Der Fußballverband Niederrhein unterbricht die Saison 2020/2021

Der Fußballverband Niederrhein unterbricht die Saison 2020/2021

Auch im Dezember finden keine Meisterschafts- und Pokalspiele statt. Wiederbeginn wird für 23./24. Januar 2021 angepeilt, sofern es die behördliche Verfügungslage zulässt.

Der Fußballverband Niederrhein (FVN) unterbricht die Saison 2020/2021 und verlängert die Aussetzung des gesamten Spielbetriebs, die bislang bis zum 30. November vorgesehen war, bis Mitte Januar 2021. Dies betrifft sämtliche Pflichtspiele – also Meisterschafts- wie Pokalspiele – im Herren-, Frauen- und Jugendfußball sowie im Futsal.

Die Entscheidung darüber trafen das FVN-Präsidium, die Vorsitzenden der 13 Fußballkreise sowie die Vertreter des Verbandsfußballausschusses (VFA) und des Verbandsjugendausschusses (VJA) in einer Videokonferenz am Donnerstagabend, 19. November. Zuvor hatten die spielleitenden Stellen unter der Leitung von Wolfgang Jades (VFA) und Michael Kurtz (VJA) Vorschläge zur weiteren Vorgehensweise erarbeitet.

Grund für die Saisonunterbrechung sind die aktuellen Entwicklungen rund um die Corona-Pandemie, die weiter stark angestiegenen Zahlen der Corona-Erkrankten sowie die Verordnungen und Maßnahmen der Bundesregierung und der NRW-Landesregierung.

„Wir haben den berechtigten Wunsch der Vereine wahrgenommen, gerade für die Zeit über Weihnachten und Neujahr eine Planungssicherheit für den Spielbetrieb zu bekommen“, sagt FVN-Präsident Peter Frymuth. „Während die Öffnung für den Trainingsbetrieb, die wir alle natürlich auch baldmöglichst erhoffen, von den Vereinen schneller umgesetzt werden kann, bedarf der Start in die Meisterschafts- und Pokalspiele eines sportlichen und organisatorischen Vorlaufs. Da danke ich allen Verantwortlichen auf Kreis- und Verbandsebene für die Abstimmung einer Vorgehensweise in unserem Verbandsgebiet, die den Vereinen für den Pflichtspielbetrieb die gewünschte Planungsmöglichkeit zumindest bis Anfang Januar gibt. Danach liefern die Verfügungslagen der Behörden die Grundlage für das weitere Vorgehen“, so Frymuth.

Das folgende weitere Vorgehen wurde vereinbart – stets vorausgesetzt, dass die behördliche Verfügungslage einen Spielbetrieb im Amateurfußball ermöglicht:

  • Wiederaufnahme des Spielbetriebs frühestens zwei Wochen nach der Öffnung der Sportanlagen für Trainings- und Spielbetrieb, um den Vereinen ausreichend Zeit für die Vorbereitung zu geben.

  • Der verbandsweite Pflichtspielbetrieb startet frühestens am Wochenende 23./24. Januar 2021.

  • Die Ende Oktober (Jugend), im November und im Dezember abgesetzten Spieltage werden ab dem 23./24. Januar 2021 chronologisch zur Ansetzung kommen.

  • Besonderheit im Jugendfußball: Die zu Saisonbeginn vorgenommenen Ansetzungen der Hinrunden-Spieltage ab 23./24. Januar 2021 bleiben wie vorgesehen bestehen. Im Anschluss daran werden die abgesetzten Hinrunden-Spieltage (Oktober – Dezember) nachgeholt, bevor dann die Rückrunde gestartet wird. Der Beginn der Rückrunde verschiebt sich dementsprechend.

  • Genauere Informationen zu den Planungen der Ansetzungen werden je nach Verfügungslage der Behörden Mitte Dezember durch die jeweils spielleitenden Stellen bekannt gegeben.

