„Ein Trend, dem wir uns nicht verschließen können“

Fortuna Millingen will sein Engagement für den Mädchenfußball weiter intensivieren. Am nächsten Dienstag können Interessierte mehr über die Planungen bei einer Info-Veranstaltung erfahren.

Acht junge Mädchen feierten ihre achtbare Niederlage gegen die Spieler der Reserve von Fortuna Millingen beim 41-Stunden-Weltrekordversuch im August 2007. „Jetzt möchten wir bei Fortuna Millingen auch Fußball spielen.“ Was Jugendleiter Robert Teloh erst als eine Bierlaune bezeichnete, ist Realität geworden. In kürzester Zeit standen 15 Spielerinnen, aus denen mittlerweile 22 geworden sind, sowie drei Trainer auf dem Platz und trainieren nun zweimal pro Woche

Erfolg ließ nicht auf sich warten

Zur Rückrunde hat die Mannschaft am Spielbetrieb teilgenommen. Natürlich musste Lehrgeld bezahlt werden, schließlich war keines der Mädchen vorher aktiv. Auch zweistellige Niederlagen haben die Truppe nicht entmutigen können und der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten: Ein Sieg und ein Unentschieden haben der Moral gut getan. „Wir werden weiter auf die Mädchen setzen, und auch jetzt noch eine jüngere Mannschaft ins Rennen schicken“, so Teloh, der daher für kommenden Dienstag, 13. Mai, um 18.30 Uhr alle jüngeren Mädchen ab Jahrgang 1990, die Interesse am Fußball haben, ins Vereinsheim am Sportplatz einlädt. „Es ist ein Trend, dem wir uns nicht verschließen können, wenn man sieht, mit welcher Begeisterung alle bei der Sache sind.“

Informationen können vorher bei Robert Teloh oder ab 19 Uhr im Vereinsheim unter Tel: 02851/8387 eingeholt werden.

Quelle: NRZ online

Fortuna-Jugend bringt Oster-Feuer im Staffellauf

ie Tradition des Osterfeuers reicht in die vorchristliche Zeit zurück. Das Feuer ist schon im Altertum den Menschen und Göttern heilig gewesen. Die sechs Vestalinnen (altrömische Priesterinnen der Vesta) hatten dafür zu sorgen, dass niemals das heilige Feuer ausging. Mit Frühlingsfeuern wurde in heidnischer Zeit die Sonne begrüßt, die als Mittelpunkt des Lebens galt. Dieser Kult sollte Fruchtbarkeit, Wachstum und die Ernte sichern. Die Bedeutung der Frühlingsfeuer wurde im 8. Jahrhundert in Frankreich auf den christlichen Glauben übertragen. Der Sieg über den Winter und das Erwachen nach einer langen, kalten Zeit wurden auf die Auferstehung Jesu umgedeutet.

Die katholische Landjugend-bewegung Millingen/Vehlingen lud wieder zu ihrem traditionellen Osterfeuer hinter der Vehlinger Mühle ein. Trotz des kalten, aber trockenen Wetters waren viele Bürger auch aus den umliegenden Ortsteilen der Einladung gefolgt.

Die Landjugend Millingen/Vehlingen hat vor 23 Jahren diese Tradition wieder aufleben lassen, und sie ist zwischenzeitlich zu einem festen Bestandteil des Ostersonntags geworden. Der Erlös aus der Bewirtung des Abends mit Glühwein, Getränken, heißen Würstchen und Pommes kommt der Landjugendbewegung zugute und sichert so die finanzielle Lage des Vereins für das restliche Jahr. Der erste Vorsitzende, Carsten Langer, wies im Vorfeld die Verkäufer der Getränke ausdrücklich auf das Jugendschutzgesetz hin – also Brandweine und ähnliches nicht an Jugendliche unter 18 Jahren und Bier und Glühwein nicht an Jugendliche unter 16 Jahren zu verkaufen.

