Ziel: Saison soll bestätigt werden

Ziel: Saison soll bestätigt werden

Vorzuwerfen hat man sich bei Fortuna Millingen zurückblickend eigentlich wenig. Der Absteiger spielte eine herausragende Saison, holte insgesamt 73 Punkte, verlor nur ein einziges Mal und stellte mit nur 20 Gegentreffern die beste Abwehr. Normalerweise sollte so eine Bilanz zum Wiederaufstieg reichen. Da in der Kreisliga B im Vorjahr nur eine Mannschaft in die A-Liga durfte und Wesel Anadolu Spor letztlich einen Punkt mehr hatte, wird auch in der nächsten Spielzeit an der Bruchstraße nur in der Kreisliga B gespielt.

„Die Jungs haben alle eine gute Saison gespielt, da kann jeder stolz drauf sein. Jetzt wollen wir das bestätigen“, möchte Holger Gerards am liebsten eine ähnliche Punktzahl wie in letzten Saison erzielen – nur dann mit einem positiven Ende für die Fortunen. Ein klares Aufstiegsziel will der Trainer jedoch nicht vorgeben. Nicht zuletzt, weil auch in dieser Saison – je nachdem, welchem Kreis die Bezirksligaabsteiger angehören – vielleicht wieder nur ein Team aufsteigt. „Ich erwarte in diesem Jahr mehrere Mannschaften, die um den Aufstieg mitspielen. Vielleicht kommt da auch wieder ein Überraschungsteam dazu“, sieht Gerards die Liga sehr ausgeglichen.

Verstärkungen für die Offensive

Dennoch gehen die Rot-Weißen nach der starken Vorsaison als Aufstiegsaspirant Nummer eins ins Rennen. Die Mannschaft blieb weitestgehend zusammen und wurde im Offensivbereich noch einmal verstärkt. So konnten mit dem talentierten offensiven Mittelfeldspieler Robin van den Boom (SV Rees) und Stürmer Andre Jansen (SV Vrasselt II) zwei Optionen für den Angriff verpflichtet werden. Dazu kommt der neu nach Millingen gezogene Dennis Köhler.

Demgegenüber stehen mit Angreifer Rene Bruns (Westfalia Anholt) und Verteidiger Christoph Haves (Studium) zwei Abgänge, die in der letzten Saison Stammkräfte waren. Sebastian van Ackeren und Mathias Hidde wollen aus beruflichen Gründen kürzer treten. „Der Kader ist etwas kleiner geworden. Das schwierige für mich ist, dass einige Spieler nur eingeschränkt trainieren können“, sieht Gerards ein potenzielles Problem in der mangelnden Breite.

Dennoch verfügt der Kader über viele Optionen. Mit Torwart Dennis Döring, Peter Lörcks, Roland Ziegner, Jan-Peter und Christoph Eyting, Stephan Tenberge, Marcel Schlüter und Thorsten Flanz bleibt der Großteil der Korsettstangen der Mannschaft erhalten.

Erfreulich ist zudem die Entwicklung im Jugendbereich. So konnten die Fortunen wieder eine A-Jugend für die kommende Saison melden. Zusammen mit SuS Isselburg wird Millingen eine Spielgemeinschaft stellen, die von Nico te Baay trainiert wird.

Quelle: NRZ online

Fortuna-Reserve feiert Titelgewinn

Fortuna-Reserve feiert Titelgewinn

Fortuna Millingen heißt der diesjährige Stadtmeister bei den Reeser Reserveteams im Hallen-Fußball. Die Rot-Weißen setzten sich in der Dreifachturnhalle am Westring ohne Punktverlust souverän durch und feierten ihren Erfolg bei der Siegerehrung mit „Fortuna“-Schlachtgesängen und einer kleinen Laola-Welle.

„Wir sind dieses Mal verdient Stadtmeister geworden, nachdem wir vergangenes Jahr noch knapp Zweiter waren“, kommentierte Kapitän Christopher Becker den Titelgewinn.

Die Rot-Weißen, die ohne ihren erkrankten Trainer Werner Döring auskommen mussten, hielten sich in allen sechs Spielen schadlos. Gegen BW Bienen II (2:0), SV Haldern III (2:1) und SV Rees III (1:0) holten die Millinger bereits neun Punkte.

