Anpfiff für eine gemeinsame Zukunft

Anpfiff für eine gemeinsame Zukunft

Der FC Horizont INT. – Team of Nations ist ein einzigartiges Projekt aus der Malteser ZUE (Zentrale Unterbringungseinrichtung) in Rees: In diesem besonderen Fußballclub widmen sich Deutsche und Flüchtlinge gemeinsam dem Sport. Zuletzt gewann das Integrationsprojekt der Malteser sogar den Förderpreis Helfende Hand.

Jetzt haben sich der FC Horizont und der Sportverein Fortuna Millingen zusammen getan. Unter dem Motto „Ankommen – fördern – integrieren“ kooperieren sie ab der Saison 2017/18 und verfolgen dabei gemeinsame Ziele, um die Integration geflüchteter Menschen durch die Kraft des Fußballs zu unterstützen. „Gelebte Integration schreibt längst Sportgeschichte“, ist sich Chris Terhart sicher. Der Diplom-Pädagoge arbeitet in der Malteser ZUE und ist Coach des FC Horizont. „Denn Europas große Fußballnationen schicken heute Spieler auf den Platz, deren Eltern einst zugewandert sind – nach Frankreich, in die Niederlande oder auch nach Deutschland.“

Nun machen beide also gemeinsame Sache. Auch Fortuna Millingen setzt sich bereits seit längerem für die Integration von Flüchtlingskindern im Fußball ein – und wurde sogar mit dem Förderpreis „1:0 für ein Willkommen“ ausgezeichnet. „Neben den wöchentlichen Trainings sollen die Spieler ermuntert werden, am Vereinsleben teilzunehmen. Durch das gegenseitige Kennenlernen auf dem Sportplatz und das gemeinsame Spiel sollen auf beiden Seiten Ängste und Vorurteile abgebaut werden“, erklärt Nico te Baay, Geschäftsführer des SV Fortuna Millingen. Geplant sei auch ein wöchentlicher fußballspezifischer Deutschunterricht vor den Trainingseinheiten. Te Baay: „Die Fußballer lernen so die Grundbegriffe der ‚Fußballsprache‘, die sie direkt im Spiel anwenden können.“

Über den Fußball hinaus

Die beiden Spieler Mohamed Camara und Behrouz Ramazan repräsentieren schon jetzt die angestrebten Projektziele: Camara möchte nach seinem Schulabschluss eine Ausbildung zum Erzieher beginnen – das wird dem 20jährigen durch Fortuna Millingen als Träger der Offenen Ganztagsschule (OGATA) Millingen ermöglicht. „Wir möchten ihm einen Praktikumsplatz in der OGATA anbieten, um seine beruflichen Perspektiven zu unterstützen“, so Geschäftsführer te Baay.
Auch Behrouz hat den gesamten Integrationsprozess miterlebt. „Er ist bereits seit längerer Zeit in Deutschland und arbeitet bei den Maltesern. Für neue Sportler wird er ein hervorragender Mittler und Multiplikator sein“, so Chris Terhart.

Fünfkampf bei der Fortuna

Fünfkampf bei der Fortuna

Klaus Sesing ist nicht nur erster Vorsitzender beim SV Fortuna Millingen, sondern auch Hausmeister der St. Quirinus-Grundschule. Gestern Morgen konnte er „seine“ Schüler komplett auf der Sportanlage an der Bruchstraße begrüßen, denn der Fußballverband Niederrhein (FVN) veranstaltete mit allen Millinger Klassen vom ersten bis zum vierten Schuljahr ein „Sportfest Fußball“.

Staffelrennen und „Leiter-Golf“

Rund 140 Mädchen und Jungen tummelten sich auf den Rasenplätzen der Fortuna und hatten jede Menge Spaß an verschiedenen Stationen, die morgens ab 7 Uhr aufgebaut worden waren. Zahlreiche sportliche Herausforderungen standen für den Nachwuchs auf dem Programm. So musste ein Geschicklichkeits-Fünfkampf absolviert werden, bei dem Punkte gesammelt und am Ende auch Sieger gekürt wurden. Es gab verschiedene Staffelrennen, dabei musste unter anderem ein Tennisball auf einer Frisbee jongliert werden, natürlich auch Fußballspiele und Elfmeterschießen, aber auch freie Mitmachangebote wie „Leiter-Golf“ und „Fußball-Kegeln“. Am Ende des Sportfestes gab es für alle Kinder Medaillen und Preise.

