Jan Schöttler kehrt zurück zur Fortuna

Fortuna Millingen kann den nächsten Neuzugang vermelden, der aber eigentlich kein echter Neuzugang ist. Jan Schöttler wird nach einem einjährigen Gastspiel beim Landesligisten VfL Rhede zu seinem Heimatverein an die Bruchstraße zurückkehren. Der 25-jährige war seit 2014 fester Bestandteil der Fortuna-Erstvertretung und feierte in der Spielzeit 2015/16 den Aufstieg in das Kreisliga-Oberhaus, ehe er sich zum Ende der Saison 2019/20 mit dem Aufstieg in die Bezirksliga zum VfL Rhede verabschiedete. In der abgebrochenen Spielzeit 2020/21 kam er zu sieben Einsätzen für den VfL Rhede in der Landesliga.

Damit ist Schöttler der vierte Neuzugang den die Fortuna präsentieren kann. Zuvor haben bereits Fynn Drews (A-Jugend DJK Lowick), Jan-Luca Gal und Ron Krämer (beide A-Jugend SV Vrasselt) dem Bezirksligisten ihre Zusage gegeben. Dabei ist besonders erfreulich, dass alle Neuzugänge in Millingen mit dem Fußballspielen begonnen haben und nun zu ihrem Heimatverein zurückkehren.

Zudem wird mit Jonas Eickhoff ein Spieler aus der eigenen A-Jugend, der bereits in dieser Saison einige Einsätze in der Bezirksliga verbuchen konnte, das Team um Trainer Rolf Sent verstärken.

Feierlichkeiten zum 100-jährigen Vereinsjubiläum endgültig abgesagt

Feierlichkeiten zum 100-jährigen Vereinsjubiläum endgültig abgesagt

Im vergangenen Jahr hatten wir noch die Hoffnung, das eigentlich für Juni 2020 geplante Jubiläumsfest zum 100-jährigen Vereinsbestehen in Juni 2021 nachholen zu können. Leider verhindert die Corona-Pandemie auch in diesem Jahr ein unbeschwertes und geselliges Fest, sodass sich die Verantwortlichen nun dazu entschieden haben, die Feierlichkeiten endgültig abzusagen.

„Wir hatten uns lange noch ein Hintertürchen offen gelassen, um eventuell doch noch etwas in abgespeckter Form zu veranstalten, doch es hat sich ja leider schon länger abgezeichnet, dass auch in diesem Jahr nichts gehen wird“, bedauert Fortuna-Vorsitzender Klaus Sesing. „Damit wird es jetzt endgültig keine Jubiläumsfeierlichkeiten mehr geben. Zwei Jahre später fühlt sich das dann einfach nicht mehr richtig an, die Euphorie ist inzwischen auch komplett weg“.

Nach wie vor erhältlich ist aber selbstverständlich weiterhin die anlässlich des Jubiläums unter der Federführung von Heinz Lukkezen erstellte Vereinschronik, die bereits im vergangenen Jahr veröffentlich wurde und die 100-jährige Vereinsgeschichte von Fortuna Millingen mit vielen Bildern, Berichten und Anekdoten aufleben lässt.

Fußball-Saison 2020/2021 im Amateurbereich wird annulliert

Am Montag hat der Verband Niederrhein bekanntgegeben, die seit November unterbrochene Spielzeit zu beenden. Es wird keine Wertungen geben, also keine Auf- und Absteiger. Wie es mit den noch ausstehenden Niederrheinpokal-Partien weitergeht, ist noch offen.

Artikel der Rheinischen Post vom 19.04.2021:

Nun ist die Entscheidung, auf die alle gewartet haben, gefallen. Die Saison 2020/21 der Amateurfußballer am Niederrhein ist offiziell beendet worden. Der Beirat des Fußball-Verbandes Niederrhein (FVN) und der Verbandsjugendausschuss haben einstimmig beschlossen, die seit November 2020 unterbrochene Spielzeit nicht mehr fortzuführen. Viel wichtiger: Alle bisherigen Ergebnisse werden annulliert. Es wird keine Wertungen geben, keine Meister sowie keine Auf- und Absteiger – in allen Klassen. Das hat der FVN am Montag in einer Pressemitteilung bekanntgegeben. Auch die Verbände Mittelrhein und Westfalen informierten zeitgleich darüber, dass auch sie die Saison in ihren Gebieten ohne Wertung beenden.