Zum entscheidenden Spiel kam es dann gegen den Titelverteidiger: Die zweite Mannschaft des SV Haldern, die zuletzt dreimal in Folge die Trophäe geholt hatte. Doch auch hier behielten die Millinger die Nerven und gewannen durch einen Treffer von Nils Kobs und einen traumhaften Fernschuss in den Winkel von Tom van Alst mit 2:0. Carsten Hußmann und van Alst machten mit ihren Toren zum 2:1-Sieg gegen Gastgeber TuS Haffen-Mehr II dann alles klar.

Doch auch im letzten Spiel gegen Rees II gaben sich die Rot-Weißen keine Blöße und siegten mit 2:1 durch Tore von Carsten Hußmann und Max Sesing.

Für Titelverteidiger Haldern II blieb da in diesem Jahr nur der zweite Platz. Neben der Niederlage gegen den neuen Stadtmeister patzten die Lindendörfler ausgerechnet noch gegen die eigene Drittvertretung und kamen nicht über ein 1:1 hinaus. Immerhin langte es sowohl gegen Haffen-Mehr II (3:0), als auch gegen Rees II (2:0), Bienen II (4:3) und Rees III (1:0) zu Siegen und somit zu Platz zwei in der Endabrechnung.

Überraschend auf dem dritten Platz folgte Haldern III, die sich dank zweier deutlicher Siege gegen Bienen II (4:0) und Haffen-Mehr II (3:0) noch aufs Podium schoben. Zuvor hatte es bereits einen 3:2-Sieg gegen Rees III gegeben.

Ausrichter holt nur ein Remis

Auf dem vierten Platz landete die Reserve von BW Bienen mit sieben Punkten. Neben einem torlosen Unentschieden gegen Haffen-Mehr II gewannen die Blau-Weißen sowohl gegen die Reeser Reserve (2:1) als auch gegen die Drittvertretung des SV Rees (3:2).

Punktgleich auf dem fünften und sechsten Platz beendeten die beiden Teams des SV Rees das Turnier. Die Zweitvertretung, souveräner Tabellenführer in der C-Liga, holte nur Siege gegen Haffen-Mehr II (3:0) und Haldern III (1:0) und konnte somit die gute Form aus der Hinrunde der Meisterschaft nicht mit in die Halle nehmen.

Die in dieser Saison neu für den Spielbetrieb gemeldete Mannschaft von Rees III erwies sich im direkten Duell sogar als das glücklichere Team und schlug die eigene Zweitvertretung mit 3:2.

Für den Gastgeber gab es hingegen nichts zu holen. Abgesehen von einem Unentschieden gegen Bienen II blieb die Reserve von TuS Haffen-Mehr ohne Punktgewinn und landete auf dem letzten Platz.

(Quelle: derwesten.de)

Gerads attestiert Charakterstärke

Gerads attestiert Charakterstärke

Mit vielem hatte man bei Fortuna Millingen vor der vergangenen Saison gerechnet, vielleicht sogar nach ganz oben in der Tabelle geschielt. Dass am Ende der bittere Gang in die Kreisliga B angetreten werden musste, sorgte bei den Rot-Weißen für eine völlig unerwartete Negativüberraschung.

Besonders für Holger Gerards. „Die letzte Saison habe ich abgehakt. Ich hoffe, dass wir aus den Fehlern lernen“, will der Fortuna-Trainer am liebsten gar nicht mehr über die letzte Saison sprechen.

Für die Konkurrenz der Favorit

Analysiert hat er die Seuchensaison natürlich trotzdem. Schließlich stieg die Mannschaft mit nur 27 Punkten, 39:66 Toren und dem vorletzten Platz relativ sang- und klanglos ab.

„Ohne nach einfachen Ausreden zu suchen, hatten wir schon das Pech, dass regelmäßig Schlüsselspieler bei uns ausgefallen sind und wir nie eine Formation gefunden haben. Insgesamt gesehen haben wir zu oft naiven Fußball gezeigt“, blickt Gerards zurück, der trotz des Abstiegs recht unumstritten das Zepter an der Bruchstraße schwingt.

