Fortuna steigt ab

Fortuna steigt ab

TuB Bocholt II – Fortuna Millingen 7:2 (3:0)

Für Fortuna Millingen ist seit gestern der direkte Wiederabstieg besiegelt. Dabei war die eigene Niederlage nur eine Nebensache. Denn schon vor dem letzten Spieltag, an dem auch noch Trainer Dirk Scholten krankheitsbedingt passen musste, war klar, dass die Fortuna den 13. Rang aus eigener Kraft nicht mehr verlassen konnte.

Daher mussten die Verantwortlichen bangen Blickes gen Bezirksliga schauen. Denn wenn nur drei Teams aus dem Kreis 11 Rees-Bocholt aus der Bezirksliga abgestiegen wären, hätte die Fortuna die Klasse gehalten. Doch im Endeffekt strichen sogar fünf Bezirksligisten die Segel, so dass Millingen im kommenden Jahr in der Kreisliga B antreten muss. „Die Saison war ein Abenteuer, am Ende hatten wir Pech“, meinte Vorsitzender Heinz Lukkezen. „Wir werden das überstehen. Das ist ja nicht der erste Abstieg für Fortuna Millingen.“

Dass gegen Bocholt nichts zu holen war, wurde schnell deutlich. „Die waren uns von der Spielanlage haushoch überlegen“, stellte Lukkezen fest. „Da hat man ganz genau gemerkt, dass einige der Spieler bis vor kurzem noch zwei Klassen höher angetreten sind.“

Schon zur Halbzeit lagen die Gäste mit 0:3 zurück. Ebenfalls in der Pause erfuhren die Fortunen, dass Schwarz-Weiß Alstaden gegen den SC Oberhausen bereits mit 5:0 führte (Endstand 9:3), was wiederum den Abstieg von BW Dingden in der Bezirksliga, Gruppe 6 nach sich zog. „Und Bienen hatten wir eigentlich gar nicht mehr so auf der Rechnung“, meinte Lukkezen zum Abstieg des Lokalrivalen. Die beiden letzten Treffer in dieser Saison erzielten gegen Bocholt Tino Giesen und Tom van Alst.

(Quelle: derwesten.de)

Ziegners Standards entscheiden das Derby

Ziegners Standards entscheiden das Derby

Roland Ziegner hat Fortuna Millingen eine erfolgreiche Rückkehr in die Kreisliga A beschert. Mit einem direkt verwandelten Freistoß aus 20 Metern zum 2:1 nach einer Stunde sorgte der 27-Jährige für die Entscheidung im Lokalduell gegen den SV Haldern. Zuvor hatte Ziegner auch den Ausgleich für die Gastgeber vorbereitet, als Kapitän Christoph Eyting seinen Eckstoß mit dem Kopf ins Tor wuchtete.

„Wir haben in der Vorbereitung intensiv Standards geübt, das hat sich gleich ausgezahlt“, freute sich der Millinger Coach Dirk Scholten nach seiner erfolgreichen Pflichtspielpremiere an der Bruchstraße. Der Coach musste somit auch gleich am ersten Spieltag eine Kiste Bier springen lassen, die er für den ersten Treffer seines Teams nach einem Standard ausgelobt hatte.

Viele Ausfälle bei den Gästen

Den etwas besseren Start hatten allerdings die Halderner erwischt. So hätte Youngster Miguel Sperling in der vierten sowie vor allem in der 15. Minute, als er glänzend von Tobias Neuhaus in Szene gesetzt wurde, aber an Fortuna-Keeper Dennis Döring scheiterte, für die Führung der Gäste sorgen können. Drei Minuten später bekam Stefan Jansen nicht genug Druck hinter einen Kopfball. Der 43-Jährige stand ebenso in der Anfangself wie auch Holger Pistel, die eigentlich kürzer treten wollten. Weil bei den Haldernern aber gleich neun Akteure fehlten, unter anderem waren Matthias Bauhaus, Nick Stamm und Dirk Köster im Urlaub, mussten die beiden Routiniers doch ran.

