Millingen steigt in Kreisliga B ab

Millingen steigt in Kreisliga B ab

Eine verkorkste Saison endete für Fortuna Millingen gestern mit dem Abstieg in die Kreisliga B. Auch bei Olympia Bocholt unterlag das Team von Trainer Holger Gerards mit 0:1 (0:0).

„Das ist der Abstieg“, gab sich Gerards bei sechs Punkten Rückstand, einer um 19 Treffer schlechteren Tordifferenz auf das rettende Ufer und noch zwei ausstehenden Spielen keinen Illusionen mehr hin. Während der Mannschaft am Hünting keineswegs die Einstellung abgesprochen werden konnte, fehlte aber erneut die Cleverness. „Wir haben über die gesamte Saison gesehen einfach zu viele Fehler gemacht“, nennt der Coach einen Grund für den Abstieg. Zudem habe sich nie ein eingespieltes Team finden können, weil immer wieder Verletzungen den Kader trafen. Darüber hinaus konnte der gleich zu Beginn der Saison startende Negativlauf nie wirklich abgearbeitet werden. „Es war eine sehr aufreibende Spielzeit für den ganzen Verein. Den Abstieg müssen wir uns selber zuschreiben“, resümierte Gerards.

(Quelle: derwesten.de)

„Wir haben die Seuche am Fuß“

„Wir haben die Seuche am Fuß“

Nach der Derby-Niederlage gegen den SV Haldern ist die erste Mannschaft von Fortuna Millingen auf den letzten Platz in der Kreisliga A zurückgefallen. Heinz Lukkezen, seit nunmehr 21 Jahren Vorsitzender der Fortuna, gibt sich im NRZ-Interview trotz der schwierigen Situation optimistisch und stellt sich voll hinter Trainer Holger Gerards.

Herr Lukkezen, dass Millingen nach neun Spielen die rote Laterne hat, damit hätte wohl vor der Saison keiner gerechnet?

Unser Trainer Holger Gerards ist ja ziemlich zuversichtlich und optimistisch in die Saison gegangen. Ich habe allerdings damals schon gewarnt, dass es schnell nach hinten los gehen könnte. Leider bin ich mittlerweile in meiner Aussage bestätigt worden. Bei uns läuft es einfach nicht. Wir haben die Seuche am Fuß.

Ein Grund für die Misere dürfte sicherlich auch in der Durchschlagskraft im Angriff liegen. Das Team hat erst fünf Treffer erzielt. Das ist der absolute Negativwert.

Das ist richtig. Wir haben ein Sturmproblem. Allerdings gibt es auch Erklärungen dafür. So hat uns der längere Ausfall von Tino Giesen getroffen, von dem wir uns in seinem zweiten Seniorenjahr mehr erwartet haben. Leider ist auch Jan-Peter Eyting verletzungsanfällig. Das ist ein Typ Spieler, der vorne reingeht und Bälle halten kann. Die zuletzt häufigen Ballverluste im Spiel nach vorne müssen wir unbedingt abstellen. Hinzu kommen in der Abwehr oft individuelle Fehler, die zu Gegentoren führen.

Wie verkraftet die Mannschaft mental die momentane Situation?

Es ist doch klar, dass sich die Spieler Gedanken über die Lage machen. Dadurch ist die Mannschaft nervös und verunsichert. Wenn sie eine so schlechte Leistung wie gegen Biemenhorst zeigt, wo auch die nötige Einstellung gefehlt hat, hat der Trainer natürlich absolut Recht, wenn er das Team öffentlich kritisiert. Aber wir sind in einer Situation, wo jetzt Fingerspitzengefühl gefragt ist. Es muss wieder das Selbstvertrauen in der Truppe aufgebaut werden. Ein Sieg würde das natürlich viel einfacher machen.

Sie haben die Aufgabe des Trainers angesprochen. Holger Gerards ist in seinem zweiten Jahr als Übungsleiter aktiv. Es dürfte für ihn wohl die schwierigste Phase seiner bisherigen Trainerlaufbahn sein?

