Lukkezen als Fortuna-Vorsitzender bestätigt

Lukkezen als Fortuna-Vorsitzender bestätigt

Seit 1989 steht Heinz Lukkezen an der Spitze von Fortuna Millingen. Auf der Jahreshauptversammlung wurde er nun für zwei weitere Jahre in seinem Amt bestätigt.

Auch Geschäftsführer Ludger Schwinning und Vize-Vorsitzender Jürgen Klug wurden von der Versammlung wiedergewählt. „Jürgen Klug und ich werden beide 60 Jahre alt. Wir wollen den Verein jetzt langsam umstrukturieren“, kündigt Lukkezen eine personelle Veränderung im geschäftsführenden Vorstand an. Sollten sich bei den nächsten Wahlen in zwei Jahren noch keine Nachfolger gefunden haben, wäre man allerdings durchaus bereit, auch noch einmalig eine weitere Amtsperiode dranzuhängen.

Abschied angekündigt

„Grundsätzlich sehe ich einige gute, junge Leute die das Amt übernehmen könnten“, so Lukkezen.

Jürgen Eickhoff bleibt Fußball-Abteilungsleiter. Weiterhin steht ihm Michael Schwarz zur Seite. Klaus Sesing löst Werner Thiemann als Fußball-Obmann ab. Einen komplett neuen Vorstand präsentiert die Tennis-Abteilung mit Hans-Georg Reichstein und seinem Stellvertreter Wolfgang Kremer. Dietmar Lange übernimmt wieder die Leitung der Tischtennis-Abteilung von Christa Haves. Lutz Verbeet ist stellvertretender Abteilungsleiter.

Noch in diesem Jahr soll ein Bauprojekt bei Fortuna Millingen anlaufen. Eine Photovoltaikanlage wird auf dem Dach des Vereinsheims installiert.

Quelle: NRZ online

Gerads attestiert Charakterstärke

Gerads attestiert Charakterstärke

Mit vielem hatte man bei Fortuna Millingen vor der vergangenen Saison gerechnet, vielleicht sogar nach ganz oben in der Tabelle geschielt. Dass am Ende der bittere Gang in die Kreisliga B angetreten werden musste, sorgte bei den Rot-Weißen für eine völlig unerwartete Negativüberraschung.

Besonders für Holger Gerards. „Die letzte Saison habe ich abgehakt. Ich hoffe, dass wir aus den Fehlern lernen“, will der Fortuna-Trainer am liebsten gar nicht mehr über die letzte Saison sprechen.

Für die Konkurrenz der Favorit

Analysiert hat er die Seuchensaison natürlich trotzdem. Schließlich stieg die Mannschaft mit nur 27 Punkten, 39:66 Toren und dem vorletzten Platz relativ sang- und klanglos ab.

„Ohne nach einfachen Ausreden zu suchen, hatten wir schon das Pech, dass regelmäßig Schlüsselspieler bei uns ausgefallen sind und wir nie eine Formation gefunden haben. Insgesamt gesehen haben wir zu oft naiven Fußball gezeigt“, blickt Gerards zurück, der trotz des Abstiegs recht unumstritten das Zepter an der Bruchstraße schwingt.

Personell verwundert bei den Rot-Weißen jedoch vor allem eines: Ebenso wie der Trainer entschieden sich praktisch alle Spieler zu bleiben und wollen nun gemeinsam den „Karren aus dem Dreck ziehen“. „Das zeugt von Charakterstärke. Ich hoffe, dass wir das jetzt auf dem Platz zeigen“, lobt Gerards die längst nicht selbstverständliche Entscheidung.

Kein Geheimnis ist daher, dass die Fortuna bei den meisten Konkurrenten als Aufstiegskandidat Nummer eins auf dem Zettel steht. Schließlich hatte sich der nahezu unveränderte Kader in den Vorjahren immer als A-Liga-tauglich erwiesen. Verlassen haben den Verein nur Spieler, die in der letzten Spielzeit aus unterschiedlichen Gründen ohnehin keine allzu große Rolle mehr spielten: Christoph Rehm wechselte zu TuS Haffen-Mehr, ebenso verließen Torhüter Marvin Thoelke (Ziel offen) und Christian Schoss (SV Haldern) den Verein.