Auf der anderen Seite hatte Neuzugang Harald Hammerschmidt die beste Gelegenheit zur Fortuna-Führung. Der 40-Jährige scheiterte aber aus kurzer Distanz an HSV-Keeper Christian Böing (28.).

Kurz nach der Pause sahen die 150 Zuschauer dann den ersten Treffer. Jubeln durften in der 48. Minute die Gäste, als Mannschaftsführer Dominik Schertes das 1:0 erzielte.

Schertes sorgt für die Führung

Die Freude bei den Haldernern währte jedoch nur kurz, als der Fortuna der Ausgleich gelang (52.). Nach der Führung der Gastgeber acht Minuten später hatten die Lindendörfler dann nur noch eine hochkarätige Möglichkeit zum Ausgleich. Dominik Schertes, der allerdings eindeutig im Abseits stand, drosch das Leder über die Latte. „Ein Unentschieden wäre das gerechtere Ergebnis gewesen“, trauerte HSV-Coach Jürgen Stratmann vor allem den verpassten Chancen zu Beginn der Partie hinterher.

„Wir haben sicherlich keinen Hurrafußball gespielt, waren am Anfang ein wenig nervös und am Ende auch ziemlich platt, die Jungs haben aber über 90 Minuten alles gegeben, so dass ich richtig stolz auf die Mannschaft bin“, resümierte Scholten.

Quelle: NRZ online

Neuer Coach hat Pep im Gepäck

Neuer Coach hat Pep im Gepäck

Obwohl damit nur die wenigsten gerechnet hatten, schaffte die Fortuna aus Millingen am letzten Spieltag doch noch den Aufstieg in die Kreisliga A. Der Erfolg war gleichzeitig auch ein mehr als optimales Abschiedsgeschenk für den scheidenden Coach Holger Gerards, der nach vier Jahren freiwillig seinen Stuhl an der Bruchstraße räumte und eine intakte Mannschaft in einem gut und ruhig geführten Verein hinterließ.

„Der Kontakt ist dann im März zustande gekommen und irgendwann hat man sich für mich entschieden“, erzählt der neue Übungsleiter Dirk Scholten, der nach neun Jahren beim VfB Rheingold einen Tapetenwechsel vollzog. „Ich habe ja immer gesagt, dass ich gerne mal eine erste Mannschaft trainieren möchte. Dass ich das jetzt hier machen darf, empfinde ich als großes Glück.“

Scholten schätzt vor allem das ruhige Umfeld bei der Fortuna. Doch passen diese beiden fußballerischen Gegensätze überhaupt zusammen? Auf der einen Seite der polarisierende Scholten, auf der anderen Seite die nur selten aus der Ruhe zu bringende Fortuna? „Das wird sicherlich interessant“, meint Scholten zu dieser Kombination. „Vielleicht bringe ich durch meine Art etwas mehr Leben in den Verein und die Mannschaft“, sagt der Coach, ohne das jedoch in irgendeinerweise negativ zu meinen. Er schiebt aber direkt nach, „dass ich in meiner Art weiterhin unverändert bleibe“.

Dass es für die Rot-Weißen von Beginn an um den Klassenerhalt geht, dafür muss man kein Prophet sein. „Wichtig ist, wie eigentlich in jedem Jahr, ein guter Start, um nicht von vornherein unten drin zu hängen“, hofft Scholten, die Aufstiegseuphorie mitnehmen zu können. Diese Mission möchten die Millinger mit einem Kader von 18 Spielern und zwei Torhütern angehen.

