„Wir haben die Seuche am Fuß“

„Wir haben die Seuche am Fuß“

Nach der Derby-Niederlage gegen den SV Haldern ist die erste Mannschaft von Fortuna Millingen auf den letzten Platz in der Kreisliga A zurückgefallen. Heinz Lukkezen, seit nunmehr 21 Jahren Vorsitzender der Fortuna, gibt sich im NRZ-Interview trotz der schwierigen Situation optimistisch und stellt sich voll hinter Trainer Holger Gerards.

Herr Lukkezen, dass Millingen nach neun Spielen die rote Laterne hat, damit hätte wohl vor der Saison keiner gerechnet?

Unser Trainer Holger Gerards ist ja ziemlich zuversichtlich und optimistisch in die Saison gegangen. Ich habe allerdings damals schon gewarnt, dass es schnell nach hinten los gehen könnte. Leider bin ich mittlerweile in meiner Aussage bestätigt worden. Bei uns läuft es einfach nicht. Wir haben die Seuche am Fuß.

Ein Grund für die Misere dürfte sicherlich auch in der Durchschlagskraft im Angriff liegen. Das Team hat erst fünf Treffer erzielt. Das ist der absolute Negativwert.

Das ist richtig. Wir haben ein Sturmproblem. Allerdings gibt es auch Erklärungen dafür. So hat uns der längere Ausfall von Tino Giesen getroffen, von dem wir uns in seinem zweiten Seniorenjahr mehr erwartet haben. Leider ist auch Jan-Peter Eyting verletzungsanfällig. Das ist ein Typ Spieler, der vorne reingeht und Bälle halten kann. Die zuletzt häufigen Ballverluste im Spiel nach vorne müssen wir unbedingt abstellen. Hinzu kommen in der Abwehr oft individuelle Fehler, die zu Gegentoren führen.

Wie verkraftet die Mannschaft mental die momentane Situation?

Es ist doch klar, dass sich die Spieler Gedanken über die Lage machen. Dadurch ist die Mannschaft nervös und verunsichert. Wenn sie eine so schlechte Leistung wie gegen Biemenhorst zeigt, wo auch die nötige Einstellung gefehlt hat, hat der Trainer natürlich absolut Recht, wenn er das Team öffentlich kritisiert. Aber wir sind in einer Situation, wo jetzt Fingerspitzengefühl gefragt ist. Es muss wieder das Selbstvertrauen in der Truppe aufgebaut werden. Ein Sieg würde das natürlich viel einfacher machen.

Sie haben die Aufgabe des Trainers angesprochen. Holger Gerards ist in seinem zweiten Jahr als Übungsleiter aktiv. Es dürfte für ihn wohl die schwierigste Phase seiner bisherigen Trainerlaufbahn sein?

Natürlich ist Holger jetzt gefordert, aber wir haben volles Vertrauen in ihn. Obmann Werner Tiemann und ich sind ja auch sehr nah an der Mannschaft dran und können die Arbeit des Trainers gut beurteilen. Ich habe selten einen Trainer erlebt, der sich so akribisch vorbereitet wie Holger Gerards, der definitiv unser Trainer bleiben wird. Das gilt im Übrigen auch, wenn die Abstiegsgefahr noch brenzliger werden sollte. Schnellschüsse wird es bei uns nicht geben.

Wie optimistisch sind Sie, dass die Fortuna über kurz oder lang die Abstiegsränge verlassen kann?

Ich bin fest davon überzeugt, dass wir da unten rauskommen werden. Ab jetzt ist jedes Spiel für uns ein Endspiel. Das Potenzial ist auf jeden Fall vorhanden. Die Mannschaft ist schließlich nicht schlechter besetzt als in der vergangenen Saison. Wir wollten ja eine breitere Basis im Kader und die haben wir auch bekommen.

Quelle: NRZ online

Ziele werden ambitionierter

Ziele werden ambitionierter

In den vergangenen drei Jahren war Fortuna Millingen ein Musterbeispiel für Konstanz: Seit dem Aufstieg in die A-Liga 2006/2007 landeten die Rot-Weißen dreimal in Folge auf dem achten Platz.

Ebenso blieb die Punktzahl (44/41/40) auf nahezu gleichbleibendem Niveau.