Ende Oktober hatte der FVN den gesamten Spielbetrieb für November ausgesetzt. Die spielleitenden Stellen folgten damit den Vorgaben der Verordnungen.

Quelle: FVN.de

Unbespielbarer Platz an der Bruchstraße macht Derby unmöglich

Unbespielbarer Platz an der Bruchstraße macht Derby unmöglich

Das für Sonntagmittag angesetzte und mit Spannung erwartete Bezirksliga-Derby gegen die Mannschaft des SV Haldern musste aufgrund der unbespielbaren Plätze an der Bruchstraße kurzfristig abgesagt werden.

„Wir haben uns die Entscheidung nicht leicht gemacht und lange gewartet, nach den anhaltenden Regenfällen der vergangenen Wochen ist der Platz aber einfach extrem tief und sehr seifig“, so der erste Vorsitzende von Fortuna Millingen. Der fünfköpfigen Kommission, welche die Bespielbarkeit des Platzes am Sonntagmittag beurteilte, blieb somit keine andere Wahl, als das Spiel abzusagen. „Das zeigt einmal mehr, wie wichtig es ist, dass auch bei uns endlich der Kunstrasenplatz gebaut wird“.

Ungeachtet der coronabedingten Probleme hätte unsere Fortuna das Spiel gerne ausgetragen: „Wir wollten das Momentum aus dem Sieg in Biemenhorst mitnehmen“, so Sesing.

Wann die Partie nachgeholt wird, steht aktuell und nicht zuletzt aufgrund der dynamischen Corona-Lage noch nicht fest.

Wiedersehen eine Liga höher

Nach dem ersten Erfolgserlerlebnis in dieser Saison am vergangenen Sonntag beim 2:1-Sieg in Biemenhorst wird unsere Elf am Sonntag alles in die Waagschale werfen, um auch zuhause erstmals punkten zu können. Da der SV Haldern mit zwölf Punkten aus sechs Spielen aktuell den vierten Tabellenrang belegt, geht die Mannschaft aus dem Lindendorf aber zweifelsfrei als Favorit in die Partie, zu welcher aufgrund der Corona-Lage nur 100 Zuschauer zugelassen sind.

„Ich gehe davon aus, dass Haldern uns ähnlich wie Biemenhorst alles abverlangen wird. Daher erwarte ich ein läuferisch intensives und kampfbetontes Spiel, zumal auch die Plätze nach dem Regen der vergangenen Tage sicher nicht im besten Zustand sein werden. Wir wollen aber an die positiven Eindrücke vom zurückliegenden Wochenende anknüpfen und die Punkte nach Möglichkeit in Millingen behalten“, so unser spielende Co-Trainer, der auch in dieser Woche den in Quarantäne befindlichen Rolf Sent vertreten wird.

Gegen die spielstarke Mannschaft des SV Haldern wird es wichtig sein, dass die Fortuna insbesondere defensiv ein gutes Spiel macht. Das weiß auch der inzwischen 36-Jährige Abwehrspieler Lörcks: „Es wird wichtig sein, dass wir kompakt stehen und wenig Chancen zulassen, andererseits müssen wir aber auch vorne unsere Tormöglichkeiten wieder effektiv nutzen.“

Für unseren Doppeltorschützen des vergangenen Wochenendes Niko Becker könnte es gegen seinen ehemaligen Verein ein besonderes Spiel werden. Vor der Saison wechselte der 24-jährige Stürmer, der in Haldern aufwuchs und viele Jahre für das Team aus dem Lindendorf spielte, an die Bruchstraße. „Ich denke, dass der Doppelpack ihm Selbstvertrauen gegeben hat und wir ihn gegen seinen Ex-Verein nicht zusätzlich motivieren müssen“, so Lörcks.

Verzichten muss Fortuna Millingen weiterhin auf die Langzeitverletzten Bernd Bossmann, Niklas Neijenhuis und Tino Giesen. Ebenfalls nicht zur Verfügung stehen Marius Dicker (Leiste) und Marius Sent (Quarantäne).