Kader bleibt zusammen

Dass die Tür für Empfehlungen aber nicht verschlossen ist, zeigt auch die Tatsache, dass in der Vorbereitung auch die zweite Mannschaft an den Einheiten teilnimmt. „Da gibt es sicherlich den ein oder anderen Spieler, der das Potenzial für die erste Mannschaft hat“, so Scholten. Wichtiger Augenmerk der Fortuna in der Pause war, den Aufstiegskader beisammen zu halten, was bis auf zwei Ausnahmen auch gelungen ist. Bis auf André Jansen (SV Vrasselt) und Thomas Kosel (VfR Mehrhoog), der zwei Tage vor Abmeldeschluss dem Verein trotz Zusage den Rücken kehrte, bleiben alle Mann an Bord und werden durch sieben neue Akteure ergänzt. Harald Hammerschmidt, der die Lücke von Jansen schließen soll, und Chris Gertsen kommen vom VfB Rheingold II. Gereon Peters, früher bei Fortuna Elten, kommt vom SV Rees III. „Das ist ein Typ, der im Team gefehlt hat“, freut sich Scholten auf den physisch starken Abräumer. Dazu gesellen sich Marek Jansen (A-Jugend RSV Praest), Daniel Hartung, Marcel Venhoven und Tom Drews (eigene A-Jugend).

Ohne nachzukarten, beschreibt Dirk Scholten sein letztes Jahr beim VfB Rheingold als verkorkst. „Das fing schon in der Vorbereitung an und zog sich bis zu meinem Rücktritt durch. Am Ende habe ich mich von der Mannschaft im Stich gelassen gefühlt“, erzählt der Coach, der ausgerechnet nach der Niederlage bei seinem neuen Verein zurücktrat. „Da stand ich ziemlich blöd dar.“

Trotzdem zählen die Schwarz-Weißen für Scholten zum Favoritenkreis und auf das Spiel bei seinem ehemaligen Verein freut er sich riesig. „Allein die Tatsache, dass ich mal in die Gästekabine gehen darf und anreisen muss, weckt Vorfreude auf die Partie.“ Auch die Absteiger VfL Rhede II, TuB Mussum und SV Spellen gehören für Scholten zu den Anwärtern auf die direkte Rückkehr in die Bezirksliga.

Quelle: NRZ online

Fortuna Millingen packt den Aufstieg

Fortuna Millingen packt den Aufstieg

Schon nach dem 6:1 in der 69. Minute gab’s gestern die erste Bierdusche von der Terrasse des Vereinsheims, rund 20 Minuten später floss der Gerstensaft dann aus etlichen XXL-Gläsern. Um 16.43 Uhr war es soweit. Fortuna Millingen hatte die Rückkehr in die Kreisliga A perfekt gemacht. Mit den obligatorischen Sektduschen, Sprechchören, Tanzeinlagen und Raupen wurde der Erfolg an der Bruchstraße gefeiert. „Schöner geht’s nicht. Darauf können die Jungs richtig stolz sein“, gab es für Fortuna-Trainer Holger Gerards nach vier Jahren den erhofften Abschied, an den vor zwei Wochen schon fast keiner mehr in Millingen geglaubt hatte.

Von der ersten Minute merkte man den Hausherren an, dass sie dieses Spiel unbedingt gewinnen und möglichst schnell alle Zweifel ausräumen wollten. André Jansen (10.) und Jan-Peter Eyting (17.) hatten die ersten guten Möglichkeiten. In Minute 29 klingelte es dann zum ersten Mal im Eltener Gehäuse, als Tino Giesen nach einem Schuss von André Jansen zum 1:0 abstaubte. Wieder über die linke Angriffsseite wurde der zweite Treffer vorbereitet, als Jansen eine Hereingabe von Jan-Peter Eyting zum 2:0 verwertete (33.). Jansen und Christoph Eyting hatten weitere Gelegenheiten, noch vor der Pause nachzulegen.

Auch im zweiten Durchgang gab es Einbahnstraßenfußball. Das dritte Tor besorgte Marcel Schlüter (49.). Erneut Jansen (53., 56.) und Jan-Peter Eyting (58.) setzten die Reihe der hochkarätigen Millinger Chancen fort.

