Fortuna-Damen verpassen direkten Aufstieg

Fortuna-Damen verpassen direkten Aufstieg

Die Damen von Fortuna Millingen verloren das entscheidende Bezirksligaspiel gegen GW Wesel-Flüren mit 5:8.

Enttäuschung bei den Tischtennis-Damen von Fortuna Millingen. Das Quartett verlor die Spitzenpartie in der Bezirksliga gegen GW Wesel-Flüren und verpasste damit den direkten Sprung in die Verbandsliga. Als Tabellenzweiter müssen die Fortunen nun zusätzliche Aufstiegsspiele bestreiten und können über diesen Umweg noch die Rückkehr in die höhere Klasse schaffen.

Dabei hatte vor dem letzten und entscheidenden Saisonspiel der bis dahin punktgleichen Teams eigentlich vieles für den Gastgeber gesprochen. So hätte den Millingerinnen in heimischer Halle schon ein Remis zur Verteidigung von Platz eins gereicht. „Das Hinspiel hatten wir noch glatt gewonnen, diesmal lief es von Anfang an nicht richtig rund”, so Fortuna-Spielerin Claudia Sesing.

Relegationsrunde der Tabellenzweiten

In den Doppeln siegten zunächst Silvia de Rooy und Dorothea Goertz, gleichzeitig verloren Claudia Sesing und Christa Haves. Den ersten Knacks für Millingen gab es, als Spitzenspielern Silvia de Rooy trotz einer klaren 2:0-Führung noch mit 2:3 gegen Sabine Lipp verlor. Den Fortuna-Damen fehlte sichtlich die Lockerheit am gestrigen Sonntagmorgen. Und dann kam auch noch Pech dazu, als Christa Haves beim Stande von 4:5 nach einer 5:1-Führung noch sehr unglücklich mit 9:11 im fünften Entscheidungssatz das Nachsehen gegen Claudia Hurtienne hatte. So reichten die Einzelzähler von Silvia de Rooy (2), Dorothea Goertz und Claudia Sesing schließlich nicht zum erhofften Erfolg.

Quelle: NRZ online

Von wegen Schnapsidee

Von wegen Schnapsidee

Aus dem Nichts entstand bei Fortuna Millingen eine komplette Mädchenabteilung mit derzeit rund 45 Spielerinnen.

Skepsis ist wohl noch das falsche Wort für das, was Robert Teloh im August 2007 im Anschluss an den 41-Stunden-Fußballmarathon empfand. „Ich dachte, das ist eine Schnapsidee. Das geht drei Wochen gut und dann ist es wieder vorbei”, schmunzelt der Jugendleiter von Fortuna Millingen heute noch. Aber in seiner Position als Jugendleiter konnte er die sieben, acht Mädchen, die ihn da soeben an der Theke abgefangen und ihn gefragt hatten, ob sie die erste Millinger U17-Mädchenmannschaft gründen dürften, ja auch nicht abweisen. Also stellte Teloh zumindest zwei Bedingungen: „Findet genug Spielerinnen und Trainer“.

Gesagt, getan. Anderthalb Jahre sind seit der ungewöhnlichen Gründungsgeschichte mittlerweile vergangen – und die anfänglichen Zweifel des Jugendleiters sind verflogen. Denn aus der kleinen Gruppe ist die wohl am schnellsten wachsende Fußballabteilung in der Umgebung geworden. In der zusammen trainierenden U17 und U19 treten regelmäßig rund 25 Spielerinnen aus Millingen, Vehlingen und Grietherbusch gegen das runde Leder. Tendenz: steigend.

„Die nächste Flut” kommt

Und mittlerweile konnten auch bei den Jüngeren genug Mädchen für eine U15 begeistert werden. „The next generation” gewissermaßen – oder wie es Teloh ausdrückt: „Die nächste Flut”.

Das Erfolgsrezept ist recht simpel: „Die Stimmung im Team ist super”, schildert die 17-jährige Louisa Wiegand den Teamgeist und ergänzt: „Das Training gefällt eigentlich immer”.

