Neuer Coach hat Pep im Gepäck

Neuer Coach hat Pep im Gepäck

Obwohl damit nur die wenigsten gerechnet hatten, schaffte die Fortuna aus Millingen am letzten Spieltag doch noch den Aufstieg in die Kreisliga A. Der Erfolg war gleichzeitig auch ein mehr als optimales Abschiedsgeschenk für den scheidenden Coach Holger Gerards, der nach vier Jahren freiwillig seinen Stuhl an der Bruchstraße räumte und eine intakte Mannschaft in einem gut und ruhig geführten Verein hinterließ.

„Der Kontakt ist dann im März zustande gekommen und irgendwann hat man sich für mich entschieden“, erzählt der neue Übungsleiter Dirk Scholten, der nach neun Jahren beim VfB Rheingold einen Tapetenwechsel vollzog. „Ich habe ja immer gesagt, dass ich gerne mal eine erste Mannschaft trainieren möchte. Dass ich das jetzt hier machen darf, empfinde ich als großes Glück.“

Scholten schätzt vor allem das ruhige Umfeld bei der Fortuna. Doch passen diese beiden fußballerischen Gegensätze überhaupt zusammen? Auf der einen Seite der polarisierende Scholten, auf der anderen Seite die nur selten aus der Ruhe zu bringende Fortuna? „Das wird sicherlich interessant“, meint Scholten zu dieser Kombination. „Vielleicht bringe ich durch meine Art etwas mehr Leben in den Verein und die Mannschaft“, sagt der Coach, ohne das jedoch in irgendeinerweise negativ zu meinen. Er schiebt aber direkt nach, „dass ich in meiner Art weiterhin unverändert bleibe“.

Dass es für die Rot-Weißen von Beginn an um den Klassenerhalt geht, dafür muss man kein Prophet sein. „Wichtig ist, wie eigentlich in jedem Jahr, ein guter Start, um nicht von vornherein unten drin zu hängen“, hofft Scholten, die Aufstiegseuphorie mitnehmen zu können. Diese Mission möchten die Millinger mit einem Kader von 18 Spielern und zwei Torhütern angehen.

Kader bleibt zusammen

Dass die Tür für Empfehlungen aber nicht verschlossen ist, zeigt auch die Tatsache, dass in der Vorbereitung auch die zweite Mannschaft an den Einheiten teilnimmt. „Da gibt es sicherlich den ein oder anderen Spieler, der das Potenzial für die erste Mannschaft hat“, so Scholten. Wichtiger Augenmerk der Fortuna in der Pause war, den Aufstiegskader beisammen zu halten, was bis auf zwei Ausnahmen auch gelungen ist. Bis auf André Jansen (SV Vrasselt) und Thomas Kosel (VfR Mehrhoog), der zwei Tage vor Abmeldeschluss dem Verein trotz Zusage den Rücken kehrte, bleiben alle Mann an Bord und werden durch sieben neue Akteure ergänzt. Harald Hammerschmidt, der die Lücke von Jansen schließen soll, und Chris Gertsen kommen vom VfB Rheingold II. Gereon Peters, früher bei Fortuna Elten, kommt vom SV Rees III. „Das ist ein Typ, der im Team gefehlt hat“, freut sich Scholten auf den physisch starken Abräumer. Dazu gesellen sich Marek Jansen (A-Jugend RSV Praest), Daniel Hartung, Marcel Venhoven und Tom Drews (eigene A-Jugend).

Ohne nachzukarten, beschreibt Dirk Scholten sein letztes Jahr beim VfB Rheingold als verkorkst. „Das fing schon in der Vorbereitung an und zog sich bis zu meinem Rücktritt durch. Am Ende habe ich mich von der Mannschaft im Stich gelassen gefühlt“, erzählt der Coach, der ausgerechnet nach der Niederlage bei seinem neuen Verein zurücktrat. „Da stand ich ziemlich blöd dar.“

Trotzdem zählen die Schwarz-Weißen für Scholten zum Favoritenkreis und auf das Spiel bei seinem ehemaligen Verein freut er sich riesig. „Allein die Tatsache, dass ich mal in die Gästekabine gehen darf und anreisen muss, weckt Vorfreude auf die Partie.“ Auch die Absteiger VfL Rhede II, TuB Mussum und SV Spellen gehören für Scholten zu den Anwärtern auf die direkte Rückkehr in die Bezirksliga.