Als dann die Eltener durch Rajan Mujabasic nach einer schönen Kombination über Malte Maas und Patrick van Oostveen nach einer Stunde verkürzen konnten, folgte postwendend die Antwort. André Jansen, der zum SV Vrasselt zurückkehren wird, staubte zum 4:1 ab (62.). Schließlich war wieder Tino Giesen an der Reihe, der mit seinen Saisontoren 22 und 23 (63., 69.) die Schlusspunkte setzte.

Drei Treffer von Tino Giesen

„Super, dass wir das geschafft haben“, jubelte auch Peter Lörcks, der seit 2005 in Millingen aktiv ist und schon 2007 einen A-Liga-Aufstieg mit der Fortuna gefeiert hatte. „Wir wollten uns das jetzt einfach nicht mehr nehmen lassen“. Zwar gewann gestern auch der punktgleiche SV Brünen mit 8:0, doch das Torverhältnis der Fortuna war zu gut, als dass die Brüner die Fortuna noch hätten überflügeln können. „Wir haben in dieser Saison 94 Tore erzielt. Und in den letzten beiden Jahren 139 Punkte geholt. Wir haben es auf jeden Fall verdient aufzusteigen“, war Gerards erleichtert, das große Ziel erreicht zu haben. „Obwohl wir während der Saison einige wichtige Spieler verloren haben, ist bei uns eine positive Gruppendynamik entstanden“.

 

(Quelle: derwesten.de)

Saisonabschluss Aufstieg 2013_1
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Fortuna Millingen macht Aufstieg perfekt

Fortuna Millingen macht Aufstieg perfekt

Schon nach dem 6:1 in der 69. Minute gab’s gestern die erste Bierdusche von der Terrasse des Vereinsheims, rund 20 Minuten später floss der Gerstensaft dann aus etlichen XXL-Gläsern. Um 16.43 Uhr war es soweit. Fortuna Millingen hatte die Rückkehr in die Kreisliga A perfekt gemacht. Mit den obligatorischen Sektduschen, Sprechchören, Tanzeinlagen und Raupen wurde der Erfolg an der Bruchstraße gefeiert. „Schöner geht’s nicht. Darauf können die Jungs richtig stolz sein“, gab es für Fortuna-Trainer Holger Gerards nach vier Jahren den erhofften Abschied, an den vor zwei Wochen schon fast keiner mehr in Millingen geglaubt hatte.

Von der ersten Minute merkte man den Hausherren an, dass sie dieses Spiel unbedingt gewinnen und möglichst schnell alle Zweifel ausräumen wollten. André Jansen (10.) und Jan-Peter Eyting (17.) hatten die ersten guten Möglichkeiten. In Minute 29 klingelte es dann zum ersten Mal im Eltener Gehäuse, als Tino Giesen nach einem Schuss von André Jansen zum 1:0 abstaubte. Wieder über die linke Angriffsseite wurde der zweite Treffer vorbereitet, als Jansen eine Hereingabe von Jan-Peter Eyting zum 2:0 verwertete (33.). Jansen und Christoph Eyting hatten weitere Gelegenheiten, noch vor der Pause nachzulegen.

Auch im zweiten Durchgang gab es Einbahnstraßenfußball. Das dritte Tor besorgte Marcel Schlüter (49.). Erneut Jansen (53., 56.) und Jan-Peter Eyting (58.) setzten die Reihe der hochkarätigen Millinger Chancen fort.

Als dann die Eltener durch Rajan Mujabasic nach einer schönen Kombination über Malte Maas und Patrick van Oostveen nach einer Stunde verkürzen konnten, folgte postwendend die Antwort. André Jansen, der zum SV Vrasselt zurückkehren wird, staubte zum 4:1 ab (62.). Schließlich war wieder Tino Giesen an der Reihe, der mit seinen Saisontoren 22 und 23 (63., 69.) die Schlusspunkte setzte.