Personell verwundert bei den Rot-Weißen jedoch vor allem eines: Ebenso wie der Trainer entschieden sich praktisch alle Spieler zu bleiben und wollen nun gemeinsam den „Karren aus dem Dreck ziehen“. „Das zeugt von Charakterstärke. Ich hoffe, dass wir das jetzt auf dem Platz zeigen“, lobt Gerards die längst nicht selbstverständliche Entscheidung.

Kein Geheimnis ist daher, dass die Fortuna bei den meisten Konkurrenten als Aufstiegskandidat Nummer eins auf dem Zettel steht. Schließlich hatte sich der nahezu unveränderte Kader in den Vorjahren immer als A-Liga-tauglich erwiesen. Verlassen haben den Verein nur Spieler, die in der letzten Spielzeit aus unterschiedlichen Gründen ohnehin keine allzu große Rolle mehr spielten: Christoph Rehm wechselte zu TuS Haffen-Mehr, ebenso verließen Torhüter Marvin Thoelke (Ziel offen) und Christian Schoss (SV Haldern) den Verein.

Rene Bruns als Hoffnungsträger

Als Hoffnungsträger kehrt dagegen Rene Bruns zurück zur Fortuna. Der Stürmer, der zuletzt bei Westfalia Anholt auf Torejagd ging, soll der Offensive endlich zur dringend notwendigen Kreativität und Durchschlagskraft verhelfen. Aus der Reserve stößt Niklas Jakobi fest zum Kader, Torhüter Stefan Essink und Felix Furtkamp sind als A-Jugendliche ebenfalls als Alternativen in der ersten Mannschaft eingeplant.

Beste Voraussetzungen also um den direkten Wiederaufstieg in Angriff zu nehmen? „Das Wichtige ist, dass wir wieder Spaß am Fußball finden. Einfach ist die B-Liga auch nicht“, weiß Gerards, der nach der ernüchternden Vorsaison erst einmal das Ziel ausgibt, den Kontakt zur Spitzengruppe zu halten. Gerade die diversen Weseler Vereine, aber auch die teils unberechenbaren Zweitvertretungen sind für den Trainer potenzielle Stolpersteine.

Dazu kommt, dass mit Stephan Tenberge, Sebastian Hegmann und Thorsten Flanz drei Leistungsträger mit langwierigen Verletzungen ausfallen. Dennoch verfügt der Verein nicht nur quantitativ über einen großen Seniorenbereich mit einer ambitionierten Zweitvertretung, sondern auch qualitativ über einige Korsettstangen: Im Tor dürfte Dennis Döring gesetzt sein. Eine Steigerung auf dem Feld erwartet Gerards jedoch insbesondere von den Leistungsträgern wie Mathias Hidde, Sebastian van Ackeren, Christoph Eyting, Peter Lörcks oder auch Marcel Schlüter.

Quelle: NRZ online

Millingen steigt in Kreisliga B ab

Millingen steigt in Kreisliga B ab

Eine verkorkste Saison endete für Fortuna Millingen gestern mit dem Abstieg in die Kreisliga B. Auch bei Olympia Bocholt unterlag das Team von Trainer Holger Gerards mit 0:1 (0:0).

„Das ist der Abstieg“, gab sich Gerards bei sechs Punkten Rückstand, einer um 19 Treffer schlechteren Tordifferenz auf das rettende Ufer und noch zwei ausstehenden Spielen keinen Illusionen mehr hin. Während der Mannschaft am Hünting keineswegs die Einstellung abgesprochen werden konnte, fehlte aber erneut die Cleverness. „Wir haben über die gesamte Saison gesehen einfach zu viele Fehler gemacht“, nennt der Coach einen Grund für den Abstieg. Zudem habe sich nie ein eingespieltes Team finden können, weil immer wieder Verletzungen den Kader trafen. Darüber hinaus konnte der gleich zu Beginn der Saison startende Negativlauf nie wirklich abgearbeitet werden. „Es war eine sehr aufreibende Spielzeit für den ganzen Verein. Den Abstieg müssen wir uns selber zuschreiben“, resümierte Gerards.