Noch kürzlich war unklar, ob alle Spielklassen, oder nur die mit 23 Mannschaften voll besetzte Oberliga, in der der 1. FC Kleve vertreten ist, abgebrochen werden würden. Nun hat der FVN sich nach langem Zögern aber für ein komplettes Ende entschieden. Konkret heißt das: Alle Meisterschaftswettbewerbe, die vom FVN organisiert werden, also auf Verbands- und Kreisebene der Männer und Frauen sowie Junioren und Juniorinnen, werden abgebrochen.

Die Entscheidung kommt nicht überraschend. Zwar hatte der Verband Niederrhein in den vergangenen Wochen immer noch die Hoffnung, den Betrieb in den Ligen doch noch irgendwie aufnehmen zu können, um wenigstens 50 Prozent der angesetzten Duelle ausspielen zu lassen, was für eine Wertung erforderlich gewesen wäre. Doch die aktuelle Corona-Lage mit nach wie vor steigenden Infektionszahlen hat nun offenbar zu einem Umdenken geführt. „Die Beendigung einer Saison ohne Wertung ist eine Situation, die wir uns alle nicht vorstellen konnten. Aber die Entwicklung der Pandemie hat uns in den vergangenen Wochen deutlich gemacht, dass es wohl keine andere Möglichkeit geben würde“, wird FVN-Präsident Peter Frymuth in der Pressemitteilung zitiert.

Selbst wenn die aktuell bis zum 26. April gültige Corona-Schutzverordnung in Kürze so modifiziert werden würde, dass wieder trainiert oder sogar gespielt werden dürfte, wovon aber zu 99 Prozent nicht auszugehen ist, könnte unter Einberechnung einer Vorbereitungszeit von vier Wochen die Wiederaufnahme des Spielbetriebs frühestens am 24. Mai 2021 erfolgen.

Es sei davon auszugehen, dass sich der Re-Start-Termin erneut nach hinten verschieben würde. Und gemäß der Spielordnung des Westdeutschen Fußball-Verbandes (WDFV) endet das Spieljahr am 30. Juni eines Jahres. Man muss nicht gut in Mathematik sein, um zu erkennen, dass eine Fortführung der Saison unmöglich wird.

Wie es allerdings mit den noch ausstehenden Niederrheinpokal-Spielen der Männer und Frauen weitergeht, bleibt unklar. „Bis Ende April wollen wir eine Regelung treffen, wie wir mit unseren Pokalwettbewerben umgehen“, wird Wolfgang Jades, Vorsitzender des Verbandsfußballausschusses, zitiert. „Auch hier werden wir noch einmal mit den betreffenden Vereinen das Gespräch aufnehmen.“

Bleibt festzuhalten: Die Mannschaften, die enorme Abstiegssorgen hatten oder sogar auf einem Abstiegsplatz standen, wie beispielsweise der Landesligist RSV Praest, der mit lediglich einem Punkt auf dem letzten Tabellenrang der Gruppe zwei stand, können aufatmen und in der kommenden Saison 2021/22 in der gleichen Spielklasse antreten.

Die Mannschaften, die den Sprung in eine höhere Liga schaffen wollten, gehen leer aus und müssen in der kommenden Spielzeit einen zweiten Versuch starten.

Doch die Enttäuschung wird sich bei diesen Vereinen größtenteils in Grenzen halten, da das Stimmungsbild in den vergangenen Wochen ohnehin so aussah, dass die Mehrzahl der Klubs, obwohl ihre Teams an der Tabellenspitze stehen, einen Saisonabbruch befürworteten.

Die Verantwortlichen des Fußball-Verbandes Niederrhein bedauern den Schritt, insbesondere auch mit Blick auf den Nachwuchs.

„Zwar gab es in den vergangenen Wochen einige leichte Lockerungen für den Sport, insbesondere für Jugendliche bis zu einem Alter von 14 Jahren. Ich würde mir aber sehr wünschen, dass möglichst bald alle Kinder und Jugendlichen wieder in vollem Umfang trainieren können und ihrem Hobby mit Spaß und Begeisterung nachgehen können“, so Michael Kurtz, Vorsitzender des Verbandsjugendausschusses.