Drei Treffer von Tino Giesen

„Super, dass wir das geschafft haben“, jubelte auch Peter Lörcks, der seit 2005 in Millingen aktiv ist und schon 2007 einen A-Liga-Aufstieg mit der Fortuna gefeiert hatte. „Wir wollten uns das jetzt einfach nicht mehr nehmen lassen“. Zwar gewann gestern auch der punktgleiche SV Brünen mit 8:0, doch das Torverhältnis der Fortuna war zu gut, als dass die Brüner die Fortuna noch hätten überflügeln können. „Wir haben in dieser Saison 94 Tore erzielt. Und in den letzten beiden Jahren 139 Punkte geholt. Wir haben es auf jeden Fall verdient aufzusteigen“, war Gerards erleichtert, das große Ziel erreicht zu haben. „Obwohl wir während der Saison einige wichtige Spieler verloren haben, ist bei uns eine positive Gruppendynamik entstanden“.

Quelle: NRZ online

Dirk Scholten wird neuer Trainer bei Fortuna Millingen

Dirk Scholten wird neuer Trainer bei Fortuna Millingen

Der Würfel ist gefallen. Gestern teilte Heinz Lukkezen, Vorsitzender von Fortuna Millingen, mit, wer in der kommenden Saison Nachfolger von Holger Gerards wird. Dirk Scholten wird die Verantwortung übernehmen. Der 39-jährige Emmericher coacht zurzeit die Reserve des VfB Rheingold, die zu den Ligarivalen der Fortuna in der Kreisliga B, Gruppe 2 gehört.

„Ich bin sehr zufrieden“, erklärte Dirk Scholten auf Nachfrage der NRZ. „Ich denke, Fortuna Millingen ist eine sehr gute Adresse.“ Als äußerst angenehm empfand Scholten auch die Gespräche mit dem Millinger Vorstand. „Das war alles sehr unaufgeregt“, erklärte der zukünftige Fortuna-Cheftrainer, der bereits gestern Abend seinem neuen Team vorgestellt wurde. Kurz zuvor teilte Scholten den Spielern der Rheingolder-Reserve, die er vier Jahre trainiert hatte, seinen Wechsel mit. Die Entscheidung den VfB nach dieser Saison zu verlassen, war bereits im letzten Sommer gefallen (die NRZ berichtete).

Scholten möchte sich sofort an die personelle Planung machen, wenngleich aktuell noch nicht klar ist, wohin die Reise geht. So ist der Aufstieg in die Kreisliga A durchaus im Bereich des Möglichen. „Wir wollen uns auf Dauer in der Kreisliga A etablieren“, gibt Scholten die Marschroute vor.

Begeisterung und Tatendrang

Heinz Lukkezen jedenfalls war nach den Gesprächen mit dem zukünftigen Coach von dessen Qualifikation überzeugt. Der Fortuna-Präsident lobt dabei besonders die rhetorischen Fähigkeiten von Scholten, der eine Mannschaft begeistern könne. „Er ist voller Tatendrang“, meint Lukkezen, der zudem auch an die Eigenschaften des aktiven Stürmers Dirk Scholten erinnerte. „Er ist ein Kämpfertyp.“

Quelle: NRZ online

Ziel: Saison soll bestätigt werden

Ziel: Saison soll bestätigt werden

Vorzuwerfen hat man sich bei Fortuna Millingen zurückblickend eigentlich wenig. Der Absteiger spielte eine herausragende Saison, holte insgesamt 73 Punkte, verlor nur ein einziges Mal und stellte mit nur 20 Gegentreffern die beste Abwehr. Normalerweise sollte so eine Bilanz zum Wiederaufstieg reichen. Da in der Kreisliga B im Vorjahr nur eine Mannschaft in die A-Liga durfte und Wesel Anadolu Spor letztlich einen Punkt mehr hatte, wird auch in der nächsten Spielzeit an der Bruchstraße nur in der Kreisliga B gespielt.