(Quelle: derwesten.de)

Neuer Coach hat Pep im Gepäck

Neuer Coach hat Pep im Gepäck

Obwohl damit nur die wenigsten gerechnet hatten, schaffte die Fortuna aus Millingen am letzten Spieltag doch noch den Aufstieg in die Kreisliga A. Der Erfolg war gleichzeitig auch ein mehr als optimales Abschiedsgeschenk für den scheidenden Coach Holger Gerards, der nach vier Jahren freiwillig seinen Stuhl an der Bruchstraße räumte und eine intakte Mannschaft in einem gut und ruhig geführten Verein hinterließ.

„Der Kontakt ist dann im März zustande gekommen und irgendwann hat man sich für mich entschieden“, erzählt der neue Übungsleiter Dirk Scholten, der nach neun Jahren beim VfB Rheingold einen Tapetenwechsel vollzog. „Ich habe ja immer gesagt, dass ich gerne mal eine erste Mannschaft trainieren möchte. Dass ich das jetzt hier machen darf, empfinde ich als großes Glück.“

Scholten schätzt vor allem das ruhige Umfeld bei der Fortuna. Doch passen diese beiden fußballerischen Gegensätze überhaupt zusammen? Auf der einen Seite der polarisierende Scholten, auf der anderen Seite die nur selten aus der Ruhe zu bringende Fortuna? „Das wird sicherlich interessant“, meint Scholten zu dieser Kombination. „Vielleicht bringe ich durch meine Art etwas mehr Leben in den Verein und die Mannschaft“, sagt der Coach, ohne das jedoch in irgendeinerweise negativ zu meinen. Er schiebt aber direkt nach, „dass ich in meiner Art weiterhin unverändert bleibe“.

Dass es für die Rot-Weißen von Beginn an um den Klassenerhalt geht, dafür muss man kein Prophet sein. „Wichtig ist, wie eigentlich in jedem Jahr, ein guter Start, um nicht von vornherein unten drin zu hängen“, hofft Scholten, die Aufstiegseuphorie mitnehmen zu können. Diese Mission möchten die Millinger mit einem Kader von 18 Spielern und zwei Torhütern angehen.

Kader bleibt zusammen

Dass die Tür für Empfehlungen aber nicht verschlossen ist, zeigt auch die Tatsache, dass in der Vorbereitung auch die zweite Mannschaft an den Einheiten teilnimmt. „Da gibt es sicherlich den ein oder anderen Spieler, der das Potenzial für die erste Mannschaft hat“, so Scholten. Wichtiger Augenmerk der Fortuna in der Pause war, den Aufstiegskader beisammen zu halten, was bis auf zwei Ausnahmen auch gelungen ist. Bis auf André Jansen (SV Vrasselt) und Thomas Kosel (VfR Mehrhoog), der zwei Tage vor Abmeldeschluss dem Verein trotz Zusage den Rücken kehrte, bleiben alle Mann an Bord und werden durch sieben neue Akteure ergänzt. Harald Hammerschmidt, der die Lücke von Jansen schließen soll, und Chris Gertsen kommen vom VfB Rheingold II. Gereon Peters, früher bei Fortuna Elten, kommt vom SV Rees III. „Das ist ein Typ, der im Team gefehlt hat“, freut sich Scholten auf den physisch starken Abräumer. Dazu gesellen sich Marek Jansen (A-Jugend RSV Praest), Daniel Hartung, Marcel Venhoven und Tom Drews (eigene A-Jugend).

Ohne nachzukarten, beschreibt Dirk Scholten sein letztes Jahr beim VfB Rheingold als verkorkst. „Das fing schon in der Vorbereitung an und zog sich bis zu meinem Rücktritt durch. Am Ende habe ich mich von der Mannschaft im Stich gelassen gefühlt“, erzählt der Coach, der ausgerechnet nach der Niederlage bei seinem neuen Verein zurücktrat. „Da stand ich ziemlich blöd dar.“

Trotzdem zählen die Schwarz-Weißen für Scholten zum Favoritenkreis und auf das Spiel bei seinem ehemaligen Verein freut er sich riesig. „Allein die Tatsache, dass ich mal in die Gästekabine gehen darf und anreisen muss, weckt Vorfreude auf die Partie.“ Auch die Absteiger VfL Rhede II, TuB Mussum und SV Spellen gehören für Scholten zu den Anwärtern auf die direkte Rückkehr in die Bezirksliga.