Eine, die besonders strahlte, war die achtjährige Beeschta, dessen Eltern aus dem Afghanistan stammen. „Das hat richtig Spaß gemacht, vor allem das Fußballspielen“, war das Mädchen aus dem zweiten Schuljahr begeistert.

„Wir hatten uns schon länger für diese Aktion beworben“, freute sich Sesing, dass sein Verein die Zusage vom FVN erhalten hatte. „Das ist eine tolle Möglichkeit, alle Schüler mal auf die Sportanlage zu bekommen. Und aktuell zur Europameisterschaft ist das natürlich besonders passend“. So waren dann auch mehrere Kinder in ei-nem Deutschland-Trikot erschienen.

„Wir richten dieses Sportfest 20 Mal im Jahr aus, haben aber 60 bis 70 Bewerbungen“, erklärt Mirko Schweikhard, beim Fußballverband Niederrhein Beauftragter für den Schulfußball. „Hier in Millingen gibt es optimale Bedingungen und alle machen super mit, das ist ein sehr entspannter Vormittag für uns“, lobte Schweikhard sowohl das positive Verhalten der Schüler als auch den Einsatz der Vereinsmitglieder, der Lehrerinnen sowie des Fördervereins.

Lob für den Förderverein

„Nach den Bundesjugendspielen und dem Fahrradaktionstag war das die dritte Veranstaltung innerhalb von zwei Wochen, bei der wir Helfer vom Förderverein benötigten“, würdigte auch Sesing das Engagement der Eltern, die unter anderem für das Frühstück sorgten.

(Quelle: derwesten.de)

Heinz Lukkezen ist Mitglied im „Club 100“

Heinz Lukkezen ist Mitglied im „Club 100“

„Ich habe mich wahnsinnig gefreut, als ich das Schreiben des DFB bekommen habe“, war Heinz Lukkezen, langjähriger Vorsitzender des SV Fortuna Millingen, bei einer Feierstunde im Vereinsheim sichtlich bewegt über die Aufnahme in den „Club 100“ des Deutschen Fußball-Bundes für herausragendes ehrenamtliches Engagement.

Bis 2015 hatte Lukkezen den Verein 26 Jahre als erster Vorsitzender geführt. Neben etlichen Aufgaben, die er dabei erledigte, wie beispielsweise die komplette Mitgliederverwaltung, war und ist er auch immer noch für eigentlich alles im Verein ein kompetenter und verlässlicher Ansprechpartner. Unter seiner Regie wurde die Platzanlage an der Bruchstraße in den vergangenen Jahren immer weiter ausgebaut und umfangreich modernisiert. Ein Projekt, das Lukkezen mit auf den Weg gebracht hat und das ihm ganz besonders am Herzen liegt, ist die Offene Ganztagsschule als Kooperationspartner des Sportvereins.

Seit dem 2. Januar 1964 Mitglied

Am 2. Januar 1964 war Lukkezen in den Verein eingetreten und bereits seit 1970 in diversen Vorstandsfunktionen tätig. Zudem war er von 1986 bis 2004 in der Kreisjugendspruchkammer engagiert. Darüber hinaus ist er Gründungsmitglied des Trägervereins Jugendarbeit in Millingen, den es seit 2001 gibt.

„Vor diesen Leistungen ziehe ich meinen Hut“, sagte Peter Koch, der für den Kreis 11 als Vorsitzender zusammen mit dem Ehrenamtsbeauftragten Lambert Heijmen die Initiative des Vereins über den Kreis auf den Weg gebracht hatte. Der Verband wählte Heinz Lukkezen anschließend als Kandidaten für den DFB-Ehrenamtspreis 2015 aus.