(Quelle: derwesten.de)

„Wir haben die Seuche am Fuß“

„Wir haben die Seuche am Fuß“

Nach der Derby-Niederlage gegen den SV Haldern ist die erste Mannschaft von Fortuna Millingen auf den letzten Platz in der Kreisliga A zurückgefallen. Heinz Lukkezen, seit nunmehr 21 Jahren Vorsitzender der Fortuna, gibt sich im NRZ-Interview trotz der schwierigen Situation optimistisch und stellt sich voll hinter Trainer Holger Gerards.

Herr Lukkezen, dass Millingen nach neun Spielen die rote Laterne hat, damit hätte wohl vor der Saison keiner gerechnet?

Unser Trainer Holger Gerards ist ja ziemlich zuversichtlich und optimistisch in die Saison gegangen. Ich habe allerdings damals schon gewarnt, dass es schnell nach hinten los gehen könnte. Leider bin ich mittlerweile in meiner Aussage bestätigt worden. Bei uns läuft es einfach nicht. Wir haben die Seuche am Fuß.

Ein Grund für die Misere dürfte sicherlich auch in der Durchschlagskraft im Angriff liegen. Das Team hat erst fünf Treffer erzielt. Das ist der absolute Negativwert.

Das ist richtig. Wir haben ein Sturmproblem. Allerdings gibt es auch Erklärungen dafür. So hat uns der längere Ausfall von Tino Giesen getroffen, von dem wir uns in seinem zweiten Seniorenjahr mehr erwartet haben. Leider ist auch Jan-Peter Eyting verletzungsanfällig. Das ist ein Typ Spieler, der vorne reingeht und Bälle halten kann. Die zuletzt häufigen Ballverluste im Spiel nach vorne müssen wir unbedingt abstellen. Hinzu kommen in der Abwehr oft individuelle Fehler, die zu Gegentoren führen.

Wie verkraftet die Mannschaft mental die momentane Situation?

Es ist doch klar, dass sich die Spieler Gedanken über die Lage machen. Dadurch ist die Mannschaft nervös und verunsichert. Wenn sie eine so schlechte Leistung wie gegen Biemenhorst zeigt, wo auch die nötige Einstellung gefehlt hat, hat der Trainer natürlich absolut Recht, wenn er das Team öffentlich kritisiert. Aber wir sind in einer Situation, wo jetzt Fingerspitzengefühl gefragt ist. Es muss wieder das Selbstvertrauen in der Truppe aufgebaut werden. Ein Sieg würde das natürlich viel einfacher machen.

Sie haben die Aufgabe des Trainers angesprochen. Holger Gerards ist in seinem zweiten Jahr als Übungsleiter aktiv. Es dürfte für ihn wohl die schwierigste Phase seiner bisherigen Trainerlaufbahn sein?

Natürlich ist Holger jetzt gefordert, aber wir haben volles Vertrauen in ihn. Obmann Werner Tiemann und ich sind ja auch sehr nah an der Mannschaft dran und können die Arbeit des Trainers gut beurteilen. Ich habe selten einen Trainer erlebt, der sich so akribisch vorbereitet wie Holger Gerards, der definitiv unser Trainer bleiben wird. Das gilt im Übrigen auch, wenn die Abstiegsgefahr noch brenzliger werden sollte. Schnellschüsse wird es bei uns nicht geben.

Wie optimistisch sind Sie, dass die Fortuna über kurz oder lang die Abstiegsränge verlassen kann?

Ich bin fest davon überzeugt, dass wir da unten rauskommen werden. Ab jetzt ist jedes Spiel für uns ein Endspiel. Das Potenzial ist auf jeden Fall vorhanden. Die Mannschaft ist schließlich nicht schlechter besetzt als in der vergangenen Saison. Wir wollten ja eine breitere Basis im Kader und die haben wir auch bekommen.

Quelle: NRZ online

Ziele werden ambitionierter

Ziele werden ambitionierter

In den vergangenen drei Jahren war Fortuna Millingen ein Musterbeispiel für Konstanz: Seit dem Aufstieg in die A-Liga 2006/2007 landeten die Rot-Weißen dreimal in Folge auf dem achten Platz.

Ebenso blieb die Punktzahl (44/41/40) auf nahezu gleichbleibendem Niveau.