Doch wie kam man überhaupt auf die Idee? „Das ganze haben wir uns überlegt, als wir der A-Jugend zugeguckt haben und dabei ein wenig den Ball hin- und hergespielt haben”, erklärt Kapitänin Vanessa Hüsken, die mit ihren 19 Jahren derzeit die älteste Spielerin im Verein ist. Die Trainer waren schnell gefunden: Bruder Marvin Hüsken, Christopher Becker und Carsten Hussmann, alle s elbst fußballerisch aktiv, erklärten sich bereit, dienstags und freitags die Einheiten zu leiten. „Am Anfang fragt man sich natürlich, was das wird”, erzählt Carsten Hussmann. Doch recht schnell entwickelte das ganze eine beispielhafte Eigendynamik: Über Mundpropaganda und mit einer Infoveranstaltung nach etwa einem Jahr kamen immer mehr Mädchen zusammen, die meisten aus der Schule und dem Bekanntenkreis.

Damenteam soll folgen

Mittlerweile hat man genauso viele Teams wie der SV Haldern gemeldet. Nur die Damenmannschaft, die fehlt noch. „Altersbedingt überlegen wir, eine zur kommenden Saison auf die Beine zu stellen”, sieht Robert Teloh dort bereits Handlungsbedarf. Schließlich haben auch schon einige „externe” Frauen angefragt.

Sportlich gesehen braucht sich die Konkurrenz vor den Rot-Weißen noch nicht zu fürchten, doch die Fortschritte sind unverkennbar. „Zu Beginn haben wir öfter mal zehn, zwölf Stück bekommen”, erzählt Teloh zurückblickend. Bei den Stadtmeisterschaften schafften es die U19-Mädchen Ende letzten Jahres schon bis ins Neunmeterschießen, bei dem man gegen den einzigen Konkurrenten aus Haldern allerdings knapp unterlag.

„Wir sind immer mindestens 14 Leute beim Training, alle sind mit viel Spaß dabei”, berichtet Louisa Wiegand. Aller anfänglichen Skepsis zum Trotz.

Quelle: NRZ online

Millinger Duo überraschte

Millinger Duo überraschte

Bei den Westdeutschen Meisterschaften wurden Silvia de Rooy und Dorothea Goertz Zweite im Seniorinnen 40-Doppel. Silvia de Rooy holte zudem mit Peter Hendricks den Titel im Mixed.

In bestechender Form präsentierten sich Silvia de Rooy und Dorothea Goertz bei den Westdeutschen Tischtennis-Meisterschaften in der Seniorinnen 40-Klasse. In Lübbecke holten die beiden Spielerinnen von Fortuna Millingen überraschend den Vizetitel im Damen-Doppel. Das Bezirksliga-Duo räumte viele höherklassige Paarungen aus dem Weg und unterlag erst im Finale Maria Beltermann und Steffi Werner (WRW Kleve/TTC Brauweiler).

Noch besser lief es für Silvia de Rooy im Mixed. Zusammen mit ihrem Partner Peter Hendricks (WRW Kleve) holte die Millingerin den Titel. Im Achtelfinale schaltete das Duo die an Position eins gesetzte Kombination Maria Beltermann/Christoph Heckmann im fünften Satz mit 11:9 aus. „Die haben richtig gut zusammengespielt“, erkannte Maria Beltermann, die in Rees wohnt, die Leistung ihrer Kontrahenten neidlos an. Im Finale siegten de Rooy/Hendricks schließlich in vier Sätzen gegen Steffi Werner/Frank Leschowski.

Platz drei für Maria Beltermann

Im Seniorinnen 40-Einzel belegte Maria Beltermann, die für WRW Kleve in der Oberliga und in der Zweiten Liga an die Platte geht, den dritten Platz. Im Halbfinale unterlag die 44-Jährige Katja Schmidt (TTK Anröchte) in 1:3-Sätzen. „Wir sind eigentlich gleichwertig, diesmal entschied die Tagesform zugunsten meiner Gegnerin“, erklärte Beltermann. Im Einzel schied Dorothea Goertz als Dritte nach der Gruppenphase aus, Silvia de Rooy erreichte das Achtelfinale.