Durchschnittsalter liegt bei 22,5 Jahren

Auf die Entwicklung hin zu einem gestandenen A-Ligisten soll nun aber auch der nächste Schritt folgen. Für Fortuna-Coach Holger Gerards scheint die Zeit daher reif für etwas ambitioniertere Ziele: „Wir wollen einen Schritt nach vorne machen. Platz sechs ist unser Ziel, durchaus auch mit Luft nach oben“.

Passend dazu scheint auch das Millinger Umfeld auf einem guten Weg: Pünktlich zum 90-jährigen Bestehen soll in nicht allzu ferner Zukunft ein dritter Platz die Trainingssituation verbessern. Die Jugendarbeit ist ohnehin äußerst solide.

nd beim Blick auf das Spielerpotenzial muss man sich rein quantitativ ebenfalls keine Sorgen machen: In der kommenden Saison melden die Rot-Weißen sogar eine dritte Mannschaft, die ebenso wie die ambitionierte Reserve in der C-Liga an den Start geht. „Wir wollen damit gerade den 13 Spielern, die aus der A-Jugend kommen, eine Perspektive bieten“, erläutert Gerards.

Echte Abgänge musste die Fortuna praktisch nicht verkraften. Mit Dennis Zimmermann (Eintracht Emmerich) verließ ein Spieler den Verein, der zuletzt ohnehin nicht mehr zum Einsatz gekommen war. Somit fällt mit Torhüter Manfred Becker (Karriereende) nur ein Stammspieler für die nächste Saison weg. Für den Routinier zwischen den Pfosten konnte mit Marvin Thölke (GSV Suderwick) ein Ersatz gefunden werden. Da mit Andreas Pirthauer (eigene Jugend) ein weiterer Torwart in den Seniorenbereich hochrückt, stehen der Fortuna vier Torhüter zur Verfügung.

Offensive muss zulegen

Bei den Feldspielern konnten mit Rückkehrer Christoph Rehm (TuS Haffen-Mehr) als Offensivkraft sowie Mittelfeldspieler Roland Ziegner (GW Flüren) zwei Spieler präsentiert werden, die durchaus direkt eine Verstärkung werden können.

Aus der eigenen A-Jugend werden Oleg Schmidt, David Göcking, Tim Kremer, Niklas Jakobi sowie Christoph Haves den Sprung in die erste Mannschaft probieren.

Gerade die Zugänge aus der eigenen Jugendabteilung lassen die Mannschaft noch einmal jünger werden. „Derzeit haben wir ein Durchschnittsalter von 22,5 Jahren“, erzählt Gerards, der allerdings auch um die Schwächen seiner Mannschaft weiß: „Wir müssen vorne zulegen und mehr Tore schießen. Defensiv hatten wir ja in der letzten Saison sogar die drittbeste Abwehr“.

Allgemein erwartet Gerards in seiner zweiten Spielzeit als Fortuna-Trainer eine recht spannende Saison. „Ich sehe den SC 26 Bocholt und TuS Drevenack als Aufstiegsfavoriten. Alles danach wird man sehen. Das Leistungsgefälle wird aber wohl noch kleiner werden“, so der Coach.

Quelle: NRZ online

Auch Fortuna will den dritten Platz

Auch Fortuna will den dritten Platz

Nach dem SV Haldern, dessen Planungen für einen dritten Platz mittlerweile konkrete Formen angenommen haben, will nun auch Fortuna Millingen ein weiteres Spielfeld. „Die Planungen sind mittlerweile angelaufen und wir sind sehr optimistisch“, gab Fortuna-Präsident Heinz Lukkezzen bei der Jubiläumsfeier offiziell bekannt.

Der neue Platz, der als reiner Trainingsplatz mit Flutlichtanlage gedacht ist, soll dabei parallel zu Platz eins liegen. Allerdings sind hierzu noch einige Unwägbarkeiten – gerade beim Kauf des Geländes – zu klären. „Wir wissen, was wir wollen. Wenn das klappt, wären die Kosten wohl überschaubar. Bei 14 Mannschaften, die im Winter alle auf einem Platz trainieren, müssen wir was machen“, erklärte Lukkezzen. Als Grundstock soll der Erlös aus der Jubiläumsfeier dienen.

Quelle: NRZ online

40 Punkte für ein Halleluja

40 Punkte für ein Halleluja

Holger Gerards hat von seinem Bruder Frank, der aus beruflichen Gründen kürzer treten musste, das Traineramt beim A-Ligisten Fortuna Millingen übernommen. Mannschaft hat ein neues Gesicht bekommen.

