Kader soll breiter aufgestellt werden

Kader soll breiter aufgestellt werden

Nach dem perfekten Aufstieg von Fortuna Millingen laufen an der Bruchstraße die Planungen für die kommende A-Liga-Saison auf Hochtouren. Bekanntlich löst Dirk Scholten Holger Gerards als Übungsleiter ab, der für sich entschieden hat, erst einmal eine Pause einzulegen. „Holger hat hier vier Jahre sehr gut und akribisch gearbeitet, wir hatten nie – weder beim Abstieg aus der A-Liga noch bei der verpassten Rückkehr in der Vorsaison – an eine Ablösung gedacht“, sagt Fortuna-Vorsitzender Heinz Lukkezen. Nichtsdestotrotz komme jetzt mit einem neuen Trainer natürlich auch frischer Wind.

Scholten bringt Hammerschmidt mit

Sicher ist, dass Scholten Harald Hammerschmidt vom VfB Rheingold mitbringen wird. „Er wird bestimmt nicht mehr 90 Minuten durchackern, weiß aber immer noch, wo das Tor steht“, sieht Lukkezen den Routinier als adäquaten Ersatz für André Jansen, der zum SV Vrasselt zurückkehrt. „Ansonsten werden alle Spieler bleiben“, stellt der Vorsitzende klar, der aber auch einräumt: „Wenn wir nicht aufgestiegen wären, hätte mit Sicherheit der ein oder andere nicht mehr in der B-Liga kicken wollen und uns verlassen“.

Natürlich werde derzeit auch mit potenziellen Neuzugängen gesprochen, denn der Kader müsse auf jeden Fall breiter aufgestellt werden, noch gebe es aber nichts Spruchreifes, erzählt Lukkezen, der durchaus auch Akteuren aus der eigenen Reserve den Sprung zutraut, „wenn sie mal richtig dranziehen“.

Auch vor dem Hintergrund, dass mit dem TuS Haffen-Mehr, VfR Mehrhoog und GW Wesel-Flüren alle drei feststehenden Absteiger wohl in die Millinger B-Liga-Gruppe gekommen wären, ist der Vorsitzende heilfroh, den Aufstieg doch noch realisiert zu haben. Denn in der nächsten Saison werde es unter diesen Voraussetzungen wohl noch schwieriger, am Ende auf dem ersten Platz zu stehen, vermutet der Fortuna-Boss.

„Der vorletzte Sonntag hat uns gerettet“, hatte auch Lukkezen schon nicht mehr mit einem Happy-End gerechnet, doch die Konkurrenten aus Brünen und SuS Wesel-Nord patzten kurz vor Toreschluss. Ein Dank gehe auch nach Heelden, ist Lukkezen froh über die Unterstützung des Nachbarn. „Nachdem sie uns ja in der vergangenen Saison den Aufstieg verbaut haben, haben sie diesmal in einer entscheidenden Partie in Wesel gewonnen“.

Das Ziel für die neue Spielzeit ist für Lukkezen schnell formuliert: „Wir wollen den Klassenerhalt schaffen und so schnell wie möglich die 40 Punkte holen“. Trainingsstart ist am Samstag, 20. Juli.

Quelle: NRZ online

Fortuna bietet Training zur Gewaltprävention

Der Sportverein Fortuna Millingen bietet in den Sommerferien ein Gewaltpräventionstraining für Schüler der ersten und zweiten Grundschulklassen an. Als Termine sind Montag, 22. Juli, bis Mittwoch, 24. Juli, jeweils von 8.30 bis 12.30 Uhr geplant. Veranstaltungsort ist die Turnhalle in Millingen. Der Elternabend dazu findet am Montag, 15. Juli, 20 Uhr, im Vereinsheim der Fortuna Millingen statt.

Im „Mut tut gut“-Training setzen sich die Kinder grundsätzlich mit dem Nein-Sagen auseinander. Nein-Sagen zu Gewalt, Drogen, Mutproben, Erpressung, „komische“ Berührungen, Spielzeug „tauschen“ und vielem mehr. Jungen und Mädchen haben in diesem Training die Möglichkeiten, Handlungskompetenzen spielerisch auszuprobieren.