Nach einer Andacht in der St. Quirinuskirche in Millingen wurde das Osterfeuer von zehn Mitgliedern der E- und F-Jugend des Fußballvereins Fortuna Millingen in einem Staffellauf von der Kirche in Millingen nach Vehlingen getragen, wo es ca. 20 Uhr ankam und vor den Augen der vielen Zuschauer sofort entfacht wurde.

Für die Sicherheit hatten sich die Feuerwehrkameraden des Löschzuges Anholt zur Verfügung gestellt, die sowohl das Feuer, aber auch die vielen Kinder, denen das Osterfeuer große Freude bereitete, im Auge behielten.

Quelle: NRZ online

Sanftes Training mit zwei Stöcken

Die Millinger Fortuna erweitert ihr Sportangebot. Mit Übungsleiter Peter Knecht geht es schon Mitte März los.

Peter Knecht ist schon seit Jahren passionierter Nordic-Walker und möchte nun diese aufstrebende Sportart auch anderen schmackhaft machen. Mit reichlich Vorfreude und einer Portion Humor blickt der 63-jährige Übungsleiter auf das neue Sportangebot der Millinger Fortuna: „Es soll uns egal sein, ob die Leute am Straßenrand lästern, wir hätten ja wohl die Skier vergessen und es würde doch noch gar kein Schnee liegen… Nordic Walking ist eine wunderschöne Sache! Das wird jeder Teilnehmer auch ganz schnell selber merken.“

Das Interesse an dem neuen Sportangebot der Rot-Weißen ist beachtlich, alle Altersgruppen von Anfang 20 bis fast 80 Jahren waren beim Info-Abend zum Nordic-Walking im Fortuna-Vereinheim vertreten. Doch mit Blick in die gut gefüllten Reihen könnte sich Peter Knecht eine weitere humorvolle Bemerkung nicht verkneifen: „Ich bedaure, dass die Damen ihre Ehemänner zu Hause vergessen haben!“ Immerhin vier Männer unter den 34 Interessenten zeigten Neugierde an der aus Finnland stammenden Sportart, die sanftes Training mit zwei Stöcken bietet.

Da offensichtlich auch in Millingen genug potenzielle Nordic-Walker in den Startlöchern stehen, bietet die Fortuna nun ab dem 17. März zweimal wöchentlich die noch recht junge Breitensportart an. Montags treffen sich Interessenten morgens um 9.30 Uhr, mittwochs startet ein Abendangebot jeweils um 18.30 Uhr. Treffpunkt ist zunächst das Fortuna-Vereinsheim an der Bruchstraße in Millingen, wo sich die Sportler auch umziehen und Wertsachen zurücklassen können. „Am Anfang werden wir auf dem Sportplatz mit den Stöcken in der Erde rumpieksen, dann geht es in die schöne Natur – zum Beispiel in die Hetter“, erläutert Knecht, der zum Auftakt jeder Gruppe einen Film übers Nordic Walking zeigen wird.

Zunächst ist Peter Knecht bei der Fortuna einziger Nor-dic-Walking-Übungsleiter, ab Sommer wird auch Karin Schöttler mit einsteigen, kann dann ebenfalls Gruppen übernehmen. „Bis zu 90 Prozent der Körpermuskulatur werden angesprochen und trainiert“, wirbt Knecht für die gesundheitsfördernde Sportart, die für jedermann geeignet sei. Und dann verspricht der Übungsleiter: „Auch beim Nordic Walking kann man ins Schwitzen kommen – Sie werden’s sehen!“

Quelle: NRZ online

Sesing mit Glück und Pech

Sesing mit Glück und Pech

Die Verbandsliga-Damen der Millinger Fortuna hatten beim Tabellenzweiten TTVg WRW Kleve III nur wenig zu bestellen. Mit einer 2:8-Niederlage mussten die Gäste die Heimreise antreten.