Im Moment hat Holger Gerards noch die Qual der Wahl. Der neue Spielertrainer von Fortuna Millingen hat in der Vorbereitung auf die A-Liga-Saison „25 Leute auf dem Zettel stehen”, wie er selbst sagt. In der laufenden Meisterschaft wird sich der Kader dann aber selbstverständlich reduzieren.

Für den 35-Jährigen ist Millingen die erste Trainerstation. Den Posten hat er von seinem Bruder Frank, der aus beruflichen Gründen kürzer treten musste, übernommen. Doch nicht nur das Gesicht des Cheftrainers ist neu. Der Verein hat eine erhebliche Fluktuation erlebt. Mit Tom van Alst, Clemens Baumann (beide A-Jugend), Jan-Peter Eyting, Christoph Eyting, Manfred Becker (alle SV Rees), Dennis Kneipp, Stephan Tenberge (beide BW Bienen), Tino Giesen, Sören Bockem (beide SV Rees A-Jugend) sowie Dennis Zimmermann (Eintracht Emmerich) sind zehn Neuzugänge zu integrieren. Wobei Christoph Eyting mit seiner Kreuzbandverletzung noch Monate nicht zur Verfügung stehen wird.

Christian Schoss soll die Abwehr organisieren

Zwar sind die Abgänge – Luca Pollmann (1. FC Bocholt), Andreas Pesnjak (Fortuna Elten), Marc Nobel (SV Rees) sowie Frank Neijenhuis (Karriereende) und Peter Lörcks (Studium) – quantitativ deutlich kleiner. Doch ob das Team bei der Qualität im Endeeffekt ein Plus oder Minus stehen hat, muss abgewartet werden. Neben Keeper Pollmann schmerzt besonders, dass die beiden Verteidiger Lörcks und Neijenhuis nicht mehr zur Verfügung stehen. Gerade die Defensive war das Prunkstück in der Vorsaison. „Christian Schoss soll in Zukunft in der Abwehr für die Ordnung sorgen”, erklärt Gerards, der je nach Gegner hinten mit einer Dreier- beziehungsweise Viererkette operieren möchte.

Auf die Zielsetzung angesprochen, hat Gerards die Tücken der launischen A-Liga im Blick. „So schnell wie möglich 40 Punkte”, lautet die Devise des Coachs, der von Co-Trainer Thomas Imbusch und Torwart-Trainer Karsten Kremer unterstützt wird. So könnte das Trainer-Premierenjahr von Holger Gerards durchaus auch eine Übergangssaison werden. „Im nächsten Sommer kommen viele Spieler aus unserer A-Jugend”, erläutert Gerards, der nach einem fünfjährigen Abstecher bei BW Bienen zur abgelaufenen Saison wieder nach Millingen gewechselt war.

Als Favoriten für den Aufstieg in die Bezirksliga hat er den SV Biemenhorst, den SC 26 Bocholt sowie den Absteiger SV Bislich auf der Rechnung. „Aber auch bei DJK 97 Bocholt, SV Krechting und TuS Drevenack ist einiges möglich”, meint Gerards, der sich vermutlich wünscht, dass sich nach den genannten Teams dann auch schon seine Fortuna platzieren wird.

Quelle: NRZ online

Von wegen Schnapsidee

Von wegen Schnapsidee

Aus dem Nichts entstand bei Fortuna Millingen eine komplette Mädchenabteilung mit derzeit rund 45 Spielerinnen.

Skepsis ist wohl noch das falsche Wort für das, was Robert Teloh im August 2007 im Anschluss an den 41-Stunden-Fußballmarathon empfand. „Ich dachte, das ist eine Schnapsidee. Das geht drei Wochen gut und dann ist es wieder vorbei”, schmunzelt der Jugendleiter von Fortuna Millingen heute noch. Aber in seiner Position als Jugendleiter konnte er die sieben, acht Mädchen, die ihn da soeben an der Theke abgefangen und ihn gefragt hatten, ob sie die erste Millinger U17-Mädchenmannschaft gründen dürften, ja auch nicht abweisen. Also stellte Teloh zumindest zwei Bedingungen: „Findet genug Spielerinnen und Trainer“.