„Mit dem Club 100 wird ein Schwerpunkt auf die Stärkung des ehrenamtlichen Engagements gelegt, das die Basis für die Vereinsarbeit ist“, erklärte Jürgen Kreyer, Vizepräsident des Fußballverbandes Niederrhein, der eine solche Auszeichnung erstmals nicht in der Sportschule Wedau durchführte, sondern direkt im Verein. Als Geschenk gab es für die Fortuna anlässlich der Ehrung zwei Mini-Tore und Bälle für die Jugendabteilung.

„Ich freue mich jetzt auf alles, was da noch kommt“, so Lukkezen, auf den nun ihm Rahmen der Aufnahme in den „Club 100“ ein „Dankeschön-Wochenende“ in Edenkoben sowie am 8. Oktober ein Besuch des WM-Qualifikationsspiels zwischen Deutschland und der Tschechischen Republik in Hamburg warten.

Ein Buch zum Vereinsjubiläum

Obwohl er inzwischen nicht mehr als erster Vorsitzender aktiv ist, ist der 64-Jährige weiterhin im Klub präsent. „Ich habe über die Jahrzehnte unzählige Zeitungsartikel gesammelt, wenn ich im Oktober in den Ruhestand gehe, werde ich damit anfangen, ein Buch über 100 Jahre SV Fortuna Millingen zu schreiben“, verrät der Leiter der Zentralrendantur in Kalkar. Am 5. April 1920 war der Verein gegründet worden. „Ich habe sogar die Gründungsurkunde im Original“, verspricht Heinz Lukkezen ein interessantes Werk.

(Quelle: derwesten.de)

Klaus Sesing führt nun die Fortuna

Klaus Sesing führt nun die Fortuna

Im zweiten Anlauf hat es dann doch geklappt. Der SV Fortuna Millingen hat einen neuen Vorsitzenden gefunden. Klaus Sesing (51) wird künftig den Sportverein führen. Wie berichtet hatte sich bei der Jahreshauptversammlung Anfang Oktober zunächst kein Nachfolger für Heinz Lukkezen (64) gefunden, der sich nach 26 Jahren als Vereinschef dazu entschlossen hatte, das Amt definitiv in jüngere Hände zu übergeben. So war es zu einer weiteren außerordentlichen Versammlung im Vereinsheim gekommen, um einen neuen Vorsitzenden für die derzeit rund 750 Mitglieder zu finden.

„Wir sind natürlich alle sehr froh, dass sich Klaus Sesing bereit erklärt hat, diesen Posten zu übernehmen. Er war auch immer mein Favorit gewesen. Er kennt den Verein in- und auswendig und identifiziert sich voll und ganz mit diesem“, zeigte sich Lukkezen erleichtert, der – hätte sich erneut kein Nachfolger gefunden – beim Amtsgericht einen Notvorstand hätte bestellen müssen. Sesing, der Malermeister und Hausmeister der St. Quirinus-Schule ist, engagiert sich bei der Fortuna schon seit vielen Jahren, zunächst im Jugendbereich, zuletzt als Fußball-Obmann.

Ebenfalls neu gewählt werden musste ein 2. Vorsitzender. Dieses Amt übernimmt für ebenfalls zwei Jahre Markus Nakotte (47, Tiefbauingenieur), der Jürgen Klug ablöst, der dieses Amt seit 1995 bekleidet hatte. Zudem bestätigte die Versammlung Nicolas te Baay als Geschäftsführer und Stefan Giesen als zweiten Geschäftsführer. Den Posten als Fußball-Obmann übernimmt nun Thomas Imbusch, sein Stellvertreter ist Karsten Kremer. Das Amt des Jugendfußball-Geschäftsführers, das bislang Markus Nakotte inne hatte, erledigt nun Stefan Essink. Schließlich wurde noch Werner Tiemann zum zweiten Platzkassierer gewählt.

„Wir sind nun mit 19 Personen im Vorstand sehr gut und breit aufgestellt. Es ist heute mehr denn je wichtig, dass die Arbeit auf viele Schultern aufgeteilt wird und damit für alle erträglich ist“, sagt Lukkezen, der – wie auch Jürgen Klug – dem Verein als Beisitzer im Bereich Ganztagsschule erhalten bleibt. Heinz Lukkezen wurde außerdem zum Ehrenpräsidenten, Jürgen Klug zum Ehrenmitglied ernannt.

