Die Tischtennisabteilung und Fortuna trauert um Matthias Döveling

Die Tischtennisabteilung und Fortuna trauert um Matthias Döveling

Nach langer Krankheit ist am 18.04.2015 Matthias Döveling verstorben. Er ist nur 40 Jahre alt geworden. Matthias war seit 1986 Mitglied der Tischtennisabteilung und spielte aktiv in der Jugend. Nahtlos wechselte er in die Herren, wo er noch im letzten Jahr trotz künstlichem Herz in der 1. Herrenmann-schaft aushalf. Neben dem sportlichem Engagement scheute er nicht Verant-wortung für die Abteilung zu übernehmen. So übernahm er 2007 die Aufgaben des Schriftführers, die 2009 in die des Geschäftsführers erweitert wurden. Matthias hat seinen Einsatz für die TTA stets gewissenhaft und mit einer angenehmen humorvollen Art erledigt. Viele der TTA ler verlieren mit Matthias auch einen sehr guten Freund. Er wird uns fehlen.

Handball auf dem Stundenplan

Handball auf dem Stundenplan

Das Prellen des Spielgerätes gelingt dem neunjährigen Leif schon richtig gut. Normalerweise kickt der Millinger bei der Fortuna, gestern Morgen stand für den Jungen und seine Mitschüler aus der 4 b zum ersten Mal Handball auf dem Stundenplan. Die dritten und vierten Jahrgangsstufen der St. Quirinus-Grundschule erhielten Besuch von Thomas Zey und Oliver Klett. Die beiden Übungsleiter der HSG Haldern/Mehrhoog/Isselburg veranstalteten ein jeweils 45-minütiges Schnuppertraining für die vier Klassen in der Turnhalle.

„Wir wollen die Kinder durch diese Aktion in den Verein bringen“, erklären die Trainer die Hauptmotivation dieses Angebots. Zuvor hatte die HSG solche Probestunden bereits in den Grundschulen in Isselburg, Haldern und Mehrhoog angeboten, heute geht’s auch noch nach Anholt. „Der Weg zum Fußball ist ja meistens kürzer, wir versuchen die Mädchen und Jungen aber auch für den Handball zu begeistern“, sagt Oliver Klett, der zunächst einmal ganz wichtig findet, dass Kinder überhaupt Sport treiben. „Viele Kids können ja heute nicht mal mehr eine Rolle vorwärts oder einen Ball fangen“.

Prellen, werfen und fangen

Inhalte der ersten Handball-Lektion waren für die Millinger Mädchen und Jungen das Prellen, Werfen und Fangen des Spielgerätes – wobei nicht nur mit Bällen gearbeitet wurde. So packten die Trainer zur Verwunderung der Grundschüler auch gefaltete Papiertüten aus. „Ihr müsst beim Wurf im letzten Moment den Unterarm nach unten peitschen, wenn ihr es richtig macht, knallt die Tüte“, erläuterte Oliver Klett, der auch seine Tochter Kristina mitgebracht hatte, die in der E-Jugend der Handball-Spielgemeinschaft im Tor steht und einige Übungen zeigte.

Barbara Katafiasz, Sportlehrerin der 4 b, hatte sich ebenfalls auf den Besuch der beiden Handballer gefreut. „Das ist eine schöne Sache“, begrüßt sie das Engagement der Vereinstrainer, die der Schule anlässlich dieses Schnuppervormittages auch 25 Handbälle als Geschenk der HSG übergaben. „Richtig Handball zu spielen, ist bei uns zwar nicht möglich, da wir gar keine Tore haben, aber Übungen mit den Bällen kann ich jetzt beispielsweise sehr gut in ein Zirkeltraining mit einbauen“, sagt die Pädagogin.

Weiterführende Schnupperstunden im Verein bietet die Handball-Spielgemeinschaft im Übrigen wieder am 12. und 26. März an. Dann können interessierte Kinder und Jugendliche donnerstags von 16.30 bis 18 Uhr in die Isselburger Halle am Stromberg kommen.