Gesagt, getan. Anderthalb Jahre sind seit der ungewöhnlichen Gründungsgeschichte mittlerweile vergangen – und die anfänglichen Zweifel des Jugendleiters sind verflogen. Denn aus der kleinen Gruppe ist die wohl am schnellsten wachsende Fußballabteilung in der Umgebung geworden. In der zusammen trainierenden U17 und U19 treten regelmäßig rund 25 Spielerinnen aus Millingen, Vehlingen und Grietherbusch gegen das runde Leder. Tendenz: steigend.

„Die nächste Flut” kommt

Und mittlerweile konnten auch bei den Jüngeren genug Mädchen für eine U15 begeistert werden. „The next generation” gewissermaßen – oder wie es Teloh ausdrückt: „Die nächste Flut”.

Das Erfolgsrezept ist recht simpel: „Die Stimmung im Team ist super”, schildert die 17-jährige Louisa Wiegand den Teamgeist und ergänzt: „Das Training gefällt eigentlich immer”.

Doch wie kam man überhaupt auf die Idee? „Das ganze haben wir uns überlegt, als wir der A-Jugend zugeguckt haben und dabei ein wenig den Ball hin- und hergespielt haben”, erklärt Kapitänin Vanessa Hüsken, die mit ihren 19 Jahren derzeit die älteste Spielerin im Verein ist. Die Trainer waren schnell gefunden: Bruder Marvin Hüsken, Christopher Becker und Carsten Hussmann, alle s elbst fußballerisch aktiv, erklärten sich bereit, dienstags und freitags die Einheiten zu leiten. „Am Anfang fragt man sich natürlich, was das wird”, erzählt Carsten Hussmann. Doch recht schnell entwickelte das ganze eine beispielhafte Eigendynamik: Über Mundpropaganda und mit einer Infoveranstaltung nach etwa einem Jahr kamen immer mehr Mädchen zusammen, die meisten aus der Schule und dem Bekanntenkreis.

Damenteam soll folgen

Mittlerweile hat man genauso viele Teams wie der SV Haldern gemeldet. Nur die Damenmannschaft, die fehlt noch. „Altersbedingt überlegen wir, eine zur kommenden Saison auf die Beine zu stellen”, sieht Robert Teloh dort bereits Handlungsbedarf. Schließlich haben auch schon einige „externe” Frauen angefragt.

Sportlich gesehen braucht sich die Konkurrenz vor den Rot-Weißen noch nicht zu fürchten, doch die Fortschritte sind unverkennbar. „Zu Beginn haben wir öfter mal zehn, zwölf Stück bekommen”, erzählt Teloh zurückblickend. Bei den Stadtmeisterschaften schafften es die U19-Mädchen Ende letzten Jahres schon bis ins Neunmeterschießen, bei dem man gegen den einzigen Konkurrenten aus Haldern allerdings knapp unterlag.

„Wir sind immer mindestens 14 Leute beim Training, alle sind mit viel Spaß dabei”, berichtet Louisa Wiegand. Aller anfänglichen Skepsis zum Trotz.

Quelle: NRZ online

Fortuna Millingen installiert Defibrillator

Der Vorstand des SV Fortuna Millingen hat sich zur Anschaffung eines Defibrillators entschlossen, der im Vereinsheim am Sportplatz installiert wird.

Der Kauf konnte mit der Unterstützung der Stadtsparkasse Emmerich-Rees ermöglicht werden. Das Gerät wird vor dem A-Liga-Meisterschaftsspiel der ersten Millinger Mannschaft gegen den SV Rees am Samstag, 27. September, um 14 Uhr am Sportplatz an der Bruchstraße übergeben. Die Mitglieder des Vorstandes, die Trainer und Mannschaftsbetreuer der Jugend- und Seniorenteams erhalten zuvor eine Schulung in Herz-Lungen-Wiederbelebung. Diese Schulung und eine Einweisung am Gerät finden am Dienstag, 23. September, von 18.30 bis 22 Uhr im Vereinsheim statt.

Quelle: NRZ online

Riesen-Freude über das Mini-Spielfeld

Auf der Anlage von Fortuna Millingen an der Bruchstraße wurde gestern der Fußballplatz im Kleinformat eröffnet.