Natürlich ist Holger jetzt gefordert, aber wir haben volles Vertrauen in ihn. Obmann Werner Tiemann und ich sind ja auch sehr nah an der Mannschaft dran und können die Arbeit des Trainers gut beurteilen. Ich habe selten einen Trainer erlebt, der sich so akribisch vorbereitet wie Holger Gerards, der definitiv unser Trainer bleiben wird. Das gilt im Übrigen auch, wenn die Abstiegsgefahr noch brenzliger werden sollte. Schnellschüsse wird es bei uns nicht geben.

Wie optimistisch sind Sie, dass die Fortuna über kurz oder lang die Abstiegsränge verlassen kann?

Ich bin fest davon überzeugt, dass wir da unten rauskommen werden. Ab jetzt ist jedes Spiel für uns ein Endspiel. Das Potenzial ist auf jeden Fall vorhanden. Die Mannschaft ist schließlich nicht schlechter besetzt als in der vergangenen Saison. Wir wollten ja eine breitere Basis im Kader und die haben wir auch bekommen.

Quelle: NRZ online

Ziele werden ambitionierter

Ziele werden ambitionierter

In den vergangenen drei Jahren war Fortuna Millingen ein Musterbeispiel für Konstanz: Seit dem Aufstieg in die A-Liga 2006/2007 landeten die Rot-Weißen dreimal in Folge auf dem achten Platz.

Ebenso blieb die Punktzahl (44/41/40) auf nahezu gleichbleibendem Niveau.

Durchschnittsalter liegt bei 22,5 Jahren

Auf die Entwicklung hin zu einem gestandenen A-Ligisten soll nun aber auch der nächste Schritt folgen. Für Fortuna-Coach Holger Gerards scheint die Zeit daher reif für etwas ambitioniertere Ziele: „Wir wollen einen Schritt nach vorne machen. Platz sechs ist unser Ziel, durchaus auch mit Luft nach oben“.

Passend dazu scheint auch das Millinger Umfeld auf einem guten Weg: Pünktlich zum 90-jährigen Bestehen soll in nicht allzu ferner Zukunft ein dritter Platz die Trainingssituation verbessern. Die Jugendarbeit ist ohnehin äußerst solide.

nd beim Blick auf das Spielerpotenzial muss man sich rein quantitativ ebenfalls keine Sorgen machen: In der kommenden Saison melden die Rot-Weißen sogar eine dritte Mannschaft, die ebenso wie die ambitionierte Reserve in der C-Liga an den Start geht. „Wir wollen damit gerade den 13 Spielern, die aus der A-Jugend kommen, eine Perspektive bieten“, erläutert Gerards.

Echte Abgänge musste die Fortuna praktisch nicht verkraften. Mit Dennis Zimmermann (Eintracht Emmerich) verließ ein Spieler den Verein, der zuletzt ohnehin nicht mehr zum Einsatz gekommen war. Somit fällt mit Torhüter Manfred Becker (Karriereende) nur ein Stammspieler für die nächste Saison weg. Für den Routinier zwischen den Pfosten konnte mit Marvin Thölke (GSV Suderwick) ein Ersatz gefunden werden. Da mit Andreas Pirthauer (eigene Jugend) ein weiterer Torwart in den Seniorenbereich hochrückt, stehen der Fortuna vier Torhüter zur Verfügung.

Offensive muss zulegen

Bei den Feldspielern konnten mit Rückkehrer Christoph Rehm (TuS Haffen-Mehr) als Offensivkraft sowie Mittelfeldspieler Roland Ziegner (GW Flüren) zwei Spieler präsentiert werden, die durchaus direkt eine Verstärkung werden können.

Aus der eigenen A-Jugend werden Oleg Schmidt, David Göcking, Tim Kremer, Niklas Jakobi sowie Christoph Haves den Sprung in die erste Mannschaft probieren.

Gerade die Zugänge aus der eigenen Jugendabteilung lassen die Mannschaft noch einmal jünger werden. „Derzeit haben wir ein Durchschnittsalter von 22,5 Jahren“, erzählt Gerards, der allerdings auch um die Schwächen seiner Mannschaft weiß: „Wir müssen vorne zulegen und mehr Tore schießen. Defensiv hatten wir ja in der letzten Saison sogar die drittbeste Abwehr“.