(Quelle: derwesten.de)

Reichstein führt Tennisabteilung der Fortuna

Die Tennisabteilung von Fortuna Millingen befindet sich wieder im Aufwind. Das stellten die Mitglieder nach der Jahreshauptversammlung fest. Abteilungsleiter Hans-Georg (Ignatz) Reichstein dankte zunächst Wolfgang Kremer für die gute Organisationsarbeit und allen Aktiven für den unermüdlichen Einsatz zur Umstrukturierung der Platzanlage. Auf der Versammlung standen auch Wahlen zum Vorstand an. Hans-Georg Reichstein bleibt Vorsitzender. Darüber hinaus gehören noch Gerhard Böcker (zweiter Vorsitzender), Bodo Neuber (Kassenwart) sowie Dieter Prust (Sportwart) dem Vorstand an.

Der neue Vorstand hat sich zum Ziel gesetzt, die Bevölkerung in Bienen, Heelden, Millingen und Vehlingen wieder auf die Tennismöglichkeit in Millingen aufmerksam zu machen. In dieser Saison sollen sportliche und gesellige Events alle Tennisfreunde anziehen. Interessierten wird angeboten, im ersten Jahr zum halben Jahresbeitrag dem Verein beizutreten.

Anne Otten lässt Außenseiter jubeln

Anne Otten lässt Außenseiter jubeln

Eine faustdicke Überraschung gab es in diesem Jahr bei den Titelkämpfen der Frauen zur Stadtmeisterschaft in Rees. Nach zwei Siegen gegen die favorisierten Teams vom Reeser und Halderner SV standen am Ende die Frauen von Fortuna Millingen als Sieger fest und durften erstmals den Stadtmeisterpokal entgegennehmen.

„Damit haben wir eine gute Hinrunde gekrönt und können jetzt noch positiver in die Rückrunde starten freute sich Fortuna-Trainer Torsten Neek über die herausragende Teamleistung.

Die Millinger Bezirksliga-Mannschaft konnte zusätzlich gegen den Titelverteidiger und zwei Klassen höher angesiedelten SV Rees einen unerwarteten Erfolg einfahren. Durch zwei Tore von Lisa Baumann setzten sich die Rot-Weißen mit  2:0 gegen den Niederrheinligisten durch. Beum Kräftemessen mit dem SV Haldern wurde es dann richtig spannend: Zunächst ging der Landesligist durch einen Treffer von Annika Brücker in Führung, doch der Fortuna gelang noch die Wende. Erst traf Gina Herhold zum 1:1-Ausgleich, dann schoss Anne Otten den entscheidenen Siegtreffer zum 2:1 und sorgte so für Feierstimmung bei den Fortunen.

Wie gut die Stimmung in der Kabine war, hielten die Damen in einem Selfie fest:

 

Mit 25 Punkten stehen die Fortuna-Frauen aktuell auch in der Bezirksliga super da und besitzen als Aufsteiger sogar noch realistische Chancen auf den Durchmarsch in die Landesliga.

 

Vereinsdialog beim SV Fortuna Millingen 1920 e.V.

Vereinsdialog beim SV Fortuna Millingen 1920 e.V.

Der Kontakt zur Basis, ein Austausch auf Augenhöhe und die Verbesserung der Kommunikation zwischen Vereinen, Kreisen und dem Fußballverband Niederrhein stehen im Mittelpunkt der FVN-Vereinsdialoge. Die Vertreter des Kreises und des FVN besuchen dabei die Vereine des Verbandsgebiets auf ihren Platzanlagen, um sich ein Bild des alltäglichen Vereinslebens zu machen. Nach einer Führung auf dem Vereinsgelände tauschen sich die Teilnehmer über die Wünsche, Probleme und die täglichen Herausforderungen des Vereinslebens aus. Die Vertreter des Kreises und des Landesverbandes erhalten so wichtige Informationen von der Basis aus erster Hand und können den Vereinen wichtige Tipps und Hilfestellungen anbieten.