Rene Bruns als Hoffnungsträger

Als Hoffnungsträger kehrt dagegen Rene Bruns zurück zur Fortuna. Der Stürmer, der zuletzt bei Westfalia Anholt auf Torejagd ging, soll der Offensive endlich zur dringend notwendigen Kreativität und Durchschlagskraft verhelfen. Aus der Reserve stößt Niklas Jakobi fest zum Kader, Torhüter Stefan Essink und Felix Furtkamp sind als A-Jugendliche ebenfalls als Alternativen in der ersten Mannschaft eingeplant.

Beste Voraussetzungen also um den direkten Wiederaufstieg in Angriff zu nehmen? „Das Wichtige ist, dass wir wieder Spaß am Fußball finden. Einfach ist die B-Liga auch nicht“, weiß Gerards, der nach der ernüchternden Vorsaison erst einmal das Ziel ausgibt, den Kontakt zur Spitzengruppe zu halten. Gerade die diversen Weseler Vereine, aber auch die teils unberechenbaren Zweitvertretungen sind für den Trainer potenzielle Stolpersteine.

Dazu kommt, dass mit Stephan Tenberge, Sebastian Hegmann und Thorsten Flanz drei Leistungsträger mit langwierigen Verletzungen ausfallen. Dennoch verfügt der Verein nicht nur quantitativ über einen großen Seniorenbereich mit einer ambitionierten Zweitvertretung, sondern auch qualitativ über einige Korsettstangen: Im Tor dürfte Dennis Döring gesetzt sein. Eine Steigerung auf dem Feld erwartet Gerards jedoch insbesondere von den Leistungsträgern wie Mathias Hidde, Sebastian van Ackeren, Christoph Eyting, Peter Lörcks oder auch Marcel Schlüter.

Quelle: NRZ online

Millingen steigt in Kreisliga B ab

Millingen steigt in Kreisliga B ab

Eine verkorkste Saison endete für Fortuna Millingen gestern mit dem Abstieg in die Kreisliga B. Auch bei Olympia Bocholt unterlag das Team von Trainer Holger Gerards mit 0:1 (0:0).

„Das ist der Abstieg“, gab sich Gerards bei sechs Punkten Rückstand, einer um 19 Treffer schlechteren Tordifferenz auf das rettende Ufer und noch zwei ausstehenden Spielen keinen Illusionen mehr hin. Während der Mannschaft am Hünting keineswegs die Einstellung abgesprochen werden konnte, fehlte aber erneut die Cleverness. „Wir haben über die gesamte Saison gesehen einfach zu viele Fehler gemacht“, nennt der Coach einen Grund für den Abstieg. Zudem habe sich nie ein eingespieltes Team finden können, weil immer wieder Verletzungen den Kader trafen. Darüber hinaus konnte der gleich zu Beginn der Saison startende Negativlauf nie wirklich abgearbeitet werden. „Es war eine sehr aufreibende Spielzeit für den ganzen Verein. Den Abstieg müssen wir uns selber zuschreiben“, resümierte Gerards.

(Quelle: derwesten.de)

„Wir haben die Seuche am Fuß“

„Wir haben die Seuche am Fuß“

Nach der Derby-Niederlage gegen den SV Haldern ist die erste Mannschaft von Fortuna Millingen auf den letzten Platz in der Kreisliga A zurückgefallen. Heinz Lukkezen, seit nunmehr 21 Jahren Vorsitzender der Fortuna, gibt sich im NRZ-Interview trotz der schwierigen Situation optimistisch und stellt sich voll hinter Trainer Holger Gerards.

Herr Lukkezen, dass Millingen nach neun Spielen die rote Laterne hat, damit hätte wohl vor der Saison keiner gerechnet?

Unser Trainer Holger Gerards ist ja ziemlich zuversichtlich und optimistisch in die Saison gegangen. Ich habe allerdings damals schon gewarnt, dass es schnell nach hinten los gehen könnte. Leider bin ich mittlerweile in meiner Aussage bestätigt worden. Bei uns läuft es einfach nicht. Wir haben die Seuche am Fuß.

Ein Grund für die Misere dürfte sicherlich auch in der Durchschlagskraft im Angriff liegen. Das Team hat erst fünf Treffer erzielt. Das ist der absolute Negativwert.