Quelle: NRZ online

Kader soll breiter aufgestellt werden

Kader soll breiter aufgestellt werden

Nach dem perfekten Aufstieg von Fortuna Millingen laufen an der Bruchstraße die Planungen für die kommende A-Liga-Saison auf Hochtouren. Bekanntlich löst Dirk Scholten Holger Gerards als Übungsleiter ab, der für sich entschieden hat, erst einmal eine Pause einzulegen. „Holger hat hier vier Jahre sehr gut und akribisch gearbeitet, wir hatten nie – weder beim Abstieg aus der A-Liga noch bei der verpassten Rückkehr in der Vorsaison – an eine Ablösung gedacht“, sagt Fortuna-Vorsitzender Heinz Lukkezen. Nichtsdestotrotz komme jetzt mit einem neuen Trainer natürlich auch frischer Wind.

Scholten bringt Hammerschmidt mit

Sicher ist, dass Scholten Harald Hammerschmidt vom VfB Rheingold mitbringen wird. „Er wird bestimmt nicht mehr 90 Minuten durchackern, weiß aber immer noch, wo das Tor steht“, sieht Lukkezen den Routinier als adäquaten Ersatz für André Jansen, der zum SV Vrasselt zurückkehrt. „Ansonsten werden alle Spieler bleiben“, stellt der Vorsitzende klar, der aber auch einräumt: „Wenn wir nicht aufgestiegen wären, hätte mit Sicherheit der ein oder andere nicht mehr in der B-Liga kicken wollen und uns verlassen“.

Natürlich werde derzeit auch mit potenziellen Neuzugängen gesprochen, denn der Kader müsse auf jeden Fall breiter aufgestellt werden, noch gebe es aber nichts Spruchreifes, erzählt Lukkezen, der durchaus auch Akteuren aus der eigenen Reserve den Sprung zutraut, „wenn sie mal richtig dranziehen“.

Auch vor dem Hintergrund, dass mit dem TuS Haffen-Mehr, VfR Mehrhoog und GW Wesel-Flüren alle drei feststehenden Absteiger wohl in die Millinger B-Liga-Gruppe gekommen wären, ist der Vorsitzende heilfroh, den Aufstieg doch noch realisiert zu haben. Denn in der nächsten Saison werde es unter diesen Voraussetzungen wohl noch schwieriger, am Ende auf dem ersten Platz zu stehen, vermutet der Fortuna-Boss.

„Der vorletzte Sonntag hat uns gerettet“, hatte auch Lukkezen schon nicht mehr mit einem Happy-End gerechnet, doch die Konkurrenten aus Brünen und SuS Wesel-Nord patzten kurz vor Toreschluss. Ein Dank gehe auch nach Heelden, ist Lukkezen froh über die Unterstützung des Nachbarn. „Nachdem sie uns ja in der vergangenen Saison den Aufstieg verbaut haben, haben sie diesmal in einer entscheidenden Partie in Wesel gewonnen“.

Das Ziel für die neue Spielzeit ist für Lukkezen schnell formuliert: „Wir wollen den Klassenerhalt schaffen und so schnell wie möglich die 40 Punkte holen“. Trainingsstart ist am Samstag, 20. Juli.

Quelle: NRZ online

Fortuna bietet Training zur Gewaltprävention

Der Sportverein Fortuna Millingen bietet in den Sommerferien ein Gewaltpräventionstraining für Schüler der ersten und zweiten Grundschulklassen an. Als Termine sind Montag, 22. Juli, bis Mittwoch, 24. Juli, jeweils von 8.30 bis 12.30 Uhr geplant. Veranstaltungsort ist die Turnhalle in Millingen. Der Elternabend dazu findet am Montag, 15. Juli, 20 Uhr, im Vereinsheim der Fortuna Millingen statt.

Im „Mut tut gut“-Training setzen sich die Kinder grundsätzlich mit dem Nein-Sagen auseinander. Nein-Sagen zu Gewalt, Drogen, Mutproben, Erpressung, „komische“ Berührungen, Spielzeug „tauschen“ und vielem mehr. Jungen und Mädchen haben in diesem Training die Möglichkeiten, Handlungskompetenzen spielerisch auszuprobieren.