Allgemein erwartet Gerards in seiner zweiten Spielzeit als Fortuna-Trainer eine recht spannende Saison. „Ich sehe den SC 26 Bocholt und TuS Drevenack als Aufstiegsfavoriten. Alles danach wird man sehen. Das Leistungsgefälle wird aber wohl noch kleiner werden“, so der Coach.

Quelle: NRZ online

Ein Verein mit Idealen feiert Jubiläum

Ein Verein mit Idealen feiert Jubiläum

Es war einr geselliger, abwechslungsreicher Geburtstag, den Fortuna Millingen am Wochenende feierte. Vier Tage lang präsentierten sich die Rot-Weißen von ihrer besten Seite und boten auf der Platzanlage an der Bruchstraße ein attraktives Programm für jung und alt. Der Anlass: Die zentrale Anlaufstelle für Fußball, Tennis, Tischtennis, Turnen und Laufen in Millingen kann auf runde 90 Jahre zurückblicken.

Viele Vertreter aus Politik und Sport trugen sich beim Festakt am Freitagabend in die Liste der Gratulanten ein. Allen voran der Reeser Bürgermeister, der aus seiner aktiven Fußballerzeit seine ganz eigenen Erinnerungen mitbrachte: „Ich weiß noch, dass wir hier in einem sehr körperbetontem Spiel vor 25 Jahren 2:2 mit BW Dingden gespielt haben“, erinnerte sich Christoph Gerwers, der beim „vitalen und agilen Verein“ insbesondere die gelungene Zusammenarbeit mit der Offenen Ganztagsschule hervorhob.

Eine lange Liste mit Gratulanten

Ortsvorsteher Günter Boland lobte die Fortuna als „Leistungsträger, der viele besondere Aufgaben im Dorf erfüllt“ und für den Kreisvorsitzenden Hans-Achim Peters sind die Rot-Weißen ein Verein, der „nicht nur aus der Bevölkerung erwachsen, sondern auch von ihr getragen wird“. Ebenso sprachen Dieter Bauhaus vom Stadtsportbund sowie viele Vertreter der umliegenden Vereine ihre Glückwünsche aus.

Heinz Lukkezzen konnte als Gastgeber daher mehr als zufrieden durch die Veranstaltung führen: „Der Verein hat es geschafft, seine Ideale zu bewahren“, stellte der Fortuna-Präsident fest. Dazu gehören für ihn insbesondere das Ehrenamt, demokratische Strukturen, die Jugendarbeit, Gemeinschaft und Geselligkeit. „Das 90-jährige Jubiläum kennzeichnet kein Ende, sondern gibt uns die Möglichkeit, einen Moment innezuhalten“, resümierte er.

Auf einen Blick auf die Vereinshistorie, die am 11. April 1920 mit 30 Mitgliedern begann, verzichtete Lukkezzen aus Zeitgründen: „Da gäbe es vieles, was es zu erwähnen wert wäre.“ Beispielsweise, dass die Fortuna mit Werner Buttgereit und Franz-Josef Tenhagen gleich zwei noch heute bekannte Bundesligaspieler hervorbrachte. Beide traten auch am Freitagabend beim Veteranenspiel gegen eine Stadtauswahl noch einmal für die Rot-Weißen gegen den Ball. Endstand in geselliger Atmosphäre: 4:1 für die Rot-Weißen.

Positive Entwicklung

Die jüngste positive Entwicklung im Verein konnte bereits zum Auftakt am Donnerstag begutachtet werden. Die U-15-Juniorinnen und die Damen trafen jeweils auf die Pendants von Eintracht Emmerich. Die Frauenfußballabteilung gibt es bei der Fortuna erst seit 2007. Am Samstag gab es dann das mittlerweile schon traditionelle Dorfturnier. Als beste von 13 Hobbymannschaften erwies sich hier der „7. Zug“, der den Volksbank-Pokal mit nach Hause nehmen durfte. Abends konnte im eigens aufgestellten Festzelt in der rot-weißen Nacht gefeiert werden.