Das ist richtig. Wir haben ein Sturmproblem. Allerdings gibt es auch Erklärungen dafür. So hat uns der längere Ausfall von Tino Giesen getroffen, von dem wir uns in seinem zweiten Seniorenjahr mehr erwartet haben. Leider ist auch Jan-Peter Eyting verletzungsanfällig. Das ist ein Typ Spieler, der vorne reingeht und Bälle halten kann. Die zuletzt häufigen Ballverluste im Spiel nach vorne müssen wir unbedingt abstellen. Hinzu kommen in der Abwehr oft individuelle Fehler, die zu Gegentoren führen.

Wie verkraftet die Mannschaft mental die momentane Situation?

Es ist doch klar, dass sich die Spieler Gedanken über die Lage machen. Dadurch ist die Mannschaft nervös und verunsichert. Wenn sie eine so schlechte Leistung wie gegen Biemenhorst zeigt, wo auch die nötige Einstellung gefehlt hat, hat der Trainer natürlich absolut Recht, wenn er das Team öffentlich kritisiert. Aber wir sind in einer Situation, wo jetzt Fingerspitzengefühl gefragt ist. Es muss wieder das Selbstvertrauen in der Truppe aufgebaut werden. Ein Sieg würde das natürlich viel einfacher machen.

Sie haben die Aufgabe des Trainers angesprochen. Holger Gerards ist in seinem zweiten Jahr als Übungsleiter aktiv. Es dürfte für ihn wohl die schwierigste Phase seiner bisherigen Trainerlaufbahn sein?

Natürlich ist Holger jetzt gefordert, aber wir haben volles Vertrauen in ihn. Obmann Werner Tiemann und ich sind ja auch sehr nah an der Mannschaft dran und können die Arbeit des Trainers gut beurteilen. Ich habe selten einen Trainer erlebt, der sich so akribisch vorbereitet wie Holger Gerards, der definitiv unser Trainer bleiben wird. Das gilt im Übrigen auch, wenn die Abstiegsgefahr noch brenzliger werden sollte. Schnellschüsse wird es bei uns nicht geben.

Wie optimistisch sind Sie, dass die Fortuna über kurz oder lang die Abstiegsränge verlassen kann?

Ich bin fest davon überzeugt, dass wir da unten rauskommen werden. Ab jetzt ist jedes Spiel für uns ein Endspiel. Das Potenzial ist auf jeden Fall vorhanden. Die Mannschaft ist schließlich nicht schlechter besetzt als in der vergangenen Saison. Wir wollten ja eine breitere Basis im Kader und die haben wir auch bekommen.

Quelle: NRZ online

Ziele werden ambitionierter

Ziele werden ambitionierter

In den vergangenen drei Jahren war Fortuna Millingen ein Musterbeispiel für Konstanz: Seit dem Aufstieg in die A-Liga 2006/2007 landeten die Rot-Weißen dreimal in Folge auf dem achten Platz.

Ebenso blieb die Punktzahl (44/41/40) auf nahezu gleichbleibendem Niveau.

Durchschnittsalter liegt bei 22,5 Jahren

Auf die Entwicklung hin zu einem gestandenen A-Ligisten soll nun aber auch der nächste Schritt folgen. Für Fortuna-Coach Holger Gerards scheint die Zeit daher reif für etwas ambitioniertere Ziele: „Wir wollen einen Schritt nach vorne machen. Platz sechs ist unser Ziel, durchaus auch mit Luft nach oben“.

Passend dazu scheint auch das Millinger Umfeld auf einem guten Weg: Pünktlich zum 90-jährigen Bestehen soll in nicht allzu ferner Zukunft ein dritter Platz die Trainingssituation verbessern. Die Jugendarbeit ist ohnehin äußerst solide.

nd beim Blick auf das Spielerpotenzial muss man sich rein quantitativ ebenfalls keine Sorgen machen: In der kommenden Saison melden die Rot-Weißen sogar eine dritte Mannschaft, die ebenso wie die ambitionierte Reserve in der C-Liga an den Start geht. „Wir wollen damit gerade den 13 Spielern, die aus der A-Jugend kommen, eine Perspektive bieten“, erläutert Gerards.