Zum Hintergrund: Kinder, die selbstbewusst sind, sich angenommen und geliebt fühlen, halten auch einmal eine Ungerechtigkeit aus ohne zurück zu schlagen. Sie lassen sich nicht einschüchtern, sondern holen Hilfe, wenn es notwendig ist. Sie toben vielleicht mit anderen Kindern, müssen sich aber nicht ständig beweisen, dass sie größer, stärker und besser sind als andere. In diesem Sinne starke Kinder werden nicht so leicht Opfer.

Fortuna bietet Training zur Gewaltprävention

Der Sportverein Fortuna Millingen bietet in den Sommerferien ein Gewaltpräventionstraining für Schüler der ersten und zweiten Grundschulklassen an. Als Termine sind Montag, 22. Juli, bis Mittwoch, 24. Juli, jeweils von 8.30 bis 12.30 Uhr geplant. Veranstaltungsort ist die Turnhalle in Millingen. Der Elternabend dazu findet am Montag, 15. Juli, 20 Uhr, im Vereinsheim der Fortuna Millingen statt.

Im „Mut tut gut“-Training setzen sich die Kinder grundsätzlich mit dem Nein-Sagen auseinander. Nein-Sagen zu Gewalt, Drogen, Mutproben, Erpressung, „komische“ Berührungen, Spielzeug „tauschen“ und vielem mehr. Jungen und Mädchen haben in diesem Training die Möglichkeiten, Handlungskompetenzen spielerisch auszuprobieren.

Zum Hintergrund: Kinder, die selbstbewusst sind, sich angenommen und geliebt fühlen, halten auch einmal eine Ungerechtigkeit aus ohne zurück zu schlagen. Sie lassen sich nicht einschüchtern, sondern holen Hilfe, wenn es notwendig ist. Sie toben vielleicht mit anderen Kindern, müssen sich aber nicht ständig beweisen, dass sie größer, stärker und besser sind als andere. In diesem Sinne starke Kinder werden nicht so leicht Opfer.

Die Teilnahme an Kurs kostet für Vereinsmitglieder 22 Euro, für alle übrigen 26 Euro. Anmeldungen und Rückfragen zum Kurs sind zu richten an Karin Schöttler und Carola Terhorst.

Quelle: NRZ online

Fortuna Millingen packt den Aufstieg

Fortuna Millingen packt den Aufstieg

Schon nach dem 6:1 in der 69. Minute gab’s gestern die erste Bierdusche von der Terrasse des Vereinsheims, rund 20 Minuten später floss der Gerstensaft dann aus etlichen XXL-Gläsern. Um 16.43 Uhr war es soweit. Fortuna Millingen hatte die Rückkehr in die Kreisliga A perfekt gemacht. Mit den obligatorischen Sektduschen, Sprechchören, Tanzeinlagen und Raupen wurde der Erfolg an der Bruchstraße gefeiert. „Schöner geht’s nicht. Darauf können die Jungs richtig stolz sein“, gab es für Fortuna-Trainer Holger Gerards nach vier Jahren den erhofften Abschied, an den vor zwei Wochen schon fast keiner mehr in Millingen geglaubt hatte.

Von der ersten Minute merkte man den Hausherren an, dass sie dieses Spiel unbedingt gewinnen und möglichst schnell alle Zweifel ausräumen wollten. André Jansen (10.) und Jan-Peter Eyting (17.) hatten die ersten guten Möglichkeiten. In Minute 29 klingelte es dann zum ersten Mal im Eltener Gehäuse, als Tino Giesen nach einem Schuss von André Jansen zum 1:0 abstaubte. Wieder über die linke Angriffsseite wurde der zweite Treffer vorbereitet, als Jansen eine Hereingabe von Jan-Peter Eyting zum 2:0 verwertete (33.). Jansen und Christoph Eyting hatten weitere Gelegenheiten, noch vor der Pause nachzulegen.

Auch im zweiten Durchgang gab es Einbahnstraßenfußball. Das dritte Tor besorgte Marcel Schlüter (49.). Erneut Jansen (53., 56.) und Jan-Peter Eyting (58.) setzten die Reihe der hochkarätigen Millinger Chancen fort.

Als dann die Eltener durch Rajan Mujabasic nach einer schönen Kombination über Malte Maas und Patrick van Oostveen nach einer Stunde verkürzen konnten, folgte postwendend die Antwort. André Jansen, der zum SV Vrasselt zurückkehren wird, staubte zum 4:1 ab (62.). Schließlich war wieder Tino Giesen an der Reihe, der mit seinen Saisontoren 22 und 23 (63., 69.) die Schlusspunkte setzte.

