2. Zug „Mager End“ holt sich den Pokal

2. Zug „Mager End“ holt sich den Pokal

Sieger des diesjährigen Dorfturniers ist der 2. Zug. Im Finale setzte sich die Mannschaft um Kapitän Dennis Meiners gegen den Vorjahresfinalisten „The Internationals“ durch. Herzlichen Glückwunsch an die Schützenbrüder des 2. Zuges.

Abschließend ein herzliches Dankeschön an alle Helfer, denn ohne den unermüdlichen Einsatz unserer Ehrenamtler wäre eine solche Veranstaltung nicht zu stemmen.

Wir wünschen allen ein schönes Schützenfest.

JSG besucht die Fußball-Bundesliga

JSG besucht die Fußball-Bundesliga

Das spielfreie Karnevals-Wochenende nutzte die Fußball- Jugendspielgemeinschaft aus Bienen/Millingen/Praest zum gemeinsamen Besuch des Bundesligaspiels zwischen Bayer Leverkusen und Mainz 05. JSG-Jugendleiter Torsten Neek hatte nicht nur die Kontakte nach Leverkusen hergestellt, sondern auch kräftig Werbung für einen gemeinsamen Besuch von Spielern, Trainern und Eltern gemacht. So machten sich knapp 70 Personen auf den Weg in die BayArena, für viele Kinder war dies der erste Besuch eines Bundesligaspiels. Und sie wurden nicht enttäuscht: Die Niederrheiner waren nicht nur vom Spiel, sondern vor allem von den karnevalistischen Einlagen und dem Outfit der Mainzer Fans angetan. Letztendlich hatten die Gäste auch den meisten Spaß, denn sie gewannen mit 2:0. „So ein Ausflug wird auf jeden Fall noch mal wiederholt“, sagte Neek.

DFB Initiative in Schulen und Kindergärten

DFB Initiative in Schulen und Kindergärten

Fortuna Millingen stellt das Projekt Verlässliche Grundschule und Offene Ganztagsschule den Schulfußballbeauftragten des Fußballverbandes Niederrhein e.V. vor.

Am Samstag, den 4.2.2017 veranstaltete der Fußballverband Niederrhein eine Weiterbildungsmaßnahme für die Schulfußballbeauftragten der 13 Fußballkreise des Fußballverbandes Niederrhein. Mit dabei waren die Vertreter des S.V. Fortuna Millingen, Geschäftsführer Nicolas te Baay und die für die Schulkooperation zuständigen Vorstandsmitglieder Hans-Jürgen Klug und Heinz Lukkezen. Bekanntlich ist der Sportverein seit 2000 Kooperationspartner der Stadt Rees für die Verlässliche Grundschule von 8-13, und seit 2005 auch für den Betrieb der Offenen Ganztagsschule an der Grundschule in Millingen verantwortlich. Unter dem Tagesordnungspunkt – Best Practice-Beispiele – stellte der Verein den Delegierten des Verbandes das Erfolgsrezept der Kooperationspartnerschaft mit der Stadt Rees für die Schulprojekte vor. Die Ideen und Anregungen der Vorstandsmitglieder von Fortuna Millingen wurden mit Interesse und großer Bewunderung der Teilnehmer zur Kenntnis genommen, schließlich läuft das Erfolgsmodell nun bereits seit vielen Jahren. Der Vorsitzende des Verbandsschulfußballausschusses, Roland Bürger aus Rhede, ermunterte die Schulfußballbeauftragten in ihren Kreisen auf die Erfolgsmethode von Fortuna Millingen hinzuweisen und das Vorgestellte Konzept des Vereins anzuwenden.

Darüber hinaus führte Roland Bürger aus, dass der DFB und seine Landesverbände eine neue Kooperation mit den Kindergärten forcieren werde. Praktische Handreichungen zur Umsetzung wurden verteilt. Fortbildungsveranstaltungen werden im Laufe des Jahres angeboten, so dass interessierte Vereine die Kooperation mit den Kitas aufnehmen bzw. forcieren können. Heinz Lukkezen, als verantwortliches Vorstandsmitglied des S.V. Fortuna Millingen für die Kooperation mit dem St. Quirinus Kindergarten, sieht darin einen weiteren Baustein zur Zusammenarbeit, neben der bereits bestehenden Kooperation mit dem Landessportbund als Bewegungskindergarten. „Fußball im Kindergarten, das wäre doch etwas, jetzt müssen wir nur noch eine Erzieherin für dieses Projekt begeistern, die dann die Schulungsangebote des Fußballverbandes Niederrhein wahrnimmt“, so der Funktionär.