Niko Becker beschert mit Doppelpack erste Bezirksliga-Punkte

Durch einen 2:1-Sieg im Auswärtsspiel beim SV Biemenhorst hat unsere Erste Mannschaft die ersten Punkte in dieser Bezirksliga-Saison geholt. Nach der bitteren 9:2-Heimniederlage gegen Friedrichsfeld hatte sich unsere Elf, die erneut in Abwesenheit von Trainer Rolf Sent antreten musste, viel vorgenommen. In einem umkämpften Spiel, konnte sie die Fortuna am Ende durchsetzen und wurde dafür mit den ersten Punkten in der aktuellen Spielzeit belohnt. Mann des Tages war Neuzugang Niko Becker, der zu Saisonbeginn vom SV Haldern nach Millingen wechselte und beide Tore erzielte.

„Wir sind natürlich sehr erleichtert und haben eine gute Reaktion gezeigt. Wir sind kompakt als Mannschaft aufgetreten, haben immer wieder Nadelstiche im Spiel nach vorne gesetzt und am Ende eine so spielstarke Mannschaft wie die des SV Biemenhorst geschlagen“ zeigte Co-Trainer Peter Lörcks, der über 90 Minuten auch auf dem Platz das Kommando vorgab, erfreut über die geschlossen starke Teamleistung.

Nachdem Becker und Mittelfeld-Motor Oliver Hesseling zuvor bereits gute Möglichkeiten zur Führung ungenutzt ließen, konnte Becker in der 42. Spielminute nach einer verunglückten Rückgabe des Heimteams den ersten Treffer des Tages erzielen. Er stand da wo ein Stürmer stehen muss, schaltete am schnellsten und schob den Ball ins leere Tor zu seinem ersten Saisontreffer ein. Nach der Pause war es dann erneut Becker, der einen von Fortuna-Eigengewächs Jonas Eickhof weitergeleiteten Ball gut behauptete, seinen Gegenspieler ausspielte und den Ball an dem herauslaufenden Torwart in die lange Ecke einschob.

Bei immer stärker werdendem Regen auf der Kunstrasen-Anlage in Biemenhorst wurde es dann kurz darauf aber doch noch einmal spannend. Durch einen äußerst umstrittenen Foulelfmeter, bei welchem der Schütze unserem starkt aufspielenden Torwart Leon Gerling keine Chance lies, konnte die Elf von Biemenhorst-Trainer Jürgen Straatmann in der 83. Spielminute auf 2:1 verkürzen. Bestärkt durch den Anschlusstreffer witterten die Gastgeber ihre Chance auf einen Punkt im Heimspiel und setzte die Fortuna bis zum Schlusspfiff noch einmal unter Druck. Unsere leidenschaftlich verteidigende Mannschaft konnte den Vorsprung aber über die Zeit bringen und fuhr so ein wenig glücklich, aber keinesfalls unverdient den ersten Dreier in dieser Spielzeit ein.

Da die Platzanlage des SV Biemenhorst mit einer SoccerWatch ausgestattet sind, können Sie sich die oben beschrieben Highlights des Spiels noch einmal ansehen.

Auch wenn die Fortuna trotz des Sieges nach wie vor als Tabellenschlusslicht darsteht, kann sie nun mit einem positiven Gefühl die kommenden Aufgaben angehen. Es ist der Mannschaft zu wünschen, dass sie nach dem enttäuschenden Saisonstart, in welchem sie oftmals leidenschaftlich und bemüht spielte, insgesamt aber zu viele Fehler machte und zu brav agierte, leichte Gegentore kassierte und insgesamt zu wenig Durchschlagskraft im Offensivspiel entfalten konnte, in den kommenden Spielen mit mehr Selbstvertrauen aufläuft und sich für ihren Einsatz belohnt.