Der Vereinsdialog ist ein essentieller Teil des DFB-Masterplans, der im Rahmen des Amateurfußball-Kongresses in Kassel 2012 durch die Basis des deutschen Fußballs entwickelt und beim DFB-Bundestag im Oktober 2013 final verabschiedet wurde. Kernziel des DFB-Masterplans ist die Zukunftssicherung des Amateurfußballs und besteht aus den drei Säulen „Kommunikation“, „Flexibilisierung des Spielbetriebs“ und „Vereinsservice“. Neben der Amateurfußball-Kampagne mit dem Slogan „Unsere Amateure. Echte Profis“ bildet der Vereinsdialog das Herzstück im Bereich der „Kommunikation“, um die Vereine, Kreise und den Landesverband bestmöglich für die Zukunft zu wappnen.

Am Donnerstagabend wurde ein Vereinsdialog im Vereinsheim von SV Fortuna Millingen 1920 e.V. durchgeführt. Der Verein aus dem Kreis Rees – Bocholt um den 1. Vorsitzenden Heinz Lukkezen, der Organisator des Dialogs von Vereinsseite, begrüßte zusammen mit acht weiteren Vereinsvertretern eine fünfköpfige Delegation des FVN und des Kreises um Verbandspräsident Peter Frymuth und dem Kreisvorsitzenden Peter Koch. Schon vor dem offiziellen “Anpfiff“ des Dialogs fanden sich alle Beteiligten in interessanten Diskussionen rund um den Fußball und das Vereinsleben wieder.

Nach dem herzlichen Empfang im Vereinsheim ging es für die Teilnehmer zur Besichtigung der Platzanlage. Jürgen Klug, 2. Vorsitzender des SV Fortuna Millingen, informierte bei dem Rundgang über die Gegebenheiten, den sukzessiven Ausbau und die Weiterentwicklung der Rasenplätze und des Vereinsheims. Dass der Verein und seine Mitglieder vieles in Eigenregie entwickelt und gebaut haben, beeindruckt die Vertreter des FVN und des Kreises sichtlich.

Zurück im Vereinsheim ging es nach einer kurzen Fragerunde von Pressevertretern mit dem FVN-Präsidenten Peter Frymuth zur Veranstaltung und zum DFB-Masterplan weiter mit dem offiziellen Teil des Vereinsdialogs. Nach einer kurzweiligen Powerpoint-Präsentation von Hein Lukkezen zur Geschichte und der Entwicklung des Vereins standen die aktuellen Herausforderungen im Mittelpunkt. Neben Diskussionen zur Finanzierung des Vereins und der Platzanlage, der Kommunikation des Vereins mit dem FVN und dem Kreis, stellte sich insbesondere der Bereich des Vereinsservice und der Qualifizierungsangebote als interessantes Thema dar. Im weiteren Verlauf standen die Möglichkeiten der Vereine im Rahmen der Amateurfußball-Kampagne auf der Agenda.

Ein Projekt beeindruckte die Gäste aus FVN und Kreis besonders – die Entwicklung, Realisierung und Betreibung einer offenen Ganztagsschule in Kooperation mit der Stadt Rees durch den SV Fortuna Millingen. In diesem Rahmen kümmern sich 6 Betreuerinnen um die Kinder der Grundschule täglich bis 16 Uhr. Neben Theater, Basteln und Spielen steht natürlich auch der Fußball auf dem Nachmittagsprogramm für die Kinder.