Erste Kontaktaufnahme interessierter Sportvereine des Kreises Rees-Bocholt sollte über den Schulfußballbeauftragten des Kreises, Ludwig Bayer, erfolgen.

Club100-Feierstunde mit Heinz Lukkezen

Club100-Feierstunde mit Heinz Lukkezen

Am Samstag, 08.10.2016 hat im Rahmen des Länderspiels Deutschland gegen Tschechien die offizielle Feierstunde für alle Mitglieder des Club 100 im Curio-Haus in Hamburg stattgefunden. Mit dabei war Heinz Lukkezen.

In einer gemeinsamen Ehrungsveranstaltung mit den Preisträgern der Fair Play-Medaille aller Landesverbände wurden die Ehrenamtlichen für Ihre tollen Leistungen ausgezeichnet. Abgerundet wurde der ereignisreiche Tag durch ein Ehrungsessen, den gemeinsamen Besuch des Länderspiels sowie einem Mitternachtssnack und gemütlichen Beisammensein zum Tagesausklang. Seit 1997 verleiht der DFB in Zusammenarbeit mit seinen Landesverbänden
jährlich den DFB-Ehrenamtspreis. Aus den Kreisen und Bezirken wählen die Ehrenamtsbeauftragten mit viel Fingerspitzengefühl 280 Preisträger aus, die – stellvertretend für die knapp 380.000 Ehrenamtlichen und über 1,4 Millionen freiwillig Engagierten in den Amateurvereinen – für ihre hervorragenden ehrenamtlichen Leistungen ausgezeichnet werden. Alle Preisträger werden seitens der Landesverbände zu Dankeschön-Wochenenden eingeladen, die unter anderem öffentlichkeitswirksame Ehrungen, sportpolitische Diskussionen mit Prominenten und Besuche von Bundesligaspielen beinhalten. Aus allen Kreissiegern werden zudem die einhundert herausragend engagiertesten
Ehrenamtlichen für ein Jahr in den „Club 100“ des DFB aufgenommen. Zu diesen 100 Preisträgern gehört in diesem Jahr unser langjähriger Vereinsvorsitzende Heinz Lukkezen, dem diese Wochenende imponierte: „Ein tolles Erlebnis, alles war Bestens organisiert. Der DFB Ehrenamtspreis und der Club 100 sind hervorragende Instrumente zur Stärkung und Anerkennung des Ehrenamts“.

Auch das Ergebnis des Länderspiels passte zum rundum gelungenen Abend. Die Nationalelf konnte die Auswahl Tschechiens mit 3:0 bezwingen.

(Textquelle: fvn.de)

 

Ergänzung zum Bild: v.l.: DFB-Präsident Reinhard Grindel, Heinz Lukkezen, Christian Heeks (SV Rindern), Sascha Horn (SV Wickrathberg), Peter Waldinger (Delegationsleiter FVN), Christa Jochmann (Rheinwacht Stürzelberg), DFB-Vizepräsident Peter Frymuth, DFB-Generalsekretär Dr. Friedrich Curtius

Anpfiff für eine gemeinsame Zukunft

Anpfiff für eine gemeinsame Zukunft

Der FC Horizont INT. – Team of Nations ist ein einzigartiges Projekt aus der Malteser ZUE (Zentrale Unterbringungseinrichtung) in Rees: In diesem besonderen Fußballclub widmen sich Deutsche und Flüchtlinge gemeinsam dem Sport. Zuletzt gewann das Integrationsprojekt der Malteser sogar den Förderpreis Helfende Hand.

Jetzt haben sich der FC Horizont und der Sportverein Fortuna Millingen zusammen getan. Unter dem Motto „Ankommen – fördern – integrieren“ kooperieren sie ab der Saison 2017/18 und verfolgen dabei gemeinsame Ziele, um die Integration geflüchteter Menschen durch die Kraft des Fußballs zu unterstützen. „Gelebte Integration schreibt längst Sportgeschichte“, ist sich Chris Terhart sicher. Der Diplom-Pädagoge arbeitet in der Malteser ZUE und ist Coach des FC Horizont. „Denn Europas große Fußballnationen schicken heute Spieler auf den Platz, deren Eltern einst zugewandert sind – nach Frankreich, in die Niederlande oder auch nach Deutschland.“

