doch bis auf eine Ausnahme – die 2:9-Niederlage gegen die SV 08/29 Friedrichsfeld – bewegte sich die Mannschaft, die nach dem Sprung in die höhere Klasse den Verlust einiger Leistungsträger verkraften musste, mit den Konkurrenten durchaus auf Augenhöhe. Im letzten Spiel vor dem Corona-Lockdown gelang dem Team beim 2:1 beim SV Biemenhorst auch der erste Sieg.

Sent hatte zunächst in der Vorbereitung wegen einer Knie-Operation mehrere Wochen aussetzen müssen und dann während der bisherigen Saison länger unter Corona-Quarantäne gestanden. In dieser Zeit konnte sich der Verein aber auf den spielenden Co-Trainer Peter Lörcks absolut verlassen. Ob der 36-Jährige in dieser Funktion über den Sommer hinaus weitermachen wird, ist allerdings aus beruflichen Gründen noch nicht ganz klar. „Die Spieler haben ansonsten aber alle signalisiert, dass sie bleiben wollen. Wir werden sicherlich auch künftig stark auf junge Leute setzen, die Entwicklungspotenzial haben“, sagt Thomas Imbusch.

Für die zweite Mannschaft des Klubs wird weiterhin Roland Ziegner verantwortlich sein. „Auch seine Arbeit schätzen wir sehr“, sagt Imbusch. Das Team steht in der Kreisliga C auf dem vierten Tabellenplatz.

Fraglich ist, ob die im vergangenen Jahr wegen der Corona-Pandemie abgesagten Feierlichkeiten zum 100-jährigen Bestehen des Vereins im Juni nachgeholt werden können. „Momentan sieht es ja nicht so gut aus, wir haben aber noch keine Entscheidung getroffen“, sagt Fortuna-Vorsitzender Klaus Sesing. Er hofft darauf, dass im Laufe des Jahres mit dem Bau des Kunstrasenplatzes auf der Millinger Anlage begonnen werden kann.

Weihnachtsgruß an alle Mitglieder

Weihnachtsgruß an alle Mitglieder

Liebe Mitglieder des SV Fortuna Millingen,

als im vergangenen Jahr unsere Weihnachtsfeier stattfand, ahnte noch niemand, welche Herausforderungen das neue Jahr mit sich bringen würde. Ausgerechnet im Jahr unseres 100-jährigen Bestehens traf die Corona-Krise auch Fortuna Millingen mit voller Wucht, sodass die geplanten Feierlichkeiten zum Jubiläum abgesagt werden mussten. Dass auch wir dieses schwierige Jahr als Verein dennoch gut überstehen konnten, verdanken wir vor allem unseren engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die mit Improvisationstalent und zupackender Art das Vereinsleben bestmöglich aufrechterhalten haben. Fortuna Millingen bedankt sich hierfür ganz herzlich!

Mit dem nahenden Weihnachtsfest beginnt die Zeit, in welcher wir innehalten, auf das zurückliegende Jahr zurückschauen und uns auf das besinnen, was wirklich wichtig ist. Neben den ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sind dies für unseren Verein vor allem unsere vielen Mitglieder. Aus diesem Grund nutzen wir traditionell den Rahmen der Weihnachtsfeier, um verdiente Mitgliedern für ihren Einsatz für Fortuna Millingen und ihre oft langjährige Treue zu würdigen. Wie so viele Dinge in diesem Jahr, verhindert die Corona-Situation leider auch dies.

Daher möchten wir diesen Weihnachtsgruß nutzen, um folgende Jubilare für ihre langjährige Mitgliedschaft und ihren Einsatz für unseren Verein auszuzeichnen:

60 Jahre: Dieter von Ackeren

50 Jahre: Ludger Beltermann, Johannes Ewald und Ludger Schwinning

40 Jahre: Bernd Heuvel und Frank Tielkes

25 Jahre: Jessica Lodewick, Bastian Siepen, Ralf Siepen, Stephan Hußmann, Mirko Scholten und Jonas Willing

Mitglieder des Vorstandes haben Kontakt zu den Jubilaren aufgenommen und mit Urkunden, Präsenten und/oder Vereinsnadeln im Namen des gesamten Vereins ihren Dank zum Ausdruck gebracht.

Im Namen von Fortuna Millingen wüschen wir allen Mitgliedern trotz der besonderen Umstände ein schönes und besinnliches Weihnachtsfest, Gesundheit und einen guten Start in das neue Jahr 2021, in welchem wir hoffentlich unsere Feierlichkeiten zum 100-jährigen Bestehen begehen und unserer liebgewonnenes Vereinsleben in gewohnter Weise begehen können.

Nicolas te Baay (Geschäftsführer)
Klaus Sesing (1. Vorsitzender)
Markus Nakotte (2. Vorsitzender)