Reeser Jungen schlugen in Altena auf

Bei den Westdeutschen Meisterschaften in Altena waren in der Jungen-Konkurrenz mit Samuel Preuß und Carsten Franken zwei Teilnehmer des TTV Rees-Groin vertreten. Samuel Preuß überstand durch zwei 3:2-Siege in der Vorrunde die Gruppenphase und unterlag dann in der ersten Hauptrunde unglücklich in vier umkämpften Durchgängen gegen Tom Heiße (TTC Brühl). Für Carsten Franken war nach den Gruppenspielen Endstation. Ein Sieg reichte bei zwei Niederlagen nicht aus.

Im Doppelwettbewerb erreichten die beiden Reeser das Viertelfinale, wo sie gegen die späteren Turniersieger Walther/Melassa ausschieden.ZWEITE BUNDESLIGAIn der zweiten Liga der Frauen landete das Team von WRW Kleve mit einem 6:2 gegen DJK Willich den dritten Erfolg in Serie. Ilka Böhning (2), Liza-Marie Siegmund, Olga Koop, Carla Nouwen und Böhning/ Nouwen holten die Zähler.

Quelle: NRZ online

Fortuna-Damen sind Herbstmeister

Das Millinger Tischtennis-Quartett gewann das vorgezogene Bezirksliga-Topspiel bei GW Wesel-Flüren überraschend deutlich mit 8:2.

Fortuna Millingen hat das vorgezogene Topspiel in der Tischtennis-Bezirksliga bei GW Wesel-Flüren mit 8:2 gewonnen und kann damit die Herbstmeisterschaft feiern. „Das lief überraschend glatt”, freute sich Fortuna-Claudia Sesing über den Erfolg zum Abschluss der Hinrunde. Mit jetzt 17:1-Zählern liegen die Millingerinnen vor GW Flüren (16:2), das seine ersten Zähler überhaupt in dieser Spielzeit abgeben musste.

Zunächst ausgeglichen verlief der Start in die Begegnung. Während Claudia Sesing und Christa Haves ihr Doppel in vier Sätzen für sich entscheiden konnten, mussten sich Silvia de Rooy und Dorothea Goertz zum ersten Mal in dieser Saison geschlagen geben, sie unterlagen dem GWF-Duo Iris Hermann/Sabine Lipp.

In den anschließenden Einzeln verlor Dorothea Goertz gegen Iris Hermann, Silvia de Rooy bezwang Sabine Lipp zum 2:2-Zwischenstand. „Danach lief es wirklich wie geschmiert”, schilderte Claudia Sesing, die zwei Zähler einfahren konnte. Außerdem konnte auch Christa Haves zweimal die Oberhand über ihre Kontrahentinnen behalten. Den Sack zu machten Dorothea Goertz sowie noch einmal Silvia de Rooy, die in der Vorrunde eine überragende 17:2-Bilanz erzielte. „Bei ihr macht sich deutlich bemerkbar, dass sie gesundheitlich wieder voll auf der Höhe ist”, erläuterte Claudia Sesing, die ebenfalls mit einer Bilanz von 16:1 in den ersten neun Saisonspielen zu überzeugen wusste.

Quelle: NRZ online

Fortuna Millingen installiert Defibrillator

Der Vorstand des SV Fortuna Millingen hat sich zur Anschaffung eines Defibrillators entschlossen, der im Vereinsheim am Sportplatz installiert wird.

Der Kauf konnte mit der Unterstützung der Stadtsparkasse Emmerich-Rees ermöglicht werden. Das Gerät wird vor dem A-Liga-Meisterschaftsspiel der ersten Millinger Mannschaft gegen den SV Rees am Samstag, 27. September, um 14 Uhr am Sportplatz an der Bruchstraße übergeben. Die Mitglieder des Vorstandes, die Trainer und Mannschaftsbetreuer der Jugend- und Seniorenteams erhalten zuvor eine Schulung in Herz-Lungen-Wiederbelebung. Diese Schulung und eine Einweisung am Gerät finden am Dienstag, 23. September, von 18.30 bis 22 Uhr im Vereinsheim statt.

Quelle: NRZ online

Riesen-Freude über das Mini-Spielfeld

Auf der Anlage von Fortuna Millingen an der Bruchstraße wurde gestern der Fußballplatz im Kleinformat eröffnet.