Nun machen beide also gemeinsame Sache. Auch Fortuna Millingen setzt sich bereits seit längerem für die Integration von Flüchtlingskindern im Fußball ein – und wurde sogar mit dem Förderpreis „1:0 für ein Willkommen“ ausgezeichnet. „Neben den wöchentlichen Trainings sollen die Spieler ermuntert werden, am Vereinsleben teilzunehmen. Durch das gegenseitige Kennenlernen auf dem Sportplatz und das gemeinsame Spiel sollen auf beiden Seiten Ängste und Vorurteile abgebaut werden“, erklärt Nico te Baay, Geschäftsführer des SV Fortuna Millingen. Geplant sei auch ein wöchentlicher fußballspezifischer Deutschunterricht vor den Trainingseinheiten. Te Baay: „Die Fußballer lernen so die Grundbegriffe der ‚Fußballsprache‘, die sie direkt im Spiel anwenden können.“

Über den Fußball hinaus

Die beiden Spieler Mohamed Camara und Behrouz Ramazan repräsentieren schon jetzt die angestrebten Projektziele: Camara möchte nach seinem Schulabschluss eine Ausbildung zum Erzieher beginnen – das wird dem 20jährigen durch Fortuna Millingen als Träger der Offenen Ganztagsschule (OGATA) Millingen ermöglicht. „Wir möchten ihm einen Praktikumsplatz in der OGATA anbieten, um seine beruflichen Perspektiven zu unterstützen“, so Geschäftsführer te Baay.
Auch Behrouz hat den gesamten Integrationsprozess miterlebt. „Er ist bereits seit längerer Zeit in Deutschland und arbeitet bei den Maltesern. Für neue Sportler wird er ein hervorragender Mittler und Multiplikator sein“, so Chris Terhart.

Fünfkampf bei der Fortuna

Fünfkampf bei der Fortuna

Klaus Sesing ist nicht nur erster Vorsitzender beim SV Fortuna Millingen, sondern auch Hausmeister der St. Quirinus-Grundschule. Gestern Morgen konnte er „seine“ Schüler komplett auf der Sportanlage an der Bruchstraße begrüßen, denn der Fußballverband Niederrhein (FVN) veranstaltete mit allen Millinger Klassen vom ersten bis zum vierten Schuljahr ein „Sportfest Fußball“.

Staffelrennen und „Leiter-Golf“

Rund 140 Mädchen und Jungen tummelten sich auf den Rasenplätzen der Fortuna und hatten jede Menge Spaß an verschiedenen Stationen, die morgens ab 7 Uhr aufgebaut worden waren. Zahlreiche sportliche Herausforderungen standen für den Nachwuchs auf dem Programm. So musste ein Geschicklichkeits-Fünfkampf absolviert werden, bei dem Punkte gesammelt und am Ende auch Sieger gekürt wurden. Es gab verschiedene Staffelrennen, dabei musste unter anderem ein Tennisball auf einer Frisbee jongliert werden, natürlich auch Fußballspiele und Elfmeterschießen, aber auch freie Mitmachangebote wie „Leiter-Golf“ und „Fußball-Kegeln“. Am Ende des Sportfestes gab es für alle Kinder Medaillen und Preise.

Eine, die besonders strahlte, war die achtjährige Beeschta, dessen Eltern aus dem Afghanistan stammen. „Das hat richtig Spaß gemacht, vor allem das Fußballspielen“, war das Mädchen aus dem zweiten Schuljahr begeistert.

„Wir hatten uns schon länger für diese Aktion beworben“, freute sich Sesing, dass sein Verein die Zusage vom FVN erhalten hatte. „Das ist eine tolle Möglichkeit, alle Schüler mal auf die Sportanlage zu bekommen. Und aktuell zur Europameisterschaft ist das natürlich besonders passend“. So waren dann auch mehrere Kinder in ei-nem Deutschland-Trikot erschienen.

„Wir richten dieses Sportfest 20 Mal im Jahr aus, haben aber 60 bis 70 Bewerbungen“, erklärt Mirko Schweikhard, beim Fußballverband Niederrhein Beauftragter für den Schulfußball. „Hier in Millingen gibt es optimale Bedingungen und alle machen super mit, das ist ein sehr entspannter Vormittag für uns“, lobte Schweikhard sowohl das positive Verhalten der Schüler als auch den Einsatz der Vereinsmitglieder, der Lehrerinnen sowie des Fördervereins.