Echte Abgänge musste die Fortuna praktisch nicht verkraften. Mit Dennis Zimmermann (Eintracht Emmerich) verließ ein Spieler den Verein, der zuletzt ohnehin nicht mehr zum Einsatz gekommen war. Somit fällt mit Torhüter Manfred Becker (Karriereende) nur ein Stammspieler für die nächste Saison weg. Für den Routinier zwischen den Pfosten konnte mit Marvin Thölke (GSV Suderwick) ein Ersatz gefunden werden. Da mit Andreas Pirthauer (eigene Jugend) ein weiterer Torwart in den Seniorenbereich hochrückt, stehen der Fortuna vier Torhüter zur Verfügung.

Offensive muss zulegen

Bei den Feldspielern konnten mit Rückkehrer Christoph Rehm (TuS Haffen-Mehr) als Offensivkraft sowie Mittelfeldspieler Roland Ziegner (GW Flüren) zwei Spieler präsentiert werden, die durchaus direkt eine Verstärkung werden können.

Aus der eigenen A-Jugend werden Oleg Schmidt, David Göcking, Tim Kremer, Niklas Jakobi sowie Christoph Haves den Sprung in die erste Mannschaft probieren.

Gerade die Zugänge aus der eigenen Jugendabteilung lassen die Mannschaft noch einmal jünger werden. „Derzeit haben wir ein Durchschnittsalter von 22,5 Jahren“, erzählt Gerards, der allerdings auch um die Schwächen seiner Mannschaft weiß: „Wir müssen vorne zulegen und mehr Tore schießen. Defensiv hatten wir ja in der letzten Saison sogar die drittbeste Abwehr“.

Allgemein erwartet Gerards in seiner zweiten Spielzeit als Fortuna-Trainer eine recht spannende Saison. „Ich sehe den SC 26 Bocholt und TuS Drevenack als Aufstiegsfavoriten. Alles danach wird man sehen. Das Leistungsgefälle wird aber wohl noch kleiner werden“, so der Coach.

Quelle: NRZ online

Ein Verein mit Idealen feiert Jubiläum

Ein Verein mit Idealen feiert Jubiläum

Es war einr geselliger, abwechslungsreicher Geburtstag, den Fortuna Millingen am Wochenende feierte. Vier Tage lang präsentierten sich die Rot-Weißen von ihrer besten Seite und boten auf der Platzanlage an der Bruchstraße ein attraktives Programm für jung und alt. Der Anlass: Die zentrale Anlaufstelle für Fußball, Tennis, Tischtennis, Turnen und Laufen in Millingen kann auf runde 90 Jahre zurückblicken.

Viele Vertreter aus Politik und Sport trugen sich beim Festakt am Freitagabend in die Liste der Gratulanten ein. Allen voran der Reeser Bürgermeister, der aus seiner aktiven Fußballerzeit seine ganz eigenen Erinnerungen mitbrachte: „Ich weiß noch, dass wir hier in einem sehr körperbetontem Spiel vor 25 Jahren 2:2 mit BW Dingden gespielt haben“, erinnerte sich Christoph Gerwers, der beim „vitalen und agilen Verein“ insbesondere die gelungene Zusammenarbeit mit der Offenen Ganztagsschule hervorhob.

Eine lange Liste mit Gratulanten

Ortsvorsteher Günter Boland lobte die Fortuna als „Leistungsträger, der viele besondere Aufgaben im Dorf erfüllt“ und für den Kreisvorsitzenden Hans-Achim Peters sind die Rot-Weißen ein Verein, der „nicht nur aus der Bevölkerung erwachsen, sondern auch von ihr getragen wird“. Ebenso sprachen Dieter Bauhaus vom Stadtsportbund sowie viele Vertreter der umliegenden Vereine ihre Glückwünsche aus.

Heinz Lukkezzen konnte als Gastgeber daher mehr als zufrieden durch die Veranstaltung führen: „Der Verein hat es geschafft, seine Ideale zu bewahren“, stellte der Fortuna-Präsident fest. Dazu gehören für ihn insbesondere das Ehrenamt, demokratische Strukturen, die Jugendarbeit, Gemeinschaft und Geselligkeit. „Das 90-jährige Jubiläum kennzeichnet kein Ende, sondern gibt uns die Möglichkeit, einen Moment innezuhalten“, resümierte er.