Das erste Match auf dem Kunstrasen trugen die Kleinsten der Fortuna aus. Das neue Minispielfeld sorgte ges-tern für maximale Freude in Millingen. Rund 50 solcher Anlagen werden derzeit und in den nächsten Monaten im Gebiet des Fußballverbandes Niederrhein errichtet. Die Fortuna gehört zu den Ersten, die in den Genuss dieses Projektes gekommen sind. So ist das Fußballfeld an der Bruchstraße der dritte Standort nach der „Pilotanlage“ in Grevenbroich sowie einer weiteren in Mönchengladbach, der jetzt seiner Bestimmung übergeben wurde. Im gesamten Bundesgebiet werden vom DFB 1000 Minispielfelder durch Überschüsse von der WM 2006 gefördert.

Mehr als 5000 Bewerbungen waren eingegangen. Groß war die Freude bei der Fortuna , als die Zusage kam. Allerdings galt es bis zur Fertigstellung noch einiges zu stemmen für die Vereinsmitglieder, die unter der „Regie“ von Robert Teloh die Tiefbauarbeiten in Eigenarbeit und dazu noch unter Zeitdruck bewerkstelligten. Und so die Kosten, die von der Fortuna selbst geschultert werden mussten, im Rahmen hielten.

Zudem konnten mit der Volksbank Emmerich-Rees, der NKSB sowie der Firma Q-railing Sponsoren für dieses Vorhaben gewonnen werden, das zusätzlich noch einen weiteren Trainingsplatz sowie einen neuen Zaun umfasst. Landwirt Theo Bünk stellte dem Sportverein dafür eine Fläche von 2000 Quadratmetern kostenfrei zur Verfügung.

„Das ist ein Projekt, auf das wir alle stolz sind. Es lagen viele Steine im Weg, wir haben sie weggeräumt“, freute sich Fortuna-Vorsitzender Heinz Lukkezen bei der Platzeinweihung, zu der unter anderem auch Heinz Croonenbroeck, Vizepräsident des FVN, Rainer Lehmann, Geschäftsführer des FVN, Hans-Achim Peters, Vorsitzender des Fußball-Kreises 11 und KJA-Vorsitzender Alfred Herbers gekommen waren. Für eine tänzerische Einlage bei den Feierlichkeiten sorgte die Ogata-Gruppe der Grundschule Millingen, mit der die Fortuna seit drei Jahren kooperiert.

13 mal 20 Meter betragen die Maße des Millinger Kleinspielfeldes, das mit Gummigranulat gefülltem Kunststoffrasen auf einer elastischen Tragschicht sowie Banden mit integrierten Toren ausgestattet ist.

Quelle: NRZ online

„Ein Trend, dem wir uns nicht verschließen können“

Fortuna Millingen will sein Engagement für den Mädchenfußball weiter intensivieren. Am nächsten Dienstag können Interessierte mehr über die Planungen bei einer Info-Veranstaltung erfahren.

Acht junge Mädchen feierten ihre achtbare Niederlage gegen die Spieler der Reserve von Fortuna Millingen beim 41-Stunden-Weltrekordversuch im August 2007. „Jetzt möchten wir bei Fortuna Millingen auch Fußball spielen.“ Was Jugendleiter Robert Teloh erst als eine Bierlaune bezeichnete, ist Realität geworden. In kürzester Zeit standen 15 Spielerinnen, aus denen mittlerweile 22 geworden sind, sowie drei Trainer auf dem Platz und trainieren nun zweimal pro Woche

Erfolg ließ nicht auf sich warten

Zur Rückrunde hat die Mannschaft am Spielbetrieb teilgenommen. Natürlich musste Lehrgeld bezahlt werden, schließlich war keines der Mädchen vorher aktiv. Auch zweistellige Niederlagen haben die Truppe nicht entmutigen können und der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten: Ein Sieg und ein Unentschieden haben der Moral gut getan. „Wir werden weiter auf die Mädchen setzen, und auch jetzt noch eine jüngere Mannschaft ins Rennen schicken“, so Teloh, der daher für kommenden Dienstag, 13. Mai, um 18.30 Uhr alle jüngeren Mädchen ab Jahrgang 1990, die Interesse am Fußball haben, ins Vereinsheim am Sportplatz einlädt. „Es ist ein Trend, dem wir uns nicht verschließen können, wenn man sieht, mit welcher Begeisterung alle bei der Sache sind.“

Informationen können vorher bei Robert Teloh oder ab 19 Uhr im Vereinsheim unter Tel: 02851/8387 eingeholt werden.