Durchschnittsalter liegt bei 22,5 Jahren

Auf die Entwicklung hin zu einem gestandenen A-Ligisten soll nun aber auch der nächste Schritt folgen. Für Fortuna-Coach Holger Gerards scheint die Zeit daher reif für etwas ambitioniertere Ziele: „Wir wollen einen Schritt nach vorne machen. Platz sechs ist unser Ziel, durchaus auch mit Luft nach oben“.

Passend dazu scheint auch das Millinger Umfeld auf einem guten Weg: Pünktlich zum 90-jährigen Bestehen soll in nicht allzu ferner Zukunft ein dritter Platz die Trainingssituation verbessern. Die Jugendarbeit ist ohnehin äußerst solide.

nd beim Blick auf das Spielerpotenzial muss man sich rein quantitativ ebenfalls keine Sorgen machen: In der kommenden Saison melden die Rot-Weißen sogar eine dritte Mannschaft, die ebenso wie die ambitionierte Reserve in der C-Liga an den Start geht. „Wir wollen damit gerade den 13 Spielern, die aus der A-Jugend kommen, eine Perspektive bieten“, erläutert Gerards.

Echte Abgänge musste die Fortuna praktisch nicht verkraften. Mit Dennis Zimmermann (Eintracht Emmerich) verließ ein Spieler den Verein, der zuletzt ohnehin nicht mehr zum Einsatz gekommen war. Somit fällt mit Torhüter Manfred Becker (Karriereende) nur ein Stammspieler für die nächste Saison weg. Für den Routinier zwischen den Pfosten konnte mit Marvin Thölke (GSV Suderwick) ein Ersatz gefunden werden. Da mit Andreas Pirthauer (eigene Jugend) ein weiterer Torwart in den Seniorenbereich hochrückt, stehen der Fortuna vier Torhüter zur Verfügung.

Offensive muss zulegen

Bei den Feldspielern konnten mit Rückkehrer Christoph Rehm (TuS Haffen-Mehr) als Offensivkraft sowie Mittelfeldspieler Roland Ziegner (GW Flüren) zwei Spieler präsentiert werden, die durchaus direkt eine Verstärkung werden können.

Aus der eigenen A-Jugend werden Oleg Schmidt, David Göcking, Tim Kremer, Niklas Jakobi sowie Christoph Haves den Sprung in die erste Mannschaft probieren.

Gerade die Zugänge aus der eigenen Jugendabteilung lassen die Mannschaft noch einmal jünger werden. „Derzeit haben wir ein Durchschnittsalter von 22,5 Jahren“, erzählt Gerards, der allerdings auch um die Schwächen seiner Mannschaft weiß: „Wir müssen vorne zulegen und mehr Tore schießen. Defensiv hatten wir ja in der letzten Saison sogar die drittbeste Abwehr“.

Allgemein erwartet Gerards in seiner zweiten Spielzeit als Fortuna-Trainer eine recht spannende Saison. „Ich sehe den SC 26 Bocholt und TuS Drevenack als Aufstiegsfavoriten. Alles danach wird man sehen. Das Leistungsgefälle wird aber wohl noch kleiner werden“, so der Coach.

Quelle: NRZ online

Auch Fortuna will den dritten Platz

Auch Fortuna will den dritten Platz

Nach dem SV Haldern, dessen Planungen für einen dritten Platz mittlerweile konkrete Formen angenommen haben, will nun auch Fortuna Millingen ein weiteres Spielfeld. „Die Planungen sind mittlerweile angelaufen und wir sind sehr optimistisch“, gab Fortuna-Präsident Heinz Lukkezzen bei der Jubiläumsfeier offiziell bekannt.

Der neue Platz, der als reiner Trainingsplatz mit Flutlichtanlage gedacht ist, soll dabei parallel zu Platz eins liegen. Allerdings sind hierzu noch einige Unwägbarkeiten – gerade beim Kauf des Geländes – zu klären. „Wir wissen, was wir wollen. Wenn das klappt, wären die Kosten wohl überschaubar. Bei 14 Mannschaften, die im Winter alle auf einem Platz trainieren, müssen wir was machen“, erklärte Lukkezzen. Als Grundstock soll der Erlös aus der Jubiläumsfeier dienen.