Zum Hintergrund: Kinder, die selbstbewusst sind, sich angenommen und geliebt fühlen, halten auch einmal eine Ungerechtigkeit aus ohne zurück zu schlagen. Sie lassen sich nicht einschüchtern, sondern holen Hilfe, wenn es notwendig ist. Sie toben vielleicht mit anderen Kindern, müssen sich aber nicht ständig beweisen, dass sie größer, stärker und besser sind als andere. In diesem Sinne starke Kinder werden nicht so leicht Opfer.

Fortuna bietet Training zur Gewaltprävention

Der Sportverein Fortuna Millingen bietet in den Sommerferien ein Gewaltpräventionstraining für Schüler der ersten und zweiten Grundschulklassen an. Als Termine sind Montag, 22. Juli, bis Mittwoch, 24. Juli, jeweils von 8.30 bis 12.30 Uhr geplant. Veranstaltungsort ist die Turnhalle in Millingen. Der Elternabend dazu findet am Montag, 15. Juli, 20 Uhr, im Vereinsheim der Fortuna Millingen statt.

Im „Mut tut gut“-Training setzen sich die Kinder grundsätzlich mit dem Nein-Sagen auseinander. Nein-Sagen zu Gewalt, Drogen, Mutproben, Erpressung, „komische“ Berührungen, Spielzeug „tauschen“ und vielem mehr. Jungen und Mädchen haben in diesem Training die Möglichkeiten, Handlungskompetenzen spielerisch auszuprobieren.

Zum Hintergrund: Kinder, die selbstbewusst sind, sich angenommen und geliebt fühlen, halten auch einmal eine Ungerechtigkeit aus ohne zurück zu schlagen. Sie lassen sich nicht einschüchtern, sondern holen Hilfe, wenn es notwendig ist. Sie toben vielleicht mit anderen Kindern, müssen sich aber nicht ständig beweisen, dass sie größer, stärker und besser sind als andere. In diesem Sinne starke Kinder werden nicht so leicht Opfer.

Die Teilnahme an Kurs kostet für Vereinsmitglieder 22 Euro, für alle übrigen 26 Euro. Anmeldungen und Rückfragen zum Kurs sind zu richten an Karin Schöttler und Carola Terhorst.

Quelle: NRZ online

Fortuna Millingen packt den Aufstieg

Fortuna Millingen packt den Aufstieg

Schon nach dem 6:1 in der 69. Minute gab’s gestern die erste Bierdusche von der Terrasse des Vereinsheims, rund 20 Minuten später floss der Gerstensaft dann aus etlichen XXL-Gläsern. Um 16.43 Uhr war es soweit. Fortuna Millingen hatte die Rückkehr in die Kreisliga A perfekt gemacht. Mit den obligatorischen Sektduschen, Sprechchören, Tanzeinlagen und Raupen wurde der Erfolg an der Bruchstraße gefeiert. „Schöner geht’s nicht. Darauf können die Jungs richtig stolz sein“, gab es für Fortuna-Trainer Holger Gerards nach vier Jahren den erhofften Abschied, an den vor zwei Wochen schon fast keiner mehr in Millingen geglaubt hatte.

Von der ersten Minute merkte man den Hausherren an, dass sie dieses Spiel unbedingt gewinnen und möglichst schnell alle Zweifel ausräumen wollten. André Jansen (10.) und Jan-Peter Eyting (17.) hatten die ersten guten Möglichkeiten. In Minute 29 klingelte es dann zum ersten Mal im Eltener Gehäuse, als Tino Giesen nach einem Schuss von André Jansen zum 1:0 abstaubte. Wieder über die linke Angriffsseite wurde der zweite Treffer vorbereitet, als Jansen eine Hereingabe von Jan-Peter Eyting zum 2:0 verwertete (33.). Jansen und Christoph Eyting hatten weitere Gelegenheiten, noch vor der Pause nachzulegen.

Auch im zweiten Durchgang gab es Einbahnstraßenfußball. Das dritte Tor besorgte Marcel Schlüter (49.). Erneut Jansen (53., 56.) und Jan-Peter Eyting (58.) setzten die Reihe der hochkarätigen Millinger Chancen fort.