Fortuna Millingen: Gerling; Gerstenberg, B. Drews, Lörcks, Renn, Haves, T. Drews, Hanssen, Nesseling, Eyting (56. Eickhof), Becker (90.+2 Ising)

Sent: „Beim Spitzenreiter unter Wert geschlagen“

Beim Bezirksliga-Spitzenreiter vom DJK Lowick hat unsere Mannschaft trotz einer couragierten Vorstellung mit 2:0 verloren und wartet weiter auf die ersten Punkte in der noch jungen Saison. „Wir wurden unter Wert geschlagen“, ärgerte sich Fortuna-Trainer Rolf Sent, der mit dem Auftritt seiner Mannschaft nicht zufrieden war.

Bereits in der ersten Hälfte hätte Fortuna durch Tom Drews in Führung gehen können. Dieser schoss den Ball in aussichtsreicher Position jedoch am langen Pfosten vorbei ehe Sent bereits erstmals wechseln musste. Mit Bernd Bossmann (13. Minute; Fußprellung) und Marius Sent (24. Minute; Zerrung) musste zwei Akteure früh den Platz verlassen. In der 26. Minute fiel dann der Lowicker Führungstreffer. „Da waren wir leider etwas unsortiert“, attestierte der Millinger Trainer.

Auch im zweiten Durchgang vergab die Fortuna durch Christoph Eyting zunächst eine gute Gelegenheit bevor die DJK im Anschluss das Tor traf (54. Minute). Dass unsere Mannschaft trotz des Rückstandes nicht aufsteckte und z.B. durch Oliver Hesseling zu weiteren Torchancen kam, blieb letztlich unbelohnt. Nach 90 Minuten steht die Fortuna erneut mit leeren Händen da. „Das war auf jeden Fall eine Steigerung zu den letzten Partien. Wir dürfen jetzt nicht auf die Tabelle schauen und werden am Sonntag in Hamminkeln erneut alles versuchen die ersten Punkte zu holen“, so Sent.

Da die Platzanlage des DJK Lowick mit einer SoccerWatch ausgestattet ist, können Sie sich die spielentscheidenen Szenen hier noch einmal ansehen:

Zu allem Überfluss verletzen sich mit Tom Drews (Zerrung) und Niklas Neijenhuios (Knie verdreht) zwei weitere Akteure der Fortuna, sodass die Personaldecke in den kommenden Wochen recht dünn ausfallen dürfte.

 

Fortuna Millingen: Baumann, B. Drews, Gerstenberg, Lörcks, T. Drews (46. Becker), Sent (24. Neijenhuis, 60. Renn), Dicker, Hesseling, Giesen, Eyting, Bosmann (13. Ising).

Fortuna Millingen tritt beim Nachbarn in Vrasselt zu brav auf

Artikel der Rheinischen Post vom 14. September 2020: Neuling Fortuna Millingen hatte im Nachbarschaftsduell beim SV Emmerich-Vrasselt mit 0:2 (0:2) das Nachsehen. Einig waren sich die beiden Trainer nach dem Abpfiff über die Bewertung der Partie. „Es war ein schlechtes Spiel“, erklärten Millingens Rolf Sent und Sascha Brouwer (SVV) unisono.

Wichtiger als die Begegnung war aber das Gedenken an Georg Stratmann, der vor einigen Tagen gestorben ist. Stadionsprecher Dieter Stevens hob die großen Verdienste des langjährigen Vorstandsmitglieds und Fußballobmanns des SVV noch einmal hervor. Die Vrasselter Spieler liefen mit Trauerflor auf.

„Wir waren einfach zu brav und ruhig und haben zu wenig die Zweikämpfe gesucht“, haderte Sent mit der Vorstellung seines Teams. „Aus meiner Sicht war das Ergebnis in Ordnung, doch ansonsten war es ein schlimmes Spiel. Ganz wenige meiner Kicker haben ihr normales Niveau erreicht“, sagte Brouwer.