Das erste Match auf dem Kunstrasen trugen die Kleinsten der Fortuna aus. Das neue Minispielfeld sorgte ges-tern für maximale Freude in Millingen. Rund 50 solcher Anlagen werden derzeit und in den nächsten Monaten im Gebiet des Fußballverbandes Niederrhein errichtet. Die Fortuna gehört zu den Ersten, die in den Genuss dieses Projektes gekommen sind. So ist das Fußballfeld an der Bruchstraße der dritte Standort nach der „Pilotanlage“ in Grevenbroich sowie einer weiteren in Mönchengladbach, der jetzt seiner Bestimmung übergeben wurde. Im gesamten Bundesgebiet werden vom DFB 1000 Minispielfelder durch Überschüsse von der WM 2006 gefördert.

Mehr als 5000 Bewerbungen waren eingegangen. Groß war die Freude bei der Fortuna , als die Zusage kam. Allerdings galt es bis zur Fertigstellung noch einiges zu stemmen für die Vereinsmitglieder, die unter der „Regie“ von Robert Teloh die Tiefbauarbeiten in Eigenarbeit und dazu noch unter Zeitdruck bewerkstelligten. Und so die Kosten, die von der Fortuna selbst geschultert werden mussten, im Rahmen hielten.

Zudem konnten mit der Volksbank Emmerich-Rees, der NKSB sowie der Firma Q-railing Sponsoren für dieses Vorhaben gewonnen werden, das zusätzlich noch einen weiteren Trainingsplatz sowie einen neuen Zaun umfasst. Landwirt Theo Bünk stellte dem Sportverein dafür eine Fläche von 2000 Quadratmetern kostenfrei zur Verfügung.

„Das ist ein Projekt, auf das wir alle stolz sind. Es lagen viele Steine im Weg, wir haben sie weggeräumt“, freute sich Fortuna-Vorsitzender Heinz Lukkezen bei der Platzeinweihung, zu der unter anderem auch Heinz Croonenbroeck, Vizepräsident des FVN, Rainer Lehmann, Geschäftsführer des FVN, Hans-Achim Peters, Vorsitzender des Fußball-Kreises 11 und KJA-Vorsitzender Alfred Herbers gekommen waren. Für eine tänzerische Einlage bei den Feierlichkeiten sorgte die Ogata-Gruppe der Grundschule Millingen, mit der die Fortuna seit drei Jahren kooperiert.

13 mal 20 Meter betragen die Maße des Millinger Kleinspielfeldes, das mit Gummigranulat gefülltem Kunststoffrasen auf einer elastischen Tragschicht sowie Banden mit integrierten Toren ausgestattet ist.

Quelle: NRZ online

„Ein Trend, dem wir uns nicht verschließen können“

Fortuna Millingen will sein Engagement für den Mädchenfußball weiter intensivieren. Am nächsten Dienstag können Interessierte mehr über die Planungen bei einer Info-Veranstaltung erfahren.

Acht junge Mädchen feierten ihre achtbare Niederlage gegen die Spieler der Reserve von Fortuna Millingen beim 41-Stunden-Weltrekordversuch im August 2007. „Jetzt möchten wir bei Fortuna Millingen auch Fußball spielen.“ Was Jugendleiter Robert Teloh erst als eine Bierlaune bezeichnete, ist Realität geworden. In kürzester Zeit standen 15 Spielerinnen, aus denen mittlerweile 22 geworden sind, sowie drei Trainer auf dem Platz und trainieren nun zweimal pro Woche

Erfolg ließ nicht auf sich warten

Zur Rückrunde hat die Mannschaft am Spielbetrieb teilgenommen. Natürlich musste Lehrgeld bezahlt werden, schließlich war keines der Mädchen vorher aktiv. Auch zweistellige Niederlagen haben die Truppe nicht entmutigen können und der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten: Ein Sieg und ein Unentschieden haben der Moral gut getan. „Wir werden weiter auf die Mädchen setzen, und auch jetzt noch eine jüngere Mannschaft ins Rennen schicken“, so Teloh, der daher für kommenden Dienstag, 13. Mai, um 18.30 Uhr alle jüngeren Mädchen ab Jahrgang 1990, die Interesse am Fußball haben, ins Vereinsheim am Sportplatz einlädt. „Es ist ein Trend, dem wir uns nicht verschließen können, wenn man sieht, mit welcher Begeisterung alle bei der Sache sind.“

Informationen können vorher bei Robert Teloh oder ab 19 Uhr im Vereinsheim unter Tel: 02851/8387 eingeholt werden.