Als dann die Eltener durch Rajan Mujabasic nach einer schönen Kombination über Malte Maas und Patrick van Oostveen nach einer Stunde verkürzen konnten, folgte postwendend die Antwort. André Jansen, der zum SV Vrasselt zurückkehren wird, staubte zum 4:1 ab (62.). Schließlich war wieder Tino Giesen an der Reihe, der mit seinen Saisontoren 22 und 23 (63., 69.) die Schlusspunkte setzte.

Drei Treffer von Tino Giesen

„Super, dass wir das geschafft haben“, jubelte auch Peter Lörcks, der seit 2005 in Millingen aktiv ist und schon 2007 einen A-Liga-Aufstieg mit der Fortuna gefeiert hatte. „Wir wollten uns das jetzt einfach nicht mehr nehmen lassen“. Zwar gewann gestern auch der punktgleiche SV Brünen mit 8:0, doch das Torverhältnis der Fortuna war zu gut, als dass die Brüner die Fortuna noch hätten überflügeln können. „Wir haben in dieser Saison 94 Tore erzielt. Und in den letzten beiden Jahren 139 Punkte geholt. Wir haben es auf jeden Fall verdient aufzusteigen“, war Gerards erleichtert, das große Ziel erreicht zu haben. „Obwohl wir während der Saison einige wichtige Spieler verloren haben, ist bei uns eine positive Gruppendynamik entstanden“.

 

(Quelle: derwesten.de)

Saisonabschluss Aufstieg 2013_1
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Fortuna Millingen macht Aufstieg perfekt

Fortuna Millingen macht Aufstieg perfekt

Schon nach dem 6:1 in der 69. Minute gab’s gestern die erste Bierdusche von der Terrasse des Vereinsheims, rund 20 Minuten später floss der Gerstensaft dann aus etlichen XXL-Gläsern. Um 16.43 Uhr war es soweit. Fortuna Millingen hatte die Rückkehr in die Kreisliga A perfekt gemacht. Mit den obligatorischen Sektduschen, Sprechchören, Tanzeinlagen und Raupen wurde der Erfolg an der Bruchstraße gefeiert. „Schöner geht’s nicht. Darauf können die Jungs richtig stolz sein“, gab es für Fortuna-Trainer Holger Gerards nach vier Jahren den erhofften Abschied, an den vor zwei Wochen schon fast keiner mehr in Millingen geglaubt hatte.

Von der ersten Minute merkte man den Hausherren an, dass sie dieses Spiel unbedingt gewinnen und möglichst schnell alle Zweifel ausräumen wollten. André Jansen (10.) und Jan-Peter Eyting (17.) hatten die ersten guten Möglichkeiten. In Minute 29 klingelte es dann zum ersten Mal im Eltener Gehäuse, als Tino Giesen nach einem Schuss von André Jansen zum 1:0 abstaubte. Wieder über die linke Angriffsseite wurde der zweite Treffer vorbereitet, als Jansen eine Hereingabe von Jan-Peter Eyting zum 2:0 verwertete (33.). Jansen und Christoph Eyting hatten weitere Gelegenheiten, noch vor der Pause nachzulegen.

Auch im zweiten Durchgang gab es Einbahnstraßenfußball. Das dritte Tor besorgte Marcel Schlüter (49.). Erneut Jansen (53., 56.) und Jan-Peter Eyting (58.) setzten die Reihe der hochkarätigen Millinger Chancen fort.

Als dann die Eltener durch Rajan Mujabasic nach einer schönen Kombination über Malte Maas und Patrick van Oostveen nach einer Stunde verkürzen konnten, folgte postwendend die Antwort. André Jansen, der zum SV Vrasselt zurückkehren wird, staubte zum 4:1 ab (62.). Schließlich war wieder Tino Giesen an der Reihe, der mit seinen Saisontoren 22 und 23 (63., 69.) die Schlusspunkte setzte.