FVN-Präsident Peter Frymuth zeigte sich beeindruckt vom Engagement, der Kreativität und der Verbindlichkeit mit der der Verein seine Projekte angeht „Ich bedanke mich für diesen Abend. Ich war beeindruckt von der Präsentation, der Entwicklung der Platzanlage und ihren Strukturen – das Projekt der offenen Ganztagsschule realisiert zu haben und es erfolgreich am Laufen zu halten nötigt mir großen Respekt ab. Es zeigt die Weitsicht und die solide Ausrichtung des Vereins. Sie sind nicht nur ein Verein, sondern auch eine Millinger-Sportfamilie.“ Der Kreisvorsitzende Peter Koch war ebenfalls sehr beeindruckt von dem Projekt der offenen Ganztagsschule „Es ist schön zu sehen, welch umfassende Projekte der Verein realisiert hat. Hier steht ein Verein auf sehr soliden Beinen und arbeitet vorbildlich. Ich bin begeistert!“.

Heinz Lukkezen zog ebenfalls ein positives Fazit nach dem Vereinsdialog „Ich bin sehr beeindruckt wie nah Herr Frymuth an der Basis ist. Wir konnten aus dem intensiven Gespräch einiges mitnehmen für unsere weitere Vereinsarbeit und werden den Vereinsdialog zum Anlass nehmen, um den Kontakt zum Kreis und zum FVN zu intensivieren. Es war ein gelungener Abend.“.

Der Vereinsdialog bei SV Fortuna Millingen ist einer von 36 Vereinsdialogen die bis Ende 2016 im Fußballverband Niederrhein durchgeführt werden.

Quelle: FVN.de

Austausch auf Augenhöhe

Austausch auf Augenhöhe

Hohen Besuch durfte der SV Fortuna Millingen am Donnerstagabend begrüßen. Im Rahmen der Aktion „Vereinsdialog“ schaute sich Peter Frymuth, Präsident des Fußballverbandes Niederrhein und einer der Vizepräsidenten des DFB, die Anlage an der Bruchstraße an und unterhielt sich anschließend in einer Gesprächsrunde mit den Verantwortlichen des Sportvereins. „Das soll ein Austausch auf Augenhöhe zwischen Vereinen und Verband sein. Ich finde es sehr wichtig, auch direkt mit den Leuten an der Basis zu kommunizieren“, erklärt Frymuth.

Rundgang über die Anlage

„Ich stelle fest, dass hier mit sehr viel Leidenschaft und Herzblut gearbeitet wird“, meinte der FVN-Funktionär während eines Rundgangs über die 22 000 Quadratmeter große Millinger Anlage, die seit 1969 über die Jahrzehnte sukzessive erweitert wurde, unter anderem mit dem Ausbau des Vereinsheims, neuen Spiel- und Trainingsflächen sowie dem 2007 eröffneten DFB-Minispielfeld. „Sie sind einer der wenigen Vereine, die dieses Feld auf dem Vereinsgelände haben, sonst befindet es sich zumeist an Schulen“, stellte Frymuth fest. „Bis heute wird dieses Feld sehr gut angenommen und wir sind von Zerstörung weitestgehend verschont geblieben“, erläuterte Jürgen Klug, 2. Vorsitzender der Fortuna, der über das Areal führte und den Gästen des Weiteren Investitionen wie beispielsweise neue Kabinen und Türen, die Photovoltaikanlage oder auch die Schuhwaschanlage zeigte. „Und Sie sind wahrscheinlich der einzige Verein, der auch noch eine eigene Haltestelle bekommen wird“, schmunzelte der FVN-Präsident, als gerade mal wieder ein Zug an der Anlage vorbeirauschte.

Begleitet wurde Frymuth von Robert Baues (Sportschule Duisburg-Wedau) sowie Masterplan-Koordinator Christian Hohl. Ebenfalls waren Peter Koch und Dominik Hoffmann, Vorsitzender und Geschäftsführer des Fußballkreises 11, nach Millingen gekommen und beteiligten sich im Clubheim zusammen mit den Vorstandsmitgliedern der Fortuna am anschließenden intensiven Gedankenaustausch über die verschiedensten Themen, die den Verein bewegen. „Ich finde diesen Vereinsdialog wirklich gut. In den 40 Jahren, die ich in Millingen als Funktionär tätig bin, hatte uns vorher noch niemand vom Verband besucht“, freute sich Fortuna-Vorsitzender Heinz Lukkezen über die erfolgreiche Bewerbung an dieser Aktion.