(Quelle: derwesten.de)

Sepp-Herberger-Preis für die Fortuna

Sepp-Herberger-Preis für die Fortuna

Im vergangenen Jahr hatte sich Peter Frymuth, Präsident des Fußballverbandes Niederrhein (FVN), im Rahmen der Aktion „Vereinsdialog“ intensiv beim SV Fortuna Millingen umgeschaut. Dabei hatte ihn vor allem das Engagement des Sportvereins im Offenen Ganztag an der St. Quirinus-Grundschule beeindruckt. Der FVN schlug daraufhin die Fortuna für die Preisverleihung der Sepp-Herberger-Stiftung vor. Die älteste seit 1977 existierende Stiftung des Deutschen Fußball-Bundes zeichnet regelmäßig Fußballvereine für ihren besonderen Einsatz aus.

Und dazu gehört jetzt auch der SV Fortuna Millingen. Der Verein wurde gestern von der Stiftung mit einer Urkunde im Bereich „Schule und Verein“ für die inzwischen seit zehn Jahren bestehende Tätigkeit im Offenen Ganztag an der St. Quirinus-Grundschule geehrt. Diese überreichte stellvertretend Peter Koch, Vorsitzender des Fußball-Kreises 11, an Heinz Lukkezen, den Vorsitzenden des Sportvereins.

Verlässlichkeit ist wichtig

„Wir freuen uns natürlich sehr, dass unsere Arbeit damit ein Stück weit honoriert wird“, sagte Lukkezen, der von den Vorstandsmitgliedern Nicolas te Baay, Simon te Baay und Stefan Giesen begleitet wurde. „Dass ein Sportverein als Träger einer offenen Ganztagsschule fungiert, ist etwas ganz besonderes“, begrüßte auch der Reeser Bürgermeister Christoph Gerwers die Auszeichnung des Kooperationspartners – wie auch Ludger Beltermann, Leiter des Schul- und Sportamtes. Dabei funktioniere die Zusammenarbeit mit der Stadt hervorragend, lobte Gerwers. Vor allem die Verlässlichkeit im Offenen Ganztag sei wichtig. Das unterstreicht auch Schulleiterin Britta Koltermann: „Wir sind ungemein froh, die Fortuna als Partner zu haben. Vor allem die menschlichen Kontakte sind ganz entscheidend, hier ist immer jemand vor Ort“.

So kümmern sich momentan abwechselnd sechs Mitarbeiterinnen der Fortuna um die Kinder. „Neben Mittagessen und Hausaufgabenbetreuung werden natürlich sportliche Aktivitäten angeboten, aber auch Basteln oder Backen“, erklärt Christa Haves, die sichin Millingen seit Beginn im Offenen Ganztag engagiert.

(Quelle: derwesten.de)

Ein Spiel baut Brücken

Ein Spiel baut Brücken

Unter den Klängen der UEFA Champions League Hymne betreten sie den Rasen, ganz wie die Profis. Schon beim Einlaufen spürt man also, dass dieses Freundschaftsspiel kein ganz gewöhnliches ist, denn die zweite Mannschaft von Fortuna Millingen spielt nicht gegen einen anderen Club aus der Kreisliga C, sondern gegen den neu gegründeten FC Horizont Int., einer Auswahl der Bewohner des Reeser Asylbewerberheims.

Per Handschlag vom Vorstand werden die zahlreichen Gäste am Eingang der Sportanlage an der Bruchstraße begrüßt. Herzlich und gut gelaunt ist die Atmosphäre kurz vor dem Anpfiff. Nicht nur die Millinger sind gekommen, um ihre Mannschaft anzufeuern, auch rund 100 Reeser und Bewohner der Flüchtlingseinrichtung sind, dank der Bereitstellung eines Bus-transfers durch von Mulert, ge-kommen. Doch so sehr der sportli-che Aspekt, gerade bei den Spie-lern auf dem Feld zu merken ist, geht es um mehr als nur Sport. „Wir erhoffen uns eine bessere Willkommenskultur“, betont der Fortuna-Vorsitzende Heinz Lukkezen.