Drei Treffer von Tino Giesen

„Super, dass wir das geschafft haben“, jubelte auch Peter Lörcks, der seit 2005 in Millingen aktiv ist und schon 2007 einen A-Liga-Aufstieg mit der Fortuna gefeiert hatte. „Wir wollten uns das jetzt einfach nicht mehr nehmen lassen“. Zwar gewann gestern auch der punktgleiche SV Brünen mit 8:0, doch das Torverhältnis der Fortuna war zu gut, als dass die Brüner die Fortuna noch hätten überflügeln können. „Wir haben in dieser Saison 94 Tore erzielt. Und in den letzten beiden Jahren 139 Punkte geholt. Wir haben es auf jeden Fall verdient aufzusteigen“, war Gerards erleichtert, das große Ziel erreicht zu haben. „Obwohl wir während der Saison einige wichtige Spieler verloren haben, ist bei uns eine positive Gruppendynamik entstanden“.

Quelle: NRZ online

Auf dem Weg zu mehr Bewegung

Auf dem Weg zu mehr Bewegung

Der Kindergarten St. Quirinus ist auf dem Weg zum Bewegungskindergarten. „Wir beob-achten immer häufiger, dass die Motorik bei Kindern eingeschränkt ist“, sagt Leiterin Roswitha Gernemann-Labenz. Wer fit und beweglich ist, baut zudem weniger Unfälle. „Was liegt da näher, als die Bewegung zu fördern“, sagt Gernemann-Labenz. Zwei Erzieherinnen haben den entsprechenden Kurs für die Zertifizierung schon abgeschlossen. „Der Rest des Teams wird die 70 Lerneinheiten bis Oktober absolviert haben“, teilte die Leiterin mit. Ende des Jahres hofft sie dann, die Urkunde des Landessportbundes NRW in Händen zu halten und ein entsprechendes Außenschild an die Einrichtung am Hofacker in Millingen hängen zu dürfen.

Kooperation mit einem Sportverein

Fortbildung allein reicht aber nicht, um als Bewegungskindergarten anerkannt zu sein. „Voraussetzung ist zudem, dass der Kindergarten bewegungsfreundlich umgestaltet wird“, erklärte Sarah Nienhuys vom Kreissportbund Kleve. Und: Erwartet wird eine Kooperation mit einem Sportverein. „Der entsprechende Vertrag ist bereits unterzeichnet“, so Jürgen Klug, der Vizevorsitzende von Fortuna Millingen.

Kooperation – das bedeutet: gemeinsame Veranstaltungen, gemeinsame Angebote. „Fronleichnam starten wir“, teilte Fortuna-Chef Heinz Lukkezen mit. Während das traditionelle Dorfturnier steigt, bietet der örtliche Sportverein auch erstmals die Möglichkeit für die Kleinen, ein Mini-Sportabzeichen zu machen. „Wir wollen möglichst frühzeitig Kinder für Bewegung und Sport motivieren“, so Lukkezen. Einerseits geht es darum, die Zahl von 750 Fortuna-Mitgliedern aufzustocken, auf der anderen Seite steht der gesundheitsfördernde Aspekt von Bewegung im Fokus des Vereins.

Nicht nur im Inneren des Kindergartens soll es ein Mehr an Möglichkeiten zur Bewegung geben – geplant ist unter anderem eine Sprossenwand im Flur – auch das Außengelände wird so gestaltet, dass hier Anreize zur Bewegung gegeben werden. Ein Bolzplatz soll dort entstehen und vieles mehr. Die Bocholter Garten- und Landschaftsarchitektin Jenny Humbrich ist damit beauftragt. 120 000 Euro wird die Umgestaltung kosten, von der Zentralrendantur gibt es eine Zusage für die Übernahme von 90 000 Euro. „Die restlichen 30 000 Euro müssen die Eltern in Eigenleistung erbringen“, erklärt Heinz Lukkezen, der auch Leiter der Zentralrendantur in Kalkar ist. Dafür müssen aber noch die Eltern motiviert werden.

Gebaut wird in zwei Bauabschnitten. Der erste mit einem Volumen von 95 000 Euro soll 2013 realisiert werden, im kommenden Jahr sollen dann die verbleibenden 25 000 Euro verbaut werden.