Lob für den Förderverein

„Nach den Bundesjugendspielen und dem Fahrradaktionstag war das die dritte Veranstaltung innerhalb von zwei Wochen, bei der wir Helfer vom Förderverein benötigten“, würdigte auch Sesing das Engagement der Eltern, die unter anderem für das Frühstück sorgten.

(Quelle: derwesten.de)

Heinz Lukkezen ist Mitglied im „Club 100“

Heinz Lukkezen ist Mitglied im „Club 100“

„Ich habe mich wahnsinnig gefreut, als ich das Schreiben des DFB bekommen habe“, war Heinz Lukkezen, langjähriger Vorsitzender des SV Fortuna Millingen, bei einer Feierstunde im Vereinsheim sichtlich bewegt über die Aufnahme in den „Club 100“ des Deutschen Fußball-Bundes für herausragendes ehrenamtliches Engagement.

Bis 2015 hatte Lukkezen den Verein 26 Jahre als erster Vorsitzender geführt. Neben etlichen Aufgaben, die er dabei erledigte, wie beispielsweise die komplette Mitgliederverwaltung, war und ist er auch immer noch für eigentlich alles im Verein ein kompetenter und verlässlicher Ansprechpartner. Unter seiner Regie wurde die Platzanlage an der Bruchstraße in den vergangenen Jahren immer weiter ausgebaut und umfangreich modernisiert. Ein Projekt, das Lukkezen mit auf den Weg gebracht hat und das ihm ganz besonders am Herzen liegt, ist die Offene Ganztagsschule als Kooperationspartner des Sportvereins.

Seit dem 2. Januar 1964 Mitglied

Am 2. Januar 1964 war Lukkezen in den Verein eingetreten und bereits seit 1970 in diversen Vorstandsfunktionen tätig. Zudem war er von 1986 bis 2004 in der Kreisjugendspruchkammer engagiert. Darüber hinaus ist er Gründungsmitglied des Trägervereins Jugendarbeit in Millingen, den es seit 2001 gibt.

„Vor diesen Leistungen ziehe ich meinen Hut“, sagte Peter Koch, der für den Kreis 11 als Vorsitzender zusammen mit dem Ehrenamtsbeauftragten Lambert Heijmen die Initiative des Vereins über den Kreis auf den Weg gebracht hatte. Der Verband wählte Heinz Lukkezen anschließend als Kandidaten für den DFB-Ehrenamtspreis 2015 aus.

„Mit dem Club 100 wird ein Schwerpunkt auf die Stärkung des ehrenamtlichen Engagements gelegt, das die Basis für die Vereinsarbeit ist“, erklärte Jürgen Kreyer, Vizepräsident des Fußballverbandes Niederrhein, der eine solche Auszeichnung erstmals nicht in der Sportschule Wedau durchführte, sondern direkt im Verein. Als Geschenk gab es für die Fortuna anlässlich der Ehrung zwei Mini-Tore und Bälle für die Jugendabteilung.

„Ich freue mich jetzt auf alles, was da noch kommt“, so Lukkezen, auf den nun ihm Rahmen der Aufnahme in den „Club 100“ ein „Dankeschön-Wochenende“ in Edenkoben sowie am 8. Oktober ein Besuch des WM-Qualifikationsspiels zwischen Deutschland und der Tschechischen Republik in Hamburg warten.

Ein Buch zum Vereinsjubiläum

Obwohl er inzwischen nicht mehr als erster Vorsitzender aktiv ist, ist der 64-Jährige weiterhin im Klub präsent. „Ich habe über die Jahrzehnte unzählige Zeitungsartikel gesammelt, wenn ich im Oktober in den Ruhestand gehe, werde ich damit anfangen, ein Buch über 100 Jahre SV Fortuna Millingen zu schreiben“, verrät der Leiter der Zentralrendantur in Kalkar. Am 5. April 1920 war der Verein gegründet worden. „Ich habe sogar die Gründungsurkunde im Original“, verspricht Heinz Lukkezen ein interessantes Werk.

(Quelle: derwesten.de)

Klaus Sesing führt nun die Fortuna

Klaus Sesing führt nun die Fortuna

Im zweiten Anlauf hat es dann doch geklappt. Der SV Fortuna Millingen hat einen neuen Vorsitzenden gefunden. Klaus Sesing (51) wird künftig den Sportverein führen. Wie berichtet hatte sich bei der Jahreshauptversammlung Anfang Oktober zunächst kein Nachfolger für Heinz Lukkezen (64) gefunden, der sich nach 26 Jahren als Vereinschef dazu entschlossen hatte, das Amt definitiv in jüngere Hände zu übergeben. So war es zu einer weiteren außerordentlichen Versammlung im Vereinsheim gekommen, um einen neuen Vorsitzenden für die derzeit rund 750 Mitglieder zu finden.