Anfangs hielt der Gast noch mit, doch danach nahm der SV Vrasselt das Heft in die Hand. Nach einer Flanke von Marco Buscher hatte der im ersten Spielabschnitt auffällig agierende Joel Manoch mit einem Volleyschuss Pech und traf nur die Torlatte (22. Minute). Besser machte es Manoch nach einer Vorarbeit von Tuncay Nokta – aus 18 Metern Entfernung hatte er Schussglück und traf zum 1:0. Danach hatte die Fortuna Pech, als Keeper Luca Pollmann eine Kopfballverlängerung von Tino Giesen aus dem Toreck hechtete.

Die beste Gelegenheit der Fortuna ließ aber Tom Gerstenberg aus, der nach einer Ecke an Pollmann scheiterte (53.). Der SVV hatte danach wieder mehr vom Spiel, ging jedoch mit seinen Gelegenheiten fahrlässig um und spielte nicht zwingend genug. So gab es nur noch einen Torerfolg zu feiern. Marco Cvetkovikj setzte sich unwiderstehlich durch, flankte in den Strafraum und Nokta markierte das 2:0 (72.). Pech hatte Dario Gerling, der nach Zuspiel von Cvetkovikj gegen seine ehemaligen Teamgefährten die Latte traf.

Aufstellung beider Teams:

SV Vrasselt: Pollmann – Derksen, Janßen, Weyenberg, Offergeld, Manoch, Gerling (86. Schulz), Buscher, König (58. Hellebrand), Cvetkovikj (88. Hülsmann), Nokta (76. Kroker).

Fortuna Millingen: Baumann – B. Drews, T. Drews (76. Nakotte), Lörcks (72. Dicker), Sent, Giesen, Hesseling, Haves (82. Nijenhuis), Ising, Eyting (63. Bosmann), Gerstenberg.

Quelle: rp-online.de

Fortuna will ein unangenehmer Gegner sein

Mit einer Woche Verspätung startet unsere Fortuna am 13. September beim SV Vrasselt in die neue Saison in der Fußball-Bezirksliga. In der Vorbereitung wurde viel und hart trainiert, um als Aufsteiger in der Bezirksliga konkurrenzfähig zu sein. „Die Jungs werden topfit sein“, sagt Trainer Rolf Sent, der allerdings zuletzt selbst gut vier Wochen aufgrund einer Knie-OP nicht dabei sein konnte. „Das ließ sich nicht mehr aufschieben“, so der 56-Jährige. Da Sent zudem noch eine Reha antrat, übernahm Co-Trainer Peter Lörcks längere Zeit die Verantwortung bei den Übungseinheiten und den Testspielen.

Dass der Fortuna eine schwere Saison bevorsteht, ist allen Beteiligten bewusst. „Die Jungs waren anfangs schon ein wenig skeptisch, inzwischen haben wir aber ein gutes Spielsystem und die Euphorie ist da“, sagt Sent, der trotz des Verlustes von wichtigen Spielern optimistisch in die Saison geht. Mit Jan Schöttler (VfL Rhede) und Dario Gerling (SV Vrasselt) musste unsere Fortuna zwei offensive Leistungsträger der zurückliegenden Saison ziehen lassen, die maßgeblichen Anteil am Aufstieg hatten. Zudem verließ auch Torwart Rene Konst Fortuna Millingen in Richtung Landesligist VfL Rhede. Ungeachtet dessen will Fortuna Millingen auch in der neuen Spielklasse ein unangenehmer Gegner sein.

Mit Mario Stempel (Hamminkelner SV II) und Nico Becker (SV Haldern II) wechselten zwei Akteure an die Bruchstraße. Da Stempel vor kurzem eine neue Lehre begonnen hat, muss er jedoch von Beginn an kürzertreten. Niko Becker laboriert aktuell mit einer Verhärtung im Oberschenkel, ist aber ansonsten ein möglicher Kandidat für die Startelf. Fortuna Millingen freut sich zudem, dass mit Niklas Neijenhuis und Nicolas Hansen zwei Jungs aus der eigenen Jugend den Sprung in den Bezirksliga-Kader geschafft haben. Trotz des Aufstiegs und der damit einhergehenden sportlichen Herausforderung führt Fortuna Millingen damit den in der jüngeren Vergangenheit erfolgreich beschrittenen Weg, Talente aus der eigenen Jugend die Möglichkeit zu geben, sich in den Seniorenmannschaften zu zeigen, fort.