Quelle: rp-online

Michael Schenda wird neuer Co-Trainer bei Fortuna Millingen

Michael Schenda wird in der kommenden Saison beim Bezirksligisten Fortuna Millingen als Co- und Torwart-Trainer tätig sein und Coach Rolf Sent unterstützen. „Ich kenne Rolf Sent schon lange. Als er jetzt mitbekommen hat, dass ich mit dem Lehrgang zur Trainer-B-Lizenz begonnen habe, hat er gefragt, ob ich nicht in Millingen anfangen möchte“, sagt der ehemalige Torwart, der den aktuellen Co-Trainer Peter Lörcks und Torhüter-Coach Luca Pollmann ablösen wird.

Michael Schenda, der in Suderwick wohnt, stand beim SV Vrasselt, BW Bienen, Westfalia Anholt und bei einigen Bocholter Vereinen im Tor. Zuletzt half er 2018 für einige Begegnungen beim 1. FC Bocholt II aus. „Im Notfall könnte ich sicherlich auch noch einmal im Tor einspringen“, sagt Schenda, der „sich auf die neue Aufgabe freut“.

Rolf Sent will mehrere Junioren in den Kader einbauen

Fynn Drews, Jan-Luca Gal und Ron Krämer spielen in der kommenden Saison für die Fortuna und sollen den Kader der ersten Mannschaft verstärken, die aktuell das Schlusslicht in der Bezirksliga darstellt.

Artikel der Rheinischen Post: Fortuna Millingen setzt weiterhin verstärkt auf junge Spieler, die sich unter der Leitung von Trainer Rolf Sent entwickeln sollen. So vermeldet der Fußball-Bezirksligist nun mit Fynn Drews, Jan-Luca Gal und Ron Krämer drei Youngster als Zugänge für die kommende Saison.

Fynn Drews ist der jüngere Bruder von Fortuna-Verteidiger Bo-Dimitri Drews und gehörte zuletzt zur A-Junioren-Mannschaft der DJK SF 97/30 Lowick in der Niederrheinliga. Zuvor war der Offensivakteur im Jugendbereich des SV Vrasselt am Ball. Außerdem wechseln Jan-Luca Gal und Ron Krämer aus der A-Jugend-Mannschaft des SV Vrasselt zu Fortuna Millingen. Beide werden zu Seniorenspielern erklärt. Während Jan-Luca Gal auf der linken Seite des Spielfeldes agiert, ist Ron Krämer im zentralen Mittelfeld beheimatet.

Rolf Sent freut sich über den frischen Wind, den die Jungspunde wohl mitbringen werden. „Es macht mir großen Spaß, mit vielen jungen Spielern zu arbeiten. Sie werden ihre Zeit bekommen, dürfen natürlich Fehler machen und sollen sich langsam an den Ton und die Körpersprache im Männerbereich gewöhnen. Sie können zudem noch in der A-Jugend spielen“, sagt der Coach.

Mit Jonas Eickhof gehört künftig ein weiteres Talent fest zum Kader des Bezirksligisten. In der momentan unterbrochenen Saison war der junge Angreifer bereits in drei Bezirksliga-Begegnungen in der Millinger Offensive zum Einsatz gekommen. Darüber hinaus ist Rolf Sent optimistisch, dass noch ein gestandener Akteur das Aufgebot der Fortuna verstärken wird. „Ich hoffe, dass wir das bald bekannt geben können“, sagt der Trainer.

Im Hinblick auf eine mögliche Fortsetzung der Spielzeit will der Coach frühestens im April wieder mit der Arbeit auf der Anlage beginnen. Vorher sollen die Spieler das Heimtraining forcieren.

Quelle: Rheinische Post

Rolf Sent und Fortuna Millingen gehen in fünfte gemeinsame Saison – auch Ziegner bleibt

Rolf Sent wird auch in der kommenden Saison den Fußball-Bezirksligisten Fortuna Millingen trainieren. „Der ganze Verein ist mit seiner Arbeit sehr zufrieden. Rolf Sent kitzelt immer das Maximum aus den Spielern heraus und legt großen Wert auf Kameradschaft“, sagt Obmann Thomas Imbusch, der sich freut, dass der 56-jährige Übungsleiter im Sommer in sein fünftes Jahr bei der Fortuna gehen wird – unabhängig von der Klasse.