Auf einen Blick auf die Vereinshistorie, die am 11. April 1920 mit 30 Mitgliedern begann, verzichtete Lukkezzen aus Zeitgründen: „Da gäbe es vieles, was es zu erwähnen wert wäre.“ Beispielsweise, dass die Fortuna mit Werner Buttgereit und Franz-Josef Tenhagen gleich zwei noch heute bekannte Bundesligaspieler hervorbrachte. Beide traten auch am Freitagabend beim Veteranenspiel gegen eine Stadtauswahl noch einmal für die Rot-Weißen gegen den Ball. Endstand in geselliger Atmosphäre: 4:1 für die Rot-Weißen.

Positive Entwicklung

Die jüngste positive Entwicklung im Verein konnte bereits zum Auftakt am Donnerstag begutachtet werden. Die U-15-Juniorinnen und die Damen trafen jeweils auf die Pendants von Eintracht Emmerich. Die Frauenfußballabteilung gibt es bei der Fortuna erst seit 2007. Am Samstag gab es dann das mittlerweile schon traditionelle Dorfturnier. Als beste von 13 Hobbymannschaften erwies sich hier der „7. Zug“, der den Volksbank-Pokal mit nach Hause nehmen durfte. Abends konnte im eigens aufgestellten Festzelt in der rot-weißen Nacht gefeiert werden.

Am nächsten Morgen folgte das musikalische Frühschoppen mit einem Rahmenprogramm für die ganze Familie, ehe am Nachmittag ein Spiel zwischen der aktuellen A-Liga-Mannschaft und der Aufstiegsmannschaft von 2000 das Ende des gelungenen Festwochenendes markierte.

(Quelle: derwesten.de)

Auch Fortuna will den dritten Platz

Auch Fortuna will den dritten Platz

Nach dem SV Haldern, dessen Planungen für einen dritten Platz mittlerweile konkrete Formen angenommen haben, will nun auch Fortuna Millingen ein weiteres Spielfeld. „Die Planungen sind mittlerweile angelaufen und wir sind sehr optimistisch“, gab Fortuna-Präsident Heinz Lukkezzen bei der Jubiläumsfeier offiziell bekannt.

Der neue Platz, der als reiner Trainingsplatz mit Flutlichtanlage gedacht ist, soll dabei parallel zu Platz eins liegen. Allerdings sind hierzu noch einige Unwägbarkeiten – gerade beim Kauf des Geländes – zu klären. „Wir wissen, was wir wollen. Wenn das klappt, wären die Kosten wohl überschaubar. Bei 14 Mannschaften, die im Winter alle auf einem Platz trainieren, müssen wir was machen“, erklärte Lukkezzen. Als Grundstock soll der Erlös aus der Jubiläumsfeier dienen.

Quelle: NRZ online

Gelungene Auftritte bei den Deutschen Meisterschaften

Gelungene Auftritte bei den Deutschen Meisterschaften

Zufrieden war Silvia de Rooy mit ihrer Premiere bei den 31. Deutschen Tischtennis-Meisterschaften der Seniorinnen und Senioren, die in Berlin ausgetragen wurden.

Zumindest einen Sieg hatte sich die Anholterin in der Ü40-Konkurrenz vorgenommen. Und das gelang ihr dann auch gleich im ersten Match. Die 42-Jährige verließ in den Gruppenspielen schließlich sogar zweimal als Gewinnerin die Platte und qualifizierte sich damit auch für die Hauptrunde. Zunächst erzielte de Rooy gegen Stefanie Meyer-Goer einen 3:2-Erfolg, anschließend gegen Kaija Praum ein 3:0, ehe eine knappe 2:3-Niederlage gegen Sabine Aschenbrenner folgte.

Probleme mit der Schulter

In der Hauptrunde wartete dann Sabine Barz-Todt (Kieller TTK) auf die Spielerin von Fortuna Millingen. Jetzt machten sich allerdings die Schulterprobleme, mit denen die Rechtshänderin schon seit längerem zu kämpfen hat, bemerkbar. „Ich konnte keinen Vorhand-Topspin mehr ziehen, ansonsten hätte ich sicherlich die Chance gehabt, vielleicht noch eine Runde weiterzukommen. Die Gegnerin liegt mir eigentlich“, kommentierte Silvia de Rooy die 5:11, 9:11, 9:11-Niederlage.