Werde Jugendtrainer/in bei Fortuna Millingen

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Fortuna Millingen ist auf der Suche nach engagierten und fußballbegeisterten Menschen die sich in unserem Verein als Trainer/in oder Betreuer/in im Jugendbereich einbringen möchten.

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Wir würden uns freuen, dich als Jugendtrainer/in gewinnen zu können – weitere Infos kannst du der folgenden Grafik entnehmen:

40 Jahres Tennissport bei der Fortuna

1980 gründete Fortuna die Tennis-Abteilung. Sie hofft auf steigendes Interesse an der Sportart.

Artikel der Rheinischen Post vom 6. August: 2020 ist für Millingen das Jahr der Jubiläen: Vor 900 Jahre wurde das Dorf erstmals urkundlich erwähnt, vor 100 Jahren wurden das Tambourkorps Millingen, der Löschzug Millingen der Freiwilligen Feuerwehr Rees gegründet und der Sportverein Fortuna Millingen gegründet. „Daran gemessen sind die 40 Jahre unserer Tennisabteilung ein kleiner Zeitraum, aber wir sorgen dafür, dass sie noch lange besteht und zur Bereicherung des sportlichen Angebots in unserem Dorf einen Beitrag leistet“, sagt Hans-Georg Reichstein, der Vorsitzende der Tennisabteilung bei Fortuna Millingen.

Ungefähr 50 Freunde des Tennissports versammelten sich im Oktober 1980 und schufen die neue Abteilung im Traditionsverein. Günter Boland regelte maßgeblich alle nötigen Formalitäten und übernahm auch das Amt des ersten Vorsitzenden. Der wenige Jahre später von Boris Becker und Steffi Graf ausgelöste Tennisboom sorgte dafür, dass der Verein rasch auf mehr als 300 Mitglieder anwuchs.

Zunächst standen drei Tennisplätze zur Verfügung, 1995 kamen zwei weitere hinzu. Aus einer alten Scheune entstand mit viel Herzblut und Eigenleistung ein Tennisheim, das auch heute noch genutzt wird. „Leider ließ im Laufe der Jahre das Interesse am Tennissport nach und jüngere Spieler, die ja die Zukunft eines Vereins garantieren, wurden immer seltener“, sagt Hans-Georg Reichstein. Die Zahl der Mitglieder sank, zwei Tennisplätze wurden aufgegeben. Wolfgang Kremer organisierte den Rückbau und konsolidierte die Sportanlage auf die aktuellen Bedürfnisse.

2018 richteten die Millinger auf ihrer Anlage die Reeser Stadtmeisterschaften aus, parallel läuft seit vier Jahren eine Kooperation mit der benachbarten Grundschule St. Quirinus, um wieder verstärkt den Nachwuchs auf den Tennissport aufmerksam zu machen. „Wir hoffen, dass künftig wieder mehr Bürger und Bürgerinnen Freude an diesem schönen Sport finden und unser Clubleben bereichern“, sagt Hans-Georg Reichstein.

Das 40-jährige Bestehen will die Tennisabteilung im November feiern, Corona-bedingt aber nur im kleinen Kreis. Dabei sollen dann auch die treuesten Mitglieder und die Gründerväter geehrt werden.

Beitragsbild: Günter Boland war der erste Vorsitzende der Millinger Tennissportler. Heute hat Hans-Georg Reichstein dieses Amt inne. Gregor Ising war Vorstandsmitglied der ersten Stunde (vl.).    

Quelle: Rheinische Post