(Quelle: derwesten.de)

Dirk Scholten wird neuer Trainer bei Fortuna Millingen

Dirk Scholten wird neuer Trainer bei Fortuna Millingen

Der Würfel ist gefallen. Gestern teilte Heinz Lukkezen, Vorsitzender von Fortuna Millingen, mit, wer in der kommenden Saison Nachfolger von Holger Gerards wird. Dirk Scholten wird die Verantwortung übernehmen. Der 39-jährige Emmericher coacht zurzeit die Reserve des VfB Rheingold, die zu den Ligarivalen der Fortuna in der Kreisliga B, Gruppe 2 gehört.

„Ich bin sehr zufrieden“, erklärte Dirk Scholten auf Nachfrage der NRZ. „Ich denke, Fortuna Millingen ist eine sehr gute Adresse.“ Als äußerst angenehm empfand Scholten auch die Gespräche mit dem Millinger Vorstand. „Das war alles sehr unaufgeregt“, erklärte der zukünftige Fortuna-Cheftrainer, der bereits gestern Abend seinem neuen Team vorgestellt wurde. Kurz zuvor teilte Scholten den Spielern der Rheingolder-Reserve, die er vier Jahre trainiert hatte, seinen Wechsel mit. Die Entscheidung den VfB nach dieser Saison zu verlassen, war bereits im letzten Sommer gefallen (die NRZ berichtete).

Scholten möchte sich sofort an die personelle Planung machen, wenngleich aktuell noch nicht klar ist, wohin die Reise geht. So ist der Aufstieg in die Kreisliga A durchaus im Bereich des Möglichen. „Wir wollen uns auf Dauer in der Kreisliga A etablieren“, gibt Scholten die Marschroute vor.

Begeisterung und Tatendrang

Heinz Lukkezen jedenfalls war nach den Gesprächen mit dem zukünftigen Coach von dessen Qualifikation überzeugt. Der Fortuna-Präsident lobt dabei besonders die rhetorischen Fähigkeiten von Scholten, der eine Mannschaft begeistern könne. „Er ist voller Tatendrang“, meint Lukkezen, der zudem auch an die Eigenschaften des aktiven Stürmers Dirk Scholten erinnerte. „Er ist ein Kämpfertyp.“

Quelle: NRZ online

Ziel: Saison soll bestätigt werden

Ziel: Saison soll bestätigt werden

Vorzuwerfen hat man sich bei Fortuna Millingen zurückblickend eigentlich wenig. Der Absteiger spielte eine herausragende Saison, holte insgesamt 73 Punkte, verlor nur ein einziges Mal und stellte mit nur 20 Gegentreffern die beste Abwehr. Normalerweise sollte so eine Bilanz zum Wiederaufstieg reichen. Da in der Kreisliga B im Vorjahr nur eine Mannschaft in die A-Liga durfte und Wesel Anadolu Spor letztlich einen Punkt mehr hatte, wird auch in der nächsten Spielzeit an der Bruchstraße nur in der Kreisliga B gespielt.

„Die Jungs haben alle eine gute Saison gespielt, da kann jeder stolz drauf sein. Jetzt wollen wir das bestätigen“, möchte Holger Gerards am liebsten eine ähnliche Punktzahl wie in letzten Saison erzielen – nur dann mit einem positiven Ende für die Fortunen. Ein klares Aufstiegsziel will der Trainer jedoch nicht vorgeben. Nicht zuletzt, weil auch in dieser Saison – je nachdem, welchem Kreis die Bezirksligaabsteiger angehören – vielleicht wieder nur ein Team aufsteigt. „Ich erwarte in diesem Jahr mehrere Mannschaften, die um den Aufstieg mitspielen. Vielleicht kommt da auch wieder ein Überraschungsteam dazu“, sieht Gerards die Liga sehr ausgeglichen.

Verstärkungen für die Offensive

Dennoch gehen die Rot-Weißen nach der starken Vorsaison als Aufstiegsaspirant Nummer eins ins Rennen. Die Mannschaft blieb weitestgehend zusammen und wurde im Offensivbereich noch einmal verstärkt. So konnten mit dem talentierten offensiven Mittelfeldspieler Robin van den Boom (SV Rees) und Stürmer Andre Jansen (SV Vrasselt II) zwei Optionen für den Angriff verpflichtet werden. Dazu kommt der neu nach Millingen gezogene Dennis Köhler.