„Wir sind natürlich alle sehr froh, dass sich Klaus Sesing bereit erklärt hat, diesen Posten zu übernehmen. Er war auch immer mein Favorit gewesen. Er kennt den Verein in- und auswendig und identifiziert sich voll und ganz mit diesem“, zeigte sich Lukkezen erleichtert, der – hätte sich erneut kein Nachfolger gefunden – beim Amtsgericht einen Notvorstand hätte bestellen müssen. Sesing, der Malermeister und Hausmeister der St. Quirinus-Schule ist, engagiert sich bei der Fortuna schon seit vielen Jahren, zunächst im Jugendbereich, zuletzt als Fußball-Obmann.

Ebenfalls neu gewählt werden musste ein 2. Vorsitzender. Dieses Amt übernimmt für ebenfalls zwei Jahre Markus Nakotte (47, Tiefbauingenieur), der Jürgen Klug ablöst, der dieses Amt seit 1995 bekleidet hatte. Zudem bestätigte die Versammlung Nicolas te Baay als Geschäftsführer und Stefan Giesen als zweiten Geschäftsführer. Den Posten als Fußball-Obmann übernimmt nun Thomas Imbusch, sein Stellvertreter ist Karsten Kremer. Das Amt des Jugendfußball-Geschäftsführers, das bislang Markus Nakotte inne hatte, erledigt nun Stefan Essink. Schließlich wurde noch Werner Tiemann zum zweiten Platzkassierer gewählt.

„Wir sind nun mit 19 Personen im Vorstand sehr gut und breit aufgestellt. Es ist heute mehr denn je wichtig, dass die Arbeit auf viele Schultern aufgeteilt wird und damit für alle erträglich ist“, sagt Lukkezen, der – wie auch Jürgen Klug – dem Verein als Beisitzer im Bereich Ganztagsschule erhalten bleibt. Heinz Lukkezen wurde außerdem zum Ehrenpräsidenten, Jürgen Klug zum Ehrenmitglied ernannt.

(Quelle: derwesten.de)

Sepp-Herberger-Preis für die Fortuna

Sepp-Herberger-Preis für die Fortuna

Im vergangenen Jahr hatte sich Peter Frymuth, Präsident des Fußballverbandes Niederrhein (FVN), im Rahmen der Aktion „Vereinsdialog“ intensiv beim SV Fortuna Millingen umgeschaut. Dabei hatte ihn vor allem das Engagement des Sportvereins im Offenen Ganztag an der St. Quirinus-Grundschule beeindruckt. Der FVN schlug daraufhin die Fortuna für die Preisverleihung der Sepp-Herberger-Stiftung vor. Die älteste seit 1977 existierende Stiftung des Deutschen Fußball-Bundes zeichnet regelmäßig Fußballvereine für ihren besonderen Einsatz aus.

Und dazu gehört jetzt auch der SV Fortuna Millingen. Der Verein wurde gestern von der Stiftung mit einer Urkunde im Bereich „Schule und Verein“ für die inzwischen seit zehn Jahren bestehende Tätigkeit im Offenen Ganztag an der St. Quirinus-Grundschule geehrt. Diese überreichte stellvertretend Peter Koch, Vorsitzender des Fußball-Kreises 11, an Heinz Lukkezen, den Vorsitzenden des Sportvereins.

Verlässlichkeit ist wichtig

„Wir freuen uns natürlich sehr, dass unsere Arbeit damit ein Stück weit honoriert wird“, sagte Lukkezen, der von den Vorstandsmitgliedern Nicolas te Baay, Simon te Baay und Stefan Giesen begleitet wurde. „Dass ein Sportverein als Träger einer offenen Ganztagsschule fungiert, ist etwas ganz besonderes“, begrüßte auch der Reeser Bürgermeister Christoph Gerwers die Auszeichnung des Kooperationspartners – wie auch Ludger Beltermann, Leiter des Schul- und Sportamtes. Dabei funktioniere die Zusammenarbeit mit der Stadt hervorragend, lobte Gerwers. Vor allem die Verlässlichkeit im Offenen Ganztag sei wichtig. Das unterstreicht auch Schulleiterin Britta Koltermann: „Wir sind ungemein froh, die Fortuna als Partner zu haben. Vor allem die menschlichen Kontakte sind ganz entscheidend, hier ist immer jemand vor Ort“.