Am nächsten Morgen folgte das musikalische Frühschoppen mit einem Rahmenprogramm für die ganze Familie, ehe am Nachmittag ein Spiel zwischen der aktuellen A-Liga-Mannschaft und der Aufstiegsmannschaft von 2000 das Ende des gelungenen Festwochenendes markierte.

(Quelle: derwesten.de)

Auch Fortuna will den dritten Platz

Auch Fortuna will den dritten Platz

Nach dem SV Haldern, dessen Planungen für einen dritten Platz mittlerweile konkrete Formen angenommen haben, will nun auch Fortuna Millingen ein weiteres Spielfeld. „Die Planungen sind mittlerweile angelaufen und wir sind sehr optimistisch“, gab Fortuna-Präsident Heinz Lukkezzen bei der Jubiläumsfeier offiziell bekannt.

Der neue Platz, der als reiner Trainingsplatz mit Flutlichtanlage gedacht ist, soll dabei parallel zu Platz eins liegen. Allerdings sind hierzu noch einige Unwägbarkeiten – gerade beim Kauf des Geländes – zu klären. „Wir wissen, was wir wollen. Wenn das klappt, wären die Kosten wohl überschaubar. Bei 14 Mannschaften, die im Winter alle auf einem Platz trainieren, müssen wir was machen“, erklärte Lukkezzen. Als Grundstock soll der Erlös aus der Jubiläumsfeier dienen.

Quelle: NRZ online

Gelungene Auftritte bei den Deutschen Meisterschaften

Gelungene Auftritte bei den Deutschen Meisterschaften

Zufrieden war Silvia de Rooy mit ihrer Premiere bei den 31. Deutschen Tischtennis-Meisterschaften der Seniorinnen und Senioren, die in Berlin ausgetragen wurden.

Zumindest einen Sieg hatte sich die Anholterin in der Ü40-Konkurrenz vorgenommen. Und das gelang ihr dann auch gleich im ersten Match. Die 42-Jährige verließ in den Gruppenspielen schließlich sogar zweimal als Gewinnerin die Platte und qualifizierte sich damit auch für die Hauptrunde. Zunächst erzielte de Rooy gegen Stefanie Meyer-Goer einen 3:2-Erfolg, anschließend gegen Kaija Praum ein 3:0, ehe eine knappe 2:3-Niederlage gegen Sabine Aschenbrenner folgte.

Probleme mit der Schulter

In der Hauptrunde wartete dann Sabine Barz-Todt (Kieller TTK) auf die Spielerin von Fortuna Millingen. Jetzt machten sich allerdings die Schulterprobleme, mit denen die Rechtshänderin schon seit längerem zu kämpfen hat, bemerkbar. „Ich konnte keinen Vorhand-Topspin mehr ziehen, ansonsten hätte ich sicherlich die Chance gehabt, vielleicht noch eine Runde weiterzukommen. Die Gegnerin liegt mir eigentlich“, kommentierte Silvia de Rooy die 5:11, 9:11, 9:11-Niederlage.

Hart umkämpft war auch die erste Partie von de Rooy im Doppelwettbewerb. Mit ihrer künftigen Teamkollegin Gudrun Rynders (TuS Xanten) unterlag die Anholterin der Kombination Bettina Martin/Sabine Aschenbrenner knapp mit 10:12 im fünften Durchgang. Mit ihrem Partner Arndt Beneke (PTSV Wuppertal) gab es dann in der ersten Runde des Mixed-Wettbewerbs ein weiteres Erfolgserlebnis, ehe in Runde zwei Endstation war.

„In der riesigen Halle waren 32 Tischtennisplatten aufgebaut, das war schon ein beeindruckendes Erlebnis. Alle Spielerinnen agieren auf hohem Niveau“, schilderte Silvia de Rooy, die anschließend mit einer Stadtrundfahrt den Trip nach Berlin ausklingen ließ.