Quelle: NRZ online

40 Punkte für ein Halleluja

40 Punkte für ein Halleluja

Holger Gerards hat von seinem Bruder Frank, der aus beruflichen Gründen kürzer treten musste, das Traineramt beim A-Ligisten Fortuna Millingen übernommen. Mannschaft hat ein neues Gesicht bekommen.

Im Moment hat Holger Gerards noch die Qual der Wahl. Der neue Spielertrainer von Fortuna Millingen hat in der Vorbereitung auf die A-Liga-Saison „25 Leute auf dem Zettel stehen”, wie er selbst sagt. In der laufenden Meisterschaft wird sich der Kader dann aber selbstverständlich reduzieren.

Für den 35-Jährigen ist Millingen die erste Trainerstation. Den Posten hat er von seinem Bruder Frank, der aus beruflichen Gründen kürzer treten musste, übernommen. Doch nicht nur das Gesicht des Cheftrainers ist neu. Der Verein hat eine erhebliche Fluktuation erlebt. Mit Tom van Alst, Clemens Baumann (beide A-Jugend), Jan-Peter Eyting, Christoph Eyting, Manfred Becker (alle SV Rees), Dennis Kneipp, Stephan Tenberge (beide BW Bienen), Tino Giesen, Sören Bockem (beide SV Rees A-Jugend) sowie Dennis Zimmermann (Eintracht Emmerich) sind zehn Neuzugänge zu integrieren. Wobei Christoph Eyting mit seiner Kreuzbandverletzung noch Monate nicht zur Verfügung stehen wird.

Christian Schoss soll die Abwehr organisieren

Zwar sind die Abgänge – Luca Pollmann (1. FC Bocholt), Andreas Pesnjak (Fortuna Elten), Marc Nobel (SV Rees) sowie Frank Neijenhuis (Karriereende) und Peter Lörcks (Studium) – quantitativ deutlich kleiner. Doch ob das Team bei der Qualität im Endeeffekt ein Plus oder Minus stehen hat, muss abgewartet werden. Neben Keeper Pollmann schmerzt besonders, dass die beiden Verteidiger Lörcks und Neijenhuis nicht mehr zur Verfügung stehen. Gerade die Defensive war das Prunkstück in der Vorsaison. „Christian Schoss soll in Zukunft in der Abwehr für die Ordnung sorgen”, erklärt Gerards, der je nach Gegner hinten mit einer Dreier- beziehungsweise Viererkette operieren möchte.

Auf die Zielsetzung angesprochen, hat Gerards die Tücken der launischen A-Liga im Blick. „So schnell wie möglich 40 Punkte”, lautet die Devise des Coachs, der von Co-Trainer Thomas Imbusch und Torwart-Trainer Karsten Kremer unterstützt wird. So könnte das Trainer-Premierenjahr von Holger Gerards durchaus auch eine Übergangssaison werden. „Im nächsten Sommer kommen viele Spieler aus unserer A-Jugend”, erläutert Gerards, der nach einem fünfjährigen Abstecher bei BW Bienen zur abgelaufenen Saison wieder nach Millingen gewechselt war.

Als Favoriten für den Aufstieg in die Bezirksliga hat er den SV Biemenhorst, den SC 26 Bocholt sowie den Absteiger SV Bislich auf der Rechnung. „Aber auch bei DJK 97 Bocholt, SV Krechting und TuS Drevenack ist einiges möglich”, meint Gerards, der sich vermutlich wünscht, dass sich nach den genannten Teams dann auch schon seine Fortuna platzieren wird.

Quelle: NRZ online

Von wegen Schnapsidee

Von wegen Schnapsidee

Aus dem Nichts entstand bei Fortuna Millingen eine komplette Mädchenabteilung mit derzeit rund 45 Spielerinnen.

Skepsis ist wohl noch das falsche Wort für das, was Robert Teloh im August 2007 im Anschluss an den 41-Stunden-Fußballmarathon empfand. „Ich dachte, das ist eine Schnapsidee. Das geht drei Wochen gut und dann ist es wieder vorbei”, schmunzelt der Jugendleiter von Fortuna Millingen heute noch. Aber in seiner Position als Jugendleiter konnte er die sieben, acht Mädchen, die ihn da soeben an der Theke abgefangen und ihn gefragt hatten, ob sie die erste Millinger U17-Mädchenmannschaft gründen dürften, ja auch nicht abweisen. Also stellte Teloh zumindest zwei Bedingungen: „Findet genug Spielerinnen und Trainer“.