Zwar steht die Fortuna als Aufsteiger derzeit mit nur drei Zählern aus sechs Partien auf dem letzten Platz in der Bezirksliga. Doch bis auf eine Ausnahme – die 2:9-Niederlage gegen die SV 08/29 Friedrichsfeld – bewegte sich die Mannschaft, die nach dem Sprung in die höhere Klasse den Verlust einiger Leistungsträger verkraften musste, mit den Konkurrenten durchaus auf Augenhöhe. Im letzten Spiel vor dem Corona-Lockdown gelang dem Team beim 2:1 beim SV Biemenhorst auch der erste Sieg.

Sent hatte zunächst in der Vorbereitung wegen einer Knie-Operation mehrere Wochen aussetzen müssen und dann während der bisherigen Saison länger unter Corona-Quarantäne gestanden. In dieser Zeit konnte sich der Verein aber auf den spielenden Co-Trainer Peter Lörcks absolut verlassen. Ob der 36-Jährige in dieser Funktion über den Sommer hinaus weitermachen wird, ist allerdings aus beruflichen Gründen noch nicht ganz klar. „Die Spieler haben ansonsten aber alle signalisiert, dass sie bleiben wollen. Wir werden sicherlich auch künftig stark auf junge Leute setzen, die Entwicklungspotenzial haben“, sagt Thomas Imbusch.

Für die zweite Mannschaft des Klubs wird weiterhin Roland Ziegner verantwortlich sein. „Auch seine Arbeit schätzen wir sehr“, sagt Imbusch. Das Team steht in der Kreisliga C auf dem vierten Tabellenplatz.

Fraglich ist, ob die im vergangenen Jahr wegen der Corona-Pandemie abgesagten Feierlichkeiten zum 100-jährigen Bestehen des Vereins im Juni nachgeholt werden können. „Momentan sieht es ja nicht so gut aus, wir haben aber noch keine Entscheidung getroffen“, sagt Fortuna-Vorsitzender Klaus Sesing. Er hofft darauf, dass im Laufe des Jahres mit dem Bau des Kunstrasenplatzes auf der Millinger Anlage begonnen werden kann.

Weihnachtsgruß an alle Mitglieder

Weihnachtsgruß an alle Mitglieder

Liebe Mitglieder des SV Fortuna Millingen,

als im vergangenen Jahr unsere Weihnachtsfeier stattfand, ahnte noch niemand, welche Herausforderungen das neue Jahr mit sich bringen würde. Ausgerechnet im Jahr unseres 100-jährigen Bestehens traf die Corona-Krise auch Fortuna Millingen mit voller Wucht, sodass die geplanten Feierlichkeiten zum Jubiläum abgesagt werden mussten. Dass auch wir dieses schwierige Jahr als Verein dennoch gut überstehen konnten, verdanken wir vor allem unseren engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die mit Improvisationstalent und zupackender Art das Vereinsleben bestmöglich aufrechterhalten haben. Fortuna Millingen bedankt sich hierfür ganz herzlich!

Mit dem nahenden Weihnachtsfest beginnt die Zeit, in welcher wir innehalten, auf das zurückliegende Jahr zurückschauen und uns auf das besinnen, was wirklich wichtig ist. Neben den ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sind dies für unseren Verein vor allem unsere vielen Mitglieder. Aus diesem Grund nutzen wir traditionell den Rahmen der Weihnachtsfeier, um verdiente Mitgliedern für ihren Einsatz für Fortuna Millingen und ihre oft langjährige Treue zu würdigen. Wie so viele Dinge in diesem Jahr, verhindert die Corona-Situation leider auch dies.

Daher möchten wir diesen Weihnachtsgruß nutzen, um folgende Jubilare für ihre langjährige Mitgliedschaft und ihren Einsatz für unseren Verein auszuzeichnen:

60 Jahre: Dieter von Ackeren

50 Jahre: Ludger Beltermann, Johannes Ewald und Ludger Schwinning

40 Jahre: Bernd Heuvel und Frank Tielkes

25 Jahre: Jessica Lodewick, Bastian Siepen, Ralf Siepen, Stephan Hußmann, Mirko Scholten und Jonas Willing

Mitglieder des Vorstandes haben Kontakt zu den Jubilaren aufgenommen und mit Urkunden, Präsenten und/oder Vereinsnadeln im Namen des gesamten Vereins ihren Dank zum Ausdruck gebracht.