So kümmern sich momentan abwechselnd sechs Mitarbeiterinnen der Fortuna um die Kinder. „Neben Mittagessen und Hausaufgabenbetreuung werden natürlich sportliche Aktivitäten angeboten, aber auch Basteln oder Backen“, erklärt Christa Haves, die sichin Millingen seit Beginn im Offenen Ganztag engagiert.

(Quelle: derwesten.de)

Ein Spiel baut Brücken

Ein Spiel baut Brücken

Unter den Klängen der UEFA Champions League Hymne betreten sie den Rasen, ganz wie die Profis. Schon beim Einlaufen spürt man also, dass dieses Freundschaftsspiel kein ganz gewöhnliches ist, denn die zweite Mannschaft von Fortuna Millingen spielt nicht gegen einen anderen Club aus der Kreisliga C, sondern gegen den neu gegründeten FC Horizont Int., einer Auswahl der Bewohner des Reeser Asylbewerberheims.

Per Handschlag vom Vorstand werden die zahlreichen Gäste am Eingang der Sportanlage an der Bruchstraße begrüßt. Herzlich und gut gelaunt ist die Atmosphäre kurz vor dem Anpfiff. Nicht nur die Millinger sind gekommen, um ihre Mannschaft anzufeuern, auch rund 100 Reeser und Bewohner der Flüchtlingseinrichtung sind, dank der Bereitstellung eines Bus-transfers durch von Mulert, ge-kommen. Doch so sehr der sportli-che Aspekt, gerade bei den Spie-lern auf dem Feld zu merken ist, geht es um mehr als nur Sport. „Wir erhoffen uns eine bessere Willkommenskultur“, betont der Fortuna-Vorsitzende Heinz Lukkezen.

Der Kontakt ist über den Freizeitpädagogen Chris Terhart, der aus Millingen kommt und im Asylheim arbeitet, entstanden. Wie, wenn nicht mit einem geselligen Zusammentreffen, könnte man es sonst schaffen, Menschen zusammenzubringen, Ängste und Vorurteile abzubauen und den Flüchtlingen, die, wie Lukkezen in seiner Begrüßung sagte, „einen langen und beschwerlichen Weg in die Freiheit“ auf sich genommen haben, zu helfen, ihren Alltag zu vergessen und das „Lagerleben“ für einen Nachmittag hinter sich zu lassen.

Ehemalige Nationalspieler

Der Gedanke, einen Fußballclub zu gründen, lag da förmlich auf der Hand. Terhart war es, der merkte, „dass immer mehr alleinstehende Männer im fußballerischen Alter“ nach Rees kamen. Was lag da nä-her, als einen Fußballverein zu grünen und Freundschaftsspiele mit den benachbarten Vereinen anzustreben. „Fußball ist international“, betont Terhart, genauso wie auch das Team international und multikulturell ist. Es sind Spieler aus nahezu allen Bürgerkriegsländern wie Syrien, Libyen, Nordirak, Ghana und den Ländern des ehemaligen Jugoslawien vertreten. „Für sie ist es das Allergrößte“, bekräftigt Terhart.

Und sie sind konkurrenzfähig. Gegen eine Auswahl des SV Rees hat man schon gewonnen. „Nun möchten wir hier natürlich auch ein positives Ergebnis mitnehmen“, bekräftigt Terhart den sportlichen Ehrgeiz. Immerhin zählt das Team namhafte Spieler in seinen Reihen. Fußballer, die in ihrer Heimat in den höchsten Ligen gespielt haben. Mit Brain Andy Akli aus Ghana und Eli Don Bilali aus Albanien stehen zwei ehemalige Nationalspieler auf dem Platz, die sogar schon Einladungen zum Probetraining bei Arminia Bielefeld bekommen haben. „Wir wollen uns hier gut verkaufen“, lautet daher Terharts Devise. Am Ende reicht es nicht ganz. Millingen gewinnt 6:4.

Die gesponserten Bälle und gestifteten Fußballschuhe und Trikots nehmen die Spieler mit nach Rees und vielleicht auch ein paar gute Gefühle eines friedvollen und geselligen Fußballnachmittags. Wer weiß, vielleicht nutzt dann auch schon bald der eine oder andere Spieler das Angebot von Fortuna Millingen und kommt zum nächsten Training einfach vorbei. Auch weitere Aktionen schließt Lukkezen nicht aus. „Wir sind für alles offen“, betont er.