Drei Treffer von Tino Giesen

„Super, dass wir das geschafft haben“, jubelte auch Peter Lörcks, der seit 2005 in Millingen aktiv ist und schon 2007 einen A-Liga-Aufstieg mit der Fortuna gefeiert hatte. „Wir wollten uns das jetzt einfach nicht mehr nehmen lassen“. Zwar gewann gestern auch der punktgleiche SV Brünen mit 8:0, doch das Torverhältnis der Fortuna war zu gut, als dass die Brüner die Fortuna noch hätten überflügeln können. „Wir haben in dieser Saison 94 Tore erzielt. Und in den letzten beiden Jahren 139 Punkte geholt. Wir haben es auf jeden Fall verdient aufzusteigen“, war Gerards erleichtert, das große Ziel erreicht zu haben. „Obwohl wir während der Saison einige wichtige Spieler verloren haben, ist bei uns eine positive Gruppendynamik entstanden“.

 

(Quelle: derwesten.de)

Saisonabschluss Aufstieg 2013_1
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Fortuna Millingen macht Aufstieg perfekt

Fortuna Millingen macht Aufstieg perfekt

Schon nach dem 6:1 in der 69. Minute gab’s gestern die erste Bierdusche von der Terrasse des Vereinsheims, rund 20 Minuten später floss der Gerstensaft dann aus etlichen XXL-Gläsern. Um 16.43 Uhr war es soweit. Fortuna Millingen hatte die Rückkehr in die Kreisliga A perfekt gemacht. Mit den obligatorischen Sektduschen, Sprechchören, Tanzeinlagen und Raupen wurde der Erfolg an der Bruchstraße gefeiert. „Schöner geht’s nicht. Darauf können die Jungs richtig stolz sein“, gab es für Fortuna-Trainer Holger Gerards nach vier Jahren den erhofften Abschied, an den vor zwei Wochen schon fast keiner mehr in Millingen geglaubt hatte.

Von der ersten Minute merkte man den Hausherren an, dass sie dieses Spiel unbedingt gewinnen und möglichst schnell alle Zweifel ausräumen wollten. André Jansen (10.) und Jan-Peter Eyting (17.) hatten die ersten guten Möglichkeiten. In Minute 29 klingelte es dann zum ersten Mal im Eltener Gehäuse, als Tino Giesen nach einem Schuss von André Jansen zum 1:0 abstaubte. Wieder über die linke Angriffsseite wurde der zweite Treffer vorbereitet, als Jansen eine Hereingabe von Jan-Peter Eyting zum 2:0 verwertete (33.). Jansen und Christoph Eyting hatten weitere Gelegenheiten, noch vor der Pause nachzulegen.

Auch im zweiten Durchgang gab es Einbahnstraßenfußball. Das dritte Tor besorgte Marcel Schlüter (49.). Erneut Jansen (53., 56.) und Jan-Peter Eyting (58.) setzten die Reihe der hochkarätigen Millinger Chancen fort.

Als dann die Eltener durch Rajan Mujabasic nach einer schönen Kombination über Malte Maas und Patrick van Oostveen nach einer Stunde verkürzen konnten, folgte postwendend die Antwort. André Jansen, der zum SV Vrasselt zurückkehren wird, staubte zum 4:1 ab (62.). Schließlich war wieder Tino Giesen an der Reihe, der mit seinen Saisontoren 22 und 23 (63., 69.) die Schlusspunkte setzte.

Drei Treffer von Tino Giesen

„Super, dass wir das geschafft haben“, jubelte auch Peter Lörcks, der seit 2005 in Millingen aktiv ist und schon 2007 einen A-Liga-Aufstieg mit der Fortuna gefeiert hatte. „Wir wollten uns das jetzt einfach nicht mehr nehmen lassen“. Zwar gewann gestern auch der punktgleiche SV Brünen mit 8:0, doch das Torverhältnis der Fortuna war zu gut, als dass die Brüner die Fortuna noch hätten überflügeln können. „Wir haben in dieser Saison 94 Tore erzielt. Und in den letzten beiden Jahren 139 Punkte geholt. Wir haben es auf jeden Fall verdient aufzusteigen“, war Gerards erleichtert, das große Ziel erreicht zu haben. „Obwohl wir während der Saison einige wichtige Spieler verloren haben, ist bei uns eine positive Gruppendynamik entstanden“.