Quelle: NRZ online

Fortuna-Jugend bringt Oster-Feuer im Staffellauf

ie Tradition des Osterfeuers reicht in die vorchristliche Zeit zurück. Das Feuer ist schon im Altertum den Menschen und Göttern heilig gewesen. Die sechs Vestalinnen (altrömische Priesterinnen der Vesta) hatten dafür zu sorgen, dass niemals das heilige Feuer ausging. Mit Frühlingsfeuern wurde in heidnischer Zeit die Sonne begrüßt, die als Mittelpunkt des Lebens galt. Dieser Kult sollte Fruchtbarkeit, Wachstum und die Ernte sichern. Die Bedeutung der Frühlingsfeuer wurde im 8. Jahrhundert in Frankreich auf den christlichen Glauben übertragen. Der Sieg über den Winter und das Erwachen nach einer langen, kalten Zeit wurden auf die Auferstehung Jesu umgedeutet.

Die katholische Landjugend-bewegung Millingen/Vehlingen lud wieder zu ihrem traditionellen Osterfeuer hinter der Vehlinger Mühle ein. Trotz des kalten, aber trockenen Wetters waren viele Bürger auch aus den umliegenden Ortsteilen der Einladung gefolgt.

Die Landjugend Millingen/Vehlingen hat vor 23 Jahren diese Tradition wieder aufleben lassen, und sie ist zwischenzeitlich zu einem festen Bestandteil des Ostersonntags geworden. Der Erlös aus der Bewirtung des Abends mit Glühwein, Getränken, heißen Würstchen und Pommes kommt der Landjugendbewegung zugute und sichert so die finanzielle Lage des Vereins für das restliche Jahr. Der erste Vorsitzende, Carsten Langer, wies im Vorfeld die Verkäufer der Getränke ausdrücklich auf das Jugendschutzgesetz hin – also Brandweine und ähnliches nicht an Jugendliche unter 18 Jahren und Bier und Glühwein nicht an Jugendliche unter 16 Jahren zu verkaufen.

Nach einer Andacht in der St. Quirinuskirche in Millingen wurde das Osterfeuer von zehn Mitgliedern der E- und F-Jugend des Fußballvereins Fortuna Millingen in einem Staffellauf von der Kirche in Millingen nach Vehlingen getragen, wo es ca. 20 Uhr ankam und vor den Augen der vielen Zuschauer sofort entfacht wurde.

Für die Sicherheit hatten sich die Feuerwehrkameraden des Löschzuges Anholt zur Verfügung gestellt, die sowohl das Feuer, aber auch die vielen Kinder, denen das Osterfeuer große Freude bereitete, im Auge behielten.

Quelle: NRZ online

Sanftes Training mit zwei Stöcken

Die Millinger Fortuna erweitert ihr Sportangebot. Mit Übungsleiter Peter Knecht geht es schon Mitte März los.

Peter Knecht ist schon seit Jahren passionierter Nordic-Walker und möchte nun diese aufstrebende Sportart auch anderen schmackhaft machen. Mit reichlich Vorfreude und einer Portion Humor blickt der 63-jährige Übungsleiter auf das neue Sportangebot der Millinger Fortuna: „Es soll uns egal sein, ob die Leute am Straßenrand lästern, wir hätten ja wohl die Skier vergessen und es würde doch noch gar kein Schnee liegen… Nordic Walking ist eine wunderschöne Sache! Das wird jeder Teilnehmer auch ganz schnell selber merken.“

Das Interesse an dem neuen Sportangebot der Rot-Weißen ist beachtlich, alle Altersgruppen von Anfang 20 bis fast 80 Jahren waren beim Info-Abend zum Nordic-Walking im Fortuna-Vereinheim vertreten. Doch mit Blick in die gut gefüllten Reihen könnte sich Peter Knecht eine weitere humorvolle Bemerkung nicht verkneifen: „Ich bedaure, dass die Damen ihre Ehemänner zu Hause vergessen haben!“ Immerhin vier Männer unter den 34 Interessenten zeigten Neugierde an der aus Finnland stammenden Sportart, die sanftes Training mit zwei Stöcken bietet.