Die Spielkleidung der beiden Teams war zwar zum Verwechseln ähnlich. Spielerisch eindeutig überlegen waren jedoch die Gastgeberinnen von WRW Kleve III, die ihre Kontrahentinnen von der Millinger Fortuna mit einem klaren 8:2 wieder auf die Heimreise schickten. Damit müssen die Gäste weiterhin um den Klassenerhalt in der Tischtennis-Verbandsliga bangen.

Eine einseitige Angelegenheit wurden die Eingangsdoppel für die zweitplatzierten Schwanenstädterinnen: Sowohl Claudia Sesing/Gisela Krauße wie auch Silvia de Rooy/Dorothea Goertz konnten keinen Satz gewinnen.

Nach dem 11:7-11:4-11:3-Triumph der ehemaligen Bundesligaspielerin Monika Kneip gegen Dorothea Goertz hieß es bereits 3:0 für Kleve, doch die folgenden Begegnungen standen fast alle auf des Messers Schneide. Zunächst sorgte Silvia de Rooy mit ihrem Fünf-Satz-Sieg für den ersten Zähler der Gäste. Dann hatte es Gisela Krauße in der Hand, den zweiten Punkt für die Fortunen unter Dach und Fach zu bringen, doch trotz einer 6:2-Führung im entscheidenden fünften Satz gab sie diesen unglücklich mit 8:11 gegen ihre wesentlich jüngere Gegnerin ab.

Spannend bis zum letzten Ballwechsel war auch der erste Einzel-Auftritt von Claudia Sesing: Sie hatte gegen Karina van Bebber die ersten beiden Durchgänge deutlich mit 11:7 und 11:6 für sich entschieden, verlor dann aber die Sätze drei und vier. Als die dann bei einer 10:9-Führung gleich ihren ersten Matchball verwandelte, keimte bei Millingen wieder etwas Hoffnung auf.

Deutlich mit 0:3 zog danach Silvia de Rooy gegen Monika Kneip den Kürzeren und auch Dorothea Goertz verlor ihr zweites Einzel. Claudia Sesing war dann erneut über fünf Sätze gefordert, hatte aber diesmal nicht das Glück auf ihrer Seite. Nach der 1:3-Niederlage von Gisela Krauße war der Klever 8:2-Erfolg perfekt.

Quelle: NRW online

Weltrekordversuch geht an den Start

Um 21 Uhr wird heute Abend der „41-Stunden-Marathon“ bei Fortuna Millingen angepfiffen.

Mit der Mannschaftsvorstellung startet heute Abend um 20 Uhr der Weltrekordversuch im „41-Stunden-Marathon“ in Millingen. Eine Stunde später ist dann das „Team 97“, elf Spieler des ers-ten Weltrekordes vor zehn Jahren, der erste Gegner der Fortunen-Reserve, die mit Steffen Lukkezen, Simon Ising, Mathis Pollmann und Thorsten Flanz aus der Ersten verstärkt wird. Sollte alles glatt gehen, wird am Sonntag ab 13 Uhr der FC Torpedo Troisdorf, Betriebsmannschaft des Madaus-Konzerns, das finale Match bestreiten.

„Seit gestern Abend wird aufgebaut“, so Fortuna-Vorsitzender Heinz Lukkezen. „Alle sind fit. Jetzt muss nur noch das Wetter mitspielen“. Im Rahmenprogramm spielen heute ab 20 Uhr die Bands Belly to Belly, Escapar, Barfuss und Naked End. Am Samstag wird es eine Verlosung, Tanz- und Judovorführungen sowie Helikopterflüge geben. Um 20 Uhr wird die VGER Disco mit einer „Non-Stop-Fußball-Dance-Night“ für Stimmung sorgen.

Am Sonntag moderiert Dirk Szczepaniak um 11 Uhr einen Fußball-Stammtisch u.a. mit Kult-Masseur Hermann Rieger und Olaf Thon.