„Die Jungs haben alle eine gute Saison gespielt, da kann jeder stolz drauf sein. Jetzt wollen wir das bestätigen“, möchte Holger Gerards am liebsten eine ähnliche Punktzahl wie in letzten Saison erzielen – nur dann mit einem positiven Ende für die Fortunen. Ein klares Aufstiegsziel will der Trainer jedoch nicht vorgeben. Nicht zuletzt, weil auch in dieser Saison – je nachdem, welchem Kreis die Bezirksligaabsteiger angehören – vielleicht wieder nur ein Team aufsteigt. „Ich erwarte in diesem Jahr mehrere Mannschaften, die um den Aufstieg mitspielen. Vielleicht kommt da auch wieder ein Überraschungsteam dazu“, sieht Gerards die Liga sehr ausgeglichen.

Verstärkungen für die Offensive

Dennoch gehen die Rot-Weißen nach der starken Vorsaison als Aufstiegsaspirant Nummer eins ins Rennen. Die Mannschaft blieb weitestgehend zusammen und wurde im Offensivbereich noch einmal verstärkt. So konnten mit dem talentierten offensiven Mittelfeldspieler Robin van den Boom (SV Rees) und Stürmer Andre Jansen (SV Vrasselt II) zwei Optionen für den Angriff verpflichtet werden. Dazu kommt der neu nach Millingen gezogene Dennis Köhler.

Demgegenüber stehen mit Angreifer Rene Bruns (Westfalia Anholt) und Verteidiger Christoph Haves (Studium) zwei Abgänge, die in der letzten Saison Stammkräfte waren. Sebastian van Ackeren und Mathias Hidde wollen aus beruflichen Gründen kürzer treten. „Der Kader ist etwas kleiner geworden. Das schwierige für mich ist, dass einige Spieler nur eingeschränkt trainieren können“, sieht Gerards ein potenzielles Problem in der mangelnden Breite.

Dennoch verfügt der Kader über viele Optionen. Mit Torwart Dennis Döring, Peter Lörcks, Roland Ziegner, Jan-Peter und Christoph Eyting, Stephan Tenberge, Marcel Schlüter und Thorsten Flanz bleibt der Großteil der Korsettstangen der Mannschaft erhalten.

Erfreulich ist zudem die Entwicklung im Jugendbereich. So konnten die Fortunen wieder eine A-Jugend für die kommende Saison melden. Zusammen mit SuS Isselburg wird Millingen eine Spielgemeinschaft stellen, die von Nico te Baay trainiert wird.

Quelle: NRZ online

Fortuna-Reserve feiert Titelgewinn

Fortuna-Reserve feiert Titelgewinn

Fortuna Millingen heißt der diesjährige Stadtmeister bei den Reeser Reserveteams im Hallen-Fußball. Die Rot-Weißen setzten sich in der Dreifachturnhalle am Westring ohne Punktverlust souverän durch und feierten ihren Erfolg bei der Siegerehrung mit „Fortuna“-Schlachtgesängen und einer kleinen Laola-Welle.

„Wir sind dieses Mal verdient Stadtmeister geworden, nachdem wir vergangenes Jahr noch knapp Zweiter waren“, kommentierte Kapitän Christopher Becker den Titelgewinn.

Die Rot-Weißen, die ohne ihren erkrankten Trainer Werner Döring auskommen mussten, hielten sich in allen sechs Spielen schadlos. Gegen BW Bienen II (2:0), SV Haldern III (2:1) und SV Rees III (1:0) holten die Millinger bereits neun Punkte.

Zum entscheidenden Spiel kam es dann gegen den Titelverteidiger: Die zweite Mannschaft des SV Haldern, die zuletzt dreimal in Folge die Trophäe geholt hatte. Doch auch hier behielten die Millinger die Nerven und gewannen durch einen Treffer von Nils Kobs und einen traumhaften Fernschuss in den Winkel von Tom van Alst mit 2:0. Carsten Hußmann und van Alst machten mit ihren Toren zum 2:1-Sieg gegen Gastgeber TuS Haffen-Mehr II dann alles klar.