Wie schon in den vergangenen Jahren spielte Maria Beltermann bei den Ü40-Seniorinnen um die vordersten Plätze mit. Mit drei weiteren Medaillen im Gepäck trat die Reeserin letztlich die Rückreise aus der Bundeshauptstadt an. Im Einzelwettbewerb setzte sich die routinierte Spielerin in der Vorrunde bei einer Niederlage und zwei Siegen aufgrund des besseren Satzverhältnisses gegenüber Marion Binder durch und feierte den Gruppensieg. Danach fand Beltermann zu gewohnter Stärke: Ohne einen Satz abgeben zu müssen, marschierte die Regionalligaspielerin von WRW Kleve ins Finale. Hier wartete Doppelpartnerin Katja Schmidt (TTK Anröchte), der Beltermann beim 10:12, 7:11, 9:11 dann allerdings zum Titel gratulieren musste.

Ebenfalls in drei knappen Sätzen waren Beltermann/Schmidt gemeinsam im Doppelfinale gegen das Duo Franke/Heinig aus Sachsen unterlegen. Die Bronzemedaille gab es anschließend noch im Mixed, wo Beltermann mit Partner Christoph Heckmann im Halbfinale scheiterte.

Quelle: NRZ online

Heister und de Roy holen Millinger Vereinsmeister-Titel

Heister und de Roy holen Millinger Vereinsmeister-Titel

Die Damen- und Herrenvereinsmeister ermittelte die Tischtennisabteilung von Fortuna Millingen. Im Mixed entschied das Los über die Paarungen und so gab es mit Dorothea Goertz und Peter Heister ein Favoritenduo, das sich am Ende auch durchsetzte.

Zweite wurden Lisa Stevens und Frank Vievering. Im Damendoppel wurde den Spielerinnen der ersten Mannschaft jeweils ein Mädchen aus den Nachwuchsteams zugelost. Es siegte die Kombination Lisa Stevens und Silvia de Rooy vor Dana Straub und Christa Haves. Bei den Herren blieben Manfred Alberts und Dietmar Lange ungeschlagen und verwiesen Peter Heister und Hermann Ruppert auf den zweiten Platz.

Im Damen-Einzel wiederholte Silvia de Rooy ihren Vorjahressieg. Im Endspiel bezwang die Favoritin eine stark aufspielende Claudia Sesing. Bei den Herren überraschte Peter Heister. Ungeschlagen kämpfte er sich bis ins Finale und behielt auch gegen Manfred Alberts die Oberhand. Auf dem dritten Rang landete Frank Vievering.

Quelle: NRZ online

Jens Terhorst ist neuer Vereinsmeister

Jens Terhorst ist neuer Vereinsmeister

Millinger holte sich den Titel sowohl im Einzel als auch mit Oliver Albers im Doppel.

Nach einem hart umkämpften und hochklassigen Spiel über die Distanz von vollen fünf Sätzen gegen Matthias Döveling wurde Jens Terhorst neuer Vereinsmeister der Tischtennisabteilung von Fortuna Millingen. Durch den Finalsieg Terhorsts endete auch die fünfjährige Erfolgsserie von Oliver Albers, der im Halbfinale gegen den späteren Sieger ausschied. Im anderen Halbfinale standen sich Dietmar Lange und Matthias Döveling gegenüber.

Im Doppel holten sich Jens Terhorst/Oliver Albers vor Dietmar Lange/Matthias Döveling den Titel.

Quelle: NRZ online

40 Punkte für ein Halleluja

40 Punkte für ein Halleluja

Holger Gerards hat von seinem Bruder Frank, der aus beruflichen Gründen kürzer treten musste, das Traineramt beim A-Ligisten Fortuna Millingen übernommen. Mannschaft hat ein neues Gesicht bekommen.

Im Moment hat Holger Gerards noch die Qual der Wahl. Der neue Spielertrainer von Fortuna Millingen hat in der Vorbereitung auf die A-Liga-Saison „25 Leute auf dem Zettel stehen”, wie er selbst sagt. In der laufenden Meisterschaft wird sich der Kader dann aber selbstverständlich reduzieren.