Quelle: NRZ online

Vierhaus-Pokal geht an Hermann Ruppert

Abteilungsleiterin Christa Haves konnte bei der Jahreshauptversammlung der Millinger Tischtennisspieler auf eine erfolgreiche Saison zurückblicken. Die 1. Damen-Mannschaft feierte als verlustpunktfreier Aufsteiger den Aufstieg in die Verbandsliga. Bei den Westdeutschen Pokalmeisterschaften in Burgneustadt belegten die Damen zum Saisonabschluss den 2. Platz. Die 1. Herrenmannschaft konnte sich in der ersten Tabellenhälfte der Kreisliga etablieren und die 2. Herren schaffte mit einem tollen Endspurt den Klassenerhalt in der 1. Kreisklasse.

Für seine Verdienste in der ehrenamtlichen Vereinsarbeit wurde Hermann Ruppert mit dem Vierhauspokal ausgezeichnet. Für 100 Meisterschaftsspiele wurde Thorsten Möllenbeck, für 300 Spiele Matthias Döveling, für 400 Spiele Dorothea Goertz, Silvia de Rooy und Lothar Hüting und für 600 Spiele Hubert Terhorst geehrt.

Bei den Wahlen zum Vorstand wurden neben Christa Haves als Abteilungsleiterin und Jugendwartin (Stellvertreter ist Thomas Lange), Dietmar Lange als stellvertretender Abteilungsleiter, Peter Heister als Kassenwart, Jens Terhorst als Sportwart und Matthias Döveling als Schriftführer gewählt.

Am Samstag, 23. Juni, feiert die Millinger Tischtennisabteilung den 35. Geburtstag mit der schon traditionellen gemeinsamen Feier mit den Nachbarvereinen Rees-Groin und Isselburg.

Quelle: NRZ online

Fortuna greift an

Fortuna greift an

Spielertrainer Klaus Klein-Wiele möchte sich mit dem Aufstieg ins Kreisliga-Oberhaus von seiner Mannschaft verabschieden. Morgen will der Tabellendritte gegen den SV Friedrichsfeld II eine Siegesserie starten.

Schon seit einigen Wochen steht fest, dass Fußball-B-Ligist Fortuna Millingen und Spielertrainer Klaus Klein-Wiele am Saisonende getrennte Wege gehen werden. Der Coach möchte sich den Abschied mit dem Aufstieg ins Kreisliga-Oberhaus versüßen. „Ich bin mir sicher, dass im Rennen um die beiden Aufstiegsplätze frühzeitig die Weichen gestellt werden. Wenn wir mit Siegen gegen den SV Friedrichsfeld II, in Heelden und gegen Schlusslicht Anadolu Spor ins neue Jahr starten, besitzen wir sehr gute Chancen“, meinte Klein-Wiele.

Zum ersten Meisterschaftsspiel 2007 empfängt, der Tabellendritte, der nur zwei Punkte Rückstand auf den Tabellenzweiten Viktoria Wesel hat, morgen ab 14.30 Uhr den SV Friedrichsfeld II. Die Fortuna hat an die Reserve des Bezirksligisten gute Erinnerungen. In der Hinserie gelang am „Tannenbusch“ ein glatter 6:0-Erfolg. Klein-Wiele: „Damals haben wir den Gegner förmlich an die Wand gespielt. Dennoch werden wir die Mannschaft in keinem Fall unterschätzen. Schließlich müssen wir auch abwarten, ob Friedrichsfeld Spieler aus dem Bezirksliga-Kader einsetzt.“ Die Fortuna muss ohne Innenverteidiger Simon Ising auskommen, der wegen einer Knieverletzung pausiert.

Am Saisonende gelang der Mannschaft tatsächlich der Aufstieg ins Kreisliga-Oberhaus. In der Aufstiegsrelegation konnte sich die Millinger Elf mit 5:2 gegen die DJK Stenern durchsetzten. Dreifacher Torschütze damals Rene Bruns.

Fortuna Millingen: M. Pollmann – Neijenhuis (69. Klein-Wiele), Ising, Flanz, Köster, Schoss, Ziegner, Rehm, Lörcks (82. Dahmen), Bruns (75. Rademacher), Lukkezen