Riesen-Freude über das Mini-Spielfeld

Auf der Anlage von Fortuna Millingen an der Bruchstraße wurde gestern der Fußballplatz im Kleinformat eröffnet.

Das erste Match auf dem Kunstrasen trugen die Kleinsten der Fortuna aus. Das neue Minispielfeld sorgte ges-tern für maximale Freude in Millingen. Rund 50 solcher Anlagen werden derzeit und in den nächsten Monaten im Gebiet des Fußballverbandes Niederrhein errichtet. Die Fortuna gehört zu den Ersten, die in den Genuss dieses Projektes gekommen sind. So ist das Fußballfeld an der Bruchstraße der dritte Standort nach der „Pilotanlage“ in Grevenbroich sowie einer weiteren in Mönchengladbach, der jetzt seiner Bestimmung übergeben wurde. Im gesamten Bundesgebiet werden vom DFB 1000 Minispielfelder durch Überschüsse von der WM 2006 gefördert.

Mehr als 5000 Bewerbungen waren eingegangen. Groß war die Freude bei der Fortuna , als die Zusage kam. Allerdings galt es bis zur Fertigstellung noch einiges zu stemmen für die Vereinsmitglieder, die unter der „Regie“ von Robert Teloh die Tiefbauarbeiten in Eigenarbeit und dazu noch unter Zeitdruck bewerkstelligten. Und so die Kosten, die von der Fortuna selbst geschultert werden mussten, im Rahmen hielten.

Zudem konnten mit der Volksbank Emmerich-Rees, der NKSB sowie der Firma Q-railing Sponsoren für dieses Vorhaben gewonnen werden, das zusätzlich noch einen weiteren Trainingsplatz sowie einen neuen Zaun umfasst. Landwirt Theo Bünk stellte dem Sportverein dafür eine Fläche von 2000 Quadratmetern kostenfrei zur Verfügung.

„Das ist ein Projekt, auf das wir alle stolz sind. Es lagen viele Steine im Weg, wir haben sie weggeräumt“, freute sich Fortuna-Vorsitzender Heinz Lukkezen bei der Platzeinweihung, zu der unter anderem auch Heinz Croonenbroeck, Vizepräsident des FVN, Rainer Lehmann, Geschäftsführer des FVN, Hans-Achim Peters, Vorsitzender des Fußball-Kreises 11 und KJA-Vorsitzender Alfred Herbers gekommen waren. Für eine tänzerische Einlage bei den Feierlichkeiten sorgte die Ogata-Gruppe der Grundschule Millingen, mit der die Fortuna seit drei Jahren kooperiert.

13 mal 20 Meter betragen die Maße des Millinger Kleinspielfeldes, das mit Gummigranulat gefülltem Kunststoffrasen auf einer elastischen Tragschicht sowie Banden mit integrierten Toren ausgestattet ist.

Quelle: NRZ online

„Ein Trend, dem wir uns nicht verschließen können“

Fortuna Millingen will sein Engagement für den Mädchenfußball weiter intensivieren. Am nächsten Dienstag können Interessierte mehr über die Planungen bei einer Info-Veranstaltung erfahren.

Acht junge Mädchen feierten ihre achtbare Niederlage gegen die Spieler der Reserve von Fortuna Millingen beim 41-Stunden-Weltrekordversuch im August 2007. „Jetzt möchten wir bei Fortuna Millingen auch Fußball spielen.“ Was Jugendleiter Robert Teloh erst als eine Bierlaune bezeichnete, ist Realität geworden. In kürzester Zeit standen 15 Spielerinnen, aus denen mittlerweile 22 geworden sind, sowie drei Trainer auf dem Platz und trainieren nun zweimal pro Woche

Erfolg ließ nicht auf sich warten

Zur Rückrunde hat die Mannschaft am Spielbetrieb teilgenommen. Natürlich musste Lehrgeld bezahlt werden, schließlich war keines der Mädchen vorher aktiv. Auch zweistellige Niederlagen haben die Truppe nicht entmutigen können und der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten: Ein Sieg und ein Unentschieden haben der Moral gut getan. „Wir werden weiter auf die Mädchen setzen, und auch jetzt noch eine jüngere Mannschaft ins Rennen schicken“, so Teloh, der daher für kommenden Dienstag, 13. Mai, um 18.30 Uhr alle jüngeren Mädchen ab Jahrgang 1990, die Interesse am Fußball haben, ins Vereinsheim am Sportplatz einlädt. „Es ist ein Trend, dem wir uns nicht verschließen können, wenn man sieht, mit welcher Begeisterung alle bei der Sache sind.“

Informationen können vorher bei Robert Teloh oder ab 19 Uhr im Vereinsheim unter Tel: 02851/8387 eingeholt werden.

Quelle: NRZ online

Fortuna-Jugend bringt Oster-Feuer im Staffellauf

ie Tradition des Osterfeuers reicht in die vorchristliche Zeit zurück. Das Feuer ist schon im Altertum den Menschen und Göttern heilig gewesen. Die sechs Vestalinnen (altrömische Priesterinnen der Vesta) hatten dafür zu sorgen, dass niemals das heilige Feuer ausging. Mit Frühlingsfeuern wurde in heidnischer Zeit die Sonne begrüßt, die als Mittelpunkt des Lebens galt. Dieser Kult sollte Fruchtbarkeit, Wachstum und die Ernte sichern. Die Bedeutung der Frühlingsfeuer wurde im 8. Jahrhundert in Frankreich auf den christlichen Glauben übertragen. Der Sieg über den Winter und das Erwachen nach einer langen, kalten Zeit wurden auf die Auferstehung Jesu umgedeutet.