Im Gebiet des Fußballverbandes Niederrhein war der Abend in Millingen der dritte Vereinsdialog, zuvor hatte die Delegation beim TuS Bösinghoven und bei den Sportfreunden Wyler-Zyfflich vorbeigeschaut. Insgesamt sind 36 solcher Besuche bis Ende 2016 geplant. „Wann immer es möglich ist, werde ich auch selbst daran teilnehmen“, sagt Frymuth.

(Quelle: derwesten.de)

Fortuna steigt ab

Fortuna steigt ab

TuB Bocholt II – Fortuna Millingen 7:2 (3:0)

Für Fortuna Millingen ist seit gestern der direkte Wiederabstieg besiegelt. Dabei war die eigene Niederlage nur eine Nebensache. Denn schon vor dem letzten Spieltag, an dem auch noch Trainer Dirk Scholten krankheitsbedingt passen musste, war klar, dass die Fortuna den 13. Rang aus eigener Kraft nicht mehr verlassen konnte.

Daher mussten die Verantwortlichen bangen Blickes gen Bezirksliga schauen. Denn wenn nur drei Teams aus dem Kreis 11 Rees-Bocholt aus der Bezirksliga abgestiegen wären, hätte die Fortuna die Klasse gehalten. Doch im Endeffekt strichen sogar fünf Bezirksligisten die Segel, so dass Millingen im kommenden Jahr in der Kreisliga B antreten muss. „Die Saison war ein Abenteuer, am Ende hatten wir Pech“, meinte Vorsitzender Heinz Lukkezen. „Wir werden das überstehen. Das ist ja nicht der erste Abstieg für Fortuna Millingen.“

Dass gegen Bocholt nichts zu holen war, wurde schnell deutlich. „Die waren uns von der Spielanlage haushoch überlegen“, stellte Lukkezen fest. „Da hat man ganz genau gemerkt, dass einige der Spieler bis vor kurzem noch zwei Klassen höher angetreten sind.“

Schon zur Halbzeit lagen die Gäste mit 0:3 zurück. Ebenfalls in der Pause erfuhren die Fortunen, dass Schwarz-Weiß Alstaden gegen den SC Oberhausen bereits mit 5:0 führte (Endstand 9:3), was wiederum den Abstieg von BW Dingden in der Bezirksliga, Gruppe 6 nach sich zog. „Und Bienen hatten wir eigentlich gar nicht mehr so auf der Rechnung“, meinte Lukkezen zum Abstieg des Lokalrivalen. Die beiden letzten Treffer in dieser Saison erzielten gegen Bocholt Tino Giesen und Tom van Alst.

(Quelle: derwesten.de)

Mini-Jobberin in Sachen Bewegung

Mini-Jobberin in Sachen Bewegung

Der Sportunterricht vor 30 Jahren war ein anderer als heute. „Bei den Bundesjugendspielen gab es Weitspringen, aber darauf vorbereitet hat man uns nicht wirklich“, blickt Karin Schöttler zurück. Heute ist das anders, wie sie aus dem Sportunterricht ihrer beiden Söhne Jan und Till weiß. Die 46-Jährige bedauert es, dass sie damals nicht mehr gefördert wurde. „Schließlich möchte jeder Erfolgserlebnisse haben“, begründet sie. Daher ist der Leiterin zahlreicher Angebote und Kurse bei Fortuna Millingen genau das ein Anliegen. Und: Dass die Teilnehmer Spaß an der Bewegung haben. „Denn dann, und nur dann, sind sie dauerhaft sportlich aktiv“, sagt sie.