Doch auch im letzten Spiel gegen Rees II gaben sich die Rot-Weißen keine Blöße und siegten mit 2:1 durch Tore von Carsten Hußmann und Max Sesing.

Für Titelverteidiger Haldern II blieb da in diesem Jahr nur der zweite Platz. Neben der Niederlage gegen den neuen Stadtmeister patzten die Lindendörfler ausgerechnet noch gegen die eigene Drittvertretung und kamen nicht über ein 1:1 hinaus. Immerhin langte es sowohl gegen Haffen-Mehr II (3:0), als auch gegen Rees II (2:0), Bienen II (4:3) und Rees III (1:0) zu Siegen und somit zu Platz zwei in der Endabrechnung.

Überraschend auf dem dritten Platz folgte Haldern III, die sich dank zweier deutlicher Siege gegen Bienen II (4:0) und Haffen-Mehr II (3:0) noch aufs Podium schoben. Zuvor hatte es bereits einen 3:2-Sieg gegen Rees III gegeben.

Ausrichter holt nur ein Remis

Auf dem vierten Platz landete die Reserve von BW Bienen mit sieben Punkten. Neben einem torlosen Unentschieden gegen Haffen-Mehr II gewannen die Blau-Weißen sowohl gegen die Reeser Reserve (2:1) als auch gegen die Drittvertretung des SV Rees (3:2).

Punktgleich auf dem fünften und sechsten Platz beendeten die beiden Teams des SV Rees das Turnier. Die Zweitvertretung, souveräner Tabellenführer in der C-Liga, holte nur Siege gegen Haffen-Mehr II (3:0) und Haldern III (1:0) und konnte somit die gute Form aus der Hinrunde der Meisterschaft nicht mit in die Halle nehmen.

Die in dieser Saison neu für den Spielbetrieb gemeldete Mannschaft von Rees III erwies sich im direkten Duell sogar als das glücklichere Team und schlug die eigene Zweitvertretung mit 3:2.

Für den Gastgeber gab es hingegen nichts zu holen. Abgesehen von einem Unentschieden gegen Bienen II blieb die Reserve von TuS Haffen-Mehr ohne Punktgewinn und landete auf dem letzten Platz.

(Quelle: derwesten.de)

Gerads attestiert Charakterstärke

Gerads attestiert Charakterstärke

Mit vielem hatte man bei Fortuna Millingen vor der vergangenen Saison gerechnet, vielleicht sogar nach ganz oben in der Tabelle geschielt. Dass am Ende der bittere Gang in die Kreisliga B angetreten werden musste, sorgte bei den Rot-Weißen für eine völlig unerwartete Negativüberraschung.

Besonders für Holger Gerards. „Die letzte Saison habe ich abgehakt. Ich hoffe, dass wir aus den Fehlern lernen“, will der Fortuna-Trainer am liebsten gar nicht mehr über die letzte Saison sprechen.

Für die Konkurrenz der Favorit

Analysiert hat er die Seuchensaison natürlich trotzdem. Schließlich stieg die Mannschaft mit nur 27 Punkten, 39:66 Toren und dem vorletzten Platz relativ sang- und klanglos ab.

„Ohne nach einfachen Ausreden zu suchen, hatten wir schon das Pech, dass regelmäßig Schlüsselspieler bei uns ausgefallen sind und wir nie eine Formation gefunden haben. Insgesamt gesehen haben wir zu oft naiven Fußball gezeigt“, blickt Gerards zurück, der trotz des Abstiegs recht unumstritten das Zepter an der Bruchstraße schwingt.

Personell verwundert bei den Rot-Weißen jedoch vor allem eines: Ebenso wie der Trainer entschieden sich praktisch alle Spieler zu bleiben und wollen nun gemeinsam den „Karren aus dem Dreck ziehen“. „Das zeugt von Charakterstärke. Ich hoffe, dass wir das jetzt auf dem Platz zeigen“, lobt Gerards die längst nicht selbstverständliche Entscheidung.