Quelle: NRZ online

Auf dem Weg zu mehr Bewegung

Auf dem Weg zu mehr Bewegung

Der Kindergarten St. Quirinus ist auf dem Weg zum Bewegungskindergarten. „Wir beob-achten immer häufiger, dass die Motorik bei Kindern eingeschränkt ist“, sagt Leiterin Roswitha Gernemann-Labenz. Wer fit und beweglich ist, baut zudem weniger Unfälle. „Was liegt da näher, als die Bewegung zu fördern“, sagt Gernemann-Labenz. Zwei Erzieherinnen haben den entsprechenden Kurs für die Zertifizierung schon abgeschlossen. „Der Rest des Teams wird die 70 Lerneinheiten bis Oktober absolviert haben“, teilte die Leiterin mit. Ende des Jahres hofft sie dann, die Urkunde des Landessportbundes NRW in Händen zu halten und ein entsprechendes Außenschild an die Einrichtung am Hofacker in Millingen hängen zu dürfen.

Kooperation mit einem Sportverein

Fortbildung allein reicht aber nicht, um als Bewegungskindergarten anerkannt zu sein. „Voraussetzung ist zudem, dass der Kindergarten bewegungsfreundlich umgestaltet wird“, erklärte Sarah Nienhuys vom Kreissportbund Kleve. Und: Erwartet wird eine Kooperation mit einem Sportverein. „Der entsprechende Vertrag ist bereits unterzeichnet“, so Jürgen Klug, der Vizevorsitzende von Fortuna Millingen.

Kooperation – das bedeutet: gemeinsame Veranstaltungen, gemeinsame Angebote. „Fronleichnam starten wir“, teilte Fortuna-Chef Heinz Lukkezen mit. Während das traditionelle Dorfturnier steigt, bietet der örtliche Sportverein auch erstmals die Möglichkeit für die Kleinen, ein Mini-Sportabzeichen zu machen. „Wir wollen möglichst frühzeitig Kinder für Bewegung und Sport motivieren“, so Lukkezen. Einerseits geht es darum, die Zahl von 750 Fortuna-Mitgliedern aufzustocken, auf der anderen Seite steht der gesundheitsfördernde Aspekt von Bewegung im Fokus des Vereins.

Nicht nur im Inneren des Kindergartens soll es ein Mehr an Möglichkeiten zur Bewegung geben – geplant ist unter anderem eine Sprossenwand im Flur – auch das Außengelände wird so gestaltet, dass hier Anreize zur Bewegung gegeben werden. Ein Bolzplatz soll dort entstehen und vieles mehr. Die Bocholter Garten- und Landschaftsarchitektin Jenny Humbrich ist damit beauftragt. 120 000 Euro wird die Umgestaltung kosten, von der Zentralrendantur gibt es eine Zusage für die Übernahme von 90 000 Euro. „Die restlichen 30 000 Euro müssen die Eltern in Eigenleistung erbringen“, erklärt Heinz Lukkezen, der auch Leiter der Zentralrendantur in Kalkar ist. Dafür müssen aber noch die Eltern motiviert werden.

Gebaut wird in zwei Bauabschnitten. Der erste mit einem Volumen von 95 000 Euro soll 2013 realisiert werden, im kommenden Jahr sollen dann die verbleibenden 25 000 Euro verbaut werden.

(Quelle: derwesten.de)

Dirk Scholten wird neuer Trainer bei Fortuna Millingen

Dirk Scholten wird neuer Trainer bei Fortuna Millingen

Der Würfel ist gefallen. Gestern teilte Heinz Lukkezen, Vorsitzender von Fortuna Millingen, mit, wer in der kommenden Saison Nachfolger von Holger Gerards wird. Dirk Scholten wird die Verantwortung übernehmen. Der 39-jährige Emmericher coacht zurzeit die Reserve des VfB Rheingold, die zu den Ligarivalen der Fortuna in der Kreisliga B, Gruppe 2 gehört.

„Ich bin sehr zufrieden“, erklärte Dirk Scholten auf Nachfrage der NRZ. „Ich denke, Fortuna Millingen ist eine sehr gute Adresse.“ Als äußerst angenehm empfand Scholten auch die Gespräche mit dem Millinger Vorstand. „Das war alles sehr unaufgeregt“, erklärte der zukünftige Fortuna-Cheftrainer, der bereits gestern Abend seinem neuen Team vorgestellt wurde. Kurz zuvor teilte Scholten den Spielern der Rheingolder-Reserve, die er vier Jahre trainiert hatte, seinen Wechsel mit. Die Entscheidung den VfB nach dieser Saison zu verlassen, war bereits im letzten Sommer gefallen (die NRZ berichtete).