Der Kontakt ist über den Freizeitpädagogen Chris Terhart, der aus Millingen kommt und im Asylheim arbeitet, entstanden. Wie, wenn nicht mit einem geselligen Zusammentreffen, könnte man es sonst schaffen, Menschen zusammenzubringen, Ängste und Vorurteile abzubauen und den Flüchtlingen, die, wie Lukkezen in seiner Begrüßung sagte, „einen langen und beschwerlichen Weg in die Freiheit“ auf sich genommen haben, zu helfen, ihren Alltag zu vergessen und das „Lagerleben“ für einen Nachmittag hinter sich zu lassen.

Ehemalige Nationalspieler

Der Gedanke, einen Fußballclub zu gründen, lag da förmlich auf der Hand. Terhart war es, der merkte, „dass immer mehr alleinstehende Männer im fußballerischen Alter“ nach Rees kamen. Was lag da nä-her, als einen Fußballverein zu grünen und Freundschaftsspiele mit den benachbarten Vereinen anzustreben. „Fußball ist international“, betont Terhart, genauso wie auch das Team international und multikulturell ist. Es sind Spieler aus nahezu allen Bürgerkriegsländern wie Syrien, Libyen, Nordirak, Ghana und den Ländern des ehemaligen Jugoslawien vertreten. „Für sie ist es das Allergrößte“, bekräftigt Terhart.

Und sie sind konkurrenzfähig. Gegen eine Auswahl des SV Rees hat man schon gewonnen. „Nun möchten wir hier natürlich auch ein positives Ergebnis mitnehmen“, bekräftigt Terhart den sportlichen Ehrgeiz. Immerhin zählt das Team namhafte Spieler in seinen Reihen. Fußballer, die in ihrer Heimat in den höchsten Ligen gespielt haben. Mit Brain Andy Akli aus Ghana und Eli Don Bilali aus Albanien stehen zwei ehemalige Nationalspieler auf dem Platz, die sogar schon Einladungen zum Probetraining bei Arminia Bielefeld bekommen haben. „Wir wollen uns hier gut verkaufen“, lautet daher Terharts Devise. Am Ende reicht es nicht ganz. Millingen gewinnt 6:4.

Die gesponserten Bälle und gestifteten Fußballschuhe und Trikots nehmen die Spieler mit nach Rees und vielleicht auch ein paar gute Gefühle eines friedvollen und geselligen Fußballnachmittags. Wer weiß, vielleicht nutzt dann auch schon bald der eine oder andere Spieler das Angebot von Fortuna Millingen und kommt zum nächsten Training einfach vorbei. Auch weitere Aktionen schließt Lukkezen nicht aus. „Wir sind für alles offen“, betont er.

Fortuna gratuliert Niklas Jakobi zum Königsschuss

Fortuna gratuliert Niklas Jakobi zum Königsschuss

Am Sonntag ist Niklas König der MIllinger Schützenbruderschaft geworden. Er ist aber nicht nur ein passionierter Schütze, sondern auch ein echter Fortune. Seit 1998 ist er als Spieler für unseren Verein aktiv. Zudem engagiert er sich seit
Sommer 2011 als Jugendtrainer. Mittlerweile ist er für die Nachwuchskicker der AJugend verantwortlich. Desweitern ist der neue Schützenkönig eine feste Größe in der ersten Mannschaft der Fortuna.

Fortuna Millingen gratuliert dir und deinem Thorngefolge herzlich und wünscht ein wunderschönes Königsjahr.

The International gewinnen 10. Millinger Dorfturnier

The International gewinnen 10. Millinger Dorfturnier

Die Jubiläumsauflage des Millinger Dorfturnier, welches in diesem Jahr zum 10. Mal ausgetragen wurde, konnten The International für sich entscheiden. Die Siegermannschaft setzte sich zusammen aus Marek Jansen, Jan Schöttler, Ole Haves, Marcel Venhoven, Henrik Pieper, Alex Siepen, Oliver Hesseling, Rene Konst und Tom Drews.

Nach der Gruppenphase die in zwei Gruppen mit je sieben Mannschaften absolviert wurde, kam es zu den beiden Halbfinals. Im ersten Semifinale kam es zum Aufeinandertreffen zwischen dem 2. Zug und der Fohlenelf. Nach einem torlosen Remis in der regulären Spielzeit kam es zum Elfmeterschießen. Hier konnten sich die Fohlen mit 2:0 durchsetzen und in das Finale einziehen.