Kein Geheimnis ist daher, dass die Fortuna bei den meisten Konkurrenten als Aufstiegskandidat Nummer eins auf dem Zettel steht. Schließlich hatte sich der nahezu unveränderte Kader in den Vorjahren immer als A-Liga-tauglich erwiesen. Verlassen haben den Verein nur Spieler, die in der letzten Spielzeit aus unterschiedlichen Gründen ohnehin keine allzu große Rolle mehr spielten: Christoph Rehm wechselte zu TuS Haffen-Mehr, ebenso verließen Torhüter Marvin Thoelke (Ziel offen) und Christian Schoss (SV Haldern) den Verein.

Rene Bruns als Hoffnungsträger

Als Hoffnungsträger kehrt dagegen Rene Bruns zurück zur Fortuna. Der Stürmer, der zuletzt bei Westfalia Anholt auf Torejagd ging, soll der Offensive endlich zur dringend notwendigen Kreativität und Durchschlagskraft verhelfen. Aus der Reserve stößt Niklas Jakobi fest zum Kader, Torhüter Stefan Essink und Felix Furtkamp sind als A-Jugendliche ebenfalls als Alternativen in der ersten Mannschaft eingeplant.

Beste Voraussetzungen also um den direkten Wiederaufstieg in Angriff zu nehmen? „Das Wichtige ist, dass wir wieder Spaß am Fußball finden. Einfach ist die B-Liga auch nicht“, weiß Gerards, der nach der ernüchternden Vorsaison erst einmal das Ziel ausgibt, den Kontakt zur Spitzengruppe zu halten. Gerade die diversen Weseler Vereine, aber auch die teils unberechenbaren Zweitvertretungen sind für den Trainer potenzielle Stolpersteine.

Dazu kommt, dass mit Stephan Tenberge, Sebastian Hegmann und Thorsten Flanz drei Leistungsträger mit langwierigen Verletzungen ausfallen. Dennoch verfügt der Verein nicht nur quantitativ über einen großen Seniorenbereich mit einer ambitionierten Zweitvertretung, sondern auch qualitativ über einige Korsettstangen: Im Tor dürfte Dennis Döring gesetzt sein. Eine Steigerung auf dem Feld erwartet Gerards jedoch insbesondere von den Leistungsträgern wie Mathias Hidde, Sebastian van Ackeren, Christoph Eyting, Peter Lörcks oder auch Marcel Schlüter.

Quelle: NRZ online

Millingen steigt in Kreisliga B ab

Millingen steigt in Kreisliga B ab

Eine verkorkste Saison endete für Fortuna Millingen gestern mit dem Abstieg in die Kreisliga B. Auch bei Olympia Bocholt unterlag das Team von Trainer Holger Gerards mit 0:1 (0:0).

„Das ist der Abstieg“, gab sich Gerards bei sechs Punkten Rückstand, einer um 19 Treffer schlechteren Tordifferenz auf das rettende Ufer und noch zwei ausstehenden Spielen keinen Illusionen mehr hin. Während der Mannschaft am Hünting keineswegs die Einstellung abgesprochen werden konnte, fehlte aber erneut die Cleverness. „Wir haben über die gesamte Saison gesehen einfach zu viele Fehler gemacht“, nennt der Coach einen Grund für den Abstieg. Zudem habe sich nie ein eingespieltes Team finden können, weil immer wieder Verletzungen den Kader trafen. Darüber hinaus konnte der gleich zu Beginn der Saison startende Negativlauf nie wirklich abgearbeitet werden. „Es war eine sehr aufreibende Spielzeit für den ganzen Verein. Den Abstieg müssen wir uns selber zuschreiben“, resümierte Gerards.

(Quelle: derwesten.de)