Für den 35-Jährigen ist Millingen die erste Trainerstation. Den Posten hat er von seinem Bruder Frank, der aus beruflichen Gründen kürzer treten musste, übernommen. Doch nicht nur das Gesicht des Cheftrainers ist neu. Der Verein hat eine erhebliche Fluktuation erlebt. Mit Tom van Alst, Clemens Baumann (beide A-Jugend), Jan-Peter Eyting, Christoph Eyting, Manfred Becker (alle SV Rees), Dennis Kneipp, Stephan Tenberge (beide BW Bienen), Tino Giesen, Sören Bockem (beide SV Rees A-Jugend) sowie Dennis Zimmermann (Eintracht Emmerich) sind zehn Neuzugänge zu integrieren. Wobei Christoph Eyting mit seiner Kreuzbandverletzung noch Monate nicht zur Verfügung stehen wird.

Christian Schoss soll die Abwehr organisieren

Zwar sind die Abgänge – Luca Pollmann (1. FC Bocholt), Andreas Pesnjak (Fortuna Elten), Marc Nobel (SV Rees) sowie Frank Neijenhuis (Karriereende) und Peter Lörcks (Studium) – quantitativ deutlich kleiner. Doch ob das Team bei der Qualität im Endeeffekt ein Plus oder Minus stehen hat, muss abgewartet werden. Neben Keeper Pollmann schmerzt besonders, dass die beiden Verteidiger Lörcks und Neijenhuis nicht mehr zur Verfügung stehen. Gerade die Defensive war das Prunkstück in der Vorsaison. „Christian Schoss soll in Zukunft in der Abwehr für die Ordnung sorgen”, erklärt Gerards, der je nach Gegner hinten mit einer Dreier- beziehungsweise Viererkette operieren möchte.

Auf die Zielsetzung angesprochen, hat Gerards die Tücken der launischen A-Liga im Blick. „So schnell wie möglich 40 Punkte”, lautet die Devise des Coachs, der von Co-Trainer Thomas Imbusch und Torwart-Trainer Karsten Kremer unterstützt wird. So könnte das Trainer-Premierenjahr von Holger Gerards durchaus auch eine Übergangssaison werden. „Im nächsten Sommer kommen viele Spieler aus unserer A-Jugend”, erläutert Gerards, der nach einem fünfjährigen Abstecher bei BW Bienen zur abgelaufenen Saison wieder nach Millingen gewechselt war.

Als Favoriten für den Aufstieg in die Bezirksliga hat er den SV Biemenhorst, den SC 26 Bocholt sowie den Absteiger SV Bislich auf der Rechnung. „Aber auch bei DJK 97 Bocholt, SV Krechting und TuS Drevenack ist einiges möglich”, meint Gerards, der sich vermutlich wünscht, dass sich nach den genannten Teams dann auch schon seine Fortuna platzieren wird.

Quelle: NRZ online

Millinger Duo hielt gut mit

Millinger Duo hielt gut mit

Silvia de Rooy und Dorothea Goertz hielten bei den Deutschen Mannschaftsmeisterschaften der Seniorinnen 40 gut mit.

Ein achtbares Ergebnis erzielten die beiden Millingerinnen Silvia de Rooy und Dorothea Goertz bei den Deutschen Tischtennismannschaftsmeisterschaften der Seniorinnen 40. Das Duo, das kurzfristig nachgerückt war, beendete das Turnier der acht Zweierteams auf Platz sechs. Obwohl die Millingerinnen in Hamburg-Schwarzenbek zunächst alle drei Vorrundenpartien verloren, bewiesen sie dennoch in allen Auftritten, dass sie mit der nationalen Konkurrenz mithalten können. „Leider lief es im Doppel nicht ganz so gut”, berichtete das Duo, das zweimal mit 2:3 und einmal mit 1:3 das Nachsehen hatte. In den Platzierungsspielen gelang dann ein 3:1-Erfolg, ehe das Match um Rang fünf mit 1:3 wieder an die Kontrahentinnen ging.

Die Stimmung auf der Rückreise war dann allerdings bestens, denn die beiden Xantenerinnen Bettina Balfoort und Gudrun Rynders, mit denen die Millingerinnen eine Fahrgemeinschaft bildeten, konnten am Ende über den Titel des Deutschen Meisters jubeln. Gudrun Rynders hatte zuvor auch einige Jahre für Fortuna Millingen gespielt.

Quelle: NRZ online