Das ist ihr Ziel. Denn bei den Angeboten, die Karin Schöttler betreut, geht es nicht um Leistung und Medaillen, es geht um Breitensport, kurz um den Einstieg in den Sport für Groß und Klein, es geht um Spaß an der Bewegung und um Prävention von Herz- und Kreislauferkrankungen.

Tischtennis, Turnen, Nordic Walking

Als Karin Schöttlers Söhne sechs und vier Jahre alt waren, begann sich die ausgebildete Arzthelferin nach einem beruflichen Wiedereinstieg umzusehen. „Vielleicht bieten sich auch Möglichkeiten in einem Sportverein“, ging ihr damals durch den Kopf. Der jungen Mutter wurde prompt das Mutter-Kind-Turnen bei Fortuna Millingen anvertraut. Das war vor rund zehn Jahren. Inzwischen leitet Karin Schöttler das Kinderturnen, betreut die Tischtennis-Anfänger, hat Nordic Walking- und Fitnessgruppen, kümmert sich um das Sportangebot in der Offenen Ganztagsschule und leitet Kurse, um Herz-Kreislauferkrankungen vorzubeugen.

Nein, dass ihre Arbeit für Fortuna Millingen mal 12,5 Wochenstunden umfassen und sie damit zu einer Mini-Jobberin in Sachen Bewegung und Gesundheitsprävention werden würde, hat sie sich als junges Mädchen nicht vorstellen können. „Ich habe mich zwar immer gern bewegt, früher auch Tischtennis gespielt“, sagt sie. „Viel mehr war aber zunächst nicht“.

„Eine Frage der richtigen Dosis“

Mit Mitte 20 entdeckte sie das Joggen. Mit ihrer Clique und dem Vater eines Cliquenmitglieds war Karin Schöttler nach Kleve gefahren. Dort war man durch ein Waldstück gejoggt. Dabei machte es Klick. „Wir wurden nicht unterfordert, nicht überfordert, haben rechtzeitig Pausen eingelegt“, erinnert sie sich. Seither weiß sie, vieles ist eine Frage der richtigen Dosis. Das vermittelt sie auch den Teilnehmern ihrer Kurse. Und vieles mehr: Den Kindern beispielsweise, wie wichtig es ist, im Team zu agieren, den Großen wie wichtig Sport für die Psyche ist. „Denn wer sportliche Ausdauer zeigt, der kann auch Stress besser verpacken“, weiß Karin Schöttler.

(Quelle: derwesten.de)

Ziegners Standards entscheiden das Derby

Ziegners Standards entscheiden das Derby

Roland Ziegner hat Fortuna Millingen eine erfolgreiche Rückkehr in die Kreisliga A beschert. Mit einem direkt verwandelten Freistoß aus 20 Metern zum 2:1 nach einer Stunde sorgte der 27-Jährige für die Entscheidung im Lokalduell gegen den SV Haldern. Zuvor hatte Ziegner auch den Ausgleich für die Gastgeber vorbereitet, als Kapitän Christoph Eyting seinen Eckstoß mit dem Kopf ins Tor wuchtete.

„Wir haben in der Vorbereitung intensiv Standards geübt, das hat sich gleich ausgezahlt“, freute sich der Millinger Coach Dirk Scholten nach seiner erfolgreichen Pflichtspielpremiere an der Bruchstraße. Der Coach musste somit auch gleich am ersten Spieltag eine Kiste Bier springen lassen, die er für den ersten Treffer seines Teams nach einem Standard ausgelobt hatte.