Gesagt, getan. Anderthalb Jahre sind seit der ungewöhnlichen Gründungsgeschichte mittlerweile vergangen – und die anfänglichen Zweifel des Jugendleiters sind verflogen. Denn aus der kleinen Gruppe ist die wohl am schnellsten wachsende Fußballabteilung in der Umgebung geworden. In der zusammen trainierenden U17 und U19 treten regelmäßig rund 25 Spielerinnen aus Millingen, Vehlingen und Grietherbusch gegen das runde Leder. Tendenz: steigend.

„Die nächste Flut” kommt

Und mittlerweile konnten auch bei den Jüngeren genug Mädchen für eine U15 begeistert werden. „The next generation” gewissermaßen – oder wie es Teloh ausdrückt: „Die nächste Flut”.

Das Erfolgsrezept ist recht simpel: „Die Stimmung im Team ist super”, schildert die 17-jährige Louisa Wiegand den Teamgeist und ergänzt: „Das Training gefällt eigentlich immer”.

Doch wie kam man überhaupt auf die Idee? „Das ganze haben wir uns überlegt, als wir der A-Jugend zugeguckt haben und dabei ein wenig den Ball hin- und hergespielt haben”, erklärt Kapitänin Vanessa Hüsken, die mit ihren 19 Jahren derzeit die älteste Spielerin im Verein ist. Die Trainer waren schnell gefunden: Bruder Marvin Hüsken, Christopher Becker und Carsten Hussmann, alle s elbst fußballerisch aktiv, erklärten sich bereit, dienstags und freitags die Einheiten zu leiten. „Am Anfang fragt man sich natürlich, was das wird”, erzählt Carsten Hussmann. Doch recht schnell entwickelte das ganze eine beispielhafte Eigendynamik: Über Mundpropaganda und mit einer Infoveranstaltung nach etwa einem Jahr kamen immer mehr Mädchen zusammen, die meisten aus der Schule und dem Bekanntenkreis.

Damenteam soll folgen

Mittlerweile hat man genauso viele Teams wie der SV Haldern gemeldet. Nur die Damenmannschaft, die fehlt noch. „Altersbedingt überlegen wir, eine zur kommenden Saison auf die Beine zu stellen”, sieht Robert Teloh dort bereits Handlungsbedarf. Schließlich haben auch schon einige „externe” Frauen angefragt.

Sportlich gesehen braucht sich die Konkurrenz vor den Rot-Weißen noch nicht zu fürchten, doch die Fortschritte sind unverkennbar. „Zu Beginn haben wir öfter mal zehn, zwölf Stück bekommen”, erzählt Teloh zurückblickend. Bei den Stadtmeisterschaften schafften es die U19-Mädchen Ende letzten Jahres schon bis ins Neunmeterschießen, bei dem man gegen den einzigen Konkurrenten aus Haldern allerdings knapp unterlag.

„Wir sind immer mindestens 14 Leute beim Training, alle sind mit viel Spaß dabei”, berichtet Louisa Wiegand. Aller anfänglichen Skepsis zum Trotz.

Quelle: NRZ online

Fortuna Millingen installiert Defibrillator

Der Vorstand des SV Fortuna Millingen hat sich zur Anschaffung eines Defibrillators entschlossen, der im Vereinsheim am Sportplatz installiert wird.

Der Kauf konnte mit der Unterstützung der Stadtsparkasse Emmerich-Rees ermöglicht werden. Das Gerät wird vor dem A-Liga-Meisterschaftsspiel der ersten Millinger Mannschaft gegen den SV Rees am Samstag, 27. September, um 14 Uhr am Sportplatz an der Bruchstraße übergeben. Die Mitglieder des Vorstandes, die Trainer und Mannschaftsbetreuer der Jugend- und Seniorenteams erhalten zuvor eine Schulung in Herz-Lungen-Wiederbelebung. Diese Schulung und eine Einweisung am Gerät finden am Dienstag, 23. September, von 18.30 bis 22 Uhr im Vereinsheim statt.

Quelle: NRZ online