Hart umkämpft war auch die erste Partie von de Rooy im Doppelwettbewerb. Mit ihrer künftigen Teamkollegin Gudrun Rynders (TuS Xanten) unterlag die Anholterin der Kombination Bettina Martin/Sabine Aschenbrenner knapp mit 10:12 im fünften Durchgang. Mit ihrem Partner Arndt Beneke (PTSV Wuppertal) gab es dann in der ersten Runde des Mixed-Wettbewerbs ein weiteres Erfolgserlebnis, ehe in Runde zwei Endstation war.

„In der riesigen Halle waren 32 Tischtennisplatten aufgebaut, das war schon ein beeindruckendes Erlebnis. Alle Spielerinnen agieren auf hohem Niveau“, schilderte Silvia de Rooy, die anschließend mit einer Stadtrundfahrt den Trip nach Berlin ausklingen ließ.

Wie schon in den vergangenen Jahren spielte Maria Beltermann bei den Ü40-Seniorinnen um die vordersten Plätze mit. Mit drei weiteren Medaillen im Gepäck trat die Reeserin letztlich die Rückreise aus der Bundeshauptstadt an. Im Einzelwettbewerb setzte sich die routinierte Spielerin in der Vorrunde bei einer Niederlage und zwei Siegen aufgrund des besseren Satzverhältnisses gegenüber Marion Binder durch und feierte den Gruppensieg. Danach fand Beltermann zu gewohnter Stärke: Ohne einen Satz abgeben zu müssen, marschierte die Regionalligaspielerin von WRW Kleve ins Finale. Hier wartete Doppelpartnerin Katja Schmidt (TTK Anröchte), der Beltermann beim 10:12, 7:11, 9:11 dann allerdings zum Titel gratulieren musste.

Ebenfalls in drei knappen Sätzen waren Beltermann/Schmidt gemeinsam im Doppelfinale gegen das Duo Franke/Heinig aus Sachsen unterlegen. Die Bronzemedaille gab es anschließend noch im Mixed, wo Beltermann mit Partner Christoph Heckmann im Halbfinale scheiterte.

Quelle: NRZ online

Heister und de Roy holen Millinger Vereinsmeister-Titel

Heister und de Roy holen Millinger Vereinsmeister-Titel

Die Damen- und Herrenvereinsmeister ermittelte die Tischtennisabteilung von Fortuna Millingen. Im Mixed entschied das Los über die Paarungen und so gab es mit Dorothea Goertz und Peter Heister ein Favoritenduo, das sich am Ende auch durchsetzte.

Zweite wurden Lisa Stevens und Frank Vievering. Im Damendoppel wurde den Spielerinnen der ersten Mannschaft jeweils ein Mädchen aus den Nachwuchsteams zugelost. Es siegte die Kombination Lisa Stevens und Silvia de Rooy vor Dana Straub und Christa Haves. Bei den Herren blieben Manfred Alberts und Dietmar Lange ungeschlagen und verwiesen Peter Heister und Hermann Ruppert auf den zweiten Platz.

Im Damen-Einzel wiederholte Silvia de Rooy ihren Vorjahressieg. Im Endspiel bezwang die Favoritin eine stark aufspielende Claudia Sesing. Bei den Herren überraschte Peter Heister. Ungeschlagen kämpfte er sich bis ins Finale und behielt auch gegen Manfred Alberts die Oberhand. Auf dem dritten Rang landete Frank Vievering.

Quelle: NRZ online

Jens Terhorst ist neuer Vereinsmeister

Jens Terhorst ist neuer Vereinsmeister

Millinger holte sich den Titel sowohl im Einzel als auch mit Oliver Albers im Doppel.

Nach einem hart umkämpften und hochklassigen Spiel über die Distanz von vollen fünf Sätzen gegen Matthias Döveling wurde Jens Terhorst neuer Vereinsmeister der Tischtennisabteilung von Fortuna Millingen. Durch den Finalsieg Terhorsts endete auch die fünfjährige Erfolgsserie von Oliver Albers, der im Halbfinale gegen den späteren Sieger ausschied. Im anderen Halbfinale standen sich Dietmar Lange und Matthias Döveling gegenüber.

Im Doppel holten sich Jens Terhorst/Oliver Albers vor Dietmar Lange/Matthias Döveling den Titel.

Quelle: NRZ online