Demgegenüber stehen mit Angreifer Rene Bruns (Westfalia Anholt) und Verteidiger Christoph Haves (Studium) zwei Abgänge, die in der letzten Saison Stammkräfte waren. Sebastian van Ackeren und Mathias Hidde wollen aus beruflichen Gründen kürzer treten. „Der Kader ist etwas kleiner geworden. Das schwierige für mich ist, dass einige Spieler nur eingeschränkt trainieren können“, sieht Gerards ein potenzielles Problem in der mangelnden Breite.

Dennoch verfügt der Kader über viele Optionen. Mit Torwart Dennis Döring, Peter Lörcks, Roland Ziegner, Jan-Peter und Christoph Eyting, Stephan Tenberge, Marcel Schlüter und Thorsten Flanz bleibt der Großteil der Korsettstangen der Mannschaft erhalten.

Erfreulich ist zudem die Entwicklung im Jugendbereich. So konnten die Fortunen wieder eine A-Jugend für die kommende Saison melden. Zusammen mit SuS Isselburg wird Millingen eine Spielgemeinschaft stellen, die von Nico te Baay trainiert wird.

Quelle: NRZ online

Mit dem Fortuna-Bus auf Tour

Mit dem Fortuna-Bus auf Tour

Sport, Spiel und Spaß stehen im Mittelpunkt des Sommerprogramms bei der Offenen Ganztagsschule in Millingen. Wenn das Wetter gut ist, soll es so oft wie möglich raus gehen, raus auf den Pausenhof, raus zu Ausflügen und auf Abenteuertour. Gerade letzteres ist den Betreuerinnen wichtig. „Weil das während der Schulzeit nicht möglich ist und wir den Kindern etwas bieten möchten“, erklärt Christa Haves, eine der insgesamt sechs Betreuerinnen.

Deshalb hoffen sie, dass möglichst alle angemeldeten Kinder bis 16 Uhr bleiben. „Es gibt nämlich auch die Möglichkeit, sein Kind nur bis 12 Uhr anzumelden“, erklärt Haves. Doch das bedeutet, dass ganztägige Ausflüge wegfielen oder individuelle Absprachen mit den Eltern getroffen werden müssten.

Das Programm für die Ogata-Sommerzeit vom 9 bis 27. Juli ist noch nicht endgültig ausgearbeitet. „Die Besuche beim Ponyhof Leiting und des Biotopwildparks Anholter Schweiz sind aber ein Muss“, sagt Christa Haves. Gern würde man in diesem Jahr auch das Natur- und Bildungszentrum Wahrsmannshof ansteuern und sich von den Naturschützern das Leben am und im Wasser erklären lassen.

Natürlich geht’s bei gutem Wetter zum Schwimmen. Weitere mögliche Optionen sind ein Besuch des Maislabyrinths in Twisteden. Christa Haves: „In den vergangenen Jahren haben wir auch Ausflüge zum In- und Outdoor-Spielplatz Yupidu nach Bocholt gemacht oder nach Xanten mit Dombesichtigung und Badevergnügen am dortigen Strandbad.“

„Für die Ausflüge erhalten wir den Kleinbus von Fortuna Millingen, dem Trägerverein der Millingener Ganztagsschule“, erklärt Betreuerin Barbara Wenning. Auch bei Regen ist der schon mal unterwegs. Beispielsweise brachte er die Kinder nach Rees ins Cafe Moment mal. In der angeschlossenen Werkstatt wurden die Kinder angeleitet, Keramikteller zu bemalen. Wenn die Kinder vor Ort in Millingen bleiben, können sie den Pausenhof nutzen und aus dem Spieleraum dafür Seilchen, Tennisschläger, die großen Figuren für Mensch-ärgere-Dich-nicht und Vier gewinnt holen. Während die Kinder in der Schulzeit stets ausgewogen ernährt werden, darf es in den Sommerferien auch mal etwas weniger gesund sein. Dann stehen auch mal Pommes und Pizza auf dem Speiseplan. Das Essen wird im Sommer übrigens von den Betreuerinnen und Mithilfe der Kinder selbst gekocht. Vor dem Essen wird gebetet, die Betreuerinnen achten auf gute Tischmanieren.