Im Namen von Fortuna Millingen wüschen wir allen Mitgliedern trotz der besonderen Umstände ein schönes und besinnliches Weihnachtsfest, Gesundheit und einen guten Start in das neue Jahr 2021, in welchem wir hoffentlich unsere Feierlichkeiten zum 100-jährigen Bestehen begehen und unserer liebgewonnenes Vereinsleben in gewohnter Weise begehen können.

Nicolas te Baay (Geschäftsführer)
Klaus Sesing (1. Vorsitzender)
Markus Nakotte (2. Vorsitzender)

Unbespielbarer Platz an der Bruchstraße macht Derby unmöglich

Unbespielbarer Platz an der Bruchstraße macht Derby unmöglich

Das für Sonntagmittag angesetzte und mit Spannung erwartete Bezirksliga-Derby gegen die Mannschaft des SV Haldern musste aufgrund der unbespielbaren Plätze an der Bruchstraße kurzfristig abgesagt werden.

„Wir haben uns die Entscheidung nicht leicht gemacht und lange gewartet, nach den anhaltenden Regenfällen der vergangenen Wochen ist der Platz aber einfach extrem tief und sehr seifig“, so der erste Vorsitzende von Fortuna Millingen. Der fünfköpfigen Kommission, welche die Bespielbarkeit des Platzes am Sonntagmittag beurteilte, blieb somit keine andere Wahl, als das Spiel abzusagen. „Das zeigt einmal mehr, wie wichtig es ist, dass auch bei uns endlich der Kunstrasenplatz gebaut wird“.

Ungeachtet der coronabedingten Probleme hätte unsere Fortuna das Spiel gerne ausgetragen: „Wir wollten das Momentum aus dem Sieg in Biemenhorst mitnehmen“, so Sesing.

Wann die Partie nachgeholt wird, steht aktuell und nicht zuletzt aufgrund der dynamischen Corona-Lage noch nicht fest.

Wiedersehen eine Liga höher

Nach dem ersten Erfolgserlerlebnis in dieser Saison am vergangenen Sonntag beim 2:1-Sieg in Biemenhorst wird unsere Elf am Sonntag alles in die Waagschale werfen, um auch zuhause erstmals punkten zu können. Da der SV Haldern mit zwölf Punkten aus sechs Spielen aktuell den vierten Tabellenrang belegt, geht die Mannschaft aus dem Lindendorf aber zweifelsfrei als Favorit in die Partie, zu welcher aufgrund der Corona-Lage nur 100 Zuschauer zugelassen sind.

„Ich gehe davon aus, dass Haldern uns ähnlich wie Biemenhorst alles abverlangen wird. Daher erwarte ich ein läuferisch intensives und kampfbetontes Spiel, zumal auch die Plätze nach dem Regen der vergangenen Tage sicher nicht im besten Zustand sein werden. Wir wollen aber an die positiven Eindrücke vom zurückliegenden Wochenende anknüpfen und die Punkte nach Möglichkeit in Millingen behalten“, so unser spielende Co-Trainer, der auch in dieser Woche den in Quarantäne befindlichen Rolf Sent vertreten wird.

Gegen die spielstarke Mannschaft des SV Haldern wird es wichtig sein, dass die Fortuna insbesondere defensiv ein gutes Spiel macht. Das weiß auch der inzwischen 36-Jährige Abwehrspieler Lörcks: „Es wird wichtig sein, dass wir kompakt stehen und wenig Chancen zulassen, andererseits müssen wir aber auch vorne unsere Tormöglichkeiten wieder effektiv nutzen.“

Für unseren Doppeltorschützen des vergangenen Wochenendes Niko Becker könnte es gegen seinen ehemaligen Verein ein besonderes Spiel werden. Vor der Saison wechselte der 24-jährige Stürmer, der in Haldern aufwuchs und viele Jahre für das Team aus dem Lindendorf spielte, an die Bruchstraße. „Ich denke, dass der Doppelpack ihm Selbstvertrauen gegeben hat und wir ihn gegen seinen Ex-Verein nicht zusätzlich motivieren müssen“, so Lörcks.