Die katholische Landjugend-bewegung Millingen/Vehlingen lud wieder zu ihrem traditionellen Osterfeuer hinter der Vehlinger Mühle ein. Trotz des kalten, aber trockenen Wetters waren viele Bürger auch aus den umliegenden Ortsteilen der Einladung gefolgt.

Die Landjugend Millingen/Vehlingen hat vor 23 Jahren diese Tradition wieder aufleben lassen, und sie ist zwischenzeitlich zu einem festen Bestandteil des Ostersonntags geworden. Der Erlös aus der Bewirtung des Abends mit Glühwein, Getränken, heißen Würstchen und Pommes kommt der Landjugendbewegung zugute und sichert so die finanzielle Lage des Vereins für das restliche Jahr. Der erste Vorsitzende, Carsten Langer, wies im Vorfeld die Verkäufer der Getränke ausdrücklich auf das Jugendschutzgesetz hin – also Brandweine und ähnliches nicht an Jugendliche unter 18 Jahren und Bier und Glühwein nicht an Jugendliche unter 16 Jahren zu verkaufen.

Nach einer Andacht in der St. Quirinuskirche in Millingen wurde das Osterfeuer von zehn Mitgliedern der E- und F-Jugend des Fußballvereins Fortuna Millingen in einem Staffellauf von der Kirche in Millingen nach Vehlingen getragen, wo es ca. 20 Uhr ankam und vor den Augen der vielen Zuschauer sofort entfacht wurde.

Für die Sicherheit hatten sich die Feuerwehrkameraden des Löschzuges Anholt zur Verfügung gestellt, die sowohl das Feuer, aber auch die vielen Kinder, denen das Osterfeuer große Freude bereitete, im Auge behielten.

Quelle: NRZ online

Weltrekordversuch geht an den Start

Um 21 Uhr wird heute Abend der „41-Stunden-Marathon“ bei Fortuna Millingen angepfiffen.

Mit der Mannschaftsvorstellung startet heute Abend um 20 Uhr der Weltrekordversuch im „41-Stunden-Marathon“ in Millingen. Eine Stunde später ist dann das „Team 97“, elf Spieler des ers-ten Weltrekordes vor zehn Jahren, der erste Gegner der Fortunen-Reserve, die mit Steffen Lukkezen, Simon Ising, Mathis Pollmann und Thorsten Flanz aus der Ersten verstärkt wird. Sollte alles glatt gehen, wird am Sonntag ab 13 Uhr der FC Torpedo Troisdorf, Betriebsmannschaft des Madaus-Konzerns, das finale Match bestreiten.

„Seit gestern Abend wird aufgebaut“, so Fortuna-Vorsitzender Heinz Lukkezen. „Alle sind fit. Jetzt muss nur noch das Wetter mitspielen“. Im Rahmenprogramm spielen heute ab 20 Uhr die Bands Belly to Belly, Escapar, Barfuss und Naked End. Am Samstag wird es eine Verlosung, Tanz- und Judovorführungen sowie Helikopterflüge geben. Um 20 Uhr wird die VGER Disco mit einer „Non-Stop-Fußball-Dance-Night“ für Stimmung sorgen.

Am Sonntag moderiert Dirk Szczepaniak um 11 Uhr einen Fußball-Stammtisch u.a. mit Kult-Masseur Hermann Rieger und Olaf Thon.

Quelle: NRZ online

Fortuna greift an

Fortuna greift an

Spielertrainer Klaus Klein-Wiele möchte sich mit dem Aufstieg ins Kreisliga-Oberhaus von seiner Mannschaft verabschieden. Morgen will der Tabellendritte gegen den SV Friedrichsfeld II eine Siegesserie starten.

Schon seit einigen Wochen steht fest, dass Fußball-B-Ligist Fortuna Millingen und Spielertrainer Klaus Klein-Wiele am Saisonende getrennte Wege gehen werden. Der Coach möchte sich den Abschied mit dem Aufstieg ins Kreisliga-Oberhaus versüßen. „Ich bin mir sicher, dass im Rennen um die beiden Aufstiegsplätze frühzeitig die Weichen gestellt werden. Wenn wir mit Siegen gegen den SV Friedrichsfeld II, in Heelden und gegen Schlusslicht Anadolu Spor ins neue Jahr starten, besitzen wir sehr gute Chancen“, meinte Klein-Wiele.

Zum ersten Meisterschaftsspiel 2007 empfängt, der Tabellendritte, der nur zwei Punkte Rückstand auf den Tabellenzweiten Viktoria Wesel hat, morgen ab 14.30 Uhr den SV Friedrichsfeld II. Die Fortuna hat an die Reserve des Bezirksligisten gute Erinnerungen. In der Hinserie gelang am „Tannenbusch“ ein glatter 6:0-Erfolg. Klein-Wiele: „Damals haben wir den Gegner förmlich an die Wand gespielt. Dennoch werden wir die Mannschaft in keinem Fall unterschätzen. Schließlich müssen wir auch abwarten, ob Friedrichsfeld Spieler aus dem Bezirksliga-Kader einsetzt.“ Die Fortuna muss ohne Innenverteidiger Simon Ising auskommen, der wegen einer Knieverletzung pausiert.

Am Saisonende gelang der Mannschaft tatsächlich der Aufstieg ins Kreisliga-Oberhaus. In der Aufstiegsrelegation konnte sich die Millinger Elf mit 5:2 gegen die DJK Stenern durchsetzten. Dreifacher Torschütze damals Rene Bruns.

Fortuna Millingen: M. Pollmann – Neijenhuis (69. Klein-Wiele), Ising, Flanz, Köster, Schoss, Ziegner, Rehm, Lörcks (82. Dahmen), Bruns (75. Rademacher), Lukkezen