Quelle: NRZ online

Fortuna-Jugend bringt Oster-Feuer im Staffellauf

ie Tradition des Osterfeuers reicht in die vorchristliche Zeit zurück. Das Feuer ist schon im Altertum den Menschen und Göttern heilig gewesen. Die sechs Vestalinnen (altrömische Priesterinnen der Vesta) hatten dafür zu sorgen, dass niemals das heilige Feuer ausging. Mit Frühlingsfeuern wurde in heidnischer Zeit die Sonne begrüßt, die als Mittelpunkt des Lebens galt. Dieser Kult sollte Fruchtbarkeit, Wachstum und die Ernte sichern. Die Bedeutung der Frühlingsfeuer wurde im 8. Jahrhundert in Frankreich auf den christlichen Glauben übertragen. Der Sieg über den Winter und das Erwachen nach einer langen, kalten Zeit wurden auf die Auferstehung Jesu umgedeutet.

Die katholische Landjugend-bewegung Millingen/Vehlingen lud wieder zu ihrem traditionellen Osterfeuer hinter der Vehlinger Mühle ein. Trotz des kalten, aber trockenen Wetters waren viele Bürger auch aus den umliegenden Ortsteilen der Einladung gefolgt.

Die Landjugend Millingen/Vehlingen hat vor 23 Jahren diese Tradition wieder aufleben lassen, und sie ist zwischenzeitlich zu einem festen Bestandteil des Ostersonntags geworden. Der Erlös aus der Bewirtung des Abends mit Glühwein, Getränken, heißen Würstchen und Pommes kommt der Landjugendbewegung zugute und sichert so die finanzielle Lage des Vereins für das restliche Jahr. Der erste Vorsitzende, Carsten Langer, wies im Vorfeld die Verkäufer der Getränke ausdrücklich auf das Jugendschutzgesetz hin – also Brandweine und ähnliches nicht an Jugendliche unter 18 Jahren und Bier und Glühwein nicht an Jugendliche unter 16 Jahren zu verkaufen.

Nach einer Andacht in der St. Quirinuskirche in Millingen wurde das Osterfeuer von zehn Mitgliedern der E- und F-Jugend des Fußballvereins Fortuna Millingen in einem Staffellauf von der Kirche in Millingen nach Vehlingen getragen, wo es ca. 20 Uhr ankam und vor den Augen der vielen Zuschauer sofort entfacht wurde.

Für die Sicherheit hatten sich die Feuerwehrkameraden des Löschzuges Anholt zur Verfügung gestellt, die sowohl das Feuer, aber auch die vielen Kinder, denen das Osterfeuer große Freude bereitete, im Auge behielten.

Quelle: NRZ online

Weltrekordversuch geht an den Start

Um 21 Uhr wird heute Abend der „41-Stunden-Marathon“ bei Fortuna Millingen angepfiffen.

Mit der Mannschaftsvorstellung startet heute Abend um 20 Uhr der Weltrekordversuch im „41-Stunden-Marathon“ in Millingen. Eine Stunde später ist dann das „Team 97“, elf Spieler des ers-ten Weltrekordes vor zehn Jahren, der erste Gegner der Fortunen-Reserve, die mit Steffen Lukkezen, Simon Ising, Mathis Pollmann und Thorsten Flanz aus der Ersten verstärkt wird. Sollte alles glatt gehen, wird am Sonntag ab 13 Uhr der FC Torpedo Troisdorf, Betriebsmannschaft des Madaus-Konzerns, das finale Match bestreiten.

„Seit gestern Abend wird aufgebaut“, so Fortuna-Vorsitzender Heinz Lukkezen. „Alle sind fit. Jetzt muss nur noch das Wetter mitspielen“. Im Rahmenprogramm spielen heute ab 20 Uhr die Bands Belly to Belly, Escapar, Barfuss und Naked End. Am Samstag wird es eine Verlosung, Tanz- und Judovorführungen sowie Helikopterflüge geben. Um 20 Uhr wird die VGER Disco mit einer „Non-Stop-Fußball-Dance-Night“ für Stimmung sorgen.

Am Sonntag moderiert Dirk Szczepaniak um 11 Uhr einen Fußball-Stammtisch u.a. mit Kult-Masseur Hermann Rieger und Olaf Thon.

Quelle: NRZ online