Viele Ausfälle bei den Gästen

Den etwas besseren Start hatten allerdings die Halderner erwischt. So hätte Youngster Miguel Sperling in der vierten sowie vor allem in der 15. Minute, als er glänzend von Tobias Neuhaus in Szene gesetzt wurde, aber an Fortuna-Keeper Dennis Döring scheiterte, für die Führung der Gäste sorgen können. Drei Minuten später bekam Stefan Jansen nicht genug Druck hinter einen Kopfball. Der 43-Jährige stand ebenso in der Anfangself wie auch Holger Pistel, die eigentlich kürzer treten wollten. Weil bei den Haldernern aber gleich neun Akteure fehlten, unter anderem waren Matthias Bauhaus, Nick Stamm und Dirk Köster im Urlaub, mussten die beiden Routiniers doch ran.

Auf der anderen Seite hatte Neuzugang Harald Hammerschmidt die beste Gelegenheit zur Fortuna-Führung. Der 40-Jährige scheiterte aber aus kurzer Distanz an HSV-Keeper Christian Böing (28.).

Kurz nach der Pause sahen die 150 Zuschauer dann den ersten Treffer. Jubeln durften in der 48. Minute die Gäste, als Mannschaftsführer Dominik Schertes das 1:0 erzielte.

Schertes sorgt für die Führung

Die Freude bei den Haldernern währte jedoch nur kurz, als der Fortuna der Ausgleich gelang (52.). Nach der Führung der Gastgeber acht Minuten später hatten die Lindendörfler dann nur noch eine hochkarätige Möglichkeit zum Ausgleich. Dominik Schertes, der allerdings eindeutig im Abseits stand, drosch das Leder über die Latte. „Ein Unentschieden wäre das gerechtere Ergebnis gewesen“, trauerte HSV-Coach Jürgen Stratmann vor allem den verpassten Chancen zu Beginn der Partie hinterher.

„Wir haben sicherlich keinen Hurrafußball gespielt, waren am Anfang ein wenig nervös und am Ende auch ziemlich platt, die Jungs haben aber über 90 Minuten alles gegeben, so dass ich richtig stolz auf die Mannschaft bin“, resümierte Scholten.

Quelle: NRZ online

Allein unter Jungs an der Platte

Allein unter Jungs an der Platte

Hahn im Korb einmal anders: Sophia ist das einzige Mädchen bei Fortuna Millingen. Auch wenn sie sich allein unter Jungs wohl fühlt, hat sie einen Wunsch.

Jeden Mittwoch und Freitag heißt es: Ran an die Schläger! Ab 18 Uhr findet das Training der Tischtennisabteilung von Fortuna Millingen in der Sporthalle in Millingen statt. Bereits um 17 Uhr beginnt das Training der Anfänger. Die beiden Kurse der Anfänger und Fortgeschrittenen überschneiden sich um eine halbe Stunde. In der Zeit spielen die „Großen“ und die „Kleinen“ zusammen.

Das Training ist sehr abwechslungsreich und locker, denn es werden auch mal die eigenen Wünsche erfüllt. Leider bin ich das einzige Mädchen. Das sehen meine männlichen Teamkollegen mit gemischten Gefühlen. Die Jungs finden es traurig für den Verein, dass ich das einzige Mädchen bin, welches etwas höher spielt und deswegen nicht in einer Mannschaft spielt oder an den Vereinsmeisterschaften teilnehmen kann. Aber sie finden es auch gut und mutig, sich in solch einer Männerdomäne zu behaupten. Ich persönlich gehe echt gerne zum Training und habe viel Spaß dort. Und die Jungs sind auch nett zu mir.

Die Tischtennisabteilung besteht seit Juni 1972. Maria Vallee und Hans-Bernd Rücker taten sich zusammen und gründeten sie. Die meisten Erfolge wurden im Damen- und Mädchenbereich eingefahren. Doch diese Mannschaften wurden leider aufgelöst.

Über weibliche Unterstützung würde ich mich sehr freuen – vielleicht können die Mädchen dann auch wieder an Turnieren und den Vereinsmeisterschaften teilnehmen.

Artikel verfasst von: Sophia Ketzinger, Klasse 7d, Gymnasium Aspel, Rees

Quelle: NRZ online