Scholten möchte sich sofort an die personelle Planung machen, wenngleich aktuell noch nicht klar ist, wohin die Reise geht. So ist der Aufstieg in die Kreisliga A durchaus im Bereich des Möglichen. „Wir wollen uns auf Dauer in der Kreisliga A etablieren“, gibt Scholten die Marschroute vor.

Begeisterung und Tatendrang

Heinz Lukkezen jedenfalls war nach den Gesprächen mit dem zukünftigen Coach von dessen Qualifikation überzeugt. Der Fortuna-Präsident lobt dabei besonders die rhetorischen Fähigkeiten von Scholten, der eine Mannschaft begeistern könne. „Er ist voller Tatendrang“, meint Lukkezen, der zudem auch an die Eigenschaften des aktiven Stürmers Dirk Scholten erinnerte. „Er ist ein Kämpfertyp.“

Quelle: NRZ online

Ziel: Saison soll bestätigt werden

Ziel: Saison soll bestätigt werden

Vorzuwerfen hat man sich bei Fortuna Millingen zurückblickend eigentlich wenig. Der Absteiger spielte eine herausragende Saison, holte insgesamt 73 Punkte, verlor nur ein einziges Mal und stellte mit nur 20 Gegentreffern die beste Abwehr. Normalerweise sollte so eine Bilanz zum Wiederaufstieg reichen. Da in der Kreisliga B im Vorjahr nur eine Mannschaft in die A-Liga durfte und Wesel Anadolu Spor letztlich einen Punkt mehr hatte, wird auch in der nächsten Spielzeit an der Bruchstraße nur in der Kreisliga B gespielt.

„Die Jungs haben alle eine gute Saison gespielt, da kann jeder stolz drauf sein. Jetzt wollen wir das bestätigen“, möchte Holger Gerards am liebsten eine ähnliche Punktzahl wie in letzten Saison erzielen – nur dann mit einem positiven Ende für die Fortunen. Ein klares Aufstiegsziel will der Trainer jedoch nicht vorgeben. Nicht zuletzt, weil auch in dieser Saison – je nachdem, welchem Kreis die Bezirksligaabsteiger angehören – vielleicht wieder nur ein Team aufsteigt. „Ich erwarte in diesem Jahr mehrere Mannschaften, die um den Aufstieg mitspielen. Vielleicht kommt da auch wieder ein Überraschungsteam dazu“, sieht Gerards die Liga sehr ausgeglichen.

Verstärkungen für die Offensive

Dennoch gehen die Rot-Weißen nach der starken Vorsaison als Aufstiegsaspirant Nummer eins ins Rennen. Die Mannschaft blieb weitestgehend zusammen und wurde im Offensivbereich noch einmal verstärkt. So konnten mit dem talentierten offensiven Mittelfeldspieler Robin van den Boom (SV Rees) und Stürmer Andre Jansen (SV Vrasselt II) zwei Optionen für den Angriff verpflichtet werden. Dazu kommt der neu nach Millingen gezogene Dennis Köhler.

Demgegenüber stehen mit Angreifer Rene Bruns (Westfalia Anholt) und Verteidiger Christoph Haves (Studium) zwei Abgänge, die in der letzten Saison Stammkräfte waren. Sebastian van Ackeren und Mathias Hidde wollen aus beruflichen Gründen kürzer treten. „Der Kader ist etwas kleiner geworden. Das schwierige für mich ist, dass einige Spieler nur eingeschränkt trainieren können“, sieht Gerards ein potenzielles Problem in der mangelnden Breite.

Dennoch verfügt der Kader über viele Optionen. Mit Torwart Dennis Döring, Peter Lörcks, Roland Ziegner, Jan-Peter und Christoph Eyting, Stephan Tenberge, Marcel Schlüter und Thorsten Flanz bleibt der Großteil der Korsettstangen der Mannschaft erhalten.

Erfreulich ist zudem die Entwicklung im Jugendbereich. So konnten die Fortunen wieder eine A-Jugend für die kommende Saison melden. Zusammen mit SuS Isselburg wird Millingen eine Spielgemeinschaft stellen, die von Nico te Baay trainiert wird.

Quelle: NRZ online