Bild der zweitplatzierten Fohlenelf

 

Im zweiten Halbfinale setzte sich der spätere Turniersieger „The International“ mit 2:0 gegen den FC Dreamteam durch.
Vor dem Endspiel um den Volksbankcup wurde der dritte Sieger im Elfmeterschießen ermittelt. Hier setzte sich der FC Dreamteam mit 3:2 gegen den 2. Zug durch.

 

Anne Otten lässt Außenseiter jubeln

Anne Otten lässt Außenseiter jubeln

Eine faustdicke Überraschung gab es in diesem Jahr bei den Titelkämpfen der Frauen zur Stadtmeisterschaft in Rees. Nach zwei Siegen gegen die favorisierten Teams vom Reeser und Halderner SV standen am Ende die Frauen von Fortuna Millingen als Sieger fest und durften erstmals den Stadtmeisterpokal entgegennehmen.

„Damit haben wir eine gute Hinrunde gekrönt und können jetzt noch positiver in die Rückrunde starten freute sich Fortuna-Trainer Torsten Neek über die herausragende Teamleistung.

Die Millinger Bezirksliga-Mannschaft konnte zusätzlich gegen den Titelverteidiger und zwei Klassen höher angesiedelten SV Rees einen unerwarteten Erfolg einfahren. Durch zwei Tore von Lisa Baumann setzten sich die Rot-Weißen mit  2:0 gegen den Niederrheinligisten durch. Beum Kräftemessen mit dem SV Haldern wurde es dann richtig spannend: Zunächst ging der Landesligist durch einen Treffer von Annika Brücker in Führung, doch der Fortuna gelang noch die Wende. Erst traf Gina Herhold zum 1:1-Ausgleich, dann schoss Anne Otten den entscheidenen Siegtreffer zum 2:1 und sorgte so für Feierstimmung bei den Fortunen.

Wie gut die Stimmung in der Kabine war, hielten die Damen in einem Selfie fest:

 

Mit 25 Punkten stehen die Fortuna-Frauen aktuell auch in der Bezirksliga super da und besitzen als Aufsteiger sogar noch realistische Chancen auf den Durchmarsch in die Landesliga.

 

Vereinsdialog beim SV Fortuna Millingen 1920 e.V.

Vereinsdialog beim SV Fortuna Millingen 1920 e.V.

Der Kontakt zur Basis, ein Austausch auf Augenhöhe und die Verbesserung der Kommunikation zwischen Vereinen, Kreisen und dem Fußballverband Niederrhein stehen im Mittelpunkt der FVN-Vereinsdialoge. Die Vertreter des Kreises und des FVN besuchen dabei die Vereine des Verbandsgebiets auf ihren Platzanlagen, um sich ein Bild des alltäglichen Vereinslebens zu machen. Nach einer Führung auf dem Vereinsgelände tauschen sich die Teilnehmer über die Wünsche, Probleme und die täglichen Herausforderungen des Vereinslebens aus. Die Vertreter des Kreises und des Landesverbandes erhalten so wichtige Informationen von der Basis aus erster Hand und können den Vereinen wichtige Tipps und Hilfestellungen anbieten.

Der Vereinsdialog ist ein essentieller Teil des DFB-Masterplans, der im Rahmen des Amateurfußball-Kongresses in Kassel 2012 durch die Basis des deutschen Fußballs entwickelt und beim DFB-Bundestag im Oktober 2013 final verabschiedet wurde. Kernziel des DFB-Masterplans ist die Zukunftssicherung des Amateurfußballs und besteht aus den drei Säulen „Kommunikation“, „Flexibilisierung des Spielbetriebs“ und „Vereinsservice“. Neben der Amateurfußball-Kampagne mit dem Slogan „Unsere Amateure. Echte Profis“ bildet der Vereinsdialog das Herzstück im Bereich der „Kommunikation“, um die Vereine, Kreise und den Landesverband bestmöglich für die Zukunft zu wappnen.