Da offensichtlich auch in Millingen genug potenzielle Nordic-Walker in den Startlöchern stehen, bietet die Fortuna nun ab dem 17. März zweimal wöchentlich die noch recht junge Breitensportart an. Montags treffen sich Interessenten morgens um 9.30 Uhr, mittwochs startet ein Abendangebot jeweils um 18.30 Uhr. Treffpunkt ist zunächst das Fortuna-Vereinsheim an der Bruchstraße in Millingen, wo sich die Sportler auch umziehen und Wertsachen zurücklassen können. „Am Anfang werden wir auf dem Sportplatz mit den Stöcken in der Erde rumpieksen, dann geht es in die schöne Natur – zum Beispiel in die Hetter“, erläutert Knecht, der zum Auftakt jeder Gruppe einen Film übers Nordic Walking zeigen wird.

Zunächst ist Peter Knecht bei der Fortuna einziger Nor-dic-Walking-Übungsleiter, ab Sommer wird auch Karin Schöttler mit einsteigen, kann dann ebenfalls Gruppen übernehmen. „Bis zu 90 Prozent der Körpermuskulatur werden angesprochen und trainiert“, wirbt Knecht für die gesundheitsfördernde Sportart, die für jedermann geeignet sei. Und dann verspricht der Übungsleiter: „Auch beim Nordic Walking kann man ins Schwitzen kommen – Sie werden’s sehen!“

Quelle: NRZ online

Sesing mit Glück und Pech

Sesing mit Glück und Pech

Die Verbandsliga-Damen der Millinger Fortuna hatten beim Tabellenzweiten TTVg WRW Kleve III nur wenig zu bestellen. Mit einer 2:8-Niederlage mussten die Gäste die Heimreise antreten.

Die Spielkleidung der beiden Teams war zwar zum Verwechseln ähnlich. Spielerisch eindeutig überlegen waren jedoch die Gastgeberinnen von WRW Kleve III, die ihre Kontrahentinnen von der Millinger Fortuna mit einem klaren 8:2 wieder auf die Heimreise schickten. Damit müssen die Gäste weiterhin um den Klassenerhalt in der Tischtennis-Verbandsliga bangen.

Eine einseitige Angelegenheit wurden die Eingangsdoppel für die zweitplatzierten Schwanenstädterinnen: Sowohl Claudia Sesing/Gisela Krauße wie auch Silvia de Rooy/Dorothea Goertz konnten keinen Satz gewinnen.

Nach dem 11:7-11:4-11:3-Triumph der ehemaligen Bundesligaspielerin Monika Kneip gegen Dorothea Goertz hieß es bereits 3:0 für Kleve, doch die folgenden Begegnungen standen fast alle auf des Messers Schneide. Zunächst sorgte Silvia de Rooy mit ihrem Fünf-Satz-Sieg für den ersten Zähler der Gäste. Dann hatte es Gisela Krauße in der Hand, den zweiten Punkt für die Fortunen unter Dach und Fach zu bringen, doch trotz einer 6:2-Führung im entscheidenden fünften Satz gab sie diesen unglücklich mit 8:11 gegen ihre wesentlich jüngere Gegnerin ab.

Spannend bis zum letzten Ballwechsel war auch der erste Einzel-Auftritt von Claudia Sesing: Sie hatte gegen Karina van Bebber die ersten beiden Durchgänge deutlich mit 11:7 und 11:6 für sich entschieden, verlor dann aber die Sätze drei und vier. Als die dann bei einer 10:9-Führung gleich ihren ersten Matchball verwandelte, keimte bei Millingen wieder etwas Hoffnung auf.

Deutlich mit 0:3 zog danach Silvia de Rooy gegen Monika Kneip den Kürzeren und auch Dorothea Goertz verlor ihr zweites Einzel. Claudia Sesing war dann erneut über fünf Sätze gefordert, hatte aber diesmal nicht das Glück auf ihrer Seite. Nach der 1:3-Niederlage von Gisela Krauße war der Klever 8:2-Erfolg perfekt.

Quelle: NRW online