Verzichten muss Fortuna Millingen weiterhin auf die Langzeitverletzten Bernd Bossmann, Niklas Neijenhuis und Tino Giesen. Ebenfalls nicht zur Verfügung stehen Marius Dicker (Leiste) und Marius Sent (Quarantäne).

Niko Becker beschert mit Doppelpack erste Bezirksliga-Punkte

Durch einen 2:1-Sieg im Auswärtsspiel beim SV Biemenhorst hat unsere Erste Mannschaft die ersten Punkte in dieser Bezirksliga-Saison geholt. Nach der bitteren 9:2-Heimniederlage gegen Friedrichsfeld hatte sich unsere Elf, die erneut in Abwesenheit von Trainer Rolf Sent antreten musste, viel vorgenommen. In einem umkämpften Spiel, konnte sie die Fortuna am Ende durchsetzen und wurde dafür mit den ersten Punkten in der aktuellen Spielzeit belohnt. Mann des Tages war Neuzugang Niko Becker, der zu Saisonbeginn vom SV Haldern nach Millingen wechselte und beide Tore erzielte.

„Wir sind natürlich sehr erleichtert und haben eine gute Reaktion gezeigt. Wir sind kompakt als Mannschaft aufgetreten, haben immer wieder Nadelstiche im Spiel nach vorne gesetzt und am Ende eine so spielstarke Mannschaft wie die des SV Biemenhorst geschlagen“ zeigte Co-Trainer Peter Lörcks, der über 90 Minuten auch auf dem Platz das Kommando vorgab, erfreut über die geschlossen starke Teamleistung.

Nachdem Becker und Mittelfeld-Motor Oliver Hesseling zuvor bereits gute Möglichkeiten zur Führung ungenutzt ließen, konnte Becker in der 42. Spielminute nach einer verunglückten Rückgabe des Heimteams den ersten Treffer des Tages erzielen. Er stand da wo ein Stürmer stehen muss, schaltete am schnellsten und schob den Ball ins leere Tor zu seinem ersten Saisontreffer ein. Nach der Pause war es dann erneut Becker, der einen von Fortuna-Eigengewächs Jonas Eickhof weitergeleiteten Ball gut behauptete, seinen Gegenspieler ausspielte und den Ball an dem herauslaufenden Torwart in die lange Ecke einschob.

Bei immer stärker werdendem Regen auf der Kunstrasen-Anlage in Biemenhorst wurde es dann kurz darauf aber doch noch einmal spannend. Durch einen äußerst umstrittenen Foulelfmeter, bei welchem der Schütze unserem starkt aufspielenden Torwart Leon Gerling keine Chance lies, konnte die Elf von Biemenhorst-Trainer Jürgen Straatmann in der 83. Spielminute auf 2:1 verkürzen. Bestärkt durch den Anschlusstreffer witterten die Gastgeber ihre Chance auf einen Punkt im Heimspiel und setzte die Fortuna bis zum Schlusspfiff noch einmal unter Druck. Unsere leidenschaftlich verteidigende Mannschaft konnte den Vorsprung aber über die Zeit bringen und fuhr so ein wenig glücklich, aber keinesfalls unverdient den ersten Dreier in dieser Spielzeit ein.

Da die Platzanlage des SV Biemenhorst mit einer SoccerWatch ausgestattet sind, können Sie sich die oben beschrieben Highlights des Spiels noch einmal ansehen.

Auch wenn die Fortuna trotz des Sieges nach wie vor als Tabellenschlusslicht darsteht, kann sie nun mit einem positiven Gefühl die kommenden Aufgaben angehen. Es ist der Mannschaft zu wünschen, dass sie nach dem enttäuschenden Saisonstart, in welchem sie oftmals leidenschaftlich und bemüht spielte, insgesamt aber zu viele Fehler machte und zu brav agierte, leichte Gegentore kassierte und insgesamt zu wenig Durchschlagskraft im Offensivspiel entfalten konnte, in den kommenden Spielen mit mehr Selbstvertrauen aufläuft und sich für ihren Einsatz belohnt.


Fortuna Millingen: Gerling; Gerstenberg, B. Drews, Lörcks, Renn, Haves, T. Drews, Hanssen, Nesseling, Eyting (56. Eickhof), Becker (90.+2 Ising)