Am Donnerstagabend wurde ein Vereinsdialog im Vereinsheim von SV Fortuna Millingen 1920 e.V. durchgeführt. Der Verein aus dem Kreis Rees – Bocholt um den 1. Vorsitzenden Heinz Lukkezen, der Organisator des Dialogs von Vereinsseite, begrüßte zusammen mit acht weiteren Vereinsvertretern eine fünfköpfige Delegation des FVN und des Kreises um Verbandspräsident Peter Frymuth und dem Kreisvorsitzenden Peter Koch. Schon vor dem offiziellen “Anpfiff“ des Dialogs fanden sich alle Beteiligten in interessanten Diskussionen rund um den Fußball und das Vereinsleben wieder.

Nach dem herzlichen Empfang im Vereinsheim ging es für die Teilnehmer zur Besichtigung der Platzanlage. Jürgen Klug, 2. Vorsitzender des SV Fortuna Millingen, informierte bei dem Rundgang über die Gegebenheiten, den sukzessiven Ausbau und die Weiterentwicklung der Rasenplätze und des Vereinsheims. Dass der Verein und seine Mitglieder vieles in Eigenregie entwickelt und gebaut haben, beeindruckt die Vertreter des FVN und des Kreises sichtlich.

Zurück im Vereinsheim ging es nach einer kurzen Fragerunde von Pressevertretern mit dem FVN-Präsidenten Peter Frymuth zur Veranstaltung und zum DFB-Masterplan weiter mit dem offiziellen Teil des Vereinsdialogs. Nach einer kurzweiligen Powerpoint-Präsentation von Hein Lukkezen zur Geschichte und der Entwicklung des Vereins standen die aktuellen Herausforderungen im Mittelpunkt. Neben Diskussionen zur Finanzierung des Vereins und der Platzanlage, der Kommunikation des Vereins mit dem FVN und dem Kreis, stellte sich insbesondere der Bereich des Vereinsservice und der Qualifizierungsangebote als interessantes Thema dar. Im weiteren Verlauf standen die Möglichkeiten der Vereine im Rahmen der Amateurfußball-Kampagne auf der Agenda.

Ein Projekt beeindruckte die Gäste aus FVN und Kreis besonders – die Entwicklung, Realisierung und Betreibung einer offenen Ganztagsschule in Kooperation mit der Stadt Rees durch den SV Fortuna Millingen. In diesem Rahmen kümmern sich 6 Betreuerinnen um die Kinder der Grundschule täglich bis 16 Uhr. Neben Theater, Basteln und Spielen steht natürlich auch der Fußball auf dem Nachmittagsprogramm für die Kinder.

FVN-Präsident Peter Frymuth zeigte sich beeindruckt vom Engagement, der Kreativität und der Verbindlichkeit mit der der Verein seine Projekte angeht „Ich bedanke mich für diesen Abend. Ich war beeindruckt von der Präsentation, der Entwicklung der Platzanlage und ihren Strukturen – das Projekt der offenen Ganztagsschule realisiert zu haben und es erfolgreich am Laufen zu halten nötigt mir großen Respekt ab. Es zeigt die Weitsicht und die solide Ausrichtung des Vereins. Sie sind nicht nur ein Verein, sondern auch eine Millinger-Sportfamilie.“ Der Kreisvorsitzende Peter Koch war ebenfalls sehr beeindruckt von dem Projekt der offenen Ganztagsschule „Es ist schön zu sehen, welch umfassende Projekte der Verein realisiert hat. Hier steht ein Verein auf sehr soliden Beinen und arbeitet vorbildlich. Ich bin begeistert!“.

Heinz Lukkezen zog ebenfalls ein positives Fazit nach dem Vereinsdialog „Ich bin sehr beeindruckt wie nah Herr Frymuth an der Basis ist. Wir konnten aus dem intensiven Gespräch einiges mitnehmen für unsere weitere Vereinsarbeit und werden den Vereinsdialog zum Anlass nehmen, um den Kontakt zum Kreis und zum FVN zu intensivieren. Es war ein gelungener Abend.“.

Der Vereinsdialog bei SV Fortuna Millingen ist einer von 36 Vereinsdialogen die bis Ende 2016 im Fußballverband Niederrhein durchgeführt werden.

Quelle: FVN.de