Vereinsdialog beim SV Fortuna Millingen 1920 e.V.

Vereinsdialog beim SV Fortuna Millingen 1920 e.V.

Der Kontakt zur Basis, ein Austausch auf Augenhöhe und die Verbesserung der Kommunikation zwischen Vereinen, Kreisen und dem Fußballverband Niederrhein stehen im Mittelpunkt der FVN-Vereinsdialoge. Die Vertreter des Kreises und des FVN besuchen dabei die Vereine des Verbandsgebiets auf ihren Platzanlagen, um sich ein Bild des alltäglichen Vereinslebens zu machen. Nach einer Führung auf dem Vereinsgelände tauschen sich die Teilnehmer über die Wünsche, Probleme und die täglichen Herausforderungen des Vereinslebens aus. Die Vertreter des Kreises und des Landesverbandes erhalten so wichtige Informationen von der Basis aus erster Hand und können den Vereinen wichtige Tipps und Hilfestellungen anbieten.

Der Vereinsdialog ist ein essentieller Teil des DFB-Masterplans, der im Rahmen des Amateurfußball-Kongresses in Kassel 2012 durch die Basis des deutschen Fußballs entwickelt und beim DFB-Bundestag im Oktober 2013 final verabschiedet wurde. Kernziel des DFB-Masterplans ist die Zukunftssicherung des Amateurfußballs und besteht aus den drei Säulen „Kommunikation“, „Flexibilisierung des Spielbetriebs“ und „Vereinsservice“. Neben der Amateurfußball-Kampagne mit dem Slogan „Unsere Amateure. Echte Profis“ bildet der Vereinsdialog das Herzstück im Bereich der „Kommunikation“, um die Vereine, Kreise und den Landesverband bestmöglich für die Zukunft zu wappnen.

Am Donnerstagabend wurde ein Vereinsdialog im Vereinsheim von SV Fortuna Millingen 1920 e.V. durchgeführt. Der Verein aus dem Kreis Rees – Bocholt um den 1. Vorsitzenden Heinz Lukkezen, der Organisator des Dialogs von Vereinsseite, begrüßte zusammen mit acht weiteren Vereinsvertretern eine fünfköpfige Delegation des FVN und des Kreises um Verbandspräsident Peter Frymuth und dem Kreisvorsitzenden Peter Koch. Schon vor dem offiziellen “Anpfiff“ des Dialogs fanden sich alle Beteiligten in interessanten Diskussionen rund um den Fußball und das Vereinsleben wieder.

Nach dem herzlichen Empfang im Vereinsheim ging es für die Teilnehmer zur Besichtigung der Platzanlage. Jürgen Klug, 2. Vorsitzender des SV Fortuna Millingen, informierte bei dem Rundgang über die Gegebenheiten, den sukzessiven Ausbau und die Weiterentwicklung der Rasenplätze und des Vereinsheims. Dass der Verein und seine Mitglieder vieles in Eigenregie entwickelt und gebaut haben, beeindruckt die Vertreter des FVN und des Kreises sichtlich.

Zurück im Vereinsheim ging es nach einer kurzen Fragerunde von Pressevertretern mit dem FVN-Präsidenten Peter Frymuth zur Veranstaltung und zum DFB-Masterplan weiter mit dem offiziellen Teil des Vereinsdialogs. Nach einer kurzweiligen Powerpoint-Präsentation von Hein Lukkezen zur Geschichte und der Entwicklung des Vereins standen die aktuellen Herausforderungen im Mittelpunkt. Neben Diskussionen zur Finanzierung des Vereins und der Platzanlage, der Kommunikation des Vereins mit dem FVN und dem Kreis, stellte sich insbesondere der Bereich des Vereinsservice und der Qualifizierungsangebote als interessantes Thema dar. Im weiteren Verlauf standen die Möglichkeiten der Vereine im Rahmen der Amateurfußball-Kampagne auf der Agenda.

Ein Projekt beeindruckte die Gäste aus FVN und Kreis besonders – die Entwicklung, Realisierung und Betreibung einer offenen Ganztagsschule in Kooperation mit der Stadt Rees durch den SV Fortuna Millingen. In diesem Rahmen kümmern sich 6 Betreuerinnen um die Kinder der Grundschule täglich bis 16 Uhr. Neben Theater, Basteln und Spielen steht natürlich auch der Fußball auf dem Nachmittagsprogramm für die Kinder.