Viele Kinder haben das Bedürfnis, Neuigkeiten zu erzählen, Probleme anzusprechen. Die Betreuerinnen hören zu, suchen bei Bedarf nach Lösungen für Schwierigkeiten. Das ist auch während der Schulzeit so. „Schließlich sind wir eine Art Familie, für einige sogar der Familienersatz“, weiß Barbara Wenning.

(Quelle: derwesten.de)

Fortuna-Reserve feiert Titelgewinn

Fortuna-Reserve feiert Titelgewinn

Fortuna Millingen heißt der diesjährige Stadtmeister bei den Reeser Reserveteams im Hallen-Fußball. Die Rot-Weißen setzten sich in der Dreifachturnhalle am Westring ohne Punktverlust souverän durch und feierten ihren Erfolg bei der Siegerehrung mit „Fortuna“-Schlachtgesängen und einer kleinen Laola-Welle.

„Wir sind dieses Mal verdient Stadtmeister geworden, nachdem wir vergangenes Jahr noch knapp Zweiter waren“, kommentierte Kapitän Christopher Becker den Titelgewinn.

Die Rot-Weißen, die ohne ihren erkrankten Trainer Werner Döring auskommen mussten, hielten sich in allen sechs Spielen schadlos. Gegen BW Bienen II (2:0), SV Haldern III (2:1) und SV Rees III (1:0) holten die Millinger bereits neun Punkte.

Zum entscheidenden Spiel kam es dann gegen den Titelverteidiger: Die zweite Mannschaft des SV Haldern, die zuletzt dreimal in Folge die Trophäe geholt hatte. Doch auch hier behielten die Millinger die Nerven und gewannen durch einen Treffer von Nils Kobs und einen traumhaften Fernschuss in den Winkel von Tom van Alst mit 2:0. Carsten Hußmann und van Alst machten mit ihren Toren zum 2:1-Sieg gegen Gastgeber TuS Haffen-Mehr II dann alles klar.

Doch auch im letzten Spiel gegen Rees II gaben sich die Rot-Weißen keine Blöße und siegten mit 2:1 durch Tore von Carsten Hußmann und Max Sesing.

Für Titelverteidiger Haldern II blieb da in diesem Jahr nur der zweite Platz. Neben der Niederlage gegen den neuen Stadtmeister patzten die Lindendörfler ausgerechnet noch gegen die eigene Drittvertretung und kamen nicht über ein 1:1 hinaus. Immerhin langte es sowohl gegen Haffen-Mehr II (3:0), als auch gegen Rees II (2:0), Bienen II (4:3) und Rees III (1:0) zu Siegen und somit zu Platz zwei in der Endabrechnung.

Überraschend auf dem dritten Platz folgte Haldern III, die sich dank zweier deutlicher Siege gegen Bienen II (4:0) und Haffen-Mehr II (3:0) noch aufs Podium schoben. Zuvor hatte es bereits einen 3:2-Sieg gegen Rees III gegeben.

Ausrichter holt nur ein Remis

Auf dem vierten Platz landete die Reserve von BW Bienen mit sieben Punkten. Neben einem torlosen Unentschieden gegen Haffen-Mehr II gewannen die Blau-Weißen sowohl gegen die Reeser Reserve (2:1) als auch gegen die Drittvertretung des SV Rees (3:2).

Punktgleich auf dem fünften und sechsten Platz beendeten die beiden Teams des SV Rees das Turnier. Die Zweitvertretung, souveräner Tabellenführer in der C-Liga, holte nur Siege gegen Haffen-Mehr II (3:0) und Haldern III (1:0) und konnte somit die gute Form aus der Hinrunde der Meisterschaft nicht mit in die Halle nehmen.

Die in dieser Saison neu für den Spielbetrieb gemeldete Mannschaft von Rees III erwies sich im direkten Duell sogar als das glücklichere Team und schlug die eigene Zweitvertretung mit 3:2.

Für den Gastgeber gab es hingegen nichts zu holen. Abgesehen von einem Unentschieden gegen Bienen II blieb die Reserve von TuS Haffen-Mehr ohne Punktgewinn und landete auf dem letzten Platz.

(Quelle: derwesten.de)