FVN-Präsident Peter Frymuth zeigte sich beeindruckt vom Engagement, der Kreativität und der Verbindlichkeit mit der der Verein seine Projekte angeht „Ich bedanke mich für diesen Abend. Ich war beeindruckt von der Präsentation, der Entwicklung der Platzanlage und ihren Strukturen – das Projekt der offenen Ganztagsschule realisiert zu haben und es erfolgreich am Laufen zu halten nötigt mir großen Respekt ab. Es zeigt die Weitsicht und die solide Ausrichtung des Vereins. Sie sind nicht nur ein Verein, sondern auch eine Millinger-Sportfamilie.“ Der Kreisvorsitzende Peter Koch war ebenfalls sehr beeindruckt von dem Projekt der offenen Ganztagsschule „Es ist schön zu sehen, welch umfassende Projekte der Verein realisiert hat. Hier steht ein Verein auf sehr soliden Beinen und arbeitet vorbildlich. Ich bin begeistert!“.

Heinz Lukkezen zog ebenfalls ein positives Fazit nach dem Vereinsdialog „Ich bin sehr beeindruckt wie nah Herr Frymuth an der Basis ist. Wir konnten aus dem intensiven Gespräch einiges mitnehmen für unsere weitere Vereinsarbeit und werden den Vereinsdialog zum Anlass nehmen, um den Kontakt zum Kreis und zum FVN zu intensivieren. Es war ein gelungener Abend.“.

Der Vereinsdialog bei SV Fortuna Millingen ist einer von 36 Vereinsdialogen die bis Ende 2016 im Fußballverband Niederrhein durchgeführt werden.

Quelle: FVN.de

Austausch auf Augenhöhe

Austausch auf Augenhöhe

Hohen Besuch durfte der SV Fortuna Millingen am Donnerstagabend begrüßen. Im Rahmen der Aktion „Vereinsdialog“ schaute sich Peter Frymuth, Präsident des Fußballverbandes Niederrhein und einer der Vizepräsidenten des DFB, die Anlage an der Bruchstraße an und unterhielt sich anschließend in einer Gesprächsrunde mit den Verantwortlichen des Sportvereins. „Das soll ein Austausch auf Augenhöhe zwischen Vereinen und Verband sein. Ich finde es sehr wichtig, auch direkt mit den Leuten an der Basis zu kommunizieren“, erklärt Frymuth.

Rundgang über die Anlage

„Ich stelle fest, dass hier mit sehr viel Leidenschaft und Herzblut gearbeitet wird“, meinte der FVN-Funktionär während eines Rundgangs über die 22 000 Quadratmeter große Millinger Anlage, die seit 1969 über die Jahrzehnte sukzessive erweitert wurde, unter anderem mit dem Ausbau des Vereinsheims, neuen Spiel- und Trainingsflächen sowie dem 2007 eröffneten DFB-Minispielfeld. „Sie sind einer der wenigen Vereine, die dieses Feld auf dem Vereinsgelände haben, sonst befindet es sich zumeist an Schulen“, stellte Frymuth fest. „Bis heute wird dieses Feld sehr gut angenommen und wir sind von Zerstörung weitestgehend verschont geblieben“, erläuterte Jürgen Klug, 2. Vorsitzender der Fortuna, der über das Areal führte und den Gästen des Weiteren Investitionen wie beispielsweise neue Kabinen und Türen, die Photovoltaikanlage oder auch die Schuhwaschanlage zeigte. „Und Sie sind wahrscheinlich der einzige Verein, der auch noch eine eigene Haltestelle bekommen wird“, schmunzelte der FVN-Präsident, als gerade mal wieder ein Zug an der Anlage vorbeirauschte.

Begleitet wurde Frymuth von Robert Baues (Sportschule Duisburg-Wedau) sowie Masterplan-Koordinator Christian Hohl. Ebenfalls waren Peter Koch und Dominik Hoffmann, Vorsitzender und Geschäftsführer des Fußballkreises 11, nach Millingen gekommen und beteiligten sich im Clubheim zusammen mit den Vorstandsmitgliedern der Fortuna am anschließenden intensiven Gedankenaustausch über die verschiedensten Themen, die den Verein bewegen. „Ich finde diesen Vereinsdialog wirklich gut. In den 40 Jahren, die ich in Millingen als Funktionär tätig bin, hatte uns vorher noch niemand vom Verband besucht“, freute sich Fortuna-Vorsitzender Heinz Lukkezen über die erfolgreiche Bewerbung an dieser Aktion.

Im Gebiet des Fußballverbandes Niederrhein war der Abend in Millingen der dritte Vereinsdialog, zuvor hatte die Delegation beim TuS Bösinghoven und bei den Sportfreunden Wyler-Zyfflich vorbeigeschaut. Insgesamt sind 36 solcher Besuche bis Ende 2016 geplant. „Wann immer es möglich ist, werde ich auch selbst daran teilnehmen“, sagt Frymuth.

(Quelle: derwesten.de)

Fortuna steigt ab

Fortuna steigt ab

TuB Bocholt II – Fortuna Millingen 7:2 (3:0)

Für Fortuna Millingen ist seit gestern der direkte Wiederabstieg besiegelt. Dabei war die eigene Niederlage nur eine Nebensache. Denn schon vor dem letzten Spieltag, an dem auch noch Trainer Dirk Scholten krankheitsbedingt passen musste, war klar, dass die Fortuna den 13. Rang aus eigener Kraft nicht mehr verlassen konnte.

Daher mussten die Verantwortlichen bangen Blickes gen Bezirksliga schauen. Denn wenn nur drei Teams aus dem Kreis 11 Rees-Bocholt aus der Bezirksliga abgestiegen wären, hätte die Fortuna die Klasse gehalten. Doch im Endeffekt strichen sogar fünf Bezirksligisten die Segel, so dass Millingen im kommenden Jahr in der Kreisliga B antreten muss. „Die Saison war ein Abenteuer, am Ende hatten wir Pech“, meinte Vorsitzender Heinz Lukkezen. „Wir werden das überstehen. Das ist ja nicht der erste Abstieg für Fortuna Millingen.“

Dass gegen Bocholt nichts zu holen war, wurde schnell deutlich. „Die waren uns von der Spielanlage haushoch überlegen“, stellte Lukkezen fest. „Da hat man ganz genau gemerkt, dass einige der Spieler bis vor kurzem noch zwei Klassen höher angetreten sind.“

Schon zur Halbzeit lagen die Gäste mit 0:3 zurück. Ebenfalls in der Pause erfuhren die Fortunen, dass Schwarz-Weiß Alstaden gegen den SC Oberhausen bereits mit 5:0 führte (Endstand 9:3), was wiederum den Abstieg von BW Dingden in der Bezirksliga, Gruppe 6 nach sich zog. „Und Bienen hatten wir eigentlich gar nicht mehr so auf der Rechnung“, meinte Lukkezen zum Abstieg des Lokalrivalen. Die beiden letzten Treffer in dieser Saison erzielten gegen Bocholt Tino Giesen und Tom van Alst.

(Quelle: derwesten.de)

Mini-Jobberin in Sachen Bewegung

Mini-Jobberin in Sachen Bewegung

Der Sportunterricht vor 30 Jahren war ein anderer als heute. „Bei den Bundesjugendspielen gab es Weitspringen, aber darauf vorbereitet hat man uns nicht wirklich“, blickt Karin Schöttler zurück. Heute ist das anders, wie sie aus dem Sportunterricht ihrer beiden Söhne Jan und Till weiß. Die 46-Jährige bedauert es, dass sie damals nicht mehr gefördert wurde. „Schließlich möchte jeder Erfolgserlebnisse haben“, begründet sie. Daher ist der Leiterin zahlreicher Angebote und Kurse bei Fortuna Millingen genau das ein Anliegen. Und: Dass die Teilnehmer Spaß an der Bewegung haben. „Denn dann, und nur dann, sind sie dauerhaft sportlich aktiv“, sagt sie.

Das ist ihr Ziel. Denn bei den Angeboten, die Karin Schöttler betreut, geht es nicht um Leistung und Medaillen, es geht um Breitensport, kurz um den Einstieg in den Sport für Groß und Klein, es geht um Spaß an der Bewegung und um Prävention von Herz- und Kreislauferkrankungen.

Tischtennis, Turnen, Nordic Walking

Als Karin Schöttlers Söhne sechs und vier Jahre alt waren, begann sich die ausgebildete Arzthelferin nach einem beruflichen Wiedereinstieg umzusehen. „Vielleicht bieten sich auch Möglichkeiten in einem Sportverein“, ging ihr damals durch den Kopf. Der jungen Mutter wurde prompt das Mutter-Kind-Turnen bei Fortuna Millingen anvertraut. Das war vor rund zehn Jahren. Inzwischen leitet Karin Schöttler das Kinderturnen, betreut die Tischtennis-Anfänger, hat Nordic Walking- und Fitnessgruppen, kümmert sich um das Sportangebot in der Offenen Ganztagsschule und leitet Kurse, um Herz-Kreislauferkrankungen vorzubeugen.

Nein, dass ihre Arbeit für Fortuna Millingen mal 12,5 Wochenstunden umfassen und sie damit zu einer Mini-Jobberin in Sachen Bewegung und Gesundheitsprävention werden würde, hat sie sich als junges Mädchen nicht vorstellen können. „Ich habe mich zwar immer gern bewegt, früher auch Tischtennis gespielt“, sagt sie. „Viel mehr war aber zunächst nicht“.

„Eine Frage der richtigen Dosis“

Mit Mitte 20 entdeckte sie das Joggen. Mit ihrer Clique und dem Vater eines Cliquenmitglieds war Karin Schöttler nach Kleve gefahren. Dort war man durch ein Waldstück gejoggt. Dabei machte es Klick. „Wir wurden nicht unterfordert, nicht überfordert, haben rechtzeitig Pausen eingelegt“, erinnert sie sich. Seither weiß sie, vieles ist eine Frage der richtigen Dosis. Das vermittelt sie auch den Teilnehmern ihrer Kurse. Und vieles mehr: Den Kindern beispielsweise, wie wichtig es ist, im Team zu agieren, den Großen wie wichtig Sport für die Psyche ist. „Denn wer sportliche Ausdauer zeigt, der kann auch Stress besser verpacken“, weiß Karin Schöttler.

(Quelle: derwesten.de)

Ziegners Standards entscheiden das Derby

Ziegners Standards entscheiden das Derby

Roland Ziegner hat Fortuna Millingen eine erfolgreiche Rückkehr in die Kreisliga A beschert. Mit einem direkt verwandelten Freistoß aus 20 Metern zum 2:1 nach einer Stunde sorgte der 27-Jährige für die Entscheidung im Lokalduell gegen den SV Haldern. Zuvor hatte Ziegner auch den Ausgleich für die Gastgeber vorbereitet, als Kapitän Christoph Eyting seinen Eckstoß mit dem Kopf ins Tor wuchtete.

„Wir haben in der Vorbereitung intensiv Standards geübt, das hat sich gleich ausgezahlt“, freute sich der Millinger Coach Dirk Scholten nach seiner erfolgreichen Pflichtspielpremiere an der Bruchstraße. Der Coach musste somit auch gleich am ersten Spieltag eine Kiste Bier springen lassen, die er für den ersten Treffer seines Teams nach einem Standard ausgelobt hatte.

Viele Ausfälle bei den Gästen

Den etwas besseren Start hatten allerdings die Halderner erwischt. So hätte Youngster Miguel Sperling in der vierten sowie vor allem in der 15. Minute, als er glänzend von Tobias Neuhaus in Szene gesetzt wurde, aber an Fortuna-Keeper Dennis Döring scheiterte, für die Führung der Gäste sorgen können. Drei Minuten später bekam Stefan Jansen nicht genug Druck hinter einen Kopfball. Der 43-Jährige stand ebenso in der Anfangself wie auch Holger Pistel, die eigentlich kürzer treten wollten. Weil bei den Haldernern aber gleich neun Akteure fehlten, unter anderem waren Matthias Bauhaus, Nick Stamm und Dirk Köster im Urlaub, mussten die beiden Routiniers doch ran.

Auf der anderen Seite hatte Neuzugang Harald Hammerschmidt die beste Gelegenheit zur Fortuna-Führung. Der 40-Jährige scheiterte aber aus kurzer Distanz an HSV-Keeper Christian Böing (28.).

Kurz nach der Pause sahen die 150 Zuschauer dann den ersten Treffer. Jubeln durften in der 48. Minute die Gäste, als Mannschaftsführer Dominik Schertes das 1:0 erzielte.

Schertes sorgt für die Führung

Die Freude bei den Haldernern währte jedoch nur kurz, als der Fortuna der Ausgleich gelang (52.). Nach der Führung der Gastgeber acht Minuten später hatten die Lindendörfler dann nur noch eine hochkarätige Möglichkeit zum Ausgleich. Dominik Schertes, der allerdings eindeutig im Abseits stand, drosch das Leder über die Latte. „Ein Unentschieden wäre das gerechtere Ergebnis gewesen“, trauerte HSV-Coach Jürgen Stratmann vor allem den verpassten Chancen zu Beginn der Partie hinterher.

„Wir haben sicherlich keinen Hurrafußball gespielt, waren am Anfang ein wenig nervös und am Ende auch ziemlich platt, die Jungs haben aber über 90 Minuten alles gegeben, so dass ich richtig stolz auf die Mannschaft bin“, resümierte Scholten.

Quelle: NRZ online

Allein unter Jungs an der Platte

Allein unter Jungs an der Platte

Hahn im Korb einmal anders: Sophia ist das einzige Mädchen bei Fortuna Millingen. Auch wenn sie sich allein unter Jungs wohl fühlt, hat sie einen Wunsch.

Jeden Mittwoch und Freitag heißt es: Ran an die Schläger! Ab 18 Uhr findet das Training der Tischtennisabteilung von Fortuna Millingen in der Sporthalle in Millingen statt. Bereits um 17 Uhr beginnt das Training der Anfänger. Die beiden Kurse der Anfänger und Fortgeschrittenen überschneiden sich um eine halbe Stunde. In der Zeit spielen die „Großen“ und die „Kleinen“ zusammen.

Das Training ist sehr abwechslungsreich und locker, denn es werden auch mal die eigenen Wünsche erfüllt. Leider bin ich das einzige Mädchen. Das sehen meine männlichen Teamkollegen mit gemischten Gefühlen. Die Jungs finden es traurig für den Verein, dass ich das einzige Mädchen bin, welches etwas höher spielt und deswegen nicht in einer Mannschaft spielt oder an den Vereinsmeisterschaften teilnehmen kann. Aber sie finden es auch gut und mutig, sich in solch einer Männerdomäne zu behaupten. Ich persönlich gehe echt gerne zum Training und habe viel Spaß dort. Und die Jungs sind auch nett zu mir.

Die Tischtennisabteilung besteht seit Juni 1972. Maria Vallee und Hans-Bernd Rücker taten sich zusammen und gründeten sie. Die meisten Erfolge wurden im Damen- und Mädchenbereich eingefahren. Doch diese Mannschaften wurden leider aufgelöst.

Über weibliche Unterstützung würde ich mich sehr freuen – vielleicht können die Mädchen dann auch wieder an Turnieren und den Vereinsmeisterschaften teilnehmen.

Artikel verfasst von: Sophia Ketzinger, Klasse 7d, Gymnasium Aspel, Rees

Quelle: NRZ online

Neuer Coach hat Pep im Gepäck

Neuer Coach hat Pep im Gepäck

Obwohl damit nur die wenigsten gerechnet hatten, schaffte die Fortuna aus Millingen am letzten Spieltag doch noch den Aufstieg in die Kreisliga A. Der Erfolg war gleichzeitig auch ein mehr als optimales Abschiedsgeschenk für den scheidenden Coach Holger Gerards, der nach vier Jahren freiwillig seinen Stuhl an der Bruchstraße räumte und eine intakte Mannschaft in einem gut und ruhig geführten Verein hinterließ.

„Der Kontakt ist dann im März zustande gekommen und irgendwann hat man sich für mich entschieden“, erzählt der neue Übungsleiter Dirk Scholten, der nach neun Jahren beim VfB Rheingold einen Tapetenwechsel vollzog. „Ich habe ja immer gesagt, dass ich gerne mal eine erste Mannschaft trainieren möchte. Dass ich das jetzt hier machen darf, empfinde ich als großes Glück.“

Scholten schätzt vor allem das ruhige Umfeld bei der Fortuna. Doch passen diese beiden fußballerischen Gegensätze überhaupt zusammen? Auf der einen Seite der polarisierende Scholten, auf der anderen Seite die nur selten aus der Ruhe zu bringende Fortuna? „Das wird sicherlich interessant“, meint Scholten zu dieser Kombination. „Vielleicht bringe ich durch meine Art etwas mehr Leben in den Verein und die Mannschaft“, sagt der Coach, ohne das jedoch in irgendeinerweise negativ zu meinen. Er schiebt aber direkt nach, „dass ich in meiner Art weiterhin unverändert bleibe“.

Dass es für die Rot-Weißen von Beginn an um den Klassenerhalt geht, dafür muss man kein Prophet sein. „Wichtig ist, wie eigentlich in jedem Jahr, ein guter Start, um nicht von vornherein unten drin zu hängen“, hofft Scholten, die Aufstiegseuphorie mitnehmen zu können. Diese Mission möchten die Millinger mit einem Kader von 18 Spielern und zwei Torhütern angehen.

Kader bleibt zusammen

Dass die Tür für Empfehlungen aber nicht verschlossen ist, zeigt auch die Tatsache, dass in der Vorbereitung auch die zweite Mannschaft an den Einheiten teilnimmt. „Da gibt es sicherlich den ein oder anderen Spieler, der das Potenzial für die erste Mannschaft hat“, so Scholten. Wichtiger Augenmerk der Fortuna in der Pause war, den Aufstiegskader beisammen zu halten, was bis auf zwei Ausnahmen auch gelungen ist. Bis auf André Jansen (SV Vrasselt) und Thomas Kosel (VfR Mehrhoog), der zwei Tage vor Abmeldeschluss dem Verein trotz Zusage den Rücken kehrte, bleiben alle Mann an Bord und werden durch sieben neue Akteure ergänzt. Harald Hammerschmidt, der die Lücke von Jansen schließen soll, und Chris Gertsen kommen vom VfB Rheingold II. Gereon Peters, früher bei Fortuna Elten, kommt vom SV Rees III. „Das ist ein Typ, der im Team gefehlt hat“, freut sich Scholten auf den physisch starken Abräumer. Dazu gesellen sich Marek Jansen (A-Jugend RSV Praest), Daniel Hartung, Marcel Venhoven und Tom Drews (eigene A-Jugend).

Ohne nachzukarten, beschreibt Dirk Scholten sein letztes Jahr beim VfB Rheingold als verkorkst. „Das fing schon in der Vorbereitung an und zog sich bis zu meinem Rücktritt durch. Am Ende habe ich mich von der Mannschaft im Stich gelassen gefühlt“, erzählt der Coach, der ausgerechnet nach der Niederlage bei seinem neuen Verein zurücktrat. „Da stand ich ziemlich blöd dar.“

Trotzdem zählen die Schwarz-Weißen für Scholten zum Favoritenkreis und auf das Spiel bei seinem ehemaligen Verein freut er sich riesig. „Allein die Tatsache, dass ich mal in die Gästekabine gehen darf und anreisen muss, weckt Vorfreude auf die Partie.“ Auch die Absteiger VfL Rhede II, TuB Mussum und SV Spellen gehören für Scholten zu den Anwärtern auf die direkte Rückkehr in die Bezirksliga.

(Quelle: derwesten.de)

Neuer Coach hat Pep im Gepäck

Neuer Coach hat Pep im Gepäck

Obwohl damit nur die wenigsten gerechnet hatten, schaffte die Fortuna aus Millingen am letzten Spieltag doch noch den Aufstieg in die Kreisliga A. Der Erfolg war gleichzeitig auch ein mehr als optimales Abschiedsgeschenk für den scheidenden Coach Holger Gerards, der nach vier Jahren freiwillig seinen Stuhl an der Bruchstraße räumte und eine intakte Mannschaft in einem gut und ruhig geführten Verein hinterließ.

„Der Kontakt ist dann im März zustande gekommen und irgendwann hat man sich für mich entschieden“, erzählt der neue Übungsleiter Dirk Scholten, der nach neun Jahren beim VfB Rheingold einen Tapetenwechsel vollzog. „Ich habe ja immer gesagt, dass ich gerne mal eine erste Mannschaft trainieren möchte. Dass ich das jetzt hier machen darf, empfinde ich als großes Glück.“

Scholten schätzt vor allem das ruhige Umfeld bei der Fortuna. Doch passen diese beiden fußballerischen Gegensätze überhaupt zusammen? Auf der einen Seite der polarisierende Scholten, auf der anderen Seite die nur selten aus der Ruhe zu bringende Fortuna? „Das wird sicherlich interessant“, meint Scholten zu dieser Kombination. „Vielleicht bringe ich durch meine Art etwas mehr Leben in den Verein und die Mannschaft“, sagt der Coach, ohne das jedoch in irgendeinerweise negativ zu meinen. Er schiebt aber direkt nach, „dass ich in meiner Art weiterhin unverändert bleibe“.

Dass es für die Rot-Weißen von Beginn an um den Klassenerhalt geht, dafür muss man kein Prophet sein. „Wichtig ist, wie eigentlich in jedem Jahr, ein guter Start, um nicht von vornherein unten drin zu hängen“, hofft Scholten, die Aufstiegseuphorie mitnehmen zu können. Diese Mission möchten die Millinger mit einem Kader von 18 Spielern und zwei Torhütern angehen.

Kader bleibt zusammen

Dass die Tür für Empfehlungen aber nicht verschlossen ist, zeigt auch die Tatsache, dass in der Vorbereitung auch die zweite Mannschaft an den Einheiten teilnimmt. „Da gibt es sicherlich den ein oder anderen Spieler, der das Potenzial für die erste Mannschaft hat“, so Scholten. Wichtiger Augenmerk der Fortuna in der Pause war, den Aufstiegskader beisammen zu halten, was bis auf zwei Ausnahmen auch gelungen ist. Bis auf André Jansen (SV Vrasselt) und Thomas Kosel (VfR Mehrhoog), der zwei Tage vor Abmeldeschluss dem Verein trotz Zusage den Rücken kehrte, bleiben alle Mann an Bord und werden durch sieben neue Akteure ergänzt. Harald Hammerschmidt, der die Lücke von Jansen schließen soll, und Chris Gertsen kommen vom VfB Rheingold II. Gereon Peters, früher bei Fortuna Elten, kommt vom SV Rees III. „Das ist ein Typ, der im Team gefehlt hat“, freut sich Scholten auf den physisch starken Abräumer. Dazu gesellen sich Marek Jansen (A-Jugend RSV Praest), Daniel Hartung, Marcel Venhoven und Tom Drews (eigene A-Jugend).

Ohne nachzukarten, beschreibt Dirk Scholten sein letztes Jahr beim VfB Rheingold als verkorkst. „Das fing schon in der Vorbereitung an und zog sich bis zu meinem Rücktritt durch. Am Ende habe ich mich von der Mannschaft im Stich gelassen gefühlt“, erzählt der Coach, der ausgerechnet nach der Niederlage bei seinem neuen Verein zurücktrat. „Da stand ich ziemlich blöd dar.“

Trotzdem zählen die Schwarz-Weißen für Scholten zum Favoritenkreis und auf das Spiel bei seinem ehemaligen Verein freut er sich riesig. „Allein die Tatsache, dass ich mal in die Gästekabine gehen darf und anreisen muss, weckt Vorfreude auf die Partie.“ Auch die Absteiger VfL Rhede II, TuB Mussum und SV Spellen gehören für Scholten zu den Anwärtern auf die direkte Rückkehr in die Bezirksliga.

Quelle: NRZ online

Kader soll breiter aufgestellt werden

Kader soll breiter aufgestellt werden

Nach dem perfekten Aufstieg von Fortuna Millingen laufen an der Bruchstraße die Planungen für die kommende A-Liga-Saison auf Hochtouren. Bekanntlich löst Dirk Scholten Holger Gerards als Übungsleiter ab, der für sich entschieden hat, erst einmal eine Pause einzulegen. „Holger hat hier vier Jahre sehr gut und akribisch gearbeitet, wir hatten nie – weder beim Abstieg aus der A-Liga noch bei der verpassten Rückkehr in der Vorsaison – an eine Ablösung gedacht“, sagt Fortuna-Vorsitzender Heinz Lukkezen. Nichtsdestotrotz komme jetzt mit einem neuen Trainer natürlich auch frischer Wind.

Scholten bringt Hammerschmidt mit

Sicher ist, dass Scholten Harald Hammerschmidt vom VfB Rheingold mitbringen wird. „Er wird bestimmt nicht mehr 90 Minuten durchackern, weiß aber immer noch, wo das Tor steht“, sieht Lukkezen den Routinier als adäquaten Ersatz für André Jansen, der zum SV Vrasselt zurückkehrt. „Ansonsten werden alle Spieler bleiben“, stellt der Vorsitzende klar, der aber auch einräumt: „Wenn wir nicht aufgestiegen wären, hätte mit Sicherheit der ein oder andere nicht mehr in der B-Liga kicken wollen und uns verlassen“.

Natürlich werde derzeit auch mit potenziellen Neuzugängen gesprochen, denn der Kader müsse auf jeden Fall breiter aufgestellt werden, noch gebe es aber nichts Spruchreifes, erzählt Lukkezen, der durchaus auch Akteuren aus der eigenen Reserve den Sprung zutraut, „wenn sie mal richtig dranziehen“.

Auch vor dem Hintergrund, dass mit dem TuS Haffen-Mehr, VfR Mehrhoog und GW Wesel-Flüren alle drei feststehenden Absteiger wohl in die Millinger B-Liga-Gruppe gekommen wären, ist der Vorsitzende heilfroh, den Aufstieg doch noch realisiert zu haben. Denn in der nächsten Saison werde es unter diesen Voraussetzungen wohl noch schwieriger, am Ende auf dem ersten Platz zu stehen, vermutet der Fortuna-Boss.

„Der vorletzte Sonntag hat uns gerettet“, hatte auch Lukkezen schon nicht mehr mit einem Happy-End gerechnet, doch die Konkurrenten aus Brünen und SuS Wesel-Nord patzten kurz vor Toreschluss. Ein Dank gehe auch nach Heelden, ist Lukkezen froh über die Unterstützung des Nachbarn. „Nachdem sie uns ja in der vergangenen Saison den Aufstieg verbaut haben, haben sie diesmal in einer entscheidenden Partie in Wesel gewonnen“.

Das Ziel für die neue Spielzeit ist für Lukkezen schnell formuliert: „Wir wollen den Klassenerhalt schaffen und so schnell wie möglich die 40 Punkte holen“. Trainingsstart ist am Samstag, 20. Juli.

Quelle: NRZ online

Fortuna bietet Training zur Gewaltprävention

Der Sportverein Fortuna Millingen bietet in den Sommerferien ein Gewaltpräventionstraining für Schüler der ersten und zweiten Grundschulklassen an. Als Termine sind Montag, 22. Juli, bis Mittwoch, 24. Juli, jeweils von 8.30 bis 12.30 Uhr geplant. Veranstaltungsort ist die Turnhalle in Millingen. Der Elternabend dazu findet am Montag, 15. Juli, 20 Uhr, im Vereinsheim der Fortuna Millingen statt.

Im „Mut tut gut“-Training setzen sich die Kinder grundsätzlich mit dem Nein-Sagen auseinander. Nein-Sagen zu Gewalt, Drogen, Mutproben, Erpressung, „komische“ Berührungen, Spielzeug „tauschen“ und vielem mehr. Jungen und Mädchen haben in diesem Training die Möglichkeiten, Handlungskompetenzen spielerisch auszuprobieren.

Zum Hintergrund: Kinder, die selbstbewusst sind, sich angenommen und geliebt fühlen, halten auch einmal eine Ungerechtigkeit aus ohne zurück zu schlagen. Sie lassen sich nicht einschüchtern, sondern holen Hilfe, wenn es notwendig ist. Sie toben vielleicht mit anderen Kindern, müssen sich aber nicht ständig beweisen, dass sie größer, stärker und besser sind als andere. In diesem Sinne starke Kinder